Starnberger SeeDer ewige Streit ums bessere Ufer

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Der Starnberger See ist auf beiden Seiten schön, wie der Blick über Tutzing auf das Kloster in Bernried zeigt.
Der Starnberger See ist auf beiden Seiten schön, wie der Blick über Tutzing auf das Kloster in Bernried zeigt. IMAGO/Ulrich Wagner

Auf welcher Seite des Starnberger Sees ist es am schönsten? Das Ostufer gilt wegen der Abendsonne als der perfekte Platz für Spätaufsteher. Die Bewohner am anderen Ufer schätzen den Blick, Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten.  Auf Erkundungstour.

Von Benjamin Engel, Starnberg

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Das Spiel aus Licht und Schatten ist in der Abendstimmung am Ostufer des Starnberger Sees besonders intensiv. Die tief stehende Sonne taucht dann das Blätterwerk der Laubbäume an der teils direkt oberhalb der Gewässergrenze verlaufenden Seeuferstraße in satte und warme Farben. Zu solch expressiven blauen Stunden zeigt das Ostufer seine stille, menschlichem Trubel fast entrückte Seite. Doch solche Momente sind an Sommertagen unter den vielen Ausflüglern, die es auf jede Seeseite zieht, meist nur von kurzer Dauer. Das Stimmengewirr von Fußgängern, Radfahrern und Badegästen übertönt dann schnell solche ruhigen Momente. Doch wie blicken eigentlich die Anwohner dies- und jenseits der Wasserlinien auf ihren See?

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