Florian Weber stellte die Zusammenfassung gleich an den Anfang seines Jahresberichts: "2021 war ein gutes Jahr für den Wald in unserer Region", sagte der Stadtförster von Bad Tölz am Donnerstagabend im Haupt- und Finanzausschuss des Stadtrats. Anders als in den Vorjahren gab es kaum Schäden durch Stürme oder den Borkenkäfer, und das nasskalte Frühjahr brachte auch genug Niederschläge für die Bäume. Rund 370 Hektar Wald besitzt die Stadt Bad Tölz, vor allem am Blomberg und im Farchet. Allerdings warnte Weber davor, sich von dem guten Zustand täuschen zu lassen. "Der Klimawandel schreitet voran", sagte der Stadtförster. Dies habe er etwa in manchen Waldgebieten in Franken gesehen, "da steht nichts mehr". Deshalb sei es die Aufgabe auch im Tölzer Forst, "den Wald relativ schnell umzubauen" - mit Laubbaumarten, die dem künftigen Klima besser zu trotzen vermögen. Am Blomberg, sagte er, gebe es noch viele Nadelhölzer.
Kaum Sturmschäden, wenig Borkenkäfer:Ein gutes Jahr für den Tölzer Stadtwald
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Der Wald am Tölzer Blomberg befindet sich in einem guten Zustand. Anders als in den Jahren zuvor gab es 2021 kaum Probleme mit Stürmen oder dem Borkenkäfer.
(Foto: Hartmut Pöstges)Stadtförster Florian Weber zeigt sich zufrieden mit dem Zustand der Bäume am Blomberg und im Farchet. Die gestiegenen Holzpreise bescheren zudem Mehreinnahmen aus dem Verkauf gefällter Festmeter.
Von Klaus Schieder
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