Die Ampelanlagen an der Kreuzung Königsdorfer-, Schießstätt- und Pfaffenrieder Straße sowie an der Kreuzung der Schießstättstraße mit dem Moosbauerweg und der Margeritenstraße sind veraltet und müssen erneuert werden. Der Wolfratshauser Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen, die Ampeln auszutauschen und bei der Gelegenheit die Verkehrssituation an beiden Knotenpunkten zu verbessern. So soll die Mittelinsel auf der Schießstättstraße an der Kreuzung zur Königsdorfer Straße (B11) zum Teil zurückgebaut werden, zudem sollen Rechtsabbieger, die von Geretsried kommen, eine eigene Ampelsteuerung bekommen. An der Kreuzung Moosbauerweg und Margaritenstraße sollen die Fahrspuren auf der Schießstättstraße verlegt und Aufstellflächen für Radfahrer am Moosbauerweg geschaffen werden.
Die Kosten belaufen sich beim Knoten Königsdorfer Straße laut Beschlussvorlage auf etwa 150 000 Euro. Weil die Kreuzung sowohl die Bundesstraße als auch zwei Ortsstraßen betrifft, muss die Stadt 51 Prozent tragen (76 500 Euro), den Rest trägt das Staatliche Bauamt Weilheim. Die Ampel an der Kreuzung Moosbauerweg und Margaritenstraße in Höhe von zirka 175 000 Euro (inklusive zehnjähriger Wartung) muss die Stadt alleine zahlen.
Beide Ampelanlagen müssen wegen ihres Alters und ihres Zustandes ausgetauscht werden, Ersatzteile gibt es laut Beschlussvorlage nicht mehr. Die neuen Ampeln sollen nach dem neuesten Stand der Technik errichtet und mit Kameraerfassung ausgestattet werden. Wie Bürgermeister Klaus Heilinglechner (BVW) sagte, ist auch Helmuth Ammerl an der Planung der Anlagen beteiligt. Er hat für die Stadt ein Verkehrsgutachten im Zuge der geplanten Entwicklung des Kraft-Areals erstellt und empfohlen, die Ampeln an der Schießstättstraße zu synchronisieren, um den Verkehrsfluss zu verbessern.