"City-Offensive":Geretsried entwickelt sein Zentrum weiter

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Nächster Schritt ist eine "interdisziplinäre Initiativ-Plattform".

Die Stadt Geretsried hat eine sogenannte "City-Offensive" gestartet. Damit sollen das baulich umgestaltete Zentrum rund um den Karl-Lederer-Platz und Subzentren wie das an der Sudetenstraße weiterentwickelt werden. Es gehe um Stadtmarketing, Vermarktungsstrukturen und die Koordination von Aktivitäten, so heißt es. Ein interner Workshop mit 25 Personen aus Einzelhandel, Gastronomie, Handwerk, Kultur und Tourismus, Vertretern der Stadtverwaltung und des Stadtrats habe bereits einen "Grundkonsens zu einer Lösung" gefunden. Es soll eine interdisziplinär besetzte "Geretsrieder Initiativ-Plattform" geben.

"Uns war zu Beginn wichtig, überhaupt erst einmal einen Grundkonsens zu einer Lösung gemeinsam mit unterschiedlichsten Personen und Interessensgruppen zu finden - ergebnisoffen und in einem ehrlichen Diskurs. Das ist uns gut gelungen", wird Bürgermeister Michael Müller (CSU) in der Mitteilung aus dem Rathaus zitiert. Der grundsätzliche Weg scheine klar. Nun gehe es darum, möglichst viele Meinungen, Anforderungen und Ideen von Geschäftstreibenden, Immobilieneigentümern und anderen Akteuren einzuholen und Details zur Lösung auszuarbeiten. Deshalb beginne die Stadt jetzt mit dem eigentlichen Projekt "City-Offensive Geretsried".

Das Institut für Marketing und Kommunalentwicklung imakomm Akademie GmbH hat bereits im Auftrag der Stadt untersucht, worin die Anforderungen an ein mögliches City- oder Stadtmarketing liegen und welche rechtlichen Rahmenbedingungen bestehen. Die Ergebnisse des örtlichen Workshops seien, so heißt es, mit Empfehlungen der imakomm abgeglichen und zu grundsätzlichen Rahmenvorgaben verdichtet worden. "Die Idee der Geretsrieder-Initiativ-Plattform und damit die künftige Struktur des City-/Stadtmarketings werden in den kommenden Monaten in einem weiteren Prozess detailliert ausgearbeitet. Dabei soll es ganz konkret um mögliche Aufgaben, um Budgets oder etwa auch eine eigene Geschäftsordnung gehen."

Die Umsetzung der "City Offensive" und das funktionsräumliche Entwicklungskonzept werden im Rahmen des Sonderfonds der Bayerischen Städtebauförderung "Innenstädte beleben" mit einem Anteil von 80 Prozent gefördert. Die Ergebnisse werden bis zur Sommerpause erarbeitet sein.

Ansprechpartner in der Stadtverwaltung sind Verena Heiler-Loth und Rebecca Geisler von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, Tourismus, Stadtmarketing & Stadtentwicklung; wirtschaftsfoerderung@geretsried.de

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