
Die katholische Mädchenrealschule im oberbayerischen Schlehdorf wird vorerst nicht geschlossen. Bedingung sei allerdings, dass sich in den kommenden Jahren genügend Schüler anmeldeten, teilte das Erzbischöfliche Ordinariat am Mittwoch in München mit. Zudem erwägt die Erzdiözese, die traditionsreiche Schule St. Immaculata auch für Buben zu öffnen.
Noch in dieser Woche wollen das Erzbistum und das Kultusministerium einen Vertrag unterzeichnen, der die probeweise Fortführung der Bildungseinrichtung sichert. Die Vereinbarung sieht unter anderem vor, die angestellten Lehrkräfte allmählich durch verbeamtete Pädagogen zu ersetzen. Die kirchlichen Lehrer könnten sich dann neue Arbeitsplätze suchen und müssten nicht befürchten, arbeitslos zu werden, falls die Schule trotzdem in ein paar Jahren schließen muss.