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Soziales Engagement:Eine Gaudi, die bewegt

Volksfest Penzberg

Freien Eintritt gab es auf dem Penzberger Volksfest für Kinder beim Kinderkarussell, Kettenkarussell, Autoscooter und dem Fahrgeschäft "Pop Star".

(Foto: Manfred Neubauer)

Der Verein "Penzberg hilft" ermöglicht Kindern den Besuch auf dem Volksfest

So voll dürfte es bislang nur an wenigen Nachmittagen auf dem Penzberger Volksfest gewesen sein. Der Verein "Penzberg hilft" wiederholte am Dienstag seine Aktion vom Vorjahr und ermöglichte es Kindern, kostenlos vier Fahrgeschäfte auf der Berghalde zu nutzen. So sollen vor allem Mädchen und Jungen aus finanziell schwächeren Familien in den Genuss dieser besonderen Gaudi kommen. Nach nur einer Stunde hätten die Vereinsmitglieder mehr als 1000 Eintrittschips verteilt.

Der schöne Spätsommertag trug ebenfalls dazu bei, dass viele Hundert Familien das Volksfest an diesem Nachmittag besuchten. Freien Eintritt gab's beim Kinderkarussell, Kettenkarussell, Autoscooter und dem Fahrgeschäft "Pop Star". Volksfest-Wirt Christian Fahrenschon blickte zufrieden in die Runde. Die Schausteller seien zufrieden, sagte er. Solche Aktionen belebten das Geschäft, so hätten alle was davon, in erster Linie jene Kinder, die sich diesen Besuch auf dem Volksfest ansonsten nicht leisten könnten. "Es ist schön, dass diese Aktion vom Verein initiiert wurde und nicht nur alles der Festwirt organisieren muss", sagte Fahrenschon.

Möglich wurde der Kindertag des Vereins "Penzberg hilft" durch eine Spende des Penzberger Geschwisterpaars Martina und Thomas Gundhardt. Die beiden Geschäftsleute stifteten 2000 Euro und wollen dies im kommenden Jahr wiederholen. Dass das Konzept von "Penzberg hilft" aufgeht, zeigt das große Interesse an der Arbeit des Vereins, der auf unkompliziertem Weg Menschen mit geringem Einkommen Hilfe gewährt. Auf Facebook betreibt er eine Tauschbörse mit mittlerweile 1000 Followern. Vorsitzender Stefan Klein berichtete, dass es Anfragen aus anderen Kommunen wie etwa Bad Tölz gebe, die das Konzept übernehmen möchte. Mit den Interessenten werde es Gespräche geben, sagte Vereinssprecher André Anderl. Vielleicht könnten die Vereine, sollten neue nach Penzberger Vorbild gegründet werden, unter einer Dachmarke "Bayern hilft" zusammengeführt werden.