Osteuropaverein unterstützt UkraineBenefizaktion und Hilfstransport

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Albert und Maria Reitinger (li.) von der Osteuropahilfe mit Andrea Porenta, die dem Verein Arbeitszeit gespendet hat.
Albert und Maria Reitinger (li.) von der Osteuropahilfe mit Andrea Porenta, die dem Verein Arbeitszeit gespendet hat. (Foto: Privat/oh)

Der Verein der Osteuropahilfe sammelt wieder für die Ukraine.

Eine Spende der besonderen Art hat den Verein der Osteuropahilfe erreicht. Der Energieversorger Eon ermöglicht seinen Mitarbeitern ehrenamtliche Arbeit durch sogenannte "Arbeitszeitspenden". Bis zu zehn Arbeitstage im Jahr werden sie vom Dienst freigestellt und können selbst wählen, bei welcher Organisation sie diese Arbeitszeit einsetzen wollen. So wurde Andrea Porenta aus Starnberg auf der Homepage der Osteuropahilfe fündig, die in den Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen, Starnberg und München aktiv ist. Nach einem kurzen Vorstellungsgespräch wurden sich die Vereinsvorsitzende Maria Reitinger und Porenta schnell einig, der Einsatzzeitraum wurde auf eine Woche im Juli festgelegt. "An Aufträgen mangelte es nicht", heißt es in der Pressemeldung, sei doch im Büro der Reitingers seit dem Ukraine-Krieg des Öfteren "Land unter", wie die Vorsitzende schreibt. So wurde die Ablage neu eingeteilt, Dokumente und Belege einsortiert und fällige Fördergelder abgerufen. Auch die Aktualisierung der Homepage stand an. Bei einem Tag im Lager der Osteuropahilfe, wo es um das Sortieren, Verpacken und Beschriften ging, erfuhr Porenta das ganze Ausmaß der Hilfstätigkeit.

Seit mittlerweile einem halben Jahr ist Krieg in der Ukraine. Der Bedarf an Hilfe in dem Land ist laut Reitinger unverändert hoch und die Zahlen der Binnenflüchtlinge steigt laufend durch die Zerstörungen im Kampfgebiet. Der nächste große Lkw der Osteuropahilfe wird am Donnerstag, 4. August, beladen, "bis dahin müssen noch Lebensmittel, Hygieneartikel, Medikamente und Verbandmaterial und viele weitere Dinge zugekauft werden", erklärt die Vorsitzende. Die Osteuropahilfe bittet deshalb weiter um Spenden, egal ob Hilfsgüter oder Geld. Annahme von Hilfsgütern ist deshalb am Mittwoch, 3. August von 16 bis 18 Uhr im Lager Ebenhausen, Wolfratshauser Straße 52. Haushaltsgegenstände und Kleidung sollten allerdings derzeit nicht abgeben werden. Listen von aktuell benötigten Gütern sind auf www.osteuropa-hilfe.de veröffentlicht.

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