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S 7-Verlängerung:Endstation Regierung

Bei der Behörde liegen rund 500 Einsprüche zur Planfeststellung. Der Bürgermeister von Königsdorf glaubt, dass sie ohnehin nichts Grundlegendes ändern werden.

Die Einspruchsfrist zu den Plänen zur S 7-Verlängerung nach Geretsried ist am Mittwoch zu Ende gegangen. Bis zum Nachmittag sind 125 Stellungnahmen bei der Regierung von Oberbayern eingegangen, wie Pressesprecherin Ines Schantz sagt. Hinzu kämen 300 im Wolfratshauser Rathaus, 15 in Geretsried, 40 in Königsdorf und weitere, die bei der Regierung von Oberbayern zwar eingegangen, aber noch nicht erfasst sind. Dass in Geretsried und Königsdorf die Zahl der ausstehenden Stellungnahmen im Vergleich zu Wolfratshausen gering ist, liege daran, dass die beiden Kommunen bereits in der laufenden Anhörung einen Stapel nach München geschickt haben. Die Einwände werden laut Schantz nun erfasst und an die Palner der Deutschen Bahn weitergeleitet, die dazu Stellung nehmen müssen. "Das dauert eine ganze Weile", erwartet die Sprecherin der Regierung.

Anton Demmel, Bürgermeister von Königsdorf, glaubt nicht, dass die Einwände Grundlegendes an der Planung ändern werden: "Die Wahrscheinlichkeit, etwas zu finden, das der Planungskreis noch nicht gesehen hat, halte ich für sehr gering." Die beste Möglichkeit, Einwände zu Trassenführung und Naturschutz zu erheben, sei während der Erstellung der Unterlagen gewesen: "Da ist die Musik gelaufen." In Königsdorf hatten Bürger laut Demmel nach Ende der öffentlichen Auslegung der S 7-Pläne kaum mehr Stellungnahmen abgegeben.

© SZ vom 28.02.2013
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