Roche baut in Penzberg ausEin Labor für Zukunftstechnologie

Grundsteinlegung für das neue SBX-Laborgebäude mit (von links) Marco Cairoli (Leiter Diagnostik-Produktion Penzberg), Andrea Jochner-Weiß (Landrätin Weilheim-Schongau), Paul Wiggermann (Standortleiter Roche in Penzberg) und Jutta Pribil (Bauprojektleiterin SBX-Laborgebäude).
Grundsteinlegung für das neue SBX-Laborgebäude mit (von links) Marco Cairoli (Leiter Diagnostik-Produktion Penzberg), Andrea Jochner-Weiß (Landrätin Weilheim-Schongau), Paul Wiggermann (Standortleiter Roche in Penzberg) und Jutta Pribil (Bauprojektleiterin SBX-Laborgebäude).
Roche

Mit einer 40-Millionen-Euro-Investition stärkt Roche seinen Standort Penzberg. Ein neues Laborgebäude soll die Produktion innovativer Diagnostikstoffe ermöglichen und die Region als Zentrum für medizinische Forschung festigen.

Von Claudia Koestler, Penzberg

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Mit einer Grundsteinlegung hat der Pharmakonzern Roche jüngst ein neues Kapitel für seinen Standort Penzberg aufgeschlagen. Für rund 40 Millionen Euro entsteht dort bis Sommer 2026 ein hochmodernes Laborgebäude, das künftig eine zentrale Rolle bei der Produktion von Reagenzien für die innovative „Sequenzierung durch Expansion“ (SBX)-Technologie spielen soll. Die SBX-Technologie gilt als Meilenstein der sogenannten Next-Generation-Sequencing (NGS) und verspricht, die Entschlüsselung komplexer Krankheiten wie Krebs, Immun- und neurodegenerativer Erkrankungen entscheidend voranzutreiben.

„Die Investition unterstreicht die Rolle von Penzberg als Innovationsstandort innerhalb des Roche-Konzerns“, sagte Standortleiter Paul Wiggermann bei der Zeremonie, an der zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft teilnahmen.

Das Laborgebäude wird auf einer Fläche von 833 Quadratmetern im Erdgeschoss und weiteren 630 Quadratmetern für Technik im Obergeschoss errichtet. Die modulare Bauweise setzt auf nachhaltige Materialien, energieeffiziente Dämmung und eine Photovoltaik-Anlage. In vier voneinander getrennten Laboren werden künftig bis zu 20 verschiedene diagnostische Einsatzstoffe produziert, um Kreuzkontaminationen zu vermeiden und höchste Produktqualität zu sichern.

Landrätin Andrea Jochner-Weiß betonte die Bedeutung des Projekts für die Region: „Die SBX-Technologie steht exemplarisch für die Innovationskraft, die hier im Landkreis entsteht.“ Mit der Investition festige Roche nicht nur seine Position, sondern stärke auch die Region als Zentrum für medizinische Spitzenforschung.

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