Reden wir über:Gesten, die Mut machen können

Lesezeit: 1 min

Aufstellungs-Versammlung SPD Ortsverein Kochel

Angelica Dullinger.

(Foto: Manfred Neubauer)

Angelica Dullinger singt in Tölz fürs Klinikpersonal

Interview von Julia Graber, Bad Tölz

Vor der Asklepios-Stadtklinik in Tölz wird Angelica Dullinger , Vorsitzende des Kochler Vereins "sofia - Frauen bilden", mit anderen Mitgliedern am Freitag, 17. Dezember, einen besonderen Adventsnachmittag verbringen. Mit Gesang möchte der Verein von 15 Uhr an Solidarität für das Klinikpersonal bekunden. Die Aktion wird auf Video aufgezeichnet, der Clip soll in den sozialen Netzwerke mit einem Spendenaufruf verbunden werden. Mit dem Erlös will der Verein den Pflegerinnen und Pflegern dann Eintrittskarten fürs Schwimmbad oder Kino besorgen: eine kleine Geste der Dankbarkeit für ihren unermüdlichen Einsatz in der Pandemie.

SZ: Was möchten Sie mit Ihrer Adents-Aktion vor dem Krankenhaus erreichen?

Angelica Dullinger: Wir wissen, dass Klatschen nicht reicht und die Löhne in der Pflege und im Krankenhaus dringend angehoben werden müssen; aber mit der Aktion wollen wir zeigen, dass wir an das Klinikpersonal denken.

Was für ein Lied singen Sie denn und warum wird ein Videoclip aufgenommen?

Als erstes Lied singen wir "Viel Glück und viel Segen" mit einem anderen Text, der eigens für das Gesundheitswesen kreiert ist. Wenn wir es schaffen, dann auch im Kanon. Diesem folgt noch ein zweites kurzes Lied. Der Videoclip wird erstellt, damit wir es verbreiten können, denn wir sind auf Facebook und Instagram. Der Freundeskreis und unsere Netzwerke können es dann in die Welt tragen.

Wer wird mit Ihnen singen?

Beim Singen machen nur die Vereinsmitglieder von Sofia mit, circa drei Personen.

Was erhoffen Sie sich von der Aktion?

Dass es die Beschäftigten mitbekommen. Ich habe Kontaktpersonen in der Klinik, die auch den Clip bekommen. Den können sie dann auch weitergeben. Auch wenn es vielleicht ein Tropfen auf dem heißen Stein ist. Aber das Personal soll nicht entmutigt werden. Für alles andere muss man sich engagieren, da hilft es nicht, sich was zu wünschen.

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