Am späten Samstagabend hat sich auf dem Autobahnzubringer in Wolfratshausen ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem mehr als drei Personen teils schwer verletzt worden sind. Die Polizei berichtet zudem von einem Sachschaden in Höhe von etwa 45 000 Euro, die Straße musste bis in die frühen Morgenstunden komplett gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden.
Nach Angaben der Beamten fuhr ein 35-jähriger Handwerker aus Wolfratshausen gegen 23 Uhr mit seinem Transporter von der Autobahn kommend auf der B11 a in Richtung Wolfratshausen. Zur selben Zeit war ein Kleinbus mit einer Familie aus Starnberg auf der anderen Straßenseite unterwegs. Aus bislang nicht geklärter Ursache kam der Handwerker auf die Gegenfahrspur und kollidierte dort frontal mit dem Fahrzeug der Starnberger Familie. Der Fahrer des Kleinbusses verlor daraufhin die Kontrolle und das Fahrzeug überschlug sich in der Folge mehrfach. Hinter dem Kleinbus war ein weiterer auf der Strecke unterwegs, der daraufhin mit dem der Starnberger kollidierte. Durch den Verkehrsunfall wurden mindesten drei Personen teils schwer verletzt. Weitere Insassen wurden der Polizei zufolge ebenfalls verletzt und mussten stationär in den umliegenden Krankenhäusern behandelt werden. An die 60 Retter der Feuerwehren Wolfratshausen, Weidach und Geretsried, sowie drei Notärzte waren im Einsatz. Erst gegen 7 Uhr morgens konnte der Autobahnzubringer wieder für den Verkehr freigegeben werden. Eine Blutentnahme wurde beim Unfallverursacher angeordnet und durchgeführt. Die Staatsanwaltschaft hat zudem ein analytisches Gutachten beauftragt, die Ermittlungen dauern an.