Aus dem Polizeibericht:442 Autofahrer zu schnell

Bei einem sogenannten Blitzer-Marathon ist auch im südlichen Oberbayern verstärkt kontrolliert worden. Nun zieht die Polizei Bilanz. (Foto: Harry Wolfsbauer)

28 Menschen haben der Polizei zufolge im vergangenen Jahr im südlichen Oberbayern im Straßenverkehr ihr Leben verloren, weil zu schnell gefahren wurde. Das ist mehr als ein Drittel der Verkehrstoten im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. Raser waren laut den Beamten zudem für 1365 zum Teil schwer verletzte Verkehrsteilnehmer verantwortlich. Aus diesem Grund hat sich das Polizeipräsidium heuer wieder am 24-Stunden-Blitzmarathon beteiligt, der von Freitagmorgen bis Samstagmorgen vorgenommen wurde. Nun zieht die Polizei Bilanz für die Region und meldet dort mehr als 400 Verkehrsteilnehmer, die zu schnell unterwegs gewesen sind.

"Während des 24-Stunden-Blitzmarathons wurden im südlichen Oberbayern 23 118 Fahrzeuge gemessen", berichten die Beamten. 442 Verkehrsteilnehmer mussten hierbei wegen Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit an 117 verschiedenen Messstellen beanstandet werden. An 15 Kontrollstellen wurden Fahrzeuge gemessen, die um mehr als 30 Stundenkilometer zu schnell gefahren sind - an zwei Messstellen waren sie sogar um mehr als 40 Stundenkilometer zu schnell. Zusätzlich wurden 355 weitere Verstöße festgestellt, die ebenfalls geahndet wurden.

© SZ/cjk - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: