Die anhaltende Hitzewelle bringt die Trinkwasserversorger in der Region zunehmend an ihre Grenzen. Auch die Stadtwerke Penzberg appellieren daher nun an alle Bürgerinnen und Bürger, verantwortungsbewusster mit Trinkwasser umzugehen und den Verbrauch auf das notwendigste Maß zu reduzieren. Die Botschaft: jetzt Wasser sparen, damit Verbrauchsverbote vermieden werden können.
Der Trinkwasserverbrauch in Penzberg erreichte an zwei Tagen in Folge, am Dienstag und am Mittwoch, einen bisherigen Spitzenwert. „Wir hatten einen Wasserverbrauch von deutlich über 8000 Kubikmeter, das ist ein absoluter Höchstwert“, teilte Stadtwerke-Vorstand André Behre mit. Über das Jahr liege der Durchschnittswert bei rund 6000 Kubikmetern Wasser pro Tag. Das ist eine Differenz von rund einem Drittel, die ausgeglichen werden muss. Die anhaltende Trockenperiode verschärft die Lage zunehmend. Aufgrund der ausbleibenden größeren Niederschläge sinkt der Grundwasserpegel stetig, sodass sich die vorhandenen Reserven von Tag zu Tag verringern.
Sollte der Verbrauch in Eigenverantwortung innerhalb der nächsten zwei Wochen nicht sinken, wollen die Stadtwerke rechtsverbindliche Verbrauchsverbote erlassen, warnt André Behre vom Vorstand des Versorgers. „Noch haben wir die Möglichkeit, das Schlimmste zu verhindern“, erklärt er. Bis eine Regenperiode in Sicht ist, müsse nun Wasser gespart werden. In diesem Zusammenhang appellieren die Stadtwerke Penzberg an alle Bürger, Gewerbetreibende und die Industrie in Penzberg, ihren Wasserverbrauch auf das Notwendigste zu reduzieren.
Die Stadtwerke selbst gehen dabei mit gutem Beispiel voran: Sollte die aktuelle Situation weiter anhalten, wird die bis Freitag, 14. August, geplante Revision des Piorama-Familienbads über diesen Zeitpunkt hinaus verlängert. „Wir werden mit dem Befüllen der Becken so lange warten, bis sich die Lage entspannt hat. Die vorübergehende Schließung des ‚Piorama‘ wird dann verlängert werden“, erklärte Behre.

