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Penzberg:"Pro Innenstadt" will Stellplatzablöse senken

Der Verein Pro Innenstadt zeigt sich erfreut, dass der Penzberger Stadtrat die Stellplatzsatzung überarbeiten will, mit dem derzeit diskutierten Entwurf sind die Unternehmer jedoch unzufrieden. Die geplante Stellplatzablöse von jeweils 30 000 Euro bei Neubauten und je 20 000 Euro bei Erweiterungsbauten ist nach ihrem Dafürhalten in der Innenstadt nach wie vor zu hoch. Der Betrag dürfe nicht höher als 10 000 Euro sein, fordert Vorsitzende Monika Uhl. "Wir müssen wirklich attraktive Anreize schaffen, damit wir Investoren mit innovativen und zukunftsfähigen Konzepten nach Penzberg locken." Seit beinahe einem Jahrzehnt würden Neubauprojekte in der Innenstadt vor allem von externen Investoren errichtet, weshalb man den Fokus bei der Weiterentwicklung des Stadtzentrums vor allem auf diese Zielgruppe richten müsse. "Um für Investoren von auswärts attraktiv zu sein, ist die Stellplatzsatzung durchaus ein geeignetes Mittel", so Uhl. Langfristig führe diese Satzung aber nur zum Erfolg, wenn ihre Ausgestaltung die durch die Corona-Pandemie noch mehr in den Mittelpunkt geratenen Baukosten nicht über Gebühr in die Höhe treibe. Darüber hinaus ist Pro Innenstadt auch die Anzahl der geforderten Stellplätze noch zu hoch.

© SZ vom 21.10.2020 / sci
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