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Penzberg:Fotos zur Mordnacht

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(Foto: Veranstalter)

Unter dem Motto "Niemals wieder!" erinnert die Stadt Penzberg an die Opfer der Mordnacht vor 75 Jahren. Wenige Tage vor Ende des Zweiten Weltkriegs wurden der damalige Bürgermeister Hans Rummer und weitere 14 Penzberger von Mitgliedern der Nazi-Einheit "Werwolf Oberbayern" ermordet. Zum Gedenkjahr veranstaltet das Museum Penzberg - Sammlung Campendonk einen Fotowettbewerb. Gesucht werden Motive, die an die Mordopfer erinnern oder Gedenkorte in und um Penzberg zeigen; möglich sind auch symbolisch-bildhafte Statements gegen Krieg, Rassismus und Antisemitismus. Oder positiv gewendet: Friedensbotschaften. Angenommen werden ausschließlich digitale Formate. Einzelpersonen, Familien, Teams oder auch größere Gruppen können jeweils eine Arbeit einreichen. Daraus werden drei Beiträge von einer Jury ausgewählt. Diese Werke werden dann in hochwertigem Großformat in der Ausstellung präsentiert. Die Preisträger bekommen ihre Kunstdrucke ausgehändigt. Der Jury gehören der Künstler Walter Kuhn, der Fotograf und ehemalige Studiendirektor Rainer Lampadius (Kunstzeche Penzberg), die Kuratorin Ingrid Gardill sowie die Kuratorin und Museumsleiterin Freia Oliv an. Einsendeschluss für den Wettbewerb ist Sonntag, 13. September. Die Fotografien mit Namen des Absenders, Titel und Telefonnummer können per E-Mail an foto-niemalswieder@web.de eingereicht werden. Der Anhang darf 1 Megabit/circa 1200 Pixel nicht übersteigen. Allerdings muss das Foto für den Fall der Prämierung auch noch in einer hohen Auflösung zur Verfügung stehen. Wer Aufnahmen von Personen abgibt, muss deren Einverständnis-Erklärung beifügen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.museum-penzberg.de und www.mahnblumen-penzberg.de, ebenso im Museum Penzberg, Telefon 08856/813-128, E-Mail: museum@penzberg.de

© SZ vom 01.08.2020

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