Süddeutsche Zeitung

Penzberg demonstriert:Leuchtende Zeichen für Demokratie

Ein helles Meer aus verschiedenen Lichtern konnte man am vergangenen Sonntag auf dem Stadtplatz in Penzberg sehen. Etwa 150 bis 200 Personen, so Polizei und Veranstalter, versammelten sich für die Freiheit, die Demokratie und ein friedliches Zusammenleben und brachten dafür kreative Lichtquellen mit: Laternen, Kerzen in Gläsern, Stirnlampen oder Rucksäcke mit Lichterketten. Veranstalterin Bärbel Scholz erzählt, sie habe einen Hut mit Lichterkette getragen.

Pünktlich um 18.30 Uhr begann die Versammlung des Bündnisses "Penzberg bleibt Bunt", mit der ein Zeichen für die Demokratie und gegen Ausgrenzung gesetzt werden sollte. Dorothee Teufel stimmte das Lied "Was keiner wagt" von Konstantin Wecker an. Es folgte eine Rede von Veranstalter Clemens Meikis. Dabei zitierte er die SZ-Journalistin Evelyn Roll, die Anfang März einen Artikel zum Aufstieg der AfD geschrieben hat: "Was wäre, wenn jeder, der an den vergangenen Wochenenden die Mühe auf sich genommen hat, zu einer der Demonstrationen gegen Rechtsextremismus zu gehen, bis zur Wahl einen Nichtwähler davon überzeugt, in diesem Jahr kein Nichtwähler zu bleiben, sondern seine Stimme einer der demokratischen Parteien zu geben?"

Anschließend wurde Musik gespielt und die Veranstalter brachten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen miteinander ins Gespräch.

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SZ/nibec
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