Pandemie in Bad Tölz-Wolfratshausen:Mehr als die Hälfte mit Corona-Mutante

Die vierte Welle der Corona-Pandemie stagniert im Landkreis. Nach Angaben der Kreisbehörde waren am Donnerstag 208 Landkreisbürger positiv auf das Virus getestet, einer weniger als tags zuvor. Mehr als die Hälfte von ihnen hat sich mit einer Mutante angesteckt: Bei 113 der 208 Personen wurde dies festgestellt. Elf der Infizierten müssen stationär behandelt werden, drei davon auf der Intensivstation, und zwei Betroffene müssen beatmet werden. Die Inzidenz hingegen ist rückläufig: Das Robert-Koch-Institut gab sie am Donnerstag mit 76,4 für den Landkreis an. Was die Corona-Fallzahlen auf kommunaler Ebene anbelangt, so ist Geretsried weiterhin Spitzenreiter bei den Infektionszahlen: Dort waren bis zum Donnerstag 56 Einwohner positiv getestet und deshalb in Isolation. Dicht dahinter folgt Bad Tölz mit gegenwärtig 48 Fällen. Wolfratshausen meldete 31 Einwohner, die sich angesteckt haben. Zwei ländliche Kommunen verzeichneten ebenfalls zweistellige Zahlen: Eurasburg mit 16 und Münsing mit 15. In der Jachenau waren es acht, in Lenggries sieben und in Dietramszell sechs. Kochel meldete vier Infektionen, drei waren es jeweils in Bichl, Reichersbeuern und Schlehdorf. Zwei zählten Egling, Königsdorf und Sachsenkam, eine Benediktbeuern und Icking. Als coronafrei galten Bad Heilbrunn, Gaißach, Greiling und Wackersberg.

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