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Öffentlicher Nahverkehr:Neue Buslinie in Penzberg

Stadt verbessert Angebot vom Bahnhof zur Firma Roche

Der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs ist ein wichtiger Schritt für die Mobilitätswende. Auf Wunsch von Bürgern, Mitarbeitern des Pharmaunternehmens Roche und des Stadtrats ist das Stadtbuskonzept in Penzberg optimiert worden. Resultat dieses Prozesses ist eine weitere Buslinie. Die Linie 3 startet am 1. September dieses Jahres. Sie fährt zwischen dem Penzberger Bahnhof und dem Westtor der Firma Roche im Nonnenwald - vorerst auf Probe bis zum Dezember 2022.

Wie das Rathaus mitteilt, beginnt die Stadtbuslinie 3 am Bahnhof und führt weiter über die Ludwig-März-Straße, Bürgermeister-Rummer-Straße, die Straße An der Freiheit und Nonnenwaldstraße (Sportstadion) bis in den Nonnenwald. Die Busse fahren von 6 Uhr morgens bis 18.45 Uhr abends im Stunden- beziehungsweise Halbstundentakt. Neue Haltestellen wurden an der Ludwig-März-Straße, an der Stadthalle und der Bürgermeister-Rummer-Straße/Einmündung Sommerstraße, eingerichtet. Damit haben nun auch Penzberger Bürger südlich des Bahngleises eine Busanbindung in nächster Nähe.

Insbesondere für Beschäftige der Firma Roche Diagnostics GmbH, wie auch für Mitarbeiter von Fremdfirmen sei "dieses attraktive Busangebot eine echte Alternative zum Auto", teilt die Stadt Penzberg mit. Denn das Angebot beinhalte ganztägig vertaktete Fahrten und die Anbindung des Zuges von und nach Kochel.

Nicht nur die Stadtbuslinie 3 wird zunächst als Probebetrieb eingeführt, auch die drei neuen Haltepunkte sind nur vorläufig eingerichtet, sodass im Betrieb festgestellt werden kann, ob die Standorte richtig ausgewählt wurden. Durch regelmäßige Fahrgasterhebungen soll ferner die Nutzung der neuen Linie überprüft werden. Stelle sich dabei heraus, dass ein Kleinbus ausreichend sei, so werde dieser zum Jahresende eingesetzt, heißt es in der Pressemitteilung. Die neuen Fahrpläne sind an allen Haltestellen ausgehängt und werden auf der Homepage der Stadt Penzberg veröffentlicht. Sie können ferner im Bürgerbüro im Rathaus abgeholt werden.

© SZ vom 19.08.2020 / veca
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