Zwischen Tölzer Flinthöhe und Greiling:Baumfällungen wegen Nordumfahrung

Das Staatliche Bauamt Weilheim nimmt Rodungsarbeiten entlang der künftigen Trasse im Dezember wieder auf.

Der Bau der seit Jahrzehnten vorgesehenen Tölzer Nordumfahrung soll 2023 starten. Dazu nimmt das Staatliche Bauamt Weilheim die Rodungsarbeiten wieder auf, die im vergangenen Winter zwischen der Sachsenkamer Straße und der Allgaustraße am Lettenholz entlang der künftigen Umfahrungstrasse begonnen haben. Von Mitte Dezember an sollen sie auf der gesamten Länge der sogenannten "Nordspange" von der Einmündung der Gaißacher Dorfstraße in Bad Tölz bis hin zum Bauende bei Greiling stattfinden.

Die Schwerpunkte liegen laut Staatlichem Bauamt auf beiden Seiten der bestehenden Bundesstraße 472 zwischen dem Maxlweiher und dem Eisstadion, außerdem auf einer rund 5000 Quadratmeter großen Waldfläche an der B 13 nördlich der Firma Sitec sowie am Flugplatz und entlang der B 472 bei Greiling. Auch zwischen der Wohnanlage Lettenholz und dem Gelände von BayWa und Edeka müssen für die provisorische Verkehrsführung während der Bauzeit noch Bäume gefällt werden.

All diese Maßnahmen können aus naturschutzrechtlichen Gründen nur im Winter vorgenommen werden, und zwar zwischen 1. Oktober und Ende Februar - wegen der Vogelbrutzeiten. Der Verkehr wird dem Staatlichen Bauamt zufolge durch die Fällarbeiten nur geringfügig beeinträchtigt. Kurzzeitige Sperrungen könnten jedoch nicht ausgeschlossen werden, wenn nahe an der Straße stehende Bäume beseitigt werden müssten, teilt die Behörde mit.

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