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Natur in Schäftlarn:Hilfe für die Weiher

(Foto: Hartmut Pöstges)

Eine Staudenpflanze aus Asien droht den Schäftlarner Rösslweiher zu zerstören. Der Japanische Staudenknöterich wächst um die vier Meter in die Höhe und drei Meter in die Tiefe. Das brüchige Wurzelwerk mache eine Bekämpfung sehr schwierig, teilte Bürgermeister Matthias Ruhdorfer (CSU) bei der Gemeinderatssitzung am Mittwoch mit. So breite sich der Knöterich massiv aus, er könne heimische Pflanzen ersticken. Die Gemeinde Schäftlarn plane deshalb, den Rösslweiher von der Plage zu befreien und zu renaturieren. "Wir werden Zuschüsse beantragen und, wenn es konkret wird, die Pläne dem Bau- und Umweltausschuss vorlegen", sagte Ruhdorfer. Außerdem solle auch der Hirtenweiher (im Bild) in Absprache mit dem Verein "Schönes Schäftlarn" renaturiert werden. Maßnahmen am Möslweiher seien hingegen im vergangenen Jahr erfolgreich beendet worden. Dieser am nördlichen Ortsrand Hohenschäftlarns gelegene Weiher ist ein Relikt aus der Eiszeit. Er musste entschlammt und entkrautet werden.

© SZ vom 21.02.2020 / mhes
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