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Nach dem Tod des Bürgermeisters:Grüner Kandidat für Lenggrieser Wahl

Die Lenggrieser Grünen stellen bei der Wahl am 13. September einen Bürgermeisterkandidaten: Klaus Hanus, 45-jähriger selbständiger Zimmerermeister aus Fleck, will antreten. Bereits vor der Wahl im März habe er darüber nachgedacht, als Parteifreier zu kandidieren, sagt der zweifache Familienvater und Sohn des langjährigen SPD-Gemeinderats Helmut Hanus. Nun, da nach dem überraschenden Tod von Bürgermeister Markus Landthaler (FW) Neuwahlen nötig sind, will er es probieren - aber nicht als Einzelkämpfer. Das Programm der Grünen habe ihm am meisten zugesagt. "Sie sind die Innovativsten", sagt Hanus. Für die Gemeinde, die vor "riesigen Aufgaben" stehe, sei es wichtig, dass der Bürgermeister nicht "Ü 60" sei und womöglich nur eine Amtsperiode leisten könne, findet er. Bei den Lenggrieser Grünen, die erst im vorigen Jahr einen Ortsverband gegründet und im Gemeinderat drei Sitze gewonnen haben, freut man sich über die Kandidatur. "Klaus Hanus ist auf uns zugekommen", sagt Ortsvorsitzende Lisa Busch. Nach Vorgesprächen habe sich schnell herausgestellt: "Es würde sehr gut passen." Offiziell nominiert werden soll Hanus am 18. Juli um 18 Uhr in den Lahnerstubn.

© SZ vom 04.07.2020 / schp
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