Neuer RomanSpaniens gestohlene Kinder

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Die Münsinger Autorin Heike Papenfuss mit ihrem Roman „Meine Cousine Marta“, der auf wahren Begebenheiten beruht und für den sie länger in Valencia recherchiert hat.
Die Münsinger Autorin Heike Papenfuss mit ihrem Roman „Meine Cousine Marta“, der auf wahren Begebenheiten beruht und für den sie länger in Valencia recherchiert hat. Hartmut Pöstges

Von Franco bis in die 80er-Jahre wurden in Spanien Hunderttausende Neugeborene ihren Müttern entrissen und verkauft. Die Münsinger Autorin Heike Papenfuss deckt in ihrem Debütroman „Meine Cousine Marta“ dieses dunkle Kapitel auf.

Von Franziska Gerlach, Münsing

Ana fehlt es an nichts, sie wächst in einem liebevollen Elternhaus auf und trifft sich samstags mit ihren Freundinnen auf eine heiße Schokolade. Trotzdem ist da dieses Gefühl, dass sie nicht in die Familie passt. Marta findet in einem Schmuckkästchen eine Adoptionsurkunde. 1945 wird Inés, die während des Spanischen Bürgerkriegs aufseiten der Republikaner gegen Franco gekämpft hat und im Gefängnis sitzt, nach der Entbindung mitgeteilt, ihr Kind sei zu schwach gewesen und gestorben.

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