Leserbriefe:Interessant und sehr witzig

Leserbriefe: Münsinger Geschichten: Großmutter Minna Schulze mit der kleinen Veronika Kreuzhage und Hund Mida.

Münsinger Geschichten: Großmutter Minna Schulze mit der kleinen Veronika Kreuzhage und Hund Mida.

(Foto: Privat/oh)

Zur Buchvorstellung der Münsinger Dorfchronik.

Zu "Alltagsgeschichten aus Villen und Höfen" vom 21. November:

Ich möchte mich bei Ihnen für diesen interessanten Bericht zur Buchvorstellung der Münsinger Chronik, Band III bedanken. Sie haben mich lange und ausführlich zitiert und damit Ihren Text eröffnet. Sogar meinen beruflichen Lebensweg finde ich erwähnt. Und Sie haben ihn mit meiner kleinen Szene vom Gespräch mit dem alten "Hirnvater", der meine Familie als "koane Einheimischen net" bezeichnet, sehr witzig abgeschlossen.

Und sogar meine Beschreibung des Auftritts von Lehrer Schleich in der Holzhauser Volksschule, "SA-Uniform, das Parteiabzeichen am Revers", bedenken Sie noch mit einem kurzen Satz. Das hat mich alles sehr gefreut.

Ich war ja mal, lange ist es her, eine Kollegin (bei den "Weinheimer Nachrichten"). Und als "Presse-Tante" bei Bertelsmann hatte ich viel mit Journalisten zu tun. Solch einen Beitrag hätte ich im ganzen Haus herumgezeigt, in den großen Verteiler getan und zum Anlass genommen, meinen Verleger um eine Gehaltserhöhung zu bitten.

Veronika Kreuzhage, per E-Mail

"Seit einem Monat warte ich auf Antwort"

Zu "Streit über Kompetenzen" vom 29. November:

Wie soll ich als Stadtrat einen Flächennutzungsplan für die nächsten 20 bis 30 Jahre beurteilen und verabschieden, wenn ich die eigenen Flächen die Stadt Geretsried nicht kenne? Seit einem Monat warte ich nun auf die Antwort des Bürgermeisters bezüglich einer Vollmacht zur Einsicht der im Eigentum der Stadt Geretsried befindlichen Flächen im Grundbuchamt. Zu einer Erkundigung im Grundbuchamt hat mir Herr Bürgermeister Müller am 20. Oktober diesbezüglich geraten.

Es ist für mich sehr befremdlich, nun über die Presse zu erfahren, dass ich kein Einsichtsrecht habe. Gleichzeitig sollte es selbstverständlich sein, dass alle Stadträte den gleichen Wissensstand erhalten wie der Bürgermeister. Meiner Meinung nach sind "Datenschutz" und "Bayerische Gemeindeordnung" nur vorgeschoben. Nur bei gleichem Wissensstand sind nachvollziehbare Entscheidungen möglich. Das ist für mich die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Edmund Häner, Kreisrat und Stadtrat, Geretsried

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