Für das Kulturprogramm im neuen Bürgerhaus soll Veranstalter Wolfgang Ferdinand ( bislang als Wolfgang Ramadan bekannt, Anm. d. Red.) die Kommune Münsing unterstützen. Das hat Bürgermeister Michael Grasl (FW) bestätigt. "Wir wollen mit ihm zusammenarbeiten, um einen guten Start hinzubekommen." Alles, was damit zusammenhänge zu organisieren, sei nicht Kerngeschäft der Kommune - vom Reservierungssystem, der Künstlerbetreuung bis zum Catering, so Grasl.
Davon unabhängig sollten die örtlichen Vereine ihre eigenen Veranstaltungen weiter selbst umsetzen. Mit deren Vertretern wolle sich die Kommune im folgenden September abstimmen, das Nutzungskonzept und eine Terminvorschau vorstellen. Für den Februar 2024 sei geplant im Probetrieb mit einem lockeren, zum Fasching passenden Programm zu beginnen. Um den Palmsonntag des kommenden Jahres seien die offiziellen Eröffnungstag angedacht. "Wir wollen das schlank halten", so Grasl. "Es soll kein Staatsakt werden."

Währenddessen nimmt das Bürgerhaus immer mehr Form an. Laut Grasl ist inzwischen der Trockenbau voll im Gange. Derzeit plane die Verwaltung mehrere Ausschreibungen, etwa zur Einrichtung der Büros und der Veranstaltungssäle. Um die sogenannten Reservefläche im Südteil des Gebäudes zu vermieten, liefe eine Ausschreibung. Seiner Ansicht nach ließe sich die Stellplatzproblematik durch die neu entstehende Tiefgarage lösen. Dafür brauche es einen Ansatz, damit jeder dort gerne hineinfahre. "Die freundliche Gestaltung ist wichtig", so Grasl. "Wir wollen es möglichst nutzerfreundlich machen."

