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Mobilität im Oberland:Schäftlarns Radweg wird länger

Entlang der B 11 von Ebenhausen bis zur Einfahrt zum Gut Holzen soll in diesem Jahr ein Radweg entstehen. Auf der östlichen Seite der Straße zeigte sich eine Grundstückseigentümerin gesprächsbereit. Die Gemeinden Icking und Schäftlarn hätten das Staatliche Straßenbauamt Weilheim darauf hingewiesen, sagte Schäftlarns Bürgermeister Christina Fürst (CSU). Nach der Einfahrt zum Gut Holzen wird der Weg enden, da dort wiederum Verhandlungen mit Grundstückeigentümern anstünden. Langfristig soll der Weg bis Icking fortgesetzt werden, so der Wunsch beider Gemeinden. "Es ist schon ein Erfolg, dass der Radweg, der seit mindestens 30 Jahren im Gespräch ist, immerhin einen Streckenabschnitt bekommt", sagte Fürst. Für Bäume, die vergangene Woche gefällt wurden, soll an anderer Stelle ein Ausgleich erfolgen. Der neue Radweg an der B 11 soll rund 600 Meter lang werden, die Bauarbeiten sollen im Herbst beginnen, so der aktuelle Stand. Während der Pfingstferien soll zudem die B 11 von der Gemeindegrenze Schäftlarns bis Dorfen in Icking sowie am Wolfratshauser Berg saniert werden. Für diese Zeit ist eine Vollsperrung der Straße geplant. "Der Schleichverkehr wird sich nicht vermeiden lassen", sagte Fürst.

© SZ vom 16.04.2021 / mhes
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