Sie blüht im Mai und Juni leuchtend gelb und sieht dem Raps sehr ähnlich: die orientalische Zackenschote. Es ist jedoch nach Angaben des Energieversorgers Uniper eine sogenannte invasive Art, die das Potenzial hat, seltene einheimische Pflanzenarten zu verdrängen. Zudem schädige sie mit ihren kräftigen Wurzeln Bauten. Deswegen wird das Kraut seit diesem Freitag von den Dämmen des 7,3 Kilometer langen Mühltal-Kanals entfernt, "bevor der aktuelle Bewuchs seine Samen abwirft und damit zur weiteren Verbreitung beiträgt", wie Pressesprecher Theodoros Reumschüssel in einer Meldung erklärt. Die Maßnahme ist ihm zufolge mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt und auf rund drei Tage angelegt. Der Mühltal-Kanal ist ein Kraftwerkskanal der Isar zwischen Wolfratshausen und Grünwald. Die rechtsseitige Ausleitung beginnt am Ickinger Wehr und speist das Isarkraftwerk Mühltal.
Mäharbeiten am Mühltal-KanalLeuchtend gelb und unerwünscht
Uniper entfernt orientalische Zackenschote.