Leben mit Long Covid:"Als ob jemand den Stecker zieht"

Lesezeit: 4 min

Leben mit Long Covid: Eine Treppe nach oben? "Dann schnaufe ich wie ein Walross", sagt Colette Metreweli, die trotz anhaltender Symptome ihren Humor nicht verloren hat.

Eine Treppe nach oben? "Dann schnaufe ich wie ein Walross", sagt Colette Metreweli, die trotz anhaltender Symptome ihren Humor nicht verloren hat.

(Foto: Manfred Neubauer)

Colette Metreweli geht anderthalb Jahre nach ihrer Corona-Infektion wieder arbeiten. Dafür hat sie ihren ganzen Alltag umgekrempelt. Selbst positive Erlebnisse erfordern immer eine Ruhephase.

Von Felicitas Amler

Heiligendamm liegt für Colette Metreweli so weit weg wie eh und je. Die Hoffnung der Tölzerin auf eine Spezial-Reha, wie sie dort, an der Ostseeküste, angeboten wird, hat sich immer noch nicht erfüllt. Dass sich im Leben der 57-Jährigen, die im November 2020 mit Covid-19 auf Intensiv lag und seitdem an den Folgen laboriert, dennoch einiges zum Besseren gewendet hat, verdankt sie vor allem ihrer eigenen Stärke, ihrer positiven Lebenseinstellung und vermutlich auch zu einem Gutteil ihrem Humor.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Ernährung
Warum Veganismus für alle nicht die Lösung ist
Bundesarbeitsgericht
Arbeitszeiterfassung wird Pflicht
Relax, music earphones or happy woman lying on living room sofa and listening to podcast, radio or meditation media. Indian person in house feeling zen in sun with smile, mind wellness or good energy; Therapie
Psychologie
"Es lohnt sich, seine Gefühle ernst zu nehmen"
Mutlose Mädchen
Wissen
»Die Töchter wollen nicht so ein Leben wie ihre erschöpften Mütter«
Interview mit Sido
"Mein Problem war selbst für die Profis relativ neu"
Zur SZ-Startseite