LenggriesToter am Sylvensteinspeicher: Polizei ermittelt gegen 59-Jährige

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An einem Parkplatz an der B307 nahe dem Sylvensteinspeicher war der Leichnam entdeckt worden.
An einem Parkplatz an der B307 nahe dem Sylvensteinspeicher war der Leichnam entdeckt worden.
Manfred Neubauer

Die Frau soll den Rumänen als Hilfskraft beschäftigt und seinen Leichnam von einem Ebersberger Betrieb bis an den Sylvensteinspeicher gefahren haben. Hinweise auf einen gewaltsamen Tod gibt es nicht.

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Im Fall des bei Lenggries tot aufgefundenen Rumänen ist eine 59-jährige Frau aus dem Landkreis Miesbach in den Fokus der Polizei gerückt. Der Leichnam des 64-jährigen Mannes war Ende August auf einem Parkplatz der Bundesstraße 307 bei Lenggries gefunden worden. In Zusammenarbeit mit rumänischen Behörden konnten Beamte die Identität des Gestorbenen klären, der keinen festen Wohnsitz in Bayern hatte.

Die Frau, gegen die jetzt ermittelt wird, soll den Mann als Hilfskraft beschäftigt haben. Nach Polizeiangaben soll die Beschuldigte den Leichnam des Rumänen von einem Betrieb im Landkreis Ebersberg mit einem Fahrzeug knapp 100 Kilometer weit bis zum Parkplatz an der B307 transportiert haben. Gegen die Frau wird wegen unterlassener Hilfeleistung ermittelt. Hinweise auf einen gewaltsamen Tod gibt es nicht.

Beamte der Kriminalinspektion Weilheim untersuchten am Donnerstag in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft München II zwei Objekte in den Landkreisen Ebersberg und Miesbach. Anfangs war der Fall vollkommen rätselhaft. Ein Passant hatte den Leichnam des Rumänen in der Nacht auf den 23. August gegen 1.25 Uhr an dem Parkplatz entdeckt, der etwa 400 Meter nördlich der Faller Klammbrücke am Sylvensteinspeicher liegt. Die Identität des Mannes war erst einmal unklar.

Noch in der Fundnacht übernahmen Beamte des Kriminaldauerdienstes der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim und Spezialisten der Spurensicherung die Ermittlungen. Die B307 war wegen der Untersuchungen am 23. August bis mittags gesperrt, es kam zeitweise zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Noch am selben Tag wurde der Leichnam des Mannes im Institut für Rechtsmedizin obduziert. Die Ärzte fanden keine Hinweise auf einen gewaltsamen Tod. Die Polizei rief die Bevölkerung auf, verdächtige Beobachtungen in der Nacht von Samstag, 22. August, bis Sonntag, 23. August, gegen 1.25 Uhr zu melden.

Die Hintergründe und der genaue Tathergang sind weiterhin unklar. Derzeit geht es vor allem darum, den Todeszeitpunkt, die Umstände des Todes und den Grund für den Transport des Leichnams zu klären. Die Ermittlungen dauern an.

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