Corona-Newsblog für den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen:Noch ein Ungeimpfter erliegt Corona

Impfstoffhersteller Bavarian Nordic forscht an Coronaimpfstoff

Die Impfquote im Landkreis liegt noch immer unter 60 Prozent.

(Foto: Florian Peljak)
  • Anzahl der Corona-Todesopfer steigt auf 135
  • Die Fallzahlen steigen wieder
  • Das Landratsamt meldet aktuell 1687 positive Fälle
  • 53 Infizierte sind im Krankenhaus, 17 auf den Intensivstationen

Von SZ-Autoren

Ein weiterer Ungeimpfter stirbt

Freitag, 3. Dezember, 12.54 Uhr: Die Nachrichten über Corona-Opfer im Landkreis reißen nicht ab. Auch am Freitag meldete die Kreisbehörde einen weiteren Todesfall: Eine Person Jahrgang 1925 hat die Infektion als Ungeimpfter nicht überlebt. Damit steigt die Anzahl der im Zusammenhang mit der Pandemie Gestorbenen im Landkreis auf insgesamt 135. Die Fallzahlen wiederum waren in dieser Woche kontinuierlich leicht gesunken, am Freitag machten sie jedoch wieder einen Sprung nach oben: 1687 meldete das Landratsamt, 71 mehr als am Tag zuvor. 53 von ihnen müssen in der Klinik behandelt werden, davon 17 auf der Intensivstation, 13 werden zudem beatmet. Die meisten Infektionen zählt weiterhin Geretsried mit 317, gefolgt von Tölz mit 264, Wolfratshausen mit 173 und Lenggries mit 104. Bad Heilbrunn verzeichnet 86 Fälle, Kochel 84, Egling 78 und Dietramszell 71. 69 waren es am Freitag in Wackersberg, 57 in Münsing, 53 in Gaißach, 48 in Eurasburg und 45 in Icking. Bichl zählte 39, Benediktbeuern 36, Schlehdorf 31, Reichersbeuern und Greiling jeweils 28 und Sachsenkam 24. Königsdorf meldet 21 Fälle, die Jachenau 14. Die Inzidenz im Landkreis liget lautr Robert-Koch-Institut derzeit bei 485,1.

Ein weiterer Mensch stirbt an Corona

Donnerstag, 2. Dezember, 16.24 Uhr: Im Landkreis ist erneut ein Mensch im Zusammenhang mit Corona gestorben. Wie das Tölzer Landratsamt mitteilt, handelt es sich dabei um eine Person Jahrgang 1967, die eigentlich einen vollständigen Impfschutz hatte. Damit steigt die Zahl der Corona-Opfer in Bad Tölz-Wolfratshausen auf insgesamt 134 seit Ausbruch der Pandemie. Die Anzahl der Infizierten im Landkreis ist unterdessen weiter leicht rückläufig. Laut Kreisbehörde gab es am Donnerstag 1616 nachgewiesene Infektionsfälle, die meisten davon in Geretsried, Bad Tölz, Wolfratshausen und Lenggries. Insgesamt waren es aber neun weniger als noch am Tag zuvor. Insofern sinkt auch die Sieben-Tage-Inzidenz, diese lag am Donnerstag laut Robert-Koch-Institut noch bei 503,1 - mehr als 40 Punkte niedriger als noch am Mittwoch. Bei den Erkrankungen mit schwerwiegendem Vorlauf gibt es allerdings noch keine Entspannung. Zwar ist die Lage auf den Intensivstationen der Kreisklinik in Wolfratshausen und der Tölzer Stadtklinik nicht mehr so dramatisch wie sie erst kürzlich einmal war. Zusammengenommen sind dort derzeit sechs Intensivbetten frei. Laut Landratsamt müssen aber immer noch 52 Corona-Patienten aus dem Landkreis stationär behandelt werden, davon liegen 15 auf der Intensivstation, mit elf muss ein Großteil davon auch beamtet werden.

Elf weitere Corona-Tote

Mittwoch, 1. Dezember 2021, 11.43 Uhr: Weil am Mittwoch dem Gesundheitsamt elf Todesfälle in Zusammenhang mit Corona nachgemeldet worden sind, schnellt die Anzahl der Pandemie-Opfer im Landkreis auf insgesamt 133 hoch. Die elf Fälle stammen aus den vergangenen vier Wochen. Die Verstorbenen waren Jahrgang 1925, 1928, zweimal 1932, 1936, 1939, zweimal 1940, 1951, 1960 und 1963. Acht der Opfer waren ungeimpft, drei von ihnen starben an und fünf mit Corona.

Die Corona-Fallzahlen für den Landkreis sind derweil bis zum Mittwoch erneut gesunken - und das den dritten Tag in Folge: 1625 positiv Getestete waren der Kreisbehörde am Mittwoch bekannt, 120 weniger als noch am Dienstag. Allerdings müssen 53 Betroffene im Krankenhaus behandelt werden, zwölf von ihnen auf den Intensivstationen und sieben müssen beatmet werden. Zudem melden nun insgesamt fünf Landkreiskommunen dreistellige Infektionszahlen: Geretsried mit 275, Bad Tölz mit 240, Wolfratshausen mit 156, Lenggries mit 104 und neuerdings auch Egling, das von 75 Fällen am Vortrag auf nunmehr 113 schnellt. Dietramszell zählt 80 positiv Getestete, Kochel am See 77, Bad Heilbrunn 62, Wackersberg 61, Münsing 54, Gaißach 53 und Eurasburg 51. 43 sind es in Bichl, 39 jeweils in Icking und Schlehdorf, 35 in Greiling, 33 in Benediktbeuern und 31 in Reichersbeuern. Vier weniger, also 27, sind es jeweils in Königsdorf und Sachsenkam, das Schlusslicht bildet die Jachenau mit 14 Infektionen. Die Inzidenz im Landkreis lag laut Robert-Koch-Institut am Mittwoch bei 546,8.

Anzahl der Corona-Toten steigt auf 122

30. November 2021, 13.00 Uhr: Drei weitere Menschen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die Anzahl der landkreisweiten Todesfälle liegt damit nun bei 122. Die Opfer waren Jahrgang 1934 respektive 1921, beide waren nach Angaben der Kreisbehörde vollständig geimpft. Eine der zwei Personen starb direkt an der Infektion. Das dritte Opfer war Jahrgang 1961, nicht geimpft und erlag ebenfalls der Infektion selbst. Die Fallzahlen sinken derweil im Landkreis etwas: Am Dienstag waren insgesamt 1745 positiv Getestete gemeldet, 45 weniger als noch am Tag zuvor. Mit 307 leben die meisten in Geretsried, gefolgt von Tölz mit 266, Wolfratshausen mit 199 und Lenggries mit 111. Dietramszell registriert 94 Infektionen, Kochel 80, Egling 75, Münsing 65 und Bad Heilbrunn 64. Aus Eurasburg werden 59 gemeldet, aus Gaißach 58 und aus Bichl 43. Icking zählt 40 Fälle, Greiling 39, Schlehdorf 38, Reichersbeuern 32 und in Königsdorf und Sachsenkam sind es gegenwärtig jeweils 30. Benediktbeuern meldet 29 Fälle, in der Jachenau sind es 14 und in Wackersberg zwei. 74 650 Landkreisbürger sind inzwischen doppelt geimpft, das entspricht knapp 59 Prozent.

Der 119. Tote in der Pandemie

Montag, 29. November, 16.40: Seit Freitag ist die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Landkreis auf 119 gestiegen. Das Opfer war Jahrgang 1942 und nach Angaben der Kreisbehörde ungeimpft. Die Fallzahlen sind derweil etwas zurückgegangen: Am Montag meldete die Kreisbehörde 1790 positiv getestete Einwohner, 59 weniger als noch am Freitag. Mit 320 leben die meisten in Geretsried, gefolgt von 276 in Bad Tölz, 211 in Wolfratshausen und 116 in Lenggries. Dietramszell meldete 87 Betroffene, Egling 80 und Kochel am See 79. 66 sind es jeweils in Münsing und Wackersberg, 63 in Heilbrunn und 60 in Eurasburg. Gaißach registriert 56 Infektionen, Greiling 44, Bichl 42 und Icking 41. In Schlehdorf sind es 39, in Reichersbeuern 32, in Königsdorf 31 und in Sachsenkam 30. Benediktbeuern zählt aktuell 26 Betroffene, die Jachenau 13.

58 Infizierte in den Kliniken

Freitag, 26. November, 12:58: Die Corona-Fallzahlen sind im Landkreis erneut etwas nach oben geklettert: Waren es am Donnerstag noch 1833 positiv Getestete, so meldete die Kreisbehörde am Freitag 16 mehr, also insgesamt 1849. 58 Betroffene werden im Krankenhaus behandelt, davon elf auf den Intensivstationen - und neun müssen auch beatmet werden.

Vier Kommunen verzeichnen weiterhin dreistellige Infektionszahlen, darunter die drei Städte und eine Landgemeinde: Mit 331 führt Geretsried die Liste an, gefolgt von Bad Tölz mit 284 und Wolfratshausen mit 220. Lenggries meldet 142 Infektionen. Dietramszell wiederum bleibt knapp unter der Marke der Dreistelligkeit mit 98 Fällen, 80 sind es in Egling und 70 in Kochel am See. In Münsing leben 68 Betroffene, in Wackersberg 67 und in Eurasburg 60. 56 positiv Getestete verzeichnet Bad Heilbrunn, 53 Gaißach, 44 sind es jeweils in Greiling und Reichersbeuern, 42 in Icking und 40 in Bichl. Schlehdorf meldet 34 Betroffene, Königsdorf 31 und Benediktbeuern 26. Die wenigsten Corona-Fälle sind derzeit mit 13 in der Jachenau bekannt.

Aufwachraum als Intensivstation

Freitag, 26. November, 12:42: Die ganze Dramatik der vierten Corona-Welle zeigt sich in einer Meldung der Asklepios-Stadtklinik Bad Tölz: Dort wurde inzwischen ein Aufwachraum für Operierte in eine Interims-Intensivstation umfunktioniert, um zusätzliche Kapazitäten für die Behandlung schwer erkrankter Covid-19-Patienten zu schaffen. Planbare Operationen und nicht dringende Behandlungen werden in der Klinik bereits seit 11. November verschoben, von den eigentlich sechs OP-Sälen im Haus sind aktuell nur noch zwei in Betrieb. Die Tölzer Intensivstation hält regulär zehn Betten vor.

Mit der Umfunktionierung des Aufwachraumes hat die Stadtklinik nun insgesamt 17 Intensivbetten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden von anderen Stationen abgezogen, um in der Notaufnahme, der Covid-Station oder der Intensivstation zu helfen. Mit Stand Donnerstag müssen in der Asklepios-Klinik 34 Corona-Patienten, davon neun auf Intensivstation, versorgt werden.

"So hoch wie derzeit war die Belastung noch nie", sagt dazu Christopher Horn, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Zur Verdeutlichung: Die 34 Corona-Patienten belegen mehr als zehn Prozent aller Krankenbetten in Bad Tölz. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tölzer Asklepios-Klinik Bad Tölz mobilisierten alles, was gehe, um an Covid erkrankte Patienten zu versorgen, so Horn. "Die physische und emotionale Belastung insbesondere für die Teams auf der Intensivstation, der Notaufnahme oder der Covid-Station, ist enorm und geht nicht selten an die Belastungsgrenzen. Das Engagement und die Motivation, mit der die Teams sich dieser Herausforderung stellen, ist bewundernswert", sagt Geschäftsführer Felix Rauschek.

Besonders frustrierend für die gesamte Belegschaft ist nach Angaben des Geschäftsführers die Tatsache, dass die überwiegende Zahl der insgesamt 104 Corona-Patienten, die bislang auf der Tölzer Intensivstation versorgt werden mussten, ungeimpft oder nicht vollständig geimpft war.

Wieder stirbt ein Mensch während Covid-Infektion

Donnerstag, 25. November, 13:49: Die Todesfälle im Zusammenhang mit Corona reißen nicht ab: Am Donnerstag meldete die Kreisbehörde, dass erneut ein Landkreisbewohner während der Virusinfektion und trotz einer Grundimmunisierung gestorben ist. Damit erhöht sich die Anzahl auf insgesamt 118 Tote in Bad Tölz-Wolfratshausen. Das jüngste Opfer war Jahrgang 1931.

Was die Fallzahlen betrifft, so meldete die Kreisbehörde am Donnerstag 1833 - 60 weniger als am Vortag. 54 von ihnen müssen im Krankenhaus behandelt werden, davon liegen 13 auf der Intensivstation und sieben werden beatmet. Geretsried bleibt mit 333 am stärksten betroffen, gefolgt von Tölz mit 269 und Wolfratshausen mit 226 sowie Lenggries mit 162. Dietramszell meldet 98 Infektionen, Egling 78, Wackersberg 69, Münsing 68 und Kochel 60. Zwei weniger sind es in Eurasburg, in Heilbrunn und Gaißach jeweils 55 und 51 in Reichersbeuern. Greiling zählt 45 Fälle, Bichl 41, Icking 31 und Königsdorf 30. In Sachsenkam sind es 25, in Schlehdorf einer weniger und in Benediktbeuern 23. 16 positiv Getestete leben in der Jachenau.

Drei weitere Corona-Tote

Mittwoch, 24. November, 15:32: Die Zahl derer, die mit oder am Coronavirus im Landkreis gestorben sind, ist um drei weitere Menschen auf nunmehr insgesamt 117 gestiegen. Das teilte die Kreisbehörde am Mittwoch mit. Die drei Opfer waren Jahrgang 1939, 1957 und 1953, bei einem lag laut Landratsamt eine vollständige Grundimmunisierung vor, ein anderes war ungeimpft, bei einem Todesopfer ist der Status nicht bekannt.

Die vierte Welle der Pandemie hat den Landkreis also weiterhin fest im Griff, inklusive eigener Wellenbewegungen. Denn während zu Beginn der Woche die Corona-Fallzahlen zwischen Lenggries und Icking noch bei insgesamt 1927 lagen, sanken sie am Dienstag auf 1795, um am Mittwoch wieder auf 1893 zu klettern. Diese Ziffer umfasst dabei alle aktuell durch Labore digital gemeldeten Positivnachweise, beinhaltet aber auch all jene, die an dem jeweiligen Meldetag eigentlich aus der Isolation entlassen werden. Unter den Städten verzeichnet die bevölkerungsreichste auch weiterhin die meisten Infektionen: 355 sind in Geretsried aktuell bekannt, das entspricht etwa 1,4 Prozent der Bevölkerung. Bad Tölz und Wolfratshausen reihen sich dahinter mit 278 in der Kur- und 234 in der Loisachstadt. Unter den ländlichen Kommunen trifft es weiterhin Lenggries am härtesten: Dort sind derzeit 165 Corona-Fälle registriert. Doch noch eine weitere Flächengemeinde verzeichnet wieder dreistellige Infektionen: Dietramszell mit 108. Egling, ebenfalls eine Gemeinde auf großer Fläche, zählte bis zum Mittwoch 84 Betroffene, Wackersberg 78, Münsing 64, Eurasburg 59 und Kochel 58. Heilbrunn meldete 49 Infektionen, Reichersbeuern 48, Bichl 44 und Greiling 43. Icking registrierte 33 Corona-Fälle, Königsdorf mit 32 einen weniger. In Benediktbeuern waren es 26, in Sachsenkam 24 und in Schlehdorf 21, und die Jachenau zählt zwar landkreisweit die wenigsten Fälle, liegt mit 19 Betroffenen bei knapp 900 Einwohnern aber prozentual immer noch recht weit vorne: Etwa 2,11 Prozent der Bevölkerung sind dort aktuell infiziert.

Seit dieser Woche gibt es im Landkreis wieder zwei Impfzentren. Allerdings weist die Kreisbehörde darauf hin, dass man bei der Registrierung unter impfzentren.bayern zunächst das Impfzentrum Wolfratshausen wählen müssen, erst später bei der Terminvereinbarung lässt sich das bevorzugte Zentrum aussuchen, also auch Bad Tölz.

Inzidenz steigt, Fallzahlen sinken

Dienstag, 23. November, 15:36: Seit dieser Woche hat Bad Tölz wieder ein Impfzentrum. Am Montag, dem ersten Tag der Wiedereröffnung, haben etwa 221 Menschen das Angebot wahrgenommen und sich dort gegen das Coronavirus immunisieren lassen. Das teilt die Kreisbehörde mit. Bis Anfang dieser Woche haben etwa 74 100 Landkreisbürger ihre zweite und damit die vollständige Immunisierung erhalten. Das entspricht knapp 58 Prozent der Bevölkerung. Etwa 9650 Menschen haben sich zudem bereits eine Auffrischungs-Spritze geben lassen.

Der Sieben-Tage-Wert, wie viele Menschen sich in der vergangenen Woche pro 100 000 Einwohner angesteckt haben, bleibt zwar im Landkreis mit 725,4 sehr hoch. Die absoluten Fallzahlen hingegen sind bis zum Dienstag nach Angaben der Kreisbehörde gesunken, und zwar von 1927 noch am Montag auf 1795 am Dienstag - und diese Zahl beinhaltete zudem noch all jene, die an diesem Tag aus der Isolation entlassen wurden. Dennoch verzeichnen alle Kommunen weiterhin hohe Infektionszahlen, allen voran Geretsried mit 328, Bad Tölz mit 255 und Wolfratshausen mit 235 sowie Lenggries mit 157. Knapp wieder zweistellig ist Dietramszell mit 99, dahinter liegen Egling mit 80 Betroffenen, Wackersberg mit 74, Münsing mit 68, Kochel mit 58, Eurasburg mit 56 , Gaißach mit 55 und Reichersbeuern mit 50. Bad Heilbrunn meldet 44 Infektionen, Bichl 43, Greiling 38, Königsdorf 32, Icking 30, Benediktbeuern 26 und Sachsenkam 23. Die wenigsten Fälle registrieren die Jachenau mit 19 und Schlehdorf mit 17.

Fünf weitere Corona-Tote und Höchststand bei Fallzahlen

Montag, 22. November, 14:24: Über das Wochenende sind weitere fünf Landkreisbürger einer Corona-Infektion zum Opfer gefallen. Zum Teil starben diese an der Viruserkrankung trotz einer vollständigen Impfung, wie die Kreisbehörde am Montag mitgeteilt hat. Damit erhöht sich die Anzahl auf inzwischen 114 Pandemie-Tote in Bad Tölz-Wolfratshausen. Eine Zahl, die die Schicksale dahinter nicht ansatzweise vermittelt.

Unter den fünf jüngsten Todesopfern waren zwei Personen, die unmittelbar an der Infektion starben und beide ungeimpft waren, wie es seitens des Landratsamtes heißt. Dabei handelt es sich um zwei Menschen Jahrgang 1936 respektive 1945. Doch bei den drei weiteren ist es offenbar zu einem sogenannten Impfdurchbruch gekommen: Eine Person Jahrgang 1938 sowie zwei des Jahrgangs 1946 waren nach Angaben der Kreisbehörde zwar vollständig immunisiert, also doppelt geimpft, starben aber dennoch direkt an der Infektion. Ob sich diese Impfdurchbrüche vor allem auf die Verwendung eines bestimmten Vakzins zurückführen lässt oder ob sich diese Durchbrüche auf alle Impfstoffe verteilen, darauf konnte die Kreisbehörde bis zum Montagnachmittag keine Antwort geben. Offen blieb bislang auch die Frage, ob bereits Patienten aus Bad Tölz-Wolfratshausen in Nachbarlandkreise oder gar in ein Nachbarland transportiert werden mussten oder dies in den kommenden Tagen ansteht. Aber: Insgesamt gibt es 24 Intensivbetten in den Kliniken im Landkreis, von denen derzeit nach Angaben des Intensivregisters 21 belegt und somit drei noch frei sind. Auf 14 der 21 belegten Intensivplätze werden Covid-Patienten betreut, sieben von ihnen müssen aktuell auch beatmet werden. Damit machen Corona-Infizierte 58,33 Prozent der Intensivpatienten aus.

Was die Corona-Fallzahlen anbelangt, so stiegen diese ebenfalls über das Wochenende an: 1927 positiv Getestete verzeichnete die Kreisbehörde aktuell, die sich in Isolation befinden. 9604 Menschen gelten inzwischen als wieder genesen, so dass sich die Gesamtzahl der Infizierten seit beginn der Pandemie im Landkreis auf 11 105 summiert. Von den 1927 aktuell positiv Getesteten leben die meisten, nämlich 340, in Geretsried, gefolgt von 270 in Bad Tölz und 258 in Wolfratshausen. Auch zwei ländliche Kommunen melden dreistellige Fallzahlen: Lenggries mit 169 und Dietramszell mit 105. Viele Betroffene verzeichnen auch Egling mit 89, Wackersberg mit 78, Münsing mit 71, Gaißach mit 67, Eurasburg mit 66 und Kochel mit 62. In Reichersbeuern sind es gegenwärtig 51, in Bichl 48, in Königsdorf 44, in Bad Heilbrunn 43 und in Greiling 40. Die Isartalgemeinde Icking meldet 31 Infektionen, Benediktbeuern 27, Sachsenkam 24 und die Jachenau 22. Mit 14 zählt Schlehdorf derzeit noch das geringste Infektionsgeschehen.

Die Kreisbehörde schlüsselte am Montag die Sieben-Tage-Inzidenz auch wieder nach Altersgruppen auf. Mit einem Wert von 339,49 ist die Ansteckung pro 100 000 Einwohner in einer Woche bei der Altersgruppe von 65 bis 74 am geringsten, am höchsten liegt sie bei den zehn bis 19-Jährigen mit 1147,66. Die Gruppe der Kinder von null bis neun Jahre hat aktuell eine Inzidenz von 771,73, bei den 20- bis 29-Jährigen liegt sie bei 917,56 und bei den 30- bis 39-Jährigen bei 947,96. Hoch liegt der Wert auch bei den 40- bis 49-Jährigen, nämlich bei 904,42, bei den Älteren sinkt die Inzidenz wieder: Bei der Gruppe der 50- bis 59-Jährigen beziffert ihn die Kreisbehörde derzeit auf 633,47, bei den 60- bis 64-Jährigen auf 634,41 und bei allen über 75 Jahren liegt sie bei 558,02.

Tölzer Impfzentrum geht wieder in Betrieb

Freitag, 19. November, 12.23 Uhr: Das Tölzer Impfzentrum geht von Montag, 22. November, an wieder in Betrieb. Impfwillige können sich dann mit Terminvereinbarung ihren ersten, zweiten oder dritten Piks nicht mehr nur am Impfzentrum Wolfratshausen, sondern auch in der Tölzer Schützenstraße 19 abholen. Das wiedereröffnete Zentrum soll den Impfbus ersetzen, der dann Einrichtungen nur noch gezielt nach Absprache ansteuert. Bis zu 1000 Impfungen sollen dann laut Kreisbehörde insgesamt im Landkreis pro Tag möglich sein. Im Tölzer Impfzentrum wird von Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr immunisiert. Die Terminvereinbarung läuft online über www.impfzentren.bayern, auf dem Portal ist ein Termin frei wählbar. Auch das Call-Center in Wolfratshausen ist wieder besetzt, dort können diejenigen, die mit der Online-Buchung nicht zurechtkommen, einen Termin telefonisch vereinbaren - auch für das Impfzentrum in Bad Tölz. Das Call-Center ist täglich zwischen 8.30 Uhr und 17 Uhr erreichbar unter der Telefonnummer 08171/3863610. Wer zum Termin kommt, sollte neben einem Ausweisdokument die Terminbestätigung sowie im Fall der Auffrisch- oder Zweitimpfung die bereits vorhandenen Unterlagen, insbesondere den QR-Code, dabei haben. Es können sich all diejenigen über 18 Jahre boostern lassen, deren Zweitimpfung bereits mehr als fünf Monate zurückliegt.

Vier neue Todesfälle

Freitag, 19. November, 12.26 Uhr: Bis zum Freitag sind noch einmal vier Landkreisbürger während einer Corona-Infektion gestorben. Damit haben nun insgesamt 109 Personen die Ansteckung nicht überlebt. Unter den Opfern war auch eine Person Jahrgang 1941, die vollständig geimpft war, jedoch nicht an dem Virus selbst gestorben ist. Eine Person Jahrgang 1939 wiederum starb ungeimpft an der Infektion. Die beiden weiteren, Jahrgang 1973 und 1974, starben während einer Corona-Infektion, davon war die jüngere Person ungeimpft, bei der anderen ist der Status unbekannt. Der aktuelle Inzidenzwert im Landkreis liegt laut Robert-Koch-Institut bei 727,7. Bis zum Freitag wurden 1867 Bürger positiv getestet. Die meisten Fälle zählt weiterhin Geretsried mit 318, gefolgt von Tölz mit 249 und Wolfratshausen mit 243. Zwei Gemeinden melden zudem dreistellige Fallzahlen: Lenggries mit 178 und Dietramszell mit 109. Noch knapp zweistellig ist Egling mit 96, es folgen Gaißach und Wackersberg mit je 80, Eurasburg (61), Reichersbeuern (59), Münsing (58), Kochel (47), Königsdorf (46), Heilbrunn (41), Greiling und Bichl (je 35), Icking (34), Sachsenkam (31), Benediktbeuern (25), die Jachenau (24) sowie Schledorf mit 9.

Neuer Höchststand bei Corona-Infektionen

Donnerstag, 18. November, 15.51 Uhr: Die Pandemiezahlen kennen im Landkreis weiterhin nur eine Richtung, und zwar die nach oben. 1847 Einwohner waren zum Stand Donnerstag positiv auf das Coronavirus getestet. Sechs Kommunen meldeten jeweils für ihr Gebiet dreistellige Infektionszahlen, ohne Betroffene ist derzeit keine einzige. Mit 317 Infizierten leben die meisten in Geretsried, gefolgt von 242 in Bad Tölz und 241 in Wolfratshausen. In Lenggries sind es 172 positiv Getestete, in Dietramszell 118 und in Egling 100. Wackersberg hat 84 Corona-Fälle unter den Einwohnern, in Gaißach sind es 80 und in Reichersbeuern 67. Eurasburg zählt 61 Betroffene, Münsing 55, Königsdorf 44, Kochel 41 und Bichl und Bad Heilbrunn jeweils 37. Greiling meldet 31, Sachsenkam 28, Benediktbeuern 27, Icking 26 und die Jachenau 23. Schlehdorf zählt derzeit acht Infektionen. 45 Betroffene müssen nach Angaben der Kreisbehörde stationär behandelt werden, acht davon liegen auf der Intensivstation und vier müssen beatmet werden.

Zahl der Todesfälle steigt auf 105

Mittwoch, 17. November, 17.15: Die Zahl der mit oder am Coronavirus Verstorbenen ist um drei weitere Personen gestiegen und liegt nun bei insgesamt 105. Die Personen waren Jahrgang 1940, 1934 und 1938. Alle waren vollständig geimpft, zwei Personen sind an und eine mit Corona verstorben.

Corona-Zahlen leicht rückläufig

Dienstag, 16. November, 16.37 Uhr: Die Anzahl der Corona-Infizierten im Landkreis ist leicht rückläufig. Das Landratsamt meldete am Dienstag 1700 nachgewiesene Fälle - 94 weniger als noch am Montag. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht. Am Dienstag lag in Bad Tölz-Wolfratshausen der Wert laut Robert-Koch-Institut bei 817,4 - ungefähr 65 Punkte unter dem Wert des Vortages. Von einer Entspannung der Situation kann man aber nicht reden. In den Krankenhäusern ist die Lage weiterhin dramatisch. Von den zusammen 24 Intensivbetten im Kreiskrankenhaus Wolfratshausen und in der Tölzer Stadtklinik waren am Dienstag alle belegt. Ausweichplätze für Corona-Patienten sind im Nachbarlandkreis Weilheim-Schongau frei. Die Christkindlmärkte in der Region fallen wegen Corona-Zahlen aus. Alle Details dazu gibt es hier nachzulesen: Budenzauber abgesagt.

Bereitschaft zur Impfung steigt

Montag, 15. November, 17.11 Uhr: In Bad Tölz-Wolfratshausen sind immer noch weniger als 60 Prozent der Bevölkerung gegen das Coronavirus geschützt. Doch mittlerweile muss man für einen Pikser sogar Schlange stehen. Zu Besuch an zwei Impfstellen.

Inzidenz nähert sich der Tausendermarke

Montag, 15. November, 15.53 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis nähert sich der Tausendermarke. Laut Robert-Koch-Institut lag der Wert in Bad Tölz-Wolfratshausen am Montag bei 882,9 - und damit so hoch wie noch nie. Laut Tölzer Landratsamt gab es an diesem Tag im Landkreis 1794 nachgewiesene Infektionen. Die meisten davon in Geretsried (275), Wolfratshausen (239) und Bad Tölz (203). Im Krankenhaus behandelt werden derzeit 42 Covid19-Patienten, zwölf davon auf der Intensivstation. In den Krankenhäusern im Corona-Verbund der Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen waren am Montag zusammen nur noch sechs Intensivplätze frei. Getrieben wird die hohe Inzidenz vor allem von der Altersgruppe der Zehn- bis 19-Jährigen - also von Schülern. Dort liegt die Ansteckungsquote bei 1519,4. Aber auch bei den 20- bis 29-Jährigen (1031,4) und bei den 30- bis 39-Jährigen (1044,7) hat die Inzidenz schon den vierstelligen Bereich erreicht.

Inzidenz bleibt auf hohem Niveau

Sonntag, 14. November, 13.38 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis bleibt weiterhin auf sehr hohem Niveau. Am Samstag hatte das Robert-Koch-Institut (RKI) einen Wert von mehr als 800 ausgewiesen. Eine Inzidenz jenseits der Tausendermarke, wie sie zum Beispiel die Landkreise Miesbach, Mühldorf und Rottal-Inn aufweisen, blieb Bad Tölz-Wolfratshausen vorläufig aber erspart. Am Sonntag sank die Ansteckungsquote im Landkreis wieder leicht, lag laut RKI aber immer noch bei 792,4. Und auch die Lage an den Kliniken ist weiter angespannt. Von den zusammen 24 Intensivbetten im Kreiskrankenhaus in Wolfratshausen und in der Stadtklinik Bad Tölz waren am Sonntag nur noch drei frei. Neun Betten waren mit Covid-19-Patienten belegt.

Belastungsstufe Dunkelrot beim Pflegepersonal

Freitag, 12. November, 16.52 Uhr: In den Kliniken des regionalen Corona-Verbunds sind auf den Intensivstationen nur wenige Betten frei. Für das Pflegepersonal bedeutet das eine anhaltend hohe Arbeitsbelastung.

Weihnachtsmärkte fallen wohl aus

Freitag, 12. November, 15.35 Uhr: Die Christkindlmärkte in der Region stehen vor der kollektiven Absage. Eine endgültige Entscheidung ist aber noch nicht gefallen.

Biontech-Impfstoff wird knapp

Freitag, 11. November, 15.07 Uhr: Die steigende Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis bewirkt, dass sich immer mehr Ungeimpfte nun doch den Pikser geben lassen wollen. Mit der Folge, dass der Impfstoff von Biontech in den vergangnen Tagen knapp geworden ist. Die Nachfrage nach diesem Vakzin sei im Impfzentrum und an den Impfbussen im Landkreis groß gewesen, teilt Marlis Peischer, Pressesprecherin des Tölzer Landratamts, mit. Die Impfstoffe von Moderna und Johnson & Johnson liegen hingegen vor.

Der Andrang führte dazu, dass nicht jeder, der an einem Impfbus wartete, das Vakzin auch verabreicht bekam. "In den letzten Tagen wurde in diversen E-Mails, aber auch in den sozialen Medien der Unmut über Abweisungen an Impfbussen geäußert", berichtet Peischer. Dass es dazu kam, sei "der Tatsache geschuldet, dass zum Zeitpunkt der Schließung der jeweiligen Impfstation keine weiteren Kapazitäten mehr vorhanden waren". Im Landratsamt sei man sich darüber im Klaren, dass es unangenehm, lästig und nervenaufreibend sei, vor einer Impfstation bis zu zwei Stunden zu warten und dann doch nicht zum Pieks zu kommen. "Doch aufgrund der Logistik im Hintergrund musste irgendwann ein Punkt gesetzt werden, an dem die jeweilige Impfaktion beendet war", so die Pressesprecherin.

Eine Dosis des gewünschten Vakzins erhielten am Donnerstag noch 110 Personen am Impfbus in Benediktbeuern, circa 60 in einer Klinik und 340 im Impfzentrum. Auch die für Montag geplanten Booster-Impfungen und Impfaktionen an Einrichtungen werden stattfinden. Am Montag hoffe man auf eine neue Lieferung von Biontech, teilt Peischer mit: "Allerdings ist noch nicht klar, wann diese eintreffen wird." Unter diesem Vorbehalt bleibt der Termin für den Impfbus am Montag, 15. November, 12 Uhr, in der Bayerwaldstraße 3 bis 5 in Geretsried (Isartaler Elektromarkt) bestehen.

Gedulden müssen sich doppelt Geimpfte, die eine Booster-Impfung möchten. Solche Auffrischungen würden nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (Stiko) verabreicht, betont Peischer. Also nur an Menschen über 70 Jahre, Bewohner von Seniorenpflegeheimen, Personen mit einer Immundefizienz, Pflegepersonal und andere Arbeitskräfte, die direkten Kontakt mit mehreren zu pflegenden Personen haben, die in Einrichtungen für Senioren oder für andere mit einem erhöhten Risiko für schwere Covid-19-Verläufe tätig sind, ebenso an Personal in medizinischen Einrichtungen.

Ausbruch im Pfelgeheim, drei neue Tote

Donnerstag, 11. Npvember, 17.10 Uhr: In einem Wolfratshauser Pflegeheim gab es einen Corona-Ausbruch. Wie das Landratsamt mitteilt, sind dort seit vergangener Woche insgesamt 43 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Drei Bewohner des Heims sind in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Nach Informationen des Landratsamts handelt es sich bei zwölf der Infizierten um Mitarbeiter, bei den restlichen 31 Erkrankten um Bewohner des Heims. Etwa die Hälfte der infizierten Bewohner ist vollständig geimpft, ebenso die Hälfte des erkrankten Personals. Auffrischungsimpfungen lagen nicht vor. Am Mittwoch wurden zwei Personen stationär behandelt.

In den vergangenen beiden Tagen ist neben den drei Bewohnern des Heims noch eine weitere Person im Landkreis im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit steigt die Zahl der bisherigen Todesfälle auf 100. Laut Landratsamt waren zwei der jüngst verstorbenen Personen im Jahr 1921 geboren, eine im Jahr 1933 und eine im Jahr 1931. Zwei Personen waren vollständig geimpft, eine Person war nicht geimpft, einmal war der Impfstatus nicht geklärt. In der Vergangenheit hatte es bereits in zwei Pflegeheimen in Bad-Tölz und Geretsried Corona-Ausbrüche gegeben.

Die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis ist am Donnerstag weiter gestiegen. Nach Angaben des Tölzer Landratsamts wurden 1605 Infektionen nachgewiesen, am Vortag waren es 1483 gewesen. Am höchsten war die Zahl der Infizierten am Donnerstag mit 233 in Geretsried, am niedrigsten in Schlehdorf mit zwei. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag etwas gesunken, sie lag laut Robert-Koch-Institut am Donnerstag bei 742,5. Am Mittwoch hatte sie noch bei 791,7 gelegen. Wie schon am Vortag stand die Corona-Ampel im Landkreis auf Gelb: Von den insgesamt 24 verfügbaren Intensivbetten waren drei noch frei. 28,6 Prozent der Intensivbetten waren mit Corona-Patienten belegt. Von diesen wurden etwa zwei Drittel künstlich beatmet.

Asklepios-Klinik schränkt Operationen ein

Mittwoch, 10. November, 17.30 Uhr: Die Corona-Lage im Landkreis spitzt sich weiter zu. Am Mittwoch wurden nach Angaben des Tölzer Landratsamts 1483 Infektionen nachgewiesen, am Vortag waren es 1327. Auch gab es am Mittwoch drei Todesfälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag deutlich angestiegen, sie lag laut Robert-Koch-Institut bei 791,7, am Dienstag noch bei 645,8. Dagegen ist die Klinik-Ampel im Landkreis von Rot auf Gelb gesprungen: Von 24 Intensivbetten waren am Mittwoch drei nicht belegt. Trotzdem reagieren die Krankenhäuser mit weiteren Maßnahmen. Angesichts der weiter rapide steigenden Fallzahlen stellt die Asklepios-Stadtklinik Bad Tölz von diesem Donnerstag an planbare stationäre Behandlungen und Operationen zurück. Wie die Klinik mitteilt, betrifft dies nur Operationen beziehungsweise stationäre Aufenthalte im Krankenhaus, die nicht medizinisch dringend sind und sich ohne negative Auswirkungen für die betroffenen Patienten verschieben lassen. "Notfälle werden natürlich regulär rund um die Uhr behandelt", teilt Geschäftsführer Felix Rauschek mit. Bereits seit Mittwoch gilt in der Stadtklinik in Bad Tölz und in der Kreisklinik in Wolfratshausen ein generelles Besuchsverbot. Ausnahmen sind nur beim Besuch von Kindern und von Sterbenden möglich. Von Montag, 15. November, an gilt zudem auch für Patienten die 3-G-plus Regel. Nur Notfallpatienten werden dann noch in den Kliniken getestet, alle anderen müssen einen Nachweis erbringen.

Engpass bei den Intensivbetten

Dienstag, 9. November, 15.49 Uhr: Die Corona-Lage in den Kliniken in der Region spitzt sich weiter zu. In den drei Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen, Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen, die bei der aktuellen Pandemie einen Klinikverbund bilden, waren die Intensivbetten am Dienstag zu mehr als 90 Prozent ausgelastet. Am schlimmsten war die Situation dabei in Bad Tölz-Wolfratshausen selbst. Von den zusammen 24 Betten auf den Intensivstationen der Kreisklinik in Wolfratshausen und der Asklepios-Stadtklinik in Bad Tölz waren 23 belegt - fast ein Drittel davon mit Covid-19-Patienten.

Von diesem Mittwoch an gilt in den beiden Krankenhäusern deshalb ein Besuchsverbot. "Wir haben uns zu diesem drastischen Schritt entschieden, um unsere Patienten und Mitarbeiter zu schützen", sagt Ingo Kühn, der Geschäftsführer der Kreisklinik Wolfratshausen. Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens sei es derzeit nicht möglich, die Kliniken zu betreten. Wie Felix Rauschek betont, der Geschäftsführer der Tölzer Stadtklinik, würden geplante Operationen und andere Behandlungen aber auch weiterhin durchgeführt. Es sei wichtig, so Rauschek, "dass wir uns auch weiter um die Patienten kümmern, die eine Krankenhausbehandlung benötigen, die zwar nicht lebensnotwendig ist, aber trotzdem das Leid des Betroffenen deutlich reduziert".

Die Anzahl der Corona-Infizierten ist im Landkreis weiter extrem hoch. Am Dienstag gab es nach Angaben des Tölzer Landratsamts 1327 nachgewiesene Infektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg noch einmal leicht an, sie lag laut Robert-Koch-Institut am Dienstag bei 645,8. Und auch drei weitere coronabedingte Todesfälle waren zu beklagen. Die Impfquote stagniert dennoch weiter. Knapp 73000 Landkreisbürger haben einen vollen Impfschutz, das sind nicht einmal ganz 58 Prozent. Der bayernweite Schnitt liegt bei 66,8 Prozent - und hinkt auch damit den Werten in anderen Bundesländern hinterher. Seitdem im Landkreis die Corona-Ampel auf Rot gesprungen ist gehe aber wieder etwas vorwärts, heißt es aus dem Landratsamts. Haben sich zuletzt im Schnitt etwa 400 Leute pro Woche eine Erstimpfung abgeholt, so bildete sich vor dem Impfbus am früheren Impfzentrum in der Tölzer Schützenstraße am Dienstag eine lange Schlange. Am Mittwoch steht der Impfbus von 14 bis 19 Uhr bei der Bergwacht in Lenggries.

Stoiber aus Quarantäne entlassen

Dienstag, 9. November, 14.39 Uhr: Der ehemalige Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) hat nach seiner Corona-Erkrankung die Quarantäne beendet. "Es geht ihm wieder gut", sagt Stoibers Pressesprecher Rainer Pappenheim. Stoiber habe am Freitag vergangene Woche einen negativen PCR-Test vorgewiesen und sei daraufhin vom Gesundheitsamt in die Freiheit entlassen worden, so der Sprecher. Symptome habe Stoiber keine mehr, er sei mittlerweile sogar schon wieder im Büro gewesen. "Herr Stoiber kann von nun an Termine wieder normal wahrnehmen." Da der ehemalige Politiker nun als genesen gilt, ist für ihn laut seinem Sprecher erst einmal keine Booster-Impfung vorgesehen. Vor zwei Wochen war bekannt geworden, dass Edmund Stoiber sich mit dem Coronavirus infiziert hat. Wie sein Sprecher damals erklärte, hatte der ehemalige Politiker aber nur leichte Symptome. Offenbar handelt es sich um einen Impfdurchbruch: Stoiber ist bereits zweimal mit Astra Zeneca geimpft. Wo er sich angesteckt hat, konnte im Nachhinein nicht mehr festgestellt werden. Nach dem positiven Testergebnis hatte sich Stoiber in häusliche Quarantäne begeben und alle anstehenden Termine abgesagt. Erst vor Kurzem hatte Stoiber seinen 80. Geburtstag in Wolfratshausen gefeiert.

Kliniken erlassen Besuchsverbot

Montag, 8. November, 17.29 Uhr: Die Kreisklinik in Wolfratshausen und die Asklepios-Stadtklinik in Bad Tölz haben aufgrund der aktuellen Corona-Lage im Landkreis ein generelles Besuchsverbot erlassen. Ausnahmen sind nur beim Besuch von Kindern und von Sterbenden möglich. Von Montag, 15. November, an gilt zudem auch für Patienten die 3-G-plus Regel. Nur Notfallpatienten werden dann noch in den Kliniken getestet, alle anderen müssen einen Nachweis erbringen.

So viele Ansteckungen wie noch nie

Montag, 8. November, 14.45 Uhr: Die Anzahl der Corona-Infizierten im Landkreis steigt weiter. Das Tölzer Landratsamt meldete am Montag 1413 bestätigte Ansteckungen - so viele wie noch nie. Die Sieben-Tage-Inzidenz erhöhte sich deshalb noch einmal und lag laut Robert-Koch-Institut am Montag bei einem in Bad Tölz-Wolfratshausen zuvor noch nie erreichten Wert von 630,2. Vor allem bei den Zehn- bis 19-Jährigen verbreitet sich das Coronavirus rasend schnell. Der Kreisbehörde zufolge liegt die Inzidenz in dieser Altersgruppe bei 1018,35. Auch bei den 20- bis 29-Jährigen (825,09) und den 30- bis 39-Jährigen (877,02) ist die Ansteckungsrate sehr hoch. Die regionalisierte Krankenhaus-Ampel steht im Landkreis damit natürlich weiterhin auf Rot. Von den zusammen 24 Intensivbetten in den beiden Kliniken in Bad Tölz und Wolfratshausen waren am Montag 23 belegt - sechs davon mit Corona-Patienten. In den beiden Landkreisen Garmisch-Partenkirchen und Weilheim-Schongau, die zusammen mit Bad Tölz-Wolfratshausen einen Corona-Verbund bilden, ist die Lage nicht ganz so dramatisch. In Garmisch sind acht und in Weilheim-Schongau sind sechs Betten auf den Intensivstationen frei.

Inzidenz weiter über 500

Sonntag, 7. November, 11.13 Uhr: Nach dem erwarteten Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz am Wochenende ist der Wert auch am Sonntag auf sehr hohem Niveau geblieben. Das Robert-Koch-Institut meldete einen Wert von 537,4. Damit gilt Bad Tölz-Wolfratshausen als Corona-Hotspot. Seit Samstag gelten im Landkreis deshalb verschärfte Regeln. Vielerorts muss wieder eine FFP2-Maske getragen werden. Wo bislang 3G galt, gilt nun 3G plus, wo 3G plus galt, gilt 2G.

Inzidenz macht Riesensprung

Samstag, 6. November, 11.38 Uhr: Das Tölzer Landratsamt hat seine Meldepraxis geändert. Wie viele andere Landkreise, so meldet die Behörde künftig alle nachgewiesenen Ansteckungen an das Robert-Koch-Institut weiter - nicht wie bisher erst, wenn die infizierte Person kontaktiert werden konnte. Am Samstag springt die Sieben-Tage-Inzidenz deshalb auf einen Wert von 555,3. Damit liegt die Infektionsrate nun auch offiziell auf ähnlichem Niveau wie viele andere Landkreise in Bayerns Südosten.

Enge auf den Intensivstationen

Freitag, 5. November, 14.16 Uhr: Die Corona-Lage in Bad Tölz-Wolfratshausen ist äußerst angespannt. Am Freitag waren von den 24 Intensivbetten im Landkreis nur zwei nicht belegt. Was das für die Kliniken bedeutet, erklärt Martin Dotzer, der Corona-Koordinator für den Krankenhausverbund Bad Tölz-Wolfratshausen, Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen.

1281 Ansteckungen bestätigt

Freitag, 5. November, 14.11 Uhr: Das Coronavirus breitet sich im Landkreis weiter massiv aus. Das Tölzer Landratsamt meldete am Freitag 1281 nachgewiesene Fälle. Da davon allerdings erst 607 bearbeitet und an das Robert-Koch-Institut gemeldet sind, wirkt die offizielle Sieben-Tage-Inzidenz mit 131,0 täuschend gering. Tatsächlich ist die Ansteckungsrate weitaus höher. Von Samstag an gelten in Bad Tölz-Wolfratshausen deshalb verschärfte Corona-Einschränkungen, unter anderem für die Gastronomie.

Corona-Ampel springt auf Rot

Donnerstag, 4. November, 17.11 Uhr: In Bad Tölz-Wolfratshausen ist nur noch ein einziges Intensivbett frei. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Wirklichkeit viel höher als vom Robert-Koch-Institut angegeben. Von Samstag an gelten im Landkreis deshalb wieder strengere Einschränkungen im öffentlichen Leben.

Viele Infizierte sind nicht in Quarantäne

Mittwoch, 3. November, 17.25 Uhr: Die Gesamtzahl der Infizierten, die am Dienstag mit 1163 nachgewiesenen Fällen im Landkreis das absolute Rekordhoch seit Beginn der Pandemie erreicht hatte, lag laut Landratsamt am Mittwoch bei 1087. Allein in der Gemeinde Lenggries wurden 213 Fälle registriert, in Dietramszell 107, in Bad Tölz 102. Die geringsten Infektionswerte verzeichneten Schlehdorf mit zwei, Bichl mit sieben und Greiling mit neun bestätigten Infektionen. Alle anderen Kommunen waren zweistellig. Von den mehr als 1000 Fällen waren am Mittwoch allerdings erst 569 abgearbeitet.

Stoiber auf dem Weg der Besserung

Dienstag, 2. November, 16.50 Uhr: Der an Corona erkrankte ehemalige Ministerpräsident Edmund Stoiber befindet sich auf dem Weg der Besserung. Er habe das Gefühl, dass es stetig aufwärts gehe, teilt Stoibers Pressesprecher Rainer Pappenheim mit. Noch bis Samstag diese Woche muss Stoiber bei sich zu Hause in Wolfratshausen in Quarantäne bleiben. Dann wird der 80-Jährige laut seinem Sprecher erneut einen Corona-Test machen - wie es die Quarantäneregeln vorschreiben. "Ich bin zuversichtlich, dass Herr Stoiber am Ende aus der Quarantäne entlassen wird und normal weitermachen kann", sagt der Sprecher. Mit dem Ausmachen neuer Termine werde man sich allerdings erst einmal zurückhalten. In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass Edmund Stoiber sich mit dem Coronavirus infiziert hat. Wie sein Sprecher damals erklärte, hatte der ehemalige Politiker aber nur leichte Symptome. Offenbar handelt es sich um einen Impfdurchbruch: Stoiber ist bereits zweimal mit Astra Zeneca geimpft. Wo er sich angesteckt hat, konnte im Nachhinein nicht mehr festgestellt werden. Nach dem positiven Testergebnis hatte sich Stoiber in häusliche Quarantäne begeben und alle anstehenden Termine abgesagt.

Infiziertenzahl steigt auf Höchststand

Dienstag, 2. November, 16.47 Uhr: Über das verlängerte Wochenende ist die Zahl der Infizierten im Landkreis massiv in die Höhe geschnellt. Das Tölzer Landratsamt meldete am Dienstag 1163 nachgewiesene Corona-Ansteckungen - so viele wie noch nie. Abgearbeitet und an das Robert-Koch-Institut gemeldet sind davon allerdings erst 501 Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz kommt mit einem Wert von 198,1 deshalb noch trügerisch schlank daher, dürfte aber tatsächlich viel höher liegen.

Inzidenz sinkt erneut

Montag, 1. November, 14.46 Uhr: Die Inzidenz im Landkreis ist im vergleich zu Freitag erneut leicht gesunken. Das Robert-Koch-Institut verzeichnete am Montag für Bad Tölz-Wolfratshausen einen Wert von 202,8 Neuansteckungen in den vergangenen sieben Tagen. Vom Landratsamt gab es am Feiertag keine aktualisierten Zahlen zu den Corona-Fällen im Landkreis.

Neuansteckungen werden weniger

Freitag, 29. Oktober, 14.20 Uhr: Die Welle an Neuinfektionen im Landkreis ebbt langsam ab, dadurch gelingt es dem Tölzer Gesundheitsamt, liegen gebliebe Fälle langsam abzuarbeiten. Das Landratsamt meldete am Freitag 782 durch Labore bestätigte Fälle, bei 633 davon sind die näheren Umstände der Erkrankung und die Kontaktpersonen inzwischen geklärt. Damit verringert sich die Differenz zwischen den nachgewiesenen Infektionen und den tatsächlich schon ans Robert-Koch-Institut gemeldeten Fällen. Von den Betroffenen müssen derzeit 21 im Krankenhaus behandelt werden.

Stoiber an Corona erkrankt

Donnerstag, 28. Oktober, 17.30 Uhr: Der CSU-Ehrenvorsitzende und ehemalige Ministerpräsident Edmund Stoiber ist trotz doppelter Impfung an Corona erkrankt. Der 80-Jährige habe am vergangenen Samstag ein positives Corona-Testergebnis erhalten und sich daraufhin in Quarantäne begeben. "Es geht ihm den Umständen entsprechend gut", so sein persönlicher Sprecher.

Person Mitte 70 stirbt an Corona

Donnerstag, 28. Oktoner, 16.45 Uhr: Die Corona-Pandemie hat im Landkreis ein weiteres Todesopfer gefordert. Wie das Tölzer Landratsamt mitteilt, verstarb eine Person Mitte 70 an den Folgen einer Infektion. Sie war vollständig geimpft. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona steigt in Bad Tölz-Wolfratshausen damit auf 91. Die Anzahl der Infizierten pendelt sich derweil auf einem sehr hohen Wert ein. Die Kreisbehörde meldete am Donnerstag 796 nachgewiesene Ansteckungen im Landkreis. Bei 587 davon sind die Kontaktpersonen schon ermittelt, bei den übrigen steht das noch aus.

Landratsamt wird Fallzahlen nicht Herr

Mittwoch, 27. Oktober, 16.13 Uhr: Im Tölzer Gesundheitsamt wächst der Stapel mit unbearbeiteten Fällen wieder. Das Landratsamt meldete am Mittwoch 833 positive Befunde aus den Laboren. Bei nur 569 Fällen konnten bislang aber auch die Kontaktpersonen ermittelt werden. Auch sind die übrigen Fälle noch nicht an das Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet. Die tatsächliche Inzidenz dürfte also höher liegen als die 236,5, die das RKI am Mittwoch für Bad Tölz-Wolfratshausen ausgwiesen hat. Im Krankenhaus liegen derzeit 19 von den Betroffenen - sechs mehr als noch am Dienstag.

Hohe Infektionsrate unter Teenagern

Dienstag, 26. Oktober, 16.33 Uhr: Im Landkreis stecken sich momentan vor allem die Jungen mit dem Coronavirus an. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bad Tölz-Wolfratshausen lag am Montag bei 280,8 - im Schnitt also sehr hoch. Wie aus einer Aufstellung des Tölzer Landratsamts ersichtlich ist, sind die einzelnen Altersgruppen aber sehr unterschiedlich stark betroffen. Bei den Zehn- bis 19-Jährigen beispielsweise liegt die Ansteckungsrate bei 670,8, bei den 20- bis 29-Jährigen bei 497,9. Mit zunehmendem Alter sinkt der Inzidenzwert. Bei den über 75-Jährigen, die mittlerweile weitgehend durchgeimpft sein müssten, lag der Wert am Montag nur bei 73,95. Die aktuellen Zahlen aus dem Landkreis belegen also den Zusammenhang zwischen Impfquote und Ansteckungsrate. Die Gesamtzahl der Corona-Fälle im Landkreis bleibt indes hoch. Die Kreisbehörde meldete am Dienstag 798 belegte Infektionen, davon sind allerdings erst 563 bearbeitet und an das Robert-Koch-Institut weitergemeldet. 16 Betroffene müssen im Krankenhaus behandelt werden, darunter als jüngstes auch jemand Jahrgang 1993 - noch ungeimpft.

Coronavirus breitet sich weiter aus

Montag, 25. Oktober, 15.45 Uhr: Das Coronavirus breitet sich weiterhin massiv im Landkreis aus. Das Tölzer Landratsamt meldete am Montag 802 nachgewiesene Fälle. Weil das Gesundheitsamt mit dieser Flut an Neuansteckungen überfordert ist, sind davon allerdings erst 564 bearbeitet. In fast 250 Fällen ist also noch nicht geklärt, wie es der betroffenen Person geht und mit wem sie im Ansteckungszeitraum näheren Kontakt hatte. Diese fast 250 Fälle sind auch noch nicht an das Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet. Es ist also davon auszugehen, dass die Sieben-Tage-Inzidenz deutlich höher liegt als der vom RKI am Montag offiziell ausgewiesene Wert von 280,8. Vor allem Lenggries ist von der derzeitigen Corona-Welle im Landkreis stark betroffen. Dort sind 155 Menschen coronapositiv. Es folgen Bad Tölz mit 99, Dietramszell mit 97 und das kleine Wackersberg mit 74 Fällen. Einen klassischen Infektionsherd gibt es aber nicht. In fast allen Kommunen im Landkreis sind die Corona-zahlen derzeit recht hoch, nur Schlehdorf hat aktuell eine weiße Weste. Ein Grund für das starke Infektionsgeschehen könnte die verhältnismäßig geringe Impfquote in Bad Tölz-Wolfratshausen sein. 72000 Menschen haben sich hier bislang doppelt impfen lassen - also nicht einmal 60 Prozent der Einwohner. In Bayern haben 64,1 Prozent einen vollständigen Impfschutz, im bundesweiten Schnitt sind es sogar 66,2 Prozent.

Corona fordert zwei weitere Todeopfer

Freitag, 22. Oktober, 13.40 Uhr: Im Landkreis sind zwei weitere Menschen im Zusammenhang mit Corona gestorben. Wie das Tölzer Landratsamt mitteilt, handelt es sich dabei um eine Person im Alter von über 90, die bereits doppelt geimpft war, und um eine Person Mitte 70, die keinen Impfschutz hatte. Die Anzahl der Corona-Opfer seit Ausbruch der Pandemie steigt im Landkreis damit auf 90. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt indes. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete für Freitag einen Wert von 269,9. Richtig belastbar ist diese Zahl allerdings nicht. Denn von den 735 nachgewiesenen Infektionen im Landkreis wurden erst 618 Fälle an das RKI übermittel. Bei den übrigen Fällen ist das Gesundheitsamt noch nicht dazugekommen, sie zu bearbeiten.

Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter an

Donnerstag, 21. Oktober, 16.29 Uhr: Die Anzahl der Corona-Infektionen im Landkreis nimmt weiter rapide zu. 576 Fälle hat das Tölzer Gesundheitsamt mittlerweile registriert und ans Robert-Koch-Institut weitergeleitet. Mehr als 130 weitere erwiesene Ansteckungen waren am Donnerstag aber noch nicht näher bearbeitet. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf den für Bad Tölz-Wolfratshausen neuen Rekordwert von 298,7 - sie dürfte aufgrund der hohen Zahl an unbearbeiteten Fällen aber tatsächlich noch viel höher liegen.

Inzidenz steigt weiter an

Mittwoch, 20. Oktober, 16.16 Uhr: Das Tölzer Gesundheitsamt hat auf Mittwoch zahlreiche liegen gebliebe Fälle abarbeiten und ans Robert-Koch-Institut (RKI) melden können. Dadurch stieg die Sieben-Tage-Inzidenz entsprechend an, am Mittwoch wies das RKI für Bad Tölz-Wolfratshausen einen Wert von 280,8 - der fünfthöchste Wert von allen Kommunen in Deutschland. 539 Corona-Fälle gibt es demnach aktuell im Landkreis, bei weiteren knapp 120 Betroffenen gibt es einen positiven Befund, diese Fälle wurden vom Gesundheitsamt aber noch nicht näher untersucht. Unterdessen häufen sich auch die Corona-Ansteckungen an den Schulen. Alleine an der Realschule Geretsried gibt es verteilt auf 13 Klassen 30 nachgewiesene Infektionen, 105 Personen sind dort in Quarantäne.

Rang vier bei Inzidenz in Deutschland

Dienstag, 19. Oktober, 16.26 Uhr: Der Landkreis belegt bei der Sieben-tage-Inzidenz mal wieder einen Spitzenplatz in Deutschland. Das Robert-Koch-institut hat für Bad Tölz-Wolfratshausen am Dienstag einen wert von 263,6 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen ausgewiesen. Nur drei Landkreise in Deutschland haben höhere Werte, alle liegen in Bayern: Das Brechtesgadener Land (343,4), Traunstein (304,8) und Straubing-Bogen (281,1). Von den 579 durch Labore bestätigten Infektionen im Landkreis warn am Dienstag jedoch fast 90 noch nicht vom Gesundheitsamt ans RKI übermittelt worden. Die tatsächliche Inzidenz im Landkreis dürfte also noch höher liegen.

Fallzahlen überfordern Gesundheitsamt

Montag, 18. Oktober, 16.29 Uhr: Im Tölzer Gesundheitsamt kommt man bei der Fallbearbeitung endgültig nicht mehr hinterher. Inzwischen sind dem Robert-Koch-Institut (RKI) zwar 435 Corona-Ansteckungen aus dem Landkreis gemeldet, mehr als 170 nachgewiesene Infektionen waren am Montag aber noch nicht näher bearbeitet - und tauchen deshalb auch noch nicht in den Statistiken auf. Der Sieben-Tage-Wert für Bad Tölz-Wolfratshausen dürfte deshalb deutlich höher sein als der Wert von 214,5, den das RKI am Montag angab.

Inzidenz deutlich über 200

Sonntag, 17. Oktober, 16.48 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis ist deutlich gestiegen. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) lag der Wert am Sonntag bei 229,3. Der Anstieg war erwartbar, schließlich kommt das Gesundheitsamt mit der Bearbeitung neuer Fälle nicht nach und kann nicht alle rechtzeitig ans RKI weiterleiten. Von der Kreisbehörde gab es am Sonntag keine aktuellen Zahlen. Am Freitag gab es 536 Infizierte im Kreis. Auswirkungen auf den Alltag hat der neue Wert keine. Ausschlaggebend ist die Krankenhausampel, die in Bayern nach wie vor auf "Grün" steht.

536 Corona-Fälle im Landkreis

Freitag, 15. Oktober, 16.28 Uhr: Die Pandemielage im Landkreis bleibt angespannt: 536 Corona-Fälle meldete das Landratsamt am Freitag. Davon konnte das überlastete Gesundheitsamt aber 131 positiv Getestete noch nicht überprüfen, das Robert-Koch-Institut weist in seiner Statistik deshalb nur 405 Fälle aus. Von diesen liegen zwölf im Krankenhaus, zwei davon auf der Intensivstation, ein Patient wird beatmet. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf knapp unter 200.

Corona-Fälle erreichen Rekordhoch

Donnerstag, 14. Oktober, 17.29 Uhr: Im Landkreis gibt es so viele Ansteckungen wie noch nie seit Ausbruch der Pandemie. Im Gesundheitsamt kommt man mit der Verfolgung der Fälle deshalb nicht hinterher. Martin Dotzer, der ärztliche Kooridnator, der die Belegung der Klinik-Intensivstationen in der Region im Auge behält, ist trotzdem noch halbwegs gelassen. "Wir sind angespannt, aber noch nicht in Sorge", sagt er.

Corona-Ausbruch an Realschule Geretsried weitet sich aus

Mittwoch, 13. Oktober, 17.39 Uhr: An der Realschule in Geretsried sind mittlerweile 17 Corona-Fälle bekannt. Betroffen sind sechs verschiedene Klassen. Das Gesundheitsamt stuft 54 Lehrer und Schüler als direkte Kontaktpersonen ein, diese befinden sich nun in Quarantäne. Und auch an der Berufsschule in Bad Tölz gibt es einen größeren Quarantänefall. Zwei Corona-Tests sind positiv ausgefallen, 17 Kontakte sind dort in Quarantäne.

Hohe Dunkelziffer bei Corona-Zahlen

Mittwoch, 13. Oktober, 17.35 Uhr: Das Tölzer Gesundheitsamt schlägt Alarm: Weil die Anzahl der Corona-Ansteckungen im Landkreis derzeit exponentiell zunimmt, bleiben bei der Behörde mehr und mehr Fälle liegen. Am Mittwoch waren es mehr als 150 positive Tests, die noch nicht näher bearbeitet worden sind. Das Robert-Koch-Insitut gibt die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis zwar mit 144,3 an - also fast unverändert im Vergleich mit den vergangenen Tagen. Tatsächlich dürfte der Wert aber sehr viel höher liegen.

Corona: 284 Infizierte im Landkreis

Dienstag, 12. Oktober, 15.38 Uhr: Die Anzahl der Corona-Fälle im Landkreis ist gestiegen. Das Landratsamt meldete am Dienstag 284 Personen, die sich wegen einer Infektion in Isolation befinden. Die meisten von ihnen leben in den drei Städten Geretsried (56), Bad Tölz (41) und Wolfratshausen (31). Vollständig geimpft sind laut Kreisbehörde mehr als 70.000 Landkreisbürger, rund 530 von ihnen haben zudem schon eine Auffrischungsimpfung erhalten.

Zwei weitere Todesfälle in Seniorenheimen

Montag, 11. Oktober, 15.31 Uhr: Im Zusammenhang mit dem Corona-Ausbruch in zwei Seniorenheimen in Geretsried und Bad Tölz hat es zwei weitere Todesfälle gegeben. Nach Angaben des Tölzer Landratsamts waren die beiden betroffenen Personen 90 Jahre und älter - einmal Jahrgang 1929, einmal 1931. Die eine Person starb an Covid-19, in dem anderen Fall war die Corona-Infektion offenbar nicht ursächlich für den Tod, die Person hatte sich allerdings ebenfalls angesteckt. Die Gesamtzahl der Todesfälle, die in Bad Tölz-Wolfratshausen mit der Corona-Pandemie in Verbindung gebracht werden, steigt damit auf 87. Vor wenigen Tagen hatte der Corona-Ausbruch in den Heimen schon einmal ein Todesopfer gefordert. Die Anzahl der Infizierten im Landkreis stagniert derweil. Nach einem Anstieg über das Wochenende waren nach Behördenangaben am Montag 275 Menschen nachweislich infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt dadurch auf 159,1. Treiber ist aktuell dabei vor allem die Altersgruppe zwischen zehn und 29. Bei den Zehn- bis 19-Jährigen liegt die Inzidenz bei 379,86, bei den 20- bis 29-Jährigen sogar bei 405,43. Die Krankenhausampel steht im Landkreis jedoch weiterhin auf grün. Denn nur 14 Corona-Patienten müssen derzeit auch stationär behandelt werden.

Quarantäne in der Kita

Sonntag, 10. Oktober, 15.02 Uhr: Auch an mehreren Kindertagseinrichtungen gibt es inzwischen Quarantänefälle. Am Kinderland Weyarn in Bad Tölz sind inziwschen zwei Corona-Fälle nachgewiesen, 30 direkte Kontakte sind dort in Quarantäne. In der Kita Oberfischbach in der Gemeinde Wackersberg gibt es eine coronapositive Person, in Quarantäne sind dort 18 Betroffene. Einen größeren Quarantänefall gibt es auch am Temenos-Familienhaus in Geretsried. Dort werden 18 Kontaktpersonen von enem Corona-Fall derzeit noch daraufhin untersucht, ob sie sich angesteckt haben. Die Sieben-Tage-Inzidenz machte über das Wochenende indes einen deutliche Sprung nach oben und liegt laut Robert-Koch-Institut nun bei 143,5.

Anzahl der Infizierten steigt weiter

Freitag, 8. Oktober, 13.59 Uhr: Auch am Freitag hat das Tölzer Landratsamt wieder einen neuen Höchststand bei den Infizierten gemeldet. Demnach haben sich von den Landkreisbürgern derzeit 276 Personen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt - noch einmal neun mehr als am Tag zuvor. Die meisten davon leben in Geretsried (70), es folgen Bad Töz (43), Wolfratshausen (31) und Lenggries (25). Weil am Freitag vor einer Woche die Zahl der Neuansteckungen aber noch etwas höher war, sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz leicht und liegt nun bei 102,2.

Corona-Ausbruch in Heim fordert Todesopfer

Donnerstag, 7. Oktober, 16.40 Uhr: Nach dem Corona-Ausbruch in einem Geretsrieder Seniorenheim hat es dort nun auch einen coronabedingten Todesfall gegeben. Wie das Tölzer Landratsamt mitteilt, war die betroffene Person Jahrgang 1928 und sogar schon dreifach geimpft. Allgemein würde sich eine Impfung aber sehr positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken, heißt es aus der Kreisbehörde. In dem Heim in Geretsried haben sich bislang nämlich 26 Bewohner und 15 Mitarbeiter angesteckt. Die Geimpften wiesen dabei weniger schwere Verläufe auf oder seien sogar ganz ohne Symptome. Wie es zu dem Ausbruch in dem Heim gekommen ist, konnte laut Landratsamt bislang nicht ermittelt werden. In dem ebenfalls von einem Corona-Ausbruch betroffenen Heim in Bad Tölz beruhigt sich indes die Lage. Den 16 infizierten Bewohnern dort geht es weitgehend gut. Gleiches gilt für die elf Mitglieder des Personals, die sich angesteckt haben.

Anzahl der Infizierten steigt weiter

Donnerstag, 7. Oktober, 15.13 Uhr: Die Anzahl der Infizierten im Landkreis nimmt weiter zu. Das Tölzer Landratsamt meldete am Donnerstag 267 nachgewiesene Fälle - noch einmal 17 mehr als am Tag zuvor. Nach den Corona-Ausbrüchen in zwei Seniorenheimen sind Geretsried mit 68 und Bad Tölz mit 48 Fällen immer noch am stärksten betroffen. Auch in Lenggries sind zuletzt viele Neuinfektionen entdeckt worden. Dort sind jetzt 25 bekannt. Mit einem lokal eingrenzbaren Infektionsherd habe das aber nichts zu tun, heißt es dazu aus der Kreisbehörde. In Lenggries sei weder ein Seniorenheim, noch eine Kita oder auch nur ein Familienverbund betroffen. Es handele sich dort um das "normale Infektionsgeschehen". In Wolfratshausen dagegen laufen derzeit noch Untersuchungen. An der dortigen Mittelschule sind drei Corona-Tests positiv ausgefallen. 14 engere Kontaktpersonen sind deshalb vorläufig in Quarantäne.

Infiziertenzahl nimmt noch einmal leicht zu

Mittwoch, 6. Oktober, 15.16 Uhr: Die Anzahl der Corona-Infizierten im Landkreis ist noch einmal leicht gestiegen. Das Tölzer Landratsamt meldete am Mittwoch 250 nachgewiesene Fälle - vier mehr als noch am Vortag. Schwerpunktgebiete sind dabei immer noch Geretsried mit 61 und Bad Tölz mit 52 Fällen, dort hat es jeweils in einem Seniorenheim einen Corona-Ausbruch gegeben. Mit 32 gibt es auch noch relativ viele Fälle in Wolfratshausen. Die Sieben-Tage-Inzidenz dagegen sank um einige Punkte, weil es am Mittwoch vor einer Woche deutlich mehr Neuinfektionen gab als diesen Mittwoch. Der Wert liegt nun bei 103,7. An der Grundschule in Eurasburg und an der Grund- und Mittelschule in Königsdorf gab es zudem positive Corona-Befunde. Das Gesundheitsamt hat die näheren Kontakte ermittelt. In Eurasburg sind deshalb nun zwei Betroffene in Quarantäne, in Königsdorf drei. An der Grundschule in Egling gibt es zudem schon seit ein paar Tagen einen Corona-Fall, dort sind auch zwei Personen in Quarantäne. Klassenweise in Quarantäne geschickt wird an den Schulen schon länger nicht mehr. Bei einer nachgewiesenen Ansteckung untersuchen die Behörden, mit wem der sogenannte Indexfall intensiveren Kontakt hatte und reagieren entsprechend.

Starker Anstieg der Corona-Fälle

Dienstag, 5. Oktober, 15.22 Uhr: Die Anzahl der Infizierten im Landkreis klettert weiter nach oben. Das Tölzer Landratsamt meldete am Dienstag 246 nachgewiesene Fälle, mit Abstand die meisten davon in Geretsried (57) und Bad Tölz (47). Ursächlich für die hohen Fallzahlen in den beiden Städten sind die Corona-Ausbrüche in zwei Pflegeheimen, die am Montag bekannt geworden sind. Aus Wolfratshausen werden zudem 28 Fälle gemeldet, in Dietramszell und Wackersberg sind es jeweils 17. Eine zweistellige Zahl an Betroffenen gibt es darüber hinaus noch in Lenggries(14) und Münsing (12). Als coronafrei gelten derzeit nur Schlehdorf und Königsdorf. Von den 246 aktuellen Fällen haben sich laut Kreisbehörde 178 mit einer Variante des ursprünglichen Coronavirus angesteckt. 13 Infizierte befinden sich zur Behandlung derzeit im Krankenhaus, davon liegen drei auf der Intensivstation. Jeder dieser Intensivpatienten muss darüber hinaus auch beamtet werden.

Corona-Ausbruch in zwei Heimen

Montag, 4. OKtober, 16.42 Uhr: Drei weitere Personen sind während einer Corona-Infektion verstorben. Sie waren laut Gesundheitsamt Jahrgang 1935 (nicht geimpft, mit Corona verstorben), Jahrgang 1926 und 1934 (beide geimpft, an Corona verstorben). Eine dieser Personen lebte in einem Heim in Bad Tölz, wo das Coronavirus bei 23 Menschen nachgewiesen wurde, darunter neun Beschäftigte. Betroffen sind acht ungeimpfte und 15 vollständig geimpfte Personen. Zwei Patienten werden stationär behandelt. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona liegt nun bei 84. Auch in einem Pflegeheim in Geretsried gibt es 37 Infizierte; zwölf gehören dem Personal an, das zu zwei Dritteln nicht geimpft ist. Die infizierten Bewohner sind mit zwei Ausnahmen vollständig geimpft. Gesundheitsamtleiter Stephan Gebrande sagt, es scheine so zu sein, dass die Infektionszahlen bei denen, deren zweite Impfung länger zurückliege, langsam ansteigen. Er sei froh über die anlaufenden Drittimpfungen.

Impfbereitschaft weiter gering

Montag, 4. Oktober, 16.23 Uhr: Wie im Rest des Landes macht die Impfkampagne auch in Bad Tölz-Wolfratshausen nur noch schleppend Fortschritte. Laut Tölzer Landratsamt sind im Landkreis inzwischen 70.150 Personen zweimal geimpft. Etwa 250 davon haben bei ihrem Hausarzt sogar schon eine Auffrischung bekommen, also eine dritte Impfung. Von denjenigen, die bislang gezögert haben, entscheiden sich aber auch jetzt nur wenige für eine Impfung. Aktuell stehen im Landkreis nur noch etwa 1900 Zweitimpfungen an. Dann ist das Impfpotenzial erst einmal ausgeschöpft.

Quarantäne am Gymnasium Hohenburg

Donnerstag, 30. 16.37 Uhr: Am Gymnasium Hohenburg 9in Lenggries hat es einen Corona-Fall gegegen. Dort sind 30 Personen nun in Quarantäne. Und wie das Landratsamt mitteilt gibt es auch im gemeindlichen Kindergarten Drachennest in Reichersbeuern eine nachgewiesene Ansteckung. Dort sind 54 Personen in Quarantäne.

Probleme bei Erfassung der Corona-Fälle

Donnerstag, 30. September, 14.59 Uhr: Aufgrund technischer Probleme konnte das Gesundheitsamt am Mittwoch und Donnerstag keine Daten zu Infektionszahlen erfassen. Dies hat zur Folge, dass die Kreisbehörde am heutigen Donnerstag morgen am Freitag keine aktuellen Zahlen zur Verfügung stellen kann.

Drei Gemeinden ohne Corona

Mittwoch, 29. September, 15.25 Uhr: Mit Stand Mittwoch hat das Gesundheitsamt 200 Corona-Fälle im Landkreis gemeldet. Bei knapp mehr als der Hälfte, nämlich bei 103 positiv Getesteten, wurde eine Mutante des Virus festgestellt. Zehn der Betroffenen sind derzeit in stationärer Behandlung, zwei von ihnen werden intensivmedizinisch betreut, einer muss beatmet werden. Die meisten Corona-Fälle verzeichnet derzeit Bad Tölz mit 53, gefolgt von Geretsried mit 41 und Wolfratshausen mit 21. Ein größeres Infektionsgeschehen wird zudem in Münsing registriert mit 18 positiv Getesteten sowie in Dietramszell mit elf. Lenggries meldet acht, Benediktbeuern und Icking jeweils sieben, Wackersberg sechs und die Jachenau fünf. Vier sind es jeweils in Bad Heilbrunn, Eurasburg und Kochel am See, jeweils drei in Gaißach und Schlehdorf, und je zwei in Bichl und Reichersbeuern. Einen Betroffenen meldet Königsdorf, als coronafrei gelten derzeit Egling, Greiling und Sachsenkam.

Sowohl in der Grundschule Wolfratshausen-Waldram als auch in der Mittelschule Wolfratshausen wurden jeweils mehrere Personen positiv gestetet: In der Grunschule sind nun 23 Personen von der Quaratäne betroffen, in der Mittelschule sind es 24 Betroffene. Im Gemeindekindergarten "Drachennest" Reichersbeuern wurde eine Person positiv getestet, dort sind nun sieben von der Quarantäne betroffen.

Auch Geimpfte wegen Corona im Krankenhaus

Dienstag, 28. September, 16.21 Uhr: Wer vollständig gegen Corona geimpft ist, sollte sich dennoch an die Hygieneregeln wie Abstandhalten und Maskenpflicht halten.Das zeigen die Impfdurchbrüche, die im Landkreis keine Seltenheit sind. In der Wolfratshauser Kresiklinik liegen derzeit vier Patienten, die trotz Impfung infiziert sind. Drei von ihnen müssen wegen Covid behandelt werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Viele Entlassungen aus der Quarantäne

Dienstag, 28. September, 14.52 Uhr: Am Dienstag konnten zahlreiche Corona-Patienten aus der Quarantäne entlassen werden. Als infiziert gelten im Landkreis aktuell nur noch 161 Personen - fast 30 weniger als noch am Vortag. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank deshalb auch auch auf 85,8. Die meisten Fälle gibt es nach wie vor in Bad Tölz (39), Geretsried (31), Wolfratshausen (22) und Münsing (16). Von den 161 Infizierten müssen elf im Krankenhaus behandelt werden, zwei davon liegen auf der Intensivstation.

61 Infektionen trotz Impfung

Montag, 27. September, 16.56 Uhr: Die Corona-Inzidenz ist im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen leicht gestiegen. Am Montag lag sie bei 97,5 Fällen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner, am Samstag hatte sie noch 71,8 betragen. Auffällig ist, dass 61 von den derzeit 190 Personen, die sich mit dem Virus angesteckt haben, zweimal geimpft sind. Von den zwölf Infizierten, die im Krankenhaus stationär behandelt werden müssen, hatten sieben eine vollständige Impfung bekommen. Die meisten Fälle verzeichnet derzeit Bad Tölz (51), gefolgt von Geretsried (39), Wolfratshausen (27) und Münsing (16). Dietramszell meldet zwölf Einwohner mit einer Infektion, Lenggries sieben sowie Eurasburg und Jachenau jeweils sechs. Je fünf Infizierte leben in Icking und Kochel, vier in Bad Heilbrunn, je drei in Benediktbeuern, Königsdorf und Schlehdorf, zwei in Bichl und einer in Reichersbeuern. Coronafrei sind momentan Egling, Gaißach, Greiling, Sachsenkam und Wackersberg. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag ist in der Altersgruppe der Kinder und Jugendlichen zwischen zehn und 19 Jahren im Landkreis besonders hoch. Sie lag am Montag bei 234,38.

18 von 21 Kommunen betroffen

Freitag, 24. September, 13.50 Uhr: Einer pro Tag: In diesem Schneckentempo sinken aktuell die coronabedingten Infiziertenzahlen im Landkreis. Für den Freitag meldete die Kreisbehörde 207 Personen, die positiv auf das Virus getestet waren, eben einer weniger als am Tag zuvor und zwei weniger als noch am Mittwoch. Bei 116 der 207 wurde eine sogenannte Mutante festgestellt. Zehn Infizierte müssen stationär behandelt werden, davon liegen drei auf der Intensivstation und zwei müssen beatmet werden. Geretsried verzeichnet weiterhin die meisten Fälle, nämlich 52, gefolgt von Bad Tölz mit 48. Wolfratshausen zählt 31 und unter den ländlichen Kommunen melden drei zweistellige Fallzahlen: Münsing 14 und Dietramszell und Eurasburg jeweils zehn. Neun sind es hingegen in der Jachenau, ebensoviele wie in Lenggries. Kochel zählte bis zum Freitag fünf, drei waren es jeweils in Bichl, Reichersbeuern und Schlehdorf. Zwei angesteckte Einwohner melden Bad Heilbrunn sowie Egling, Königsdorf und Sachsenkam, einer ist jeweils in Benediktbeuern und Icking bekannt.

Mehr als die Hälfte mit Corona-Mutante

Donnerstag, 23. September, 13.25 Uhr: Die vierte Welle der Corona-Pandemie stagniert im Landkreis. Nach Angaben der Kreisbehörde waren am Donnerstag 208 Landkreisbürger positiv auf das Virus getestet, einer weniger als tags zuvor. Mehr als die Hälfte von ihnen hat sich mit einer Mutante angesteckt: Bei 113 der 208 Personen wurde dies festgestellt. Elf der Infizierten müssen stationär behandelt werden, drei davon auf der Intensivstation, und zwei Betroffene müssen beatmet werden. Die Inzidenz hingegen ist rückläufig: Das Robert-Koch-Institut gab sie am Donnerstag mit 76,4 für den Landkreis an. Was die Corona-Fallzahlen auf kommunaler Ebene anbelangt, so ist Geretsried weiterhin Spitzenreiter bei den Infektionszahlen: Dort waren bis zum Donnerstag 56 Einwohner positiv getestet und deshalb in Isolation. Dicht dahinter folgt Bad Tölz mit gegenwärtig 48 Fällen. Wolfratshausen meldete 31 Einwohner, die sich angesteckt haben. Und zwei ländliche Kommunen verzeichneten ebenfalls zweistellige Zahlen: Eurasburg mit 16 und Münsing mit 15. In der Jachenau waren es acht, in Lenggries sieben und in Dietramszell sechs. Kochel meldete vier Infektionen, drei waren es jeweils in Bichl, Reichersbeuern und Schlehdorf. Zwei zählten Egling, Königsdorf und Sachsenkam, eine Benediktbeuern und Icking. Als coronafrei galten Bad Heilbrunn, Gaißach, Greiling und Wackersberg.

209 Infektionen im Landkreis

Mittwoch, 22. September, 17.10 Uhr: Nach Angaben der Kreisbehörde galten am Mittwoch 209 Landkreisbewohner als infiziert. Bei mehr als der Hälfte, nämlich 110 Personen, wurde eine sogenannte Mutante festgestellt. 35 der 209 Infizierten sind symptomfrei, 174 hingegen zeigen Anzeichen von Krankheit und elf von ihnen müssen stationär behandelt werden. Drei dieser schweren Fälle liegen auf der Intensivstation, zwei von ihnen müssen auch beatmet werden. Was die Zahlen in den einzelnen Landkreis-Kommunen betrifft, so hat Geretsried weiterhin die meisten zu verzeichnen mit 59, gefolgt von 42 in Tölz und 32 in Wolfratshausen. Ein größeres Infektionsgeschehen verzeichnet auch Eurasburg mit 21 sowie Münsing mit zwölf positiv Getesteten. Dietramszell meldet sieben Infizierte, sechs sind es jeweils in Bichl die Jachenau. Heilbrunn verzeichnet fünf, Lenggries vier, Egling, Kochel und Reichersbeuern jeweils drei. Zwei Ansteckungen zählen Königsdorf und Sachsenkam, jeweils eine Benediktbeuern und Schlehdorf.

Wieder stirbt ein Mensch an Corona

Dienstag, 21. September, 15.10 Uhr: Die Pandemie hat im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ein weiteres Todesopfer gefordert. Wie die Kreisbehörde am Dienstag mitteilte, ist eine Person Jahrgang 1959 ohne vollständigen Impfschutz im Zusammenhang mit der Virusinfektion gestorben. Damit erhöht sich die Gesamtzahl auf 81. Die Corona-Fallzahlen im Landkreis sinken derweil nur langsam. Bis Dienstag waren 202 Menschen positiv auf Corona getestet. Bei 111 von ihnen wurde eine Virusmutante festgestellt. 37 der 202 sind symptomfrei, allerdings müssen sich zwölf der Infizierten stationär behandeln lassen. Drei dieser zwölf Erkrankten liegen auf der Intensivstation, zwei von ihnen müssen zudem beatmet werden. Auf Nachfrage Ende vergangener Woche erklärt die Kreisbehörde, dass von denjenigen, die bis dahin im Krankenhaus behandelt werden mussten, keiner vollständig geimpft war. Unter den insgesamt positiv Getesteten sei etwa ein Viertel Reiserückkehrer. "Im Zahlenvergleich sind es mehr Fälle aus Italien und der Türkei".

Zu Beginn dieser Woche waren etwa 68 250 Landkreisbürger vollständig immunisiert. Auch wenn diejenigen, die im Landkreis wegen einer Covid-19-Infektion im Krankenhaus liegen, ohne vollständigen Impfschutz sind, häufen sich bundesweit die Berichte über Impfdurchbrüche, also Fälle, in denen sich Menschen trotz Immunisierung angesteckt haben. Eine genaue Zahl, bei wie vielen Landkreisbürgern bislang ein solcher Impfdurchbruch festgestellt worden ist, lasse sich zwar nicht nennen, so die Kreisbehörde. Sie bewegten sich aber prozentual im Landes- und Bundesdurchschnitt. Auch dazu, ob und wie viele Menschen im Landkreis sich inzwischen auf Antikörper haben testen lassen, weil sie befürchten, die Impfung könnte nicht den gewünschten Schutz gebracht haben, kann die Kreisbehörde auf Nachfrage keine Zahlen nennen. Dritte Impfungen wurden bislang noch nicht im Landkreis durchgeführt. Aber: "Die von der Gesundheitsministerkonferenz beschlossenen Auffrischungsimpfungen beginnen in den nächsten Tagen in den Alten- und Pflegeheimen", erklärt die Kreisbehörde. Die Impfkampagne wird derweil immer mehr über die mobilen Teams abgewickelt, zum Ende des Monats soll das Impfzentrum Tölz geschlossen werden. "Die mobilen Teams sind technisch so ertüchtigt, dass der Transport sowie die Lagerung ohne Unterbrechung der Kühlkette gewährleistet werden kann", erklärt das Landratsamt bezüglich der Impfstoff-Logistik. Aber: "Leider hat die schwindende Impfbereitschaft auch dazu geführt, dass Impfstoffe verfallen sind." Das sei allein dem Umstand geschuldet gewesen, dass es zu wenig Impfbereite gab. Wie viele Dosen letztlich bis dato im Landkreis verfallen sind, lasse sich jedoch nicht beziffern.

Hohe Inzidenz bei jungen Menschen

Montag, 20. September 2021, 15.05 Uhr: Jüngere Menschen sind im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen deutlich mehr von einer Corona-Infektion betroffen als Ältere. Das geht aus einer Erhebung des Landratsamts hervor, welche die Sieben-Tage-Inzidenz nach Altersgruppen differenziert. So lag der Wert am Montag bei allen Personengruppen bis zum Alter von 49 Jahren über dem offiziellen Wert (ungeachtet des Alters) von 118,6 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Am höchsten ist die Inzidenz demnach bei den Zehn- bis 19-Jährigen mit 169,7. Bei den 20- bis 29-Jährigen liegt er bei 163,6; in der Altersgruppe 30 bis 39 liegt die Inzidenz bei 161,2. Fast identisch ist der Wert bei Kindern von 0 bis 9 Jahre (154,4) und den 40- bis 45-Jährigen (154,9). Unter dem Durchschnittswert liegen hingegen die Altersgruppen 50 bis 59 (52,8), 60 bis 64 (95,7), 65 bis 74 (63,2) sowie Bürger, die 75 Jahre oder älter sind (67,2). Insgesamt meldete das Landratsamt am Montag 217 Infizierte im Landkreis. Die meisten davon leben in den Städten Geretsried (56), Bad Tölz (42) und Wolfratshausen (39). Bislang wurden in den Impfzentren und Hausarztpraxen bereits etwa 138.800 Impfungen verabreicht, rund 68.000 Bürger wurden zweimal geimpft.

Inzidenz bleibt über 100

Sonntag, 19. September, 14.48 Uhr: Das Landratsamt veröffentlicht am Sonntag keine aktualisierten Corona-Fallzahlen, das Robert-Koch-Institut gibt aber den Inzidenz-Wert für den Landkreis an: Demnach liegt er bei 108,4. Erst am Dienstag wird die Kreisbehörde die Fallzahlen wieder auf die einzelnen Kommunen herunterbrechen.

215 Infizierte

Freitag, 17. September, 15.34 Uhr: Zum Wochenende hin nehmen die Corona-Fallzahlen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen noch einmal Fahrt auf. Wie die Kreisbehörde meldet, waren bis zum Freitag 215 Einwohner positiv auf das Virus getestet - 19 mehr als am Tag zuvor. Auch die Inzidenz stieg noch einmal deutlich, und zwar auf 120,1, wie das Robert-Koch-Institut bekanntgab. Bei 105 der insgesamt 215 Betroffenen wurde einen Virus-Mutante festgestellt. Sieben Infizierte müssen stationär behandelt werden, zwei davon auf der Intensivstation, sie werden auch beatmet. Auf die einzelnen Landkreiskommunen bezogen, ist Geretsried weiterhin die am stärksten betroffene Kommune mit 60 Infizierten. Es folgen Bad Tölz mit 38 und Wolfratshausen mit 35. Eurasburg zählt als Gemeinde derzeit 20 Einwohner, die sich angesteckt haben, Dietramszell 13 und Münsing elf. Unter den Gemeinden mit einstelligen Fallzahlen meldet Bichl acht, Egling fünf und Bad Heilbrunn, die Jachenau und Lenggries jeweils vier. In Benediktbeuern, Gaißach, Kochel am See, Königsdorf, Recihersbeuern und Sachsenkam sind es gegenwärtig jeweils zwei Einwohner mit Infektion, einer ist in Wackersberg bekannt. Als coronafrei gelten Greiling, Icking und Schlehdorf.

Nur noch Schlehdorf ohne Corona - positiver Fall im Kinderland Wolfratshausen

Donnerstag,16. September, 16.45 Uhr: Die Corona-Fallzahlen haben von Mittwoch auf Donnerstag zwar stagniert, doch der sogenannte Inzidenzwert macht zu diesem Tag einen signifikanten Sprung: Er stieg laut Robert-Koch-Institut am Donnerstag auf 106,1 für den Landkreis, am Tag zuvor lag er noch bei 71,0. Der Wert zeichnet damit die zunehmenden Fallzahlen der vergangenen Tage nach. Bei 81 der 196 positiv Getesteten wurde eine Mutante festgestellt. Sieben Betroffene müssen aktuell stationär behandelt werden, davon zwei auf der Intensivstation an Beatmungsmaschinen. Bricht man die Fallzahlen auf die einzelnen Kommunen herunter, liegt weiterhin Geretsried an der Spitze, was die Anzahl infizierter Einwohner betrifft. Dort waren bis zum Donnerstag 56 gemeldet. In Bad Tölz sind 31 Personen positiv auf das Virus getestet worden, in Wolfratshausen 27. Drei Gemeinden verzeichnen zudem derzeit zweistellige Corona-Zahlen, und zwar Eurasburg mit 18, Dietramszell mit 13 und Münsing mit zehn. In Bichl haben sich acht Einwohner angesteckt, in Egling fünf und in Bad Heilbrunn vier. Genauso viele wurden bis zum Donnerstag auch in der Jachenau positiv getestet - zuvor war die Gemeinde wochenlang coronafrei geblieben. Vier Infektionen zählt auch Lenggries, drei sind es in Benediktbeuern und Königsdorf. Die Gemeinden Greiling, Kochel am See und Wackersberg melden jeweils zwei Betroffene, einer ist es jeweils in Gaißach, Icking, Reichersbeuern und Sachsenkam. Ohne Corona-Fall ist im Landkreis derzeit lediglich Schlehdorf.

Wie die Kreisbehörde zudem mitteilt, ist im Kinderland Wolfratshausen ein Corona-Fall aufgetreten - 20 Personen sind deshalb nun in Quarantäne.

20 Corona-Fälle mehr an einem Tag

Mittwoch, 15. September, 14.25 Uhr: Die Corona-Fallzahlen machen im Landkreis erneut einen Sprung nach oben: Am Mittwoch meldete die Kreisbehörde 196 Infizierte - 20 mehr als am Tag zuvor. Bei 82 der Betroffenen wurde eine Mutante festgestellt. Sieben müssen stationär behandelt werden, davon werden zwei auf den Intensivstationen beatmet. Mit 59 leben die meisten der 196 Infizierten in Geretsried, gefolgt von 29 in Tölz und 25 in Wolfratshausen. Größere Ausbrüche verzeichnen auch Eurasburg mit 18 und Dietramszell mit 15 Ansteckungen sowie Münsing mit neun und Bichl mit acht. Coronafrei sind derzeit nur die Jachenau, Sachsenkam und Schlehdorf.

Corona-Infektionen sinken leicht

Dienstag, 14. September, 14.56 Uhr: Die vierte Corona-Welle macht im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen einen Knick nach unten: Für Dienstag meldete die Kreisbehörde insgesamt 176 positiv Getestete - 18 weniger als noch zu Beginn der Woche. Auch der Sieben-Tage-Wert ist an diesem Tag signifikant gesunken, von 101,4 am Montag auf 87,4 am Dienstag, so gab es das Robert-Koch-Institut bekannt. Bei 78 der 176 Infizierten wurde eine sogenannte Mutante des Virus festgestellt. 26 der positiv Getesteten sind nach Angaben des Gesundheitsamtes ohne Symptome, allerdings müssen sich neun der 176 Infizierten derzeit im Krankenhaus behandeln lassen. Zwei von ihnen liegen sogar auf der Intensivstation und müssen beatmet werden. Bricht man die Infektionszahlen bis auf die einzelnen Landkreiskommunen herunter, so ist weiterhin die Stadt Geretsried am meisten betroffen mit 45 Corona-Fällen. 27 sind es gegenwärtig in Bad Tölz und 20 in Wolfratshausen. Drei Gemeinden verzeichnen obendrein zweistellige Fallzahlen: Dietramszell mit 16, Eurasburg mit 13 und Münsing mit elf. Lenggries und Bichl zählen acht Einwohner, die sich angesteckt haben, fünf sind es jeweils in Benediktbeuern und Egling, vier in Bad Heilbrunn. Königsdorf und Wackersberg melden jeweils drei Infektionen, Greiling, Icking und Kochel am See jeweils zwei. Einen Fall melden Gaißach und Reichersbeuern. Als coronafrei gelten derzeit die Jachenau, Sachsenkam und Schlehdorf.

194 Infizierte im Landkreis

Montag, 13. September, 17.40 Uhr: Noch bricht sie nicht, die Welle der Corona-Infektionen Nummer vier im Landkreis. Wie die Kreisbehörde am Montag mitteilte, waren an diesem Tag 194 Personen positiv auf das Virus getestet. 169 von ihnen zeigten auch Anzeichen von Krankheit, 25 seien ohne Symptome. Drei Betroffene müssen sich derzeit im Krankenhaus behandeln lassen, eine Person muss auf der Intensivstation beatmet werden. Seit Beginn der Impfkampagne haben inzwischen etwa 67 200 Landkreisbewohner ihre Zweitimpfung erhalten - etwa 800 mehr als vergangenen Montag.

Fallzahlen steigen weiter

Freitag, 10. September, 13.02 Uhr: Bis zum Freitag sind sowohl die Corona-Fallzahlen als auch die Inzidenz im Landkreis weiter gestiegen: Das Robert-Koch-Institut gab den Sieben-Tage-Wert mit 97,5 an, die Kreisbehörde meldete insgesamt 192 positiv Getestete, davon wurde bei 89 eine sogenannte Mutante festgestellt. Drei der Betroffenen müssen derzeit im Krankenhaus behandelt werden, einer unter ihnen liegt auf der Intensivstation und wird beatmet. Unter den Kommunen des Landkreises hat weiterhin Geretsried mit 56 die meisten Corona-Fälle, gefolgt von jeweils 34 in Bad Tölz und in Wolfratshausen. 15 haben sich in Münsing angesteckt, zwölf in Dietramszell. Sieben sind es gegenwärtig in Lenggries, und jeweils vier melden sowohl Bad Heilbrunn als auch Benediktbeuern, Bichl und Kochel am See. In Egling, Königsdorf und Icking sind es je drei, in Eurasburg, Greiling, Reichersbeuern und Wackersberg je zwei und in Gaißach einer.

Weiterer Sprung nach oben

Donnerstag, 8. September, 17.34 Uhr: Langsam, aber stetig klettern sowohl die Corona-Fallzahlen als auch die Inzidenz im Landkreis nach oben. Für den Donnerstag meldet die Kreisbehörde 187 Bürgerinnen und Bürger, die sich mit dem Virus angesteckt haben - zehn mehr als noch am Tag zuvor. Und die Inzidenz springt von 90,5 am Mittwoch auf 91,3 am Donnerstag, so das Robert-Koch-Institut. Bei 83 der insgesamt 187 Infizierten wurde eine sogenannte Mutante festgestellt. Drei Personen müssen im Krankenhaus behandelt werden, davon eine in der Intensivstation - die auch beatmet werden muss.

In der Aufschlüsselung der Coronafälle nach Kommunen durch die Kreisbehörde stechen vor allem die Städte heraus: Geretsried zählt mit 55 die meisten positiv Getesteten, gefolgt von 33 in Wolfratshausen und 32 in Bad Tölz. Darüber hinaus sind zwei Gemeinden zudem überproportional betroffen: Dietramszell und Münsing verzeichnen mit jeweils 13 Corona-Fällen als einzige Landkommunen zweistellige Zahlen. Lenggries zählt derzeit sieben, fünf sind es in Benediktbeuern, jeweils vier in Bichl und Bad Heilbrunn und drei melden sowohl Egling als auch Eurasburg, Kochel am See und Königsdorf. Greiling, icking, Reicherbeuern und Wackersberg geben gegenwärtig jeweils zwei Fälle bekannt, einen positiv Getesteten gibt es in Gaißach. Lediglich drei Gemeinden gelten derzeit als coronafrei: die Jachenau, Sachsenkam und Schlehdorf.

177 Landkreisbürger positiv getestet

Mittwoch, 8. September, 17.32 Uhr: Die vierte Welle der Corona-Pandemie schaukelt sich auch im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen hoch. Wie die Kreisbehörde am Mittwoch bekannt gab, sind derzeit 177 Einwohner positiv auf das Virus getestet. Bei 86 von ihnen wurde eine Mutante festgestellt. Mit 52 Betroffenen leben die meisten in der größten Stadt des Landkreises, Geretsried. 33 sind es in Wolfratshausen und 30 in Bad Tölz. Ein größeres Infektionsgeschehen verzeichnet derzeit auch die Gemeinde Münsing, in der sich aktuell 15 Einwohner angesteckt haben. Mit Dietramszell hat eine weitere Gemeinde zweistellige Fallzahlen: Dort sind 13 Bürger positiv getestet worden und deshalb in Isolation. In Benediktbeuern sind es fünf Einwohner, und jeweils drei Fälle melden die Gemeinden Bad Heilbrunn, Bichl, Egling, Eurasburg, Greiling, Kochel am See, Lenggries und Reichersbeuern. In Königsdorf sind es zwei Coronafälle, und jeweils einen melden Gaißach, Icking und Wackersberg. Lediglich drei Kommunen gelten derzeit als coronafrei: Jachenau, Sachsenkam und Schlehdorf. 154 der 177 Infizierten zeigen der Kreisbehörde zufolge auch Symptome von Krankheit, 23 seien symptomfrei. Vier Betroffene müssen sich stationär behandeln lassen, allerdings liegt derzeit keiner auf einer Intensivstation. Keine großen Fortschritte macht derweil die Impfkampagne. Bis zum Start der Woche hatten insgesamt rund 66 400 Landkreisbewohner eine zweite Spritze und damit die vollständige Immunisierung erhalten.

Fallzahlen leicht rückläufig

Dienstag, 7. September, 13.37 Uhr: Lediglich vier Kommunen im Landkreis sind gegenwärtig ohne einen Corona-Fall unter ihren Einwohnern. Das hat die Kreisbehörde am Dienstag mitgeteilt. Dafür ist die Gesamtzahl an Infektionen in Bad Tölz-Wolfratshausen leicht zurückgegangen: Waren am Montag noch 160 positiv Getestete gemeldet, waren es am Dienstag nurmehr 145, darunter 84 mit einer Mutante. Während die Jachenau, Sachsenkam, Schlehdorf und Wackersberg coronafrei sind, kulminieren die Ansteckungen insbesondere in den drei Städten: Mit 44 Infizierten zählt Geretsried die meisten, gefolgt von 32 in Wolfratshausen und 23 in Bad Tölz. Alle weiteren Gemeinden geben einstellige Fallzahlen bekannt: Acht sind es jeweils in Dietramszell und Münsing, fünf jeweils in Benediktbeuern und Reichersbeuern. Eurasburg meldet drei Infektionen, genau wie Kochel am See und Greiling. Zwei sind es gegenwärtig jeweils in Bichl, Egling und Königsdorf, einen Fall melden sowohl Gaißach als auch Lenggries. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis liegt laut Robert-Koch-Institut aktuell bei 88,9.

177 Landkreisbürger positiv getestet

Montag, 6. September, 14.50 Uhr: Die vierte Welle der Corona-Pandemie schaukelt sich auch im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen hoch. Wie die Kreisbehörde am Mittwoch bekannt gab, sind derzeit 177 Einwohner positiv auf das Virus getestet. Bei 86 von ihnen wurde eine Mutante festgestellt. Mit 52 Betroffenen leben die meisten in der größten Stadt des Landkreises, Geretsried. 33 sind es in Wolfratshausen und 30 in Bad Tölz. Ein größeres Infektionsgeschehen verzeichnet derzeit auch die Gemeinde Münsing, in der sich aktuell 15 Einwohner angesteckt haben. Mit Dietramszell hat eine weitere Gemeinde zweistellige Fallzahlen: Dort sind 13 Bürger positiv getestet worden und deshalb in Isolation. In Benediktbeuern sind es fünf Einwohner, und jeweils drei Fälle melden die Gemeinden Bad Heilbrunn, Bichl, Egling, Eurasburg, Greiling, Kochel am See, Lenggries und Reichersbeuern. In Königsdorf sind es zwei Coronafälle, und jeweils einen melden Gaißach, Icking und Wackersberg. Lediglich drei Kommunen gelten derzeit als coronafrei: Jachenau, Sachsenkam und Schlehdorf. 154 der 177 Infizierten zeigen der Kreisbehörde zufolge auch Symptome von Krankheit, 23 seien symptomfrei. Vier Betroffene müssen sich stationär behandeln lassen, allerdings liegt derzeit keiner auf einer Intensivstation. Keine großen Fortschritte macht derweil die Impfkampagne. Bis zum Start der Woche hatten insgesamt rund 66 400 Landkreisbewohner eine zweite Spritze und damit die vollständige Immunisierung erhalten.

Keine Neuansteckungen am Sonntag

Sonntag, 5. September, 14.55 Uhr: Das Landesamt für Gesundheit meldet für Bad Tölz-Wolfratshausen keine bekannten Neuansteckungen. Die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt vorläufig trotzdem recht hoch, sie liegt laut Robert-Koch-Institut vorläufig bei 77,2.

157 Infizierte, Inzidenz bei 78,0

Freitag, 3. September, 15.05 Uhr: Sowohl die Corona-Fallzahlen als auch die sogenannte Inzidenz klettern im Landkreis weiter nach oben. Am Freitag meldete das Robert-Koch-Institut einen Sieben-Tage-Wert von 78,0, das Landratsamt sprach seinerseits von insgesamt 157 Infizierten in Bad Tölz-Wolfratshausen. Bei 66 von ihnen wurde eine sogenannte Virus-Mutante festgestellt. Mit Abstand die meisten Betroffenen zählt gegenwärtig Geretsried. Dort waren bis zum Freitag 54 positiv Getestete gemeldet. Drei weitere Kommunen gaben ebenfalls zweistellige Fallzahlen bekannt: Wolfratshausen mit 29 Betroffenen, Bad Tölz mit 22 und Bichl mit 14. In Dietramszell und in Münsing sind jeweils acht Einwohner positiv getestet worden, in Reichersbeuern vier und in Kochel am See und Eurasburg jeweils drei. Die Gemeinden Benediktbeuern, Egling, Greiling und Wackersberg meldeten jeweils zwei nachgewiesene Ansteckungen mit dem Coronavirus, jeweils ein Fall ist aus Bad Heilbrunn, Gaißach, Icking und Königsdorf bekannt. Nur vier Gemeinden waren am Freitag ohne bekannte Infektion: die Jachenau, Lenggries, Sachsenkam und Schlehdorf.

Deutliche Zunahme der Corona-Fälle

Donnerstag, 2. September, 14.28 Uhr: Die Anzahl der Corona-Infizierten im Landkreis ist noch einmal deutlich gestiegen. Das Tölzer Landratsamt meldete am Donnerstag 145 aktive Fälle - noch einmal 23 mehr als am Mittwoch. Die mit Abstand am meisten nachgewiesenen Infektionen gibt es mit 51 in Geretsried. Es folgen Wolfratshausen mit 28, Bad Tölz mit 18 und Bichl mit 16 Fällen. Die anderen Kommunen im Landkreis weisen nur einstellige Fallzahlen auf. Lenggries, Sachsenkam, Schlehdorf und die Jachenau gelten aktuell sogar als coronafrei. Von den insgesamt 145 Infektionen sind 72 auf Virusvarianten zurückzuführen. Drei Betroffene müssen derzeit im Krankenhaus behandelt werden, davon liegen zwei sogar auf der Intensivstation.

Tölzer Impfzentrum schließt Ende September

Mittwoch, 1. September, 16.24 Uhr: Wer sich seine Erst- und Zweitimpfung noch im Tölzer Impfzentrum verabreichen lassen will, sollte bald dort vorsprechen. Denn die letzte Impfmöglich dort wird am 30. September sein. Das teilt das Landratsamt mit. "Dann bleibt nur noch die Fahrt ins Wolfratshauser Impfzentrum", sagt Behördensprecherin Sabine Schmid, "oder man kann sich vom Arzt seines Vertrauens impfen zu lassen." Die Reduzierung des Angebots gehe auf die Neuausrichtung der bayerischen Impfstrategie zurück, so Schmid. Demnach sollen niedergelassene Ärzte und Betriebsärzte beim Impfen künftig gegenüber einem staatlichen Impfangebot Vorrang haben. Nach dem Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz und dem neuen Impfkonzept des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege liege im Impfzentrum bis Ende des Jahres der Schwerpunkt auf den mobilen Impfteams.

Die Zahl der Corona-Infektionen hat die Kreisbehörde derweil am Dienstag mit 122 beziffert, mit 42 Fällen ist Geretsried erneut am schwersten betroffen. Bei 72 der 122 Infizierten wurde eine Virusvariante festgestellt. Zwei Infizierte liegen auf der Intensivstation.

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt minimal

Dienstag, 31. August, 16.30 Uhr: Die Anzahl der Corona-Infektionen im Landkreis ist am Dienstag leicht zurückgegangen. Das Landratsamt meldete 119 aktive Fälle - sechs weniger als noch am Tag zuvor. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank durch leicht und liegt laut Robert-Koch-Institut nun bei 76,4. Die meisten Corona-Fälle gibt es in den Städten im Landkreis - dazu kommt die kleine Gemeinde Bichl. Dort meldete das Landratsamt am Montag 19 nachgewiesene Infektionen.

Landkreis reißt weiteren Corona-Schwellenwert

Montag, 30. August, 16.20 Uhr: Das Coronavirus breitet sich auch in Bad Tölz-Wolfratshausen wieder zügig aus: Seit Freitag liegt die Sieben-Tage-Inzidenz wieder bei 50 oder darüber, für den Montag meldete das Robert-Koch-Institut sogar einen Wert von 78,8. Damit sind von Dienstag an wieder strengere Regelungen für private und öffentliche Veranstaltungen im Landkreis in Kraft, darunter Kontaktdatenerfassungen und Tests als Pflicht bei Gastronomie, Beherbergungen, Veranstaltungen und körpernahen Dienstleistungen, sofern keine vollständige Impfung oder Genesung nachgewiesen wird. Das Landratsamt meldete am Montag insgesamt 125 Corona-Fälle. Bei 59 der Betroffenen wurde eine Virusvariante festgestellt. Derzeit gebe es jedoch, abgesehen von den bisher hier aufgetauchten Varianten Delta und Alpha, keine Hinweise auf andere Mutationen. Allerdings hat es nach Angaben der Kreisbehörde bereit vereinzelte Impfdurchbrüche gegeben, also Ansteckungen trotz vollständiger Immunisierung. Die betroffenen Personen seien jedoch allesamt nicht schwer erkrankt und zeigten entweder keine oder nur milde Symptome. Bisher wurden im Landkreis etwa 65 600 Personen vollständig geimpft, davon etwa 42 600 allein in den Impfzentren und etwa 23 000 in den hausärztlichen Praxen. Nach Angaben der Kreisbehörde werden die Impfzentren noch bis zum 30. April 2022 offen gehalten. "Aber ab 1. Oktober soll der Schwerpunkt in den Impfzentren bei den mobilen Impfteams liegen", erklärt Pressesprecherin Sabine Schmid.

Inzidenz springt auf 60,1

Sonntag, 29. August, 15.10 Uhr: Die Kreisbehörde wird die absoluten Fallzahlen erst wieder am Montag veröffentlichen, die Aufschlüsselung auf einzelne Kommunen wird aufgrund technischer Hürden erst wieder für Dienstag erwartet. Das Robert-Koch-Institut hat derweil einen wieder gestiegenen Sieben-Tage-Wert für Bad Tölz-Wolfratshausen bekanntgegeben: Dieser lag am Sonntag bei 60,1, am Freitag war dieser noch mit 49,9 angegeben.

Galoppierende Fallzahlen

Freitag, 27. August, 11:50 Uhr: Die Corona-Fälle im Landkreis steigen deutlich an: Für Freitag meldet die Kreisbehörde insgesamt 95 aktuell Infizierte, davon wurde bei 30 eine sogenannte Virus-Mutante festgestellt. Eine Aufschlüsselung nach einzelnen Kommunen gab das Landratsamt nicht bekannt: Diese werde die Kreisbehörde künftig nur noch von Dienstag bis Freitag mitteilen können, hieß es in einer Presseerklärung. Zur Ermittlung der Zahlen nach Gemeinden müsse, so die Begründung der Behörde, ein Abgleich von zwei verschiedenen Software-Systemen (SurvNet/Sormas) erfolgen. "Die notwendigen Schnittstellen zwischen der Software SORMAS und der Software des RKI "SurvNet" sind bis jetzt für einen reibungslosen Abgleich der Daten leider immer noch nicht eingerichtet", so Behördensprecherin Sabine Schmid.

Die Sieben-Tage-Inzidenz klettert ebenfalls wieder höher, laut Robert Koch-Institut lag sie am Freitag bei 49,9.

Neue Termine für den Impfbus

Donnerstag, 26. August, 14.20 Uhr: Für den Impfbus stehen zwei weitere Stationen fest. An diesem Freitag wird er zwischen 15 und 19.30 Uhr in Geretsried vor dem Isartaler Elektromarkt in der Bayerwaldstraße Halt machen. Tags darauf haben an der Herzogstandbahn am Walchensee zwischen 12 und 18.30 Uhr die Bergausflügler die Chance, sich nebenher einen Pikser in den Oberarm verpassen zu lassen. Bisher hat der Impfbus auf seiner Tour durch den Landkreis nur zu einer leichten Erhöhung der Impfquote beigetragen. Am zugänglichsten waren bisher tatsächlich die Nutzer der Bergbahnen. So haben sich vergangenen Sonntag am Brauneck 56 Personen spontan impfen lassen. Kommenden Sonntag steht der Bus deshalb noch einmal an der dortigen Talstation. Insgesamt sind es mit Stand Montag in Bad Tölz-Wolfratshausen nun knapp 65000 Bürger, die bereits vollen Impfschutz genießen. Weitere 3500 warten nach der Impfimpfung noch auf ihren zweiten Termin. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist laut Robert-Koch-Institut wieder leicht gesunken und lag am Donnerstag bei 39,0.

Testpflicht gilt von Freitag an

Mittwoch, 25. August, 16.17 Uhr: Die Anzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen im Landkreis ist am Mittwoch sprunghaft gestiegen. Das Landratsamt meldete 76 bekannte Fälle, 20 mehr als noch am Tag zuvor. Betroffen sind vor allem Geretsried mit 24 und Bichl und Bad Tölz mit jeweils 15 Infizierten. Die Sieben-Tage-Inzidenz sprang dadurch auf 44,6 und liegt damit nun den dritten Tag in Folge über dem in Bayern neu eingeführten Schwellenwert von 35. Von Freitag an gilt für Veranstaltungen in Innenräumen deshalb nun die 3G-Regel.

Anordnung der 3G-Regeln rückt näher

Dienstag, 24. August, 13.38 Uhr: Die Anzahl der Infizierten im Landkreis hat sich zwar stabilisiert. Das Tölzer Landratsamt meldete am Dienstag 56 nachgewiesene Fälle - genauso viele wie am Montag. Weil am Dienstag vor einer Woche die Zahl der Neuansteckungen aber minimal niedriger war als diesen Dienstag, steigt die Sieben-Tage-Inzidenz leicht an und liegt nun bei 36,0. Damit wurde zum zweiten Mal in Folge der in Bayern neu eingeführte Schwellenwert von 35 gerissen. Sollte das am Mittwoch noch einmal passieren, würden von Freitag an auch in Bad Tölz-Wolfratshausen die sogenannten 3G-Regeln gelten. Ins Kino, Freibad, Fitnessstudio oder auch ins Restaurant käme man dann nur noch hinein, wenn man geimpft, genesen oder eben negativ getestet ist. Ausgenommen von der Testpflicht sind dabei Kinder unter sechs Jahren.

Quarantäne bei den "Buntstiften"

Dienstag, 24. August, 13.06 Uhr: In der Geretsrieder Kita "Buntstifte" hat es einen positiven Corona-Fall gegeben. 35 Personen sind dort nun vorläufig in Quarantäne.

Druck auf die Teststationen

Montag, 23. August, 17.56 Uhr: Durch die neuen Corona-Regeln werden auch im Landkreis wohl bald wieder höherer Testkapazitäten gebraucht. Doch die ehrenamtlichen Betreiber der Teststationen sehen kaum Möglichkeiten, ihr Angebot zu erweitern.

Sieben-Tage-Wert springt über 35

Montag, 23. August, 16.19 Uhr: Der Landkreis hat bei der Sieben-Tage-Inzidenz am Montag zum ersten Mal den in Bayern neu eingeführten Schwellenwert von 35 gerissen. Laut Robert-Koch-Institut lag der Inzidenzwert bei 35,2. Grund dafür ist ein neuerlicher Anstieg bei den Neuansteckungen. Laut Landratsamt gibt es in Bad Tölz-Wolfratshausen derzeit 56 nachgewiesene Fälle, mit 14 weiterhin die meisten davon in Geretsried. Vergleichsweise hohe Infektionszahlen weisen mit zehn noch Bichl und mit sieben Bad Tölz auf. In den anderen Kommunen sind die Werte sehr niedrig, mit Benediktbeuern, Eurasburg, Gaißach, Jachenau, Reichersbeuern und Schlehdorf gibt es zudem sechs Gemeinden, die weiterhin als coronafrei gelten. Unter den derzeit 56 Infizierten gibt es nach Längerem allerdings auch wieder einmal einen schwereren Fall. Eine Person wird auf der Intensivstation im Krankenhaus behandelt, drei weitere sind dort zur Beobachtung. Nur sieben Infizierte sind derzeit komplett symptomfrei. Alle anderen weisen Krankheitsanzeichen auf.

Inzidenz noch klar unter 35

Sonntag, 22. August, 16.54 Uhr: Vom morgigen Montag an gilt in Bayern schon ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35 wieder bei vielen Gelegenheit eine Testpflicht. Bad Tölz-Wolfratshausen ist zwar weiter unter diesem neuen Schwellenwert. Über das Wochenende ist die Inzidenz laut Robert-Koch-Institut sogar leicht auf 27,4 (Sonntag) gesunken. Eine Tendenz des Landesamts für Gesundheit lässt allerdings für Wochenanfang auch im Landkreis Werte über 30 erwarten.

Zweistellige Fallzahl in Geretsried und Bichl

Freitag, 20. August, 13.34 Uhr: Lediglich vier Gemeinden im Landkreis sind gegenwärtig ohne positive Corona-Testergebnisse unter ihren Einwohnern: die Jachenau, Reichersbeuern, Sachsenkam und Schlehdorf. So hat es das Landratsamt am Freitag gemeldet. Insgesamt zählte Bad Tölz-Wolfratshausen an diesem Tag 54 Infizierte, wobei für zwei Kommunen zweistellige Fallzahlen gemeldet wurden: Geretsried mit zwölf und Bichl mit zehn. In der Kreisstadt Bad Tölz sind derzeit sieben Einwohner positiv auf das Virus getestet. In Bad Heilbrunn und Kochel am See sind es jeweils vier. In Eurasburg und Wolfratshausen haben sich je drei Einwohner angesteckt und in Egling sind es zwei. Jeweils einen Fall gibt es in Benediktbeuern, Dietramszell, Gaißach, Greiling, Icking, Königsdorf, Lenggries, Münsing und Wackersberg. Bei 19 der insgesamt 54 Betroffenen wurde eine Virusvariante festgestellt.

Corona-Fallzahl steigt

Donnerstag, 19. August, 15.37 Uhr: Die Anzahl der Corona-Infizierten im Landkreis ist noch einmal gestiegen. Das Landratsamt meldete am Donnerstag 56 nachgewiesene Fälle - fünf mehr als am Tag zuvor. Weil am Donnerstag vor einer Woche die Zahl der Neuansteckungen auf ähnlichem Niveau lag, steigt die Sieben-Tage-Inzidenz nur leicht um 1,6 Punkte. Der Wert lag am Donnerstag laut Robert-Koch-Institut für Bad Tölz-Wolfratshausen bei 25,8.

Der Impfbus setzt seine Tour fort

Donnerstag, 19. August, 13.40 Uhr: Heute Nachmittag macht der Impfbus an der DLRG-Station in Sankt Heinrich Halt. Dort kann an sich von 15 bis 20 Uhr einen Pikser verpassen lassen. Und es gibt auch schon viele weitere Termine.

Leichter Anstieg der Infiziertenzahl

Mittwoch, 18. August, 14.07 Uhr: Die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis ist leicht gestiegen. Das Landratsamt meldete am Mittwoch 51 Fälle, sechs mehr als tags zuvor. Zwölf Betroffene sind in Geretsried wohnhaft, alle anderen Kommunen im Landkreis weisen nur einstellige Fallzahlen auf. Lenggries, Münsing, Reichersbeuern, Sachsenkam, Wackersberg und Jachenau gelten sogar als coronafrei.

45 Corona-Fälle im Landkreis

Dienstag, 17. August, 12.27 Uhr: Geretsried bleibt an der Spitze, was die Anzahl positiv getesteter Landkreisbürger betrifft: Zehn der landkreisweit aktuell 45 Betroffenen leben dort, so die Angaben des Landratsamts am Dienstag. Die weiteren Kommunen melden derzeit einstellige Fallzahlen: Sieben sind es in Bad Tölz, vier in Kochel und jeweils drei in Bad Heilbrunn, Bichl, Egling, Eurasburg, Königsdorf und Wolfratshausen. Einen infizierten Einwohner melden jeweils Benediktbeuern, Dietramszell, Gaißach, Greiling, Icking und Schlehdorf. Als coronafrei gelten derzeit die Jachenau, Lenggries, Münsing, Reichersbeuern, Sachsenkam und Wackersberg. Das Landkratsamt hat derweil weitere Termine des Impf-Busses veröffentlicht, zu finden unter: https://www.lra-toelz.de/Coronaimpfung

Nur 500 Erstimpfungen in einer Woche

Montag, 16. August, 15.31 Uhr: Die Inzidenz für den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen lag am Montag zwar wie schon vergangenen Freitag bei 27,4, doch die absoluten Corona-Fallzahlen klettern weiter leicht nach oben. Nach Angaben des Landratsamts waren zum Wochenstart 49 Bürgerinnen und Bürger positiv auf das Coronavirus getestet - acht mehr als noch am Freitag. Bei 26 der insgesamt 49 Betroffenen wurde eine Variante des Virus festgestellt. 44 der Infizierten im Landkreis zeigen nach Angaben der Kreisbehörde auch Anzeichen von Krankheit, lediglich fünf seien ohne Symptome. Zwei Infizierte müssen derzeit im Krankenhaus behandelt werden, allerdings liegen sie nicht auf der Intensivstation und müssen auch nicht beatmet werden. Die Impfkampagne macht derweil auch im Landkreis nur stockend Fortschritte: Bis zum Montag haben insgesamt etwa 63.350 Bürgerinnen und Bürger eine zweite Impfung und damit den vollständigen Schutz gegen das Virus erhalten - eine Woche zuvor lag diese Zahl allerdings auch bereits bei knapp 60.000 Bürgern. Die Anzahl von Erstimpfungen kletterte in einer Woche lediglich von knapp 67.000 auf nunmehr rund 67.500. In den Impfzentren wurde dabei mit 64 Prozent überwiegend das Vakzin von Biontech/Pfizer verabreicht, gefolgt von Moderna mit 23 Prozent. Astra Zeneca hat einen Anteil von 12,7 Prozent. Mit 0,3 Prozent wird der Wirkstoff von Johnson & Johnson nur marginal eingesetzt.

Inzidenz steigt weiter

Sonntag, 15. August, 14.45 Uhr: Die Kreisbehörde wird erst wieder am Montag neue Zahlen zum Corona-Infektionsgeschehen im Landkreis bekanntgeben. Das Robert-Koch-Institut indes meldet am Sonntag eine wiederum höhere Inzidenz als noch am Freitag: Sie kletterte von 27,4 auf nunmehr 28,9.

41 Infizierte im Landkreis

Freitag, 13. August, 12.52 Uhr: Die Anzahl der Infektionsfälle im Landkreis sinkt leicht, bleibt aber auf hohem Niveau. Für den Freitag meldet die Kreisbehörde insgesamt 41 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Bei 20 der 41 Betroffenen wurde eine sogenannte Mutante festgestellt. Fünf der Infizierten zeigen nach Angaben der Kreisbehörde keine Symptome, die anderen 36 hingegen schon. Ein Mensch muss derzeit im Krankenhaus behandelt werden. Die meisten der positiv Getesteten leben in Geretsried: Dort sind 13 der insgesamt 41 gemeldet. Die weiteren Ansteckungen verteilen sich breit im Landkreis: Fünf meldet die Stadt Bad Tölz, jeweils drei die Kommunen Bichl, Eurasburg, Kochel am See, Königsdorf und Wackersberg. Zwei Infizierte sind in Wolfratshausen bekannt, und jeweils eine Infektion melden Bad Heilbrunn, Dietramszell, Egling, Icking, Münsing und Schlehdorf. Sieben Gemeinden gelten derzeit als coronafrei: Benediktbeuern, Gaißach, Greiling, die Jachenau, Lenggries, Reichersbeuern und Sachsenkam. Das Robert-Koch-Institut meldete am Freitag für den Landkreis eine Sieben-Tage-Inzidenz von 27,4.

Infiziertenzahl nimmt weiter leicht zu

Donnerstag, 12. August, 17.03 Uhr: Die Anzahl der Corona-Infizierten im Landkreis nimmt weiter langsam zu. Das Tölzer Landratsamt meldete am Donnerstag 43 nachgewiesene Fälle, fünf mehr als noch am Tag zuvor. Auch der Sieben-Tage-Wert steigt deshalb noch einmal leicht, dieser lag laut Robert-Koch-Institut in Bad Tölz-Wolfratshausen am Donnerstag bei 26,7 und damit also 2,5 Punkte höher als am Mittwoch. Von den aktuell 43 Betroffenen müssen zwei stationär im Krankenhaus behandelt werden.

Corona macht Sprung nach oben

Mittwoch, 11. August, 14.28 Uhr: Sowohl die absoluten Corona-Fallzahlen im Landkreis als auch die Inzidenz haben bis zum Mittwoch einen Sprung nach oben vollzogen: Die Kreisbehörde meldet für diesen Tag insgesamt 38 Infizierte, das Robert-Koch-Institut gibt einen Sieben-Tage-Wert von 24,2 bekannt. Bei 15 der 38 betroffenen Personen wurde nach Angaben des Landratsamts eine sogenannte Virusmutante festgestellt. 32 der 38 zeigten auch Anzeichen von Krankheit, von ihnen müssen zwei stationär behandelt werden; sechs seien hingegen ohne Symptome. Die meisten positiv Getesteten, nämlich 13, leben in Geretsried, das auch weiterhin die einzige Kommune mit zweistelligen Fallzahlen ist. Es folgt die Kreisstadt Bad Tölz mit derzeit fünf Einwohnern, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben. Je drei sind es aktuell sowohl in Bichl als auch in Königsdorf und Wackersberg. In Dietramszell sind zwei Bürger positiv getestet worden, und in weiteren neun Kommunen ist jeweils ein Fall bekannt: in Bad Heilbrunn, Benediktbeuern, Egling, Eurasburg, Icking, Kochel am See, Münsing, Schlehdorf und Wolfratshausen. Ohne registrierte Infektionen waren bis Mittwoch lediglich sechs Gemeinden im Landkreis, nämlich Gaißach, Greiling, die Jachenau, Lenggries, Reichersbeuern und Sachsenkam.

Geretsried weiter zweistellig

Dienstag, 10. August, 16.05 Uhr: Geretsried bleibt mit 11 von insgesamt 26 Infizierten weiterhin an der Spitze der Corona-Fälle im Landkreis. Wie die Kreisbehörde mitteilt, ist die größte Stadt im Landkreis weiterhin die einzige Kommune, die zweistellige Fallzahlen aufweist. Es folgen Bichl und Königsdorf mit jeweils drei betroffenen Einwohnern, Dietramszell mit zwei und jeweils einen Fall melden Bad Tölz, Benediktbeuern, Egling, Icking, Münsing, Schlehdorf und Wackersberg. Das Robert-Koch-Institut gibt eine Inzidenz von 17,2 für Bad Tölz-Wolfratshausen bekannt.

Immunisierung auf Rädern

Montag, 9. August, 17.52 Uhr: Noch immer sind weniger als die Hälfte der Landkreisbürger vollständig gegen Corona geschützt - obwohl es genug Impfstoff gibt. Ein Impfbus bringt diesen nun direkt zu den Menschen - und soll damit den Impffortschritt beschleunigen.

Zwölf Corona-Infizierte allein in Geretsried

Montag, 9. August, 15.40 Uhr: Geretsried ist derzeit vom größten Corona-Infektionsgeschehen betroffen: Von landkreisweit 28 Infizierten leben zwölf in der größten Stadt des Landkreises, so meldet es die Kreisbehörde am Montag. Geretsried ist damit auch die einzige Kommune im Landkreis, die zweistellige Fallzahlen verzeichnet. Zwölf weitere Kommunen haben aktuell Einwohner, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden: Mit drei Betroffenen führt das Feld hinter Geretsried die Gemeinde Königsdorf an. Jeweils zwei infizierte Einwohner melden Bichl und Dietramszell. Ein Corona-Fall ist jeweils aus den Städten Bad Tölz und Wolfratshausen sowie aus den Gemeinden Benediktbeuern, Egling, Icking, Lenggries, Münsing, Schlehdorf und Wackersberg bekannt. Keine infizierten Einwohner melden derzeit Bad Heilbrunn, Eurasburg, Gaißach, Greiling, die Jachenau, Kochel am See, Reichersbeuern und Sachsenkam. Bei acht der insgesamt 28 positiv Getesteten wurde eine sogenannte Virus-Mutante festgestellt. 24 von ihnen zeigen nach Angaben der Kreisbehörde Anzeichen von Krankheit, vier sind ohne Symptome. Keiner der Betroffenen muss stationär behandelt werden.

Inzidenz wieder zweistellig

Freitag, 6. August, 14.30 Uhr: Der Sieben-Tage-Wert für den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ist wieder zweistellig: Am Freitag gab das Robert-Koch-Institut eine Inzidenz von 11,7 bekannt. Was die Corona-Fallzahlen betrifft, meldete die Kreisbehörde an diesem Tag insgesamt 24. Das größte Infektionsgeschehen verzeichnet dabei weiterhin die größte Stadt im Landkreis: Geretsried hat sieben Einwohner, die positiv auf das Virus getestet worden sind. Lediglich einer weniger, nämlich sechs, sind in der Gemeinde Benediktbeuern betroffen, in der Nachbargemeinde Bichl leben vier Personen, die sich angesteckt haben. Zwei sind es in Königsdorf. Fünf weitere Landkreis-Kommunen melden derzeit jeweils eine infizierte Person: Dietramszell, Gaißach, Lenggries, Münsing und Wolfratshausen. Alle anderen zwölf Kommunen, darunter auch die Kreisstadt Bad Tölz, sind aktuell ohne einen Corona-Fall unter den Einwohnern. Bei neun der insgesamt 24 positiv Getesteten im Landkreis wurde eine sogenannte Mutante des Virus festgestellt. Drei der 24 haben keine Symptome, und keiner muss derzeit stationär behandelt werden.

Anstieg der Fälle in Geretsried

Donnerstag, 5. August, 14.35 Uhr: Geretsried verzeichnet einen Anstieg an Corona-Infektionen: Wie das Landratsamt am Donnerstag mitteilte, sind in der größten Stadt des Landkreises nun sieben Personen positiv getestet worden - am Mittwoch waren es dort noch drei. Insgesamt meldete das Landratsamt am Donnerstag für Bad Tölz-Wolfratshausen 23 Fälle, fünf mehr als tags zuvor. Nach Geretsried verzeichnet Benediktbeuern mit sechs positiv getesteten Einwohnern die zweitmeisten Fälle, dicht gefolgt von der Nachbargemeinde Bichl, in der sich fünf Personen nachweislich mit dem Virus infiziert haben. Lediglich fünf weitere Kommunen im Landkreis meldeten ebenfalls Corona-Fälle: Gaißach, Königsdorf, Lenggries, Münsing und Wolfratshausen haben jeweils einen betroffenen Einwohner. Die weiteren 13 Kommunen des Landkreises, darunter auch die Kreisstadt Bad Tölz, sind aktuell frei von Corona. Bei sieben der insgesamt 23 infizierten Landkreisbürger wurde eine Virus-Variante festgestellt. 20 der 23 Infizierten zeigen laut Kreisbehörde Anzeichen von Krankheit, drei sind hingegen ohne Symptome. Derzeit muss keiner der Betroffenen stationär im Krankenhaus behandelt werden.

18 Corona-Fälle im Landkreis

Mittwoch, 4.August, 15.05 Uhr: Es sind, wie schon in den Tagen zuvor, die Gemeinden Bichl und Benediktbeuern, die derzeit noch das größte Corona-Infektionsgeschehen im Landkreis verzeichnen. Von den insgesamt 18 zwischen Isar und Loisach positiv auf das Virus getesteten Personen leben sechs in der Klostergemeinde Benediktbeuern und fünf in der Nachbarkommune Bichl. Das teilte das Landratsamt am Mittwoch in seinem täglichen Update mit. Lediglich fünf weitere Kommunen im Landkreis haben derzeit ebenfalls noch von einer Corona-Infektion betroffene Einwohner: Aus Geretsried werden aktuell drei Infizierte gemeldet, Gaißach, Lenggries, Münsing und Wolfratshausen verzeichnen jeweils eine betroffene Person. Aus den weiteren 14 Kommunen im Landkreises wurden am Mittwoch keine Corona-Fälle gemeldet. Bei fünf der 18 positiv Getesteten wurde eine Variante des Coronavirus festgestellt. 15 Betroffene zeigen der Kreisbehörde zufolge Krankheitsanzeichen, die anderen sind symptomfrei. Am Mittwoch musste kein Infizierter stationär im Krankenhaus behandelt werden, somit werden aktuell auch die Intensivstationen und die Beatmungsgeräte nicht beansprucht. Seit Beginn der Pandemie haben sich 5159 Landkreisbürger mit dem Coronavirus infiziert, 5061 gelten inzwischen als genesen, 80 sind an Covid-19 gestorben.

Inzidenz sinkt auf 6,3

Dienstag, 3. August, 15.27 Uhr: Das Landratsamt meldet insgesamt 20 Infizierte in Bad Tölz-Wolfratshausen. In drei Kommunen sind dabei die Corona-Fallzahlen leicht gestiegen: Benediktbeuern und Bichl verzeichneten am Dienstag jeweils sechs Infizierte, Geretsried vier. Gaißach, Lenggries, Münsing und Wolfratshausen melden jeweils noch einen Fall, die weiteren Kommunen sind derzeit coronafrei. das Robert Koch-Institut gibt derweil einen gesunnkenen Sieben-Tage-Wert bekannt, nämlich 6,3.

Landratsamt meldet neuerliches Corona-Opfer

Montag, 2. August, 17.18 Uhr: Die Corona-Pandemie hat im Landkreis ein weiteres Todesopfer gefordert. Wie das Landratsamt mitteilt, war die betroffene Person zwar doppelt geimpft, aufgrund ihres hohen Alters von mehr als 90 Jahren erlag sie trotzdem den Folgen der Infektion. Seit dem Corona-Ausbruch sind im Landkreis damit nun 80 Menschen coronabedingt gestorben.

56 000 Landkreisbürger doppelt geimpft

Montag, 2. August, 15.05 Uhr: 56 000 Landkreisbürger haben inzwischen ihre zweite Corona-Schutzimpfung erhalten. Das teilte die Kreisbehörde am Montag mit. Weitere 10 300 Menschen sind bislang einmal immunisiert. 19 Personen sind aktuell positiv auf das Virus getestet worden. Mit sechs leben die meisten in Bichl, gefolgt von fünf in Benediktbeuern und drei in Geretsried. Jeweils einen Fall melden Bad Tölz, Gaißach, Lenggries, Münsing und Wolfratshausen, die weiteren Kommunen sind derzeit coronafrei. Das Robert Koch-Institut wiederum meldet weiter eine Inzidenz von 10,2 für Bad Tölz-Wolfratshausen.

Inzidenz sinkt wieder leicht

Sonntag, 1. August, 13.30 Uhr: Die Kreisbehöre gibt über das Wochenende keine neuen Zahlen zum Infektionsgeschehen in Bad Tölz-Wolfratshausen heraus, erst am montag wieder. Die technischen Probleme beim Robert-Koch-Institut hingegen vom Freitag sind behoben: Für Sonntag meldete die Einrichtung einen Sieben-Tage-Wert von 10,2.

Zwei Infizierte weniger

Freitag, 30. Juli, 14.55 Uhr: Aufgrund einer technischen Störung hat das Robert Koch-Institut am Freitag keine Inzidenzwerte veröffentlicht. Die Kreisbehörde hingegen meldete für diesen Tag insgesamt 25 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden - zwei weniger als noch am Tag zuvor. Bei 15 von ihnen wurde eine Mutante festgestellt. 21 der 25 zeigen nach Angaben des Landratsamtes auch Anzeichen von Krankheit, vier sind symptomfrei. Eine Person muss stationär behandelt werden, allerdings nicht auf der Intensivstation. Die anderen Fälle verteilen sich auf neun von insgesamt 21 Kommunen. Mit sechs Infizierten leben die meisten in Bichl, gefolgt von fünf in Benediktbeuern und jeweils drei in Bad Tölz, Lenggries und Wolfratshausen. Zwei Betroffene zählt Geretsried, jeweils ein Fall ist in Eurasburg, Gaißach und Königsdorf bekannt. Die weiteren Gemeinden sind derzeit coronafrei.

27 Landkreisbürger infiziert

Donnerstag, 29. Juli, 16.20 Uhr: Die Kreisbehörde meldet wie schon am Vortag auch für den Donnerstag 27 Landkreisbürger, die positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Mit jeweils fünf betroffenen Einwohnern zählen Bichl, Benediktbeuern und Wolfratshausen die meisten, gefolgt von Bad Tölz mit vier und Lenggries mit drei. Zwei Infizierte werden aus Geretsried gemeldet und jeweils einer aus Eurasburg, Gaißach und Königsdorf. Das Robert-Koch-Institut nennt eine Inzidenz von 11,7.

53900 Landkreisbürger mit Zweitimpfung

Mittwoch, 28. Juli, 16.25 Uhr: Die Corona-Fallzahlen im Landkreis steigen leicht an, wenn auch weiterhin auf sehr niedrigem Niveau. Am Mittwoch gab die Kreisbehörde die Gesamtzahl Infizierter in Bad Tölz-Wolfratshausen mit 27 an - drei mehr als am Tag zuvor. Das Robert-Koch-Institut wiederum meldete eine Inzidenz von 13,3. In drei Kommunen sind derzeit jeweils fünf Infektionen bekannt: in Bichl, Benediktbeuern und Wolfratshausen, die zu dritt die Spitze der Fallzahlen anführen. In Bad Tölz wohnen derzeit drei Betroffene, in Egling, Geretsried und Lenggries sind es jeweils zwei. Einen Corona-Fall melden aktuell Eurasburg, Gaißach und Königsdorf, die weiteren Kommunen sind momentan coronafrei. Die Impfungen gehen derweil weiter. Bis zum Montag wurden in den Zentren des Landkreises insgesamt etwa 78.800 Immunisierungen vorgenommen, davon etwa 43.500 Erst- und rund 35.500 Zweitimpfungen. Dazu kommen noch jene, die in den Hausarztpraxen ihren Piks erhalten haben: Hier nennt die Kreisbehörde etwa 22.300 Erst- und circa 18.400 Zweitimpfungen. Mit 64,5 Prozent ist dabei der Impfstoff von Biontech-Pfizer am meisten zum Einsatz gekommen, gefolgt von Moderna mit 21,5 Prozent und Astra Zeneca hat einen Anteil von 14 Prozent.

24 positiv Getestete im Landkreis

Dienstag, 27. Juli, 16.26 Uhr: In Wolfratshausen ist die Corona-Fallzahl leicht angestiegen. Für die Loisachstadt meldete die Kreisbehörde am Dienstag sechs Fälle, das sind somit die meisten im Landkreis. Insgesamt zählt Bad Tölz-Wolfratshausen derzeit 24 positiv Getestete, die sich auf elf Kommunen verteilen. Drei von ihnen leben in Tölz, jeweils zwei in Benediktbeuern, Bichl, Egling, Geretsried, Königsdorf und Lenggries. Je ein Betroffener wird aus Dietramszell, Eurasburg und Gaißach gemeldet. Das Robert-Koch-Institut gibt einen Inzidenzwert von 10,2 bekannt.

Leichter Anstieg der Inzidenz auf niedrigem Niveau

Montag, 26. Juli, 18.04 Uhr: In Bad Tölz-Wolfratshausen sind derzeit 21 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden, verteilt auf neun Kommunen. Mit insgesamt sieben Personen zählt Wolfratshausen die meisten, gefolgt von Bad Tölz mit vier Fällen. Jeweils zwei sind es in Egling, Geretsried und Königsdorf, jeweils ein Fall wird aus Bichl, Dietramszell, Eurasburg und Lenggries gemeldet. Von den insgesamt 21 Betroffenen wurde bei elf eine Mutante festgestellt. 19 zeigen laut Kreisbehörde Anzeichen von Krankheit, eine Person muss stationär behandelt werden. Das Robert-Koch-Institut veröffentlichte am Montag einen Inzidenz-Wert von 12,5 für den Landkreis.

Sieben-Tage-Inzidenz bleibt niedrig

Sonntag, 25. Juli, 15.56 Uhr: Im Landkreis haben sich laut Landesamt für Gesundheit über das Wochenende drei neue Verdachtsfälle auf eine Corona-Infektion bestätigt. Die Ansteckungsquote bleibt in Bad Tölz-Wolfratshausen damit aber weiterhin niedrig. Nach dem Corona-Ausbruch bei einer Abifahrt von Geretsrieder Gymnasiasten und dem damit verbundenen hohen Sieben-Tage-Wert bezifferte das Robert-Koch-Institut am Sonntag die Inzidenz für den Landkreis nur noch mit 10,9. An den weiterführenden Schulen sind deshalb nun auch keine Masken mehr nötig.

Maskenpflicht an Schulen entfällt

Freitag, 23. Juli, 16.04 Uhr: Die Anzahl der aktiven Corona-Fälle im Landkreis ist am Freitag erneut gesunken. Das Tölzer Landratsamt meldete 31 nachgewiesene Infektionen - vier weniger als noch tags zuvor. Die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt damit niedrig. In Bad Tölz-Wolfratshausen lag sie am Freitag laut Robert-Koch-Institut bei 13,3. Damit lag dieser Wert nach dem Corona-Ausbruch bei einer Abifahrt von Geretsrieder Gymnasiasten und dem damit verbundenen Anstieg der Inzidenz nun länger als fünf Tage wieder unter dem Schwellenwert von 25. An den weiterführenden Schulen im Landkreis ist von Montag an zur letzten Schulwoche die Maskenpflicht deshalb wieder aufgehoben.

Deutlich weniger Corona-Fälle

Donnerstag, 22. Juli, 16.15 Uhr: Die Anzahl der Infektionen im Landkreis ist wieder stark rückläufig. Nach dem Corona-Ausbruch bei einer Abifahrt von Geretsrieder Gymnasiasten können die Betroffenen nach und nach aus der Quarantäne entlassen werden. Dadurch gab es am Donnerstag im Landkreis laut Tölzer Landratsamt nur noch 35 aktive Corona-Fälle - zehn weniger als noch tags zuvor.

Leichter Anstieg der Neuinfektionen

Mittwoch, 21. Juli, 15.11 Uhr: Die Anzahl der Infizierten im Landkreis ist am Mittwoch auf 45 gestiegen - fünf mehr als noch am Tag zuvor. Laut Tölzer Landratsamt haben die Neuansteckungen allerdings nichts mehr mit dem Corona-Ausbruch bei einer Abifahrt von Geretsrieder Gymnasiasten zu tun. Und weil am Mittwoch vor einer Woche ebenso viele Neuinfektionen nachgewiesen wurden, stagniert die Sieben-Tage-Inzidenz bei einem Wert von 15,6. Vollen Impfschutz haben im Landkreis inzwischen 51.650 Personen, etwa 2500 mehr als vor einer Woche.

enstag, 20. Juli, 17.14 Uhr: Das Tölzer Gesundheitsamt hat im Rahmen der Kontaktverfolgung einen weiteren Fall identifiziert, der im Zusammenhang mit dem Corona-Ausbruch bei einer privaten Abifahrt steht. Die Gesamtzahl der infizierten Schüler stieg damit auf 28. Weil die ersten Abiturienten die Isolation aber auch schon wieder verlassen konnte, werten die Behörden den Ausbruch als eingedämmt.

Corona-Fallzahl bleibt stabil

Dienstag, 20. Juli, 13.06 Uhr: Die Anzahl der Corona-Fälle im Landkreis liegt konstant weiter bei 40. Wie das Tölzer Landratsamt am Dienstag mitteilte, zeigen alle Betroffenen Krankheitsanzeichen, im Krankenhaus behandelt muss allerdings niemand werden. Mit den Fallzahlen stagniert auch die Sieben-Tage-Inzidenz. Diese lag laut Robert-Koch-Institut am Dienstag wie schon tags zuvor bei 15,6.

Inzidenz sinkt kontinuierlich

Montag, 19. Juli, 17.13 Uhr: Nach dem Corona-Ausbruch bei einer privaten Abschlussfahrt von Geretsrieder Abiturienten sind die Fallzahlen im Landkreis wieder rückläufig. Das Tölzer Landratsamt meldete am Montag noch 40 nachgewiesene Fälle. Noch am Freitag waren es sechs Infektionen mehr. Durch die geringe Zahl an Neuansteckungen sinkt auch die Sieben-Tage-Inzidenz. Diese lag für Bad Tölz-Wolfratshausen am Montag laut Robert-Koch-Institut bei 15,6.

Inzidenz geht weiter leicht zurück

Sonntag, 18. Juli, 16.24 Uhr: Der Sieben-Tage-Inzidenzwert im Landkreis ist erneut leicht gesunken. Am Sonntag meldete das Robert-Koch-Institut 24,2 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner für Bad Tölz-Wolfratshausen.

Maskenpflicht an Schulen

Freitag, 16. Juli, 16.38 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis sinkt zwar langsam wieder, am Freitag vermeldete das Robert-Koch-Institut einen Wert von 28,9. Damit lag die Inzidenz aber den dritten Tag in Folge über dem Schwellenwert von 25. Von Montag an gilt an den weiterführenden Schulen deshalb wieder Maskenpflicht. Das Tölzer Landratsamt hat am Freitagvormittag eine entsprechende Verordnung erlassen. Erst wenn der Sieben-Tage-Wert fünf Tage in Folge unter 25 liegt, kann die Maskenpflicht wieder aufgehoben werden. In die Höhe geschnellt ist die Inzidenz infolge eines Corona-Ausbruchs bei einer privaten Abifahrt von Geretsrieder Gymnasiasten. Im Zusammenhang mit dieser Busreise nach Kroatien hat das Gesundheitsamt am Donnerstag in einem weiteren Fall das Coronavirus nachgewiesen. Die Gesamtzahl der infizierten Abiturienten erhöht sich damit auf 27. Dazu kommen im Landkreis 19 weitere Personen, die sich unabhängig von diesem Corona-Ausbruch angesteckt haben. Es gibt im Landkreis also derzeit 46 Infektionsfälle.

Landkreis gehört weiter zur Inzidenz-Spitze

Donnerstag, 15. Juli, 18.20 Uhr: Die Anzahl der Infektionen hat sich im Landkreis noch einmal erhöht. Das Tölzer Landratsamt meldete am Donnerstag 46 nachgewiesene Infektionen - drei mehr als noch am Mittwoch. Bad Tölz-Wolfratshausen gehört in Deutschland damit weiter zu den Kommunen mit den höchsten Inzidenzen. Den Spitzenplatz konnte der Landkreis allerdings wieder abgeben. Nach mehrere Infektionen an Schulen weist der Landkreis Birkenfeld inzwischen einen Wert von 42,0 auf, in Bad Tölz-Wolfratshausen ist der Wert nach einem Corona-Ausbruch bei einer Abifahrt von Geretsrieder Gymnasiasten wieder auf 30,5 gesunken.

Anzahl der Corona-Fälle steigt weiter

Mittwoch, 14. Juli, 17:43 Uhr: Die Anzahl der Corona-Fälle im Landkreis steigt weiter. Das Tölzer Landratsamt meldete am Mittwoch insgesamt 43 nachgewiesene Infektionen. Die meisten davon sind auf einen Corona-Ausbruch im Rahmen einer Abschlussfahrt von Geretsrieder Abiturienten zurückzuführen. Dabei hat das Tölzer Gesundheitsamt inzwischen eine weitere Ansteckung bestätigt. Im Zusammenhang mit der Busreise nach Kroatien gibt es nach bisherigen Erkenntnissen also 26 Betroffene.

Mit den Fallzahlen steigt auch die Sieben-Tage-Inzidenz. Diese lag am Mittwoch laut Robert-Koch-Institut bei 31,3 - so hoch wie derzeit nirgendwo sonst in Deutschland. Nur die beiden Städte Neumünster (29,9) und Trier (29,6) reichen annähernd an den Wert von Bad Tölz-Wolfratshausen heran. Das Landratsamt richtet sich deshalb darauf ein, dass an den weiterführenden Schulen im Landkreis bald wieder eine Maskenpflicht verordnet werden muss. Diese Maßnahme schreibt die bayerische Infektionsschutzverordnung vor, wenn die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 25 klettert.

Was die für den Anstieg maßgeblich verantwortliche Abifahrt angeht, hat das Landratsamt inzwischen einen besseren Überblick über den Infektionshergang. Demnach wurden die 92 Teilnehmer der Reise vor der Abfahrt noch negativ getestet. Auf einer Zwischenstation in Österreich wurde dann noch einmal zusätzlich ein PCR-Test durchgeführt. "Die haben nichts verkehrt gemacht", resümiert Marlis Peischer deshalb auch, die Sprecherin des Landratsamts. Die zum Teil positiven Ergebnisse der PCR-Tests sowie weiterer Tests erreichten die Reisegruppe dann allerdings erst in Kroatien.

Wie inzwischen bekannt ist, trugen zwei Teilnehmer offenbar schon vor der Abreise das Coronavirus in sich. Sie steckten bei einer kleinen Party vor der Abfahrt sieben Mitschüler an, bei der Busfahrt dann 17 weitere. Laut Landratsamt zeigen die meisten der Infizierten nur leichte Symptome wie Schnupfen, Hals- oder Kopfschmerzen, aber nach eigenen Angaben kein Fieber. Unter den Infizierten sind auch vier vollständig Geimpfte, die von keinen bis leichten Symptomen berichten.

Die Infizierten befinden sich derzeit genauso in Quarantäne wie 21 andere Landkreisbürger, die das Gesundheitsamt als direkte Kontakte eingestuft hat. Außerhalb des Landkreises gelten 67 weitere Personen als direkte Kontakte. Auch sie sind in Quarantäne.

Rund 3000 Zweitimpfungen in einer Woche

Dienstag, 13. Juli, 17.29 Uhr: Bei den Zweit-Impfungen hat sich im Vergleich zur Vorwoche die Zahl um etwa 3000 erhöht: Nach Angaben des Landratsamts haben mit Stand Montag rund 49.100 Personen im Landkreis bereits vollen Impfschutz. Etwa 13.000 weitere haben zumindest schon eine Erstimpfung bekommen.

Landkreis ist Inzidenz-Spitzenreiter

Dienstag, 13. Juli, 17.22 Uhr: Durch den Corona-Ausbruch bei der Abifahrt der Geretsrieder Abschlussklasse ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis auf 24,2 gestiegen - so hoch ist der Wert deutschlandweit derzeit in keinem anderen Landkreis. Und nicht nur am Gymnasium Geretsried gibt es Corona-Fälle. Betroffen ist schon seit vergangenen Freitag auch die Waldorfschule in Geretsried. Dort sind nach einem positiven Corona-Fall derzeit noch 37 Personen vorsorglich in Quarantäne. Und auch an der Tölzer Südschule gibt es seit Dienstag einen Fall. Dort befinden sich 19 Personen in Quarantäne.

Nach Abifahrt: Keine neuen Corona-Fälle

Dienstag, 13. Juli, 16.27 Uhr: Nach dem Corona-Ausbruch bei einer privat organisierten Abschlussfahrt von Abiturienten des Gymnasiums Geretsried sind im Landkreis am Dienstag keine weiteren Infektionen nachgewiesen worden. Das Tölzer Landratsamt meldete weiterhin 33 bekannte Corona-Fälle, die meisten davon in Geretsried und Egling. Auf der Busreise nach Kroatien hatten zwei Schüler erst bei einem Schnelltest am Zielort von ihrer Infektion erfahren. Schon auf der Fahrt haben sich bei ihnen allerdings 23 weitere Mitglieder der Abschlussklasse angesteckt. Sämtliche Betroffenen befinden sich mittlerweile wieder zu Hause und sind dort in Quarantäne. Die für Freitag geplante Abiturverleihung am Gymnasium Geretsried soll allen Umständen zum Trotz dennoch stattfinden. Noch sei jedoch nicht geklärt, sagt Schulleiter Christoph Strödecke, wie viele von den heuer 101 Abiturienten dann nicht teilnehmen können.

Corona-Ausbruch bei Abifahrt

Montag, 12. Juli, 15.06 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis hat am Montag einen deutlichen Sprung gemacht. Sie stieg laut Robert-Koch-Institut um 6,5 Punkte auf 17,2. Der Grund dafür ist laut dem Tölzer Landratsamt ein Corona-Ausbruch bei einer Abifahrt. Wie die Behörde mitteilt, hatten sich offenbar zwei Abiturienten des Gymnasiums Geretsried im privaten Bereich angesteckt und dann nichts ahnend zusammen mit ihren Mitschülern in zwei Bussen auf eine Abschlussfahrt nach Kroatien gemacht. Bei einem Schnelltest am Reiseziel wurde die Gruppe dann auf die Infektionen aufmerksam. Inzwischen wurden 25 Teilnehmer positiv getestet, bei acht davon wurde die Delta-Variante des Coronavirus nachgewiesen. Die Betroffenen sind mittlerweile wieder zu Hause und dort in Isolation. Als abgeschlossen kann das Infektionsgeschehen laut Landratsamt deshalb aber nicht angesehen werden. Derzeit ermittelt das Gesundheitsamt weitere Kontakte, um den Ausbruch möglichst rasch eingrenzen zu können. In der Altersgruppe der Zehn- bis 19-Jährigen springt die Inzidenz im Landkreis durch den Ausbruch auf 153,56. Bis auf leichte Symptome geht es laut Kreisbehörde aber allen Infizierten gut.

Sieben-Tage-Wert steigt weiter

Sonntag, 11.Juli, 15.35 Uhr: Der Sieben-Tage-Wert legt weiter langsam zu. Das Robert-Koch-Institut meldete am Sonntag für Bad Tölz-Wolfratshausen einen Wert von 11,7. Am Freitag lag die Inzidenz noch bei 7,8.

Inzidenz mit Trend nach oben

Freitag, 9. Juli, 14.44 Uhr: Die Anzahl der Infizierten im Landkreis ist minimal gestiegen. Das Tölzer Landratsamt meldete am Freitag zwölf nachgewiesene Fälle - einen mehr als noch am Donnerstag. Bei fünf Betroffenen wurde dabei die sogenannte Delta-Variante des Coronavirus nachgewiesen. Die meisten Infizierten leben in Egling, dort sind fünf aktuelle Fälle bekannt. In Kochel am See sind es drei, in Münsing, Bad Tölz, Benediktbeuern und Dietramszell jeweils einer. Von den Betroffenen befindet sich weiterhin nur eine Person zur stationären Behandlung im Krankenhaus. Aufgrund des leichten Fallanstiegs steigt allerdings auch der Sieben-Tage-Wert. Dieser lag am Freitag laut Robert-Koch-Institut für Bad Tölz-Wolfratshausen bei 7,8.

Jeder darf sich impfen lassen

Freitag, 9. Juli, 14.17 Uhr: Weil der Impffortschritt im Landkreis trotz hoher Vorräte stagniert, verabreichen die beiden Impfzentren das Vakzin nun auch spontan und ohne Anmedlung. Von Montag, 12. Juli, an, können Impfwillige wochentags zwischen 9 und 11 und am Wochenende zwischen 10 und 14 Uhr vorbeikommen. Auch die Intervalle zwischen den Impfungen werden verkürzt. Mehr dazu hier.

Hunderte Impftermine bleiben unbesetzt

Freitag, 9. Juli, 8.57 Uhr: In den Impfentren lässt die Nachfrage nach. Hausärzte berichten von kürzer werdenden Wartelisten. Koordinator Jörg Lohse erwartet einen neuen Andrang, sollten die Inzidenzen wieder steigen.

Inzidenz steigt leicht an

Donnerstag, 8. Juli, 17.08 Uhr: Die Anzahl der nachgewiesenen Infektionen ist im Landkreis leicht gestiegen. Das Tölzer Landratsamt vermeldete am Donnerstag elf aktuelle Corona-Fälle, am Mittwoch waren es noch drei weniger. Mit vier leben die meisten Betroffenen in der Gemeinde Egling, drei werden in Kochel am See gezählt. Die anderen verteilen sich als Einzelfälle auf die anderen Kommunen. Im Krankenhaus muss derzeit nur eine Person behandelt werden. Bis auf eine weitere Person zeigen aber alle Infizierten Krankheitsanzeichen. Wegen der leicht gestiegenen Fallzahl steigt auch die Sieben-Tage-Inzidenz. Diese liegt laut Robert-Koch-Institut nun bei 4,7.

Nur noch acht Infizierte

Mittwoch, 7. Juli, 14.21 Uhr: Das Infektionsgeschehen im Landkreis bleibt auf niedrigem Niveau. Das Tölzer Landratsamt meldete am Mittwoch noch acht nachgewiesene Corona-Fälle - zwei weniger als am Tag zuvor. Zwei Betroffene leben in Lenggries, jeweils einer in Egling, Bad Tölz, Wolfratshausen, Kochel am See, Schlehdorf und Jachenau. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt laut Robert-Koch-Institut auf 1,6.

Fast 50.000 Personen sind geimpft

Dienstag, 6. Juli, 14.40 Uhr: Die Anzahl der Corona-Infizierten im Landkreis ist leicht gestiegen. Das Tölzer Landratsamt meldete am Dienstag zehn nachgewiesene Fälle, einen mehr als noch am Montag. 13 der 21 Kommunen im Landkreis gelten trotzdem weiter als coronafrei. Einzelne Infektionen gibt es nur noch in Königsdorf, Lenggries, Dietramszell, Kochel, Schlehdorf, Bad Tölz, Wolfratshausen und in der Jachenau. Von den zehn Infizierten zeigen alle Betroffenen Anzeichen einer Erkrankung, bei allerdings nur einer Person sind die Symptome so stark, dass sie im Krankenhaus behandelt werden muss. Bei den Impfungen ist der Landkreis inzwischen bei einem Stand von mehr als 46.000 Personen mit einem vollen Impfschutz angekommen. Weitere 16.500 haben zumindest schon die Erstimpfung.

14 Kommunen gelten als coronafrei

Montag, 5. Juli, 14.57 Uhr: Die Anzahl der Corona-Infizierten im Landkreis ist über das Wochenende erneut gesunken. Das Landratsamt meldete am Montag noch neun nachgewiesene Corona-Infektionen. 14 der 21 Kommunen in Bad Tölz-Wolfratshausen gelten aktuell als coronafrei. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank ebenfalls und liegt nun nur noch bei einem Wert von 1,6.

79. Todesfall im Landkreis

Freitag, 2. Jui, 14.31 Uhr: Die Anzahl der Todesfälle in Zusammenhang mit Corona ist im Landkreis auf 79 gestiegen: Laut Landratsamt ist ein Bürger Jahrgang 1939 während einer Infektion gestorben - und das, obwohl ein eigentlich ein vollständiger Impfschutz vorlag. Der Corona-Ausbruch in einer Wolfratshauser Flüchtlingsunterkunft gilt derweil als beendet. Bei einem Reihentest waren jüngst alle Ergebnisse negativ. Das Gesundheitsamt konnte deshalb alle Bewohnerinnen und Bewohner aus der Quarantäne entlassen.

Insgesamt zwölf Corona-Fälle im Landkreis

Freitag, 2. Juli, 12.13 Uhr: Die landkreisweiten Corona-Fallzahlen sind erneut leicht gesunken: Am Freitag meldete das Landratsamt noch insgesamt zwölf infizierte Personen, vier weniger als noch am Tag zuvor. Diese verteilen sich auf acht der insgesamt 21 Kommunen zwischen Isar und Loisach: Mit drei positiv Getesteten leben die meisten in Bad Tölz, gefolgt von jeweils zwei in Königsdorf und Lenggries. Ein Betroffener wird jeweils aus Dietramszell, Greiling, Jachenau, Schlehdorf und Wolfratshausen gemeldet. Bei den akut Infizierten wurde nach Angaben des Tölzer Gesundheitsamts keine Variante des Coronavirus festgestellt. Alle zwölf zeigten allerdings auch Anzeichen von Krankheit. Zwei der Betroffenen müssen derzeit im Krankenhaus behandelt werden, allerdings nicht auf den Intensivstationen. Auch müssen beide nicht beatmet werden. Seit Beginn der Pandemie haben sich im Landkreis 5080 Leute nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, von diesen gelten zum gegenwärtigen Zeitpunkt 4989 als genesen. 79 Menschen sind jedoch während einer Corona-Infektion gestorben.

16 Infizierte im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen

Donnerstag, 1. Juli, 16.10 Uhr: Ein Landkreisbewohner hat seine Corona-Infektion überstanden, so dass sich die Gesamtzahl an positiv Getesteten bis zum Donnerstag um eben eine Person verringert hat: 16 Betroffene verzeichnete die Kreisbehörde an diesem Tag im gesamten Landkreis. Mit vier Infizierten leben die meisten in Bad Tölz, gefolgt von Lenggries, in dem drei Ansteckungen bekannt sind. Jeweils zwei Fälle melden Dietramszell, Königsdorf und die Jachenau, jeweils einen die Gemeinden Greiling und Schlehdorf sowie die Stadt Wolfratshausen. Alle weiteren Kommunen zwischen Isar und Loisach gelten aktuell als coronafrei. Bei einem Landkreisbürger, der positiv auf das Virus getestet worden ist, wurde eine Mutante festgestellt. 14 der 16 Betroffenen zeigen der Kreisbehörde zufolge Anzeichen von Krankheit, zwei sind symptomfrei. Ebenfalls zwei der Infizierten müssen im Krankenhaus behandelt werden, allerdings liegt keiner auf der Intensivstation oder muss künstlich beatmet werden.

43350 Landkreisbürger sind durchgeimpft

Mittwoch, 30. Juni, 14.23 Uhr: Die Corona-Fallzahlen im Landkreis stagnieren auf niedrigem Niveau: Wie in den beiden Tagen zuvor meldet das Landratsamt auch für Mittwoch wieder insgesamt 17 Personen, die positiv auf das Virus getestet worden sind. Vier der Betroffenen leben in Bad Tölz, drei sind es in Lenggries und jeweils zwei Infizierte sind in Dietramszell, Königsdorf, Wolfratshausen und der Jachenau zu Hause. In Greiling und Schlehdorf leben jeweils ein positiv Getesteter, die weiteren Landkreiskommunen melden derzeit keine Fälle. Bei einer infizierten Person wurde eine Mutante festgestellt. 15 der Betroffenen zeigen Anzeichen von Krankheit, zwei sind der Kreisbehörde zufolge symptomfrei. Zwei Menschen müssen derzeit stationär behandelt werden, allerdings liegt keiner der beiden auf einer Intensivstation und auch muss keiner beatmet werden. Bis Anfang der Woche wurden in den Landkreis-zentren insgesamt rund 71400 Impfungen gegen Covid-19 vorgenommen, davon etwa 31150 Zweitimpfungen. Dazu kommen noch einmal rund 12200 Zweitimpfungen in den Hausarztpraxen.

Die Zahl der Covid-19-Infizierten bleibt zum Vortag unverändert

Dienstag, 29. Juni, 15.13 Uhr: Auch am Dienstag hat der Landkreis 17 Corona-Infektionen verzeichnet, genauso viele wie schon am Tag zuvor. Mit vier Betroffenen leben die meisten in Bad Tölz, drei sind in Lenggries ansässig und jeweils zwei werden aus Wolfratshausen, Königsdorf und der Jachenau gemeldet. Jeweils ein Bewohner von Dietramszell, Egling, Geretsried und Greiling wurde positiv getestet, die weiteren Kommunen melden derzeit keine Fälle. Bei zwei Personen wurde eine Mutante festgestellt. Zwei der Betroffenen sind ohne Symptome, drei Menschen müssen jedoch stationär behandelt werden, einer davon auf der Intensivstation. Keiner muss allerdings beatmet werden. Das Gesundheitsamt hat zudem die Inzidenz wieder nach Altersgruppen aufgeschlüsselt. Demnach lag diese bei den Kindern von null bis neun Jahren bei 16,24, bei den 20- bis 29-Jährigen bei 42,68, bei den 30- bis 39-Jährigen bei 12,9, den 40- bis 49-Jährigen bei 6,19 und bei den 50- bis 59-Jährigen bei 4,62. Alle weiteren Altersgruppen weisen eine Inzidenz von Null auf.

Landratsamt ruft zum Impfen auf

Montag, 28. Juni, 14.03 Uhr: Viele Landkreisbürger haben lange auf ihren ersten Corona-Impftermin warten müssen, nun aber nimmt die Immunisierung Fahrt auf: "In dieser Woche ist genügend Impfstoff da", erklärt Landratsamtssprecherin Marlis Peischer in einer Pressemeldung. "Aber es ist in diesen Tagen gar nicht so leicht, den Impfstoff los zu werden", sagt der Leiter der Impfzentren Maximilian Pfandl. Er ruft deshalb dazu auf, sich zu registrieren oder seine Registrierung zur Sicherheit noch einmal zu prüfen. Zwar hätten fast alle aktuell Registrierten im Landkreis inzwischen ein Terminangebot bekommen. Doch man habe beobachtet, dass Impftermine nicht wahrgenommen wurden. "Auf diese Weise entsteht ein Engpass - und zwar erstmals nicht beim Impfstoff, sondern bei den Impflingen", sagt Pfandl. So waren für Montag 300 Termine freigegeben, aber nur 79 wurden von Seiten der Registrierten bestätigt. Der Inzidenzwert im Landkreis ist erneut gestiegen: 10,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen meldete das Robert-Koch-Institut am Montag.Der Landkreis meldet derweil für Montag insgesamt 17 Corona-Infektionen. Vier Betroffene leben in Bad Tölz, jeweils drei in Lenggries und jeweils zwei in Wolfratshausen, Königsdorf und der Jachenau. Ein positiv Getesteter ist jeweils in Dietramszell, Egling, Geretsried und Greiling bekannt, die weiteren Kommunen sind derzeit coronafrei.

Inzidenz steigt leicht auf 7,8

Sonntag, 27. Juni, 13.21 Uhr: Die Inzidenz im Landkreis ist erneut leicht gestiegen. Das Robert-Koch-Institut meldete am Sonntag 7,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen für Bad Tölz-Wolfratshausen. Die Gesamtzahl der Corona-Fälle seit Ausbruch der Pandemie wird mit 5065 angegeben.

Corona-Fälle stagnieren auf niedrigem Niveau

Freitag, 25. Juni, 13.33 Uhr: Die Kreisbehörde meldet am Freitag erneut insgesamt zwölf bekannte Corona-Fälle für Bad Tölz-Wolfratshausen - genauso viele wie am Tag zuvor. Das Robert-Koch-Institut gibt einen Inzidenz-Wert von 7,0 bekannt. Mit vier Betroffenen leben die meisten Infizierten in Bad Tölz, zwei sind es jeweils in Lenggries und Wolfratshausen. In Geretsried, Greiling, Schlehdorf und in der Jachenau wohnt jeweils ein positiv Getesteter. Bei zwei der Infizierten wurde eine Mutante festgestellt. Zehn der zwölf Betroffenen zeigen nach Angaben der Kreisbehörde auch Krankheitssymptome, zwei Personen müssen stationär behandelt werden, einer davon wird intensivmedizinisch betreut. Allerdings muss derzeit keiner beatmet werden.

Leichtes Aufatmen im Fall der zweiten positiv getesteten Person in einer Gemeinschaftsunterkunft in Wolfratshausen: Deren zweiter PCR-Test, der am Donnerstag durchgeführt wurde, ist negativ ausgefallen, meldet die Kreisbehörde. Aus diesem Grund können die Bewohnerinnen und Bewohner, die bereits vollständig geimpft sind, eine durch einen PCR-Test bestätigte Infektion mit SARS-CoV-2 hatten und einmal geimpft wurden oder innerhalb der letzten sechs Monate nachweislich mit SARS-CoV-2 infiziert waren, aus der Quarantäne entlassen werden. Die betroffene Person, die in dieser Woche zunächst positiv getestet worden war, muss sich allerdings noch weiter absondern. Sie wurde zwischenzeitlich in eine andere Unterkunft verlegt. Dagegen wird im ersten Fall weiterhin auf das Ergebnis der Gesamtgenomsequenzierung gewartet. Hier liegt weiterhin ein Verdacht auf die Delta-Variante vor.

Landkreis meldet zwölf Corona-Fälle

Donnerstag, 24. Juni, 16.52 Uhr: Das Robert-Koch-Institut gibt zwar den gleichen Wert wie schon am Mittwoch als Sieben-Tage-inzidenz an, nämlich 5,5, der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen meldet indes für Donnerstag zwölf Corona-Fälle - zwei mehr als noch in den Tagen zuvor. Mit vier Betroffenen leben die meisten in Bad Tölz, gefolgt von drei in Wolfratshausen und jeweils einem in Geretsried, Greiling, Lenggries, Schlehdorf und in der Jachenau. Bei drei Personen, die positiv getestet worden sind, wurde eine Mutante festgestellt. Zehn der zwölf Infizierten zeigen der Kreisbehörde zufolge Krankheitsanzeichen, zwei sind hingegen symptomfrei. Ein Landkreisbewohner ist derzeit in stationärer und intensivmedizinischer Behandlung, beatmet muss allerdings derzeit niemand werden.

Weitere Lockerungen

Mittwoch, 23. Juni, 16.40 Uhr: "Das heutige Update kommt mit gestern beschlossenen und heute wirksamen Erleichterungen des bayerischen Kabinetts", teilt die Kreisbehörde mit. Nachdem es in Bad Tölz-Wolfratshausen weiterhin zehn bekannte Corona-Infektionen gibt (davon drei Mutanten) und das Robert-Koch-Institut einen Inzidenz-Wert von 5,5 meldet, sind folgende Lockerungen gültig: An den Grundschulen und der Grundschulstufe der Förderschulen entfällt im Klassenzimmer nach Einnahme des Sitz- oder Arbeitsplatzes für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrkräfte die Maskenpflicht (unter freiem Himmel entfällt die Maskenpflicht für alle Schulen, Hochschulen und die Kindertagesstätten). Bei Sport- und Kulturveranstaltungen unter freiem Himmel dürfen zukünftig maximal 100 Menschen auch ohne festen Platz (also auf Stehplätzen) dabei sein.

Zehn Corona-Fälle im Landkreis

Dienstag, 22. Juni, 17.29 Uhr: Der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen verzeichnet wie bereits am Tag zuvor insgesamt zehn Corona-Fälle, die sich auf sieben Kommunen verteilen: Bad Tölz meldet mit drei die meisten, zwei sind in Wolfratshausen bekannt und jeweils einer in Geretsried, Greiling, Lenggries, Schlehdorf und der Jachenau. Das Robert-Koch-Institut meldet mit einer Inzidenz von 4,7 einen leicht gestiegenen Wert. Bei den Impfungen geht im Landkreis inzwischen etwas voran. Nach Angaben der Kreisbehörde sind inzwischen etwa 65650 Impfungen in den Zentren durchgeführt worden, davon etwa 28900 als Zweitimpfung. In den Hausarztpraxen wurden bislang rund 28300 Vakzine verabreicht, davon circa 10400 als Zweitimpfungen. Den größten Anteil hat der Impfstoff von Biontech/Pfizer mit 68 Prozent, gefolgt von Moderna mit 17 Prozent und Astra Zeneca mit 15 Prozent.

Asylheim-Bewohner negativ getestet

Montag, 21.Juni, 16.50 Uhr: Nachdem in der vergangenen Woche das Coronavirus bei einer Person aus dem Asylbewerberheim in Wolfratshausen nachgewiesen worden ist und der Verdacht besteht, dass es sich um die Delta-Variante handeln könnte, hat das Gesundheitsamt insgesamt weitere 20 Bewohner getestet. "Alle Befunde waren negativ", berichtete die Kreisbehörde am Montag von der ersten Reihentestung. Eine Zweittestung folgt. Derweil bleibt die Inzidenz im Landkreis sehr niedrig. das Robert-Koch-Institut meldet für Montag einen Wert von 3,9 für Bad Tölz-Wolfratshausen. Das Gesundheitsamt wiederum hat wieder die Sieben-Tage-Inzidenz nach Altersgruppen berechnet. Demnach liegen alle Altersgruppen bei null mit lediglich zwei Ausnahmen: Bei den 30- bis 39-Jährigen liegt die Inzidenz bei 25,79 und bei den 40- bis 49-Jährigen bei 6,19. Insgesamt verzeichnet der Landkreis noch zehn Corona-Infektionen: vier in Wolfratshausen, drei in Bad Tölz und jeweils eine in Geretsried, Schlehdorf und der Jachenau.

Verdacht auf Delta-Variante in Wolfratshauser Asylunterkunft

Donnerstag, 17. Juni, 14.01 Uhr: Die Inzidenz geht deutschlandweit zurück, Sorge bereitet Experten jedoch die gefährliche Delta-Variante des Coronavirus, die sich immer weiter ausbreitet. Nun könnte die aus Indien stammende Virus-Mutante auch im Landkreis angekommen sein. Wie das Landratsamt berichtet, gibt es bei einem Bewohner einer Asylbewerberunterkunft in Wolfratshausen einen Hinweis auf eine Ansteckung mit der Delta-Variante. Dieser sei bei einem variantenspezifischen PCR-Test am Mittwochabend festgestellt worden. "Noch liegt aber nicht das gesamte Sequenzierungsergebnis vor", erklärt dazu Behördensprecherin Marlis Peischer. Die infizierte Person im Alter von 21 Jahren befinde sich bereits seit Dienstag, 8. Juni, in Isolation und zeige leichte Krankheitssymptome. Wo sich der Verdachtsfall mit der Mutante angesteckt haben könnte, ist laut Peischer bislang unklar. "Das Gesundheitsamt ermittelt diesbezüglich", erklärt sie.

Wegen des Verdachtsfalls sind laut Landratsamt als Vorsichtsmaßnahme zwei Etagen der von der Regierung von Oberbayern betriebenen Sammelunterkunft unter Quarantäne gestellt worden. Am Donnerstag wurden 34 Bewohnerinnen und Bewohner der beiden Etagen vom Gesundheitsamt getestet. Ein zweiter Abstrich soll am Montag oder Dienstag kommender Woche erfolgen. Die betroffenen Bewohner, die die Unterkunft nicht verlassen dürfen, würden mit einem Cateringdienst und Hygienepaketen von der Regierung versorgt.

Die Delta-Variante wurde bereits in mehreren bayerischen Kommunen nachgewiesen, im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen gab es jedoch bislang noch keinen Fall mit der Indien-Mutante. Dort wurden bis dato nur insgesamt 980 Mutationen der Britischen Variante festgestellt.

Im Landkreis hat sich die Corona-Lage zuletzt deutlich entspannt. Die Inzidenz bleibt bei 3,1, das Landratsamt meldete am Donnerstag eine Neuansteckung. Aktuell gibt es im Landkreis 16 Infizierte in folgenden Gemeinden: Wolfratshausen und Bad Tölz (je vier), Lenggries (drei), Bichl (zwei), sowie Geretsried, Eurasburg und Schlehdorf (je ein Fall).

Inzidenz sinkt auf 3,1

Mittwoch, 16. Juni, 15.57 Uhr: Der Inzidenzwert im Landkreis fällt stark ab und nähert sich der Null: 3,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen meldete das Robert-Koch-Institut für Bad Tölz-Wolfratshausen am Mittwoch. Das Landratsamt verzeichnete eine Neuansteckung. Insgesamt gibt es laut Kreisbehörde aktuell 17 Infizierte im Landkreis. Sie verteilen sich auf die Gemeinden Wolfratshausen, Lenggries (jeweils vier), Bad Tölz (drei), Geretsried und Bichl (jeweils zwei), sowie Eurasburg und Schlehdorf (jeweils ein Fall). Geimpft wurden bislang rund 87.700 Landkreisbürger, 43.000 bereits vollständig.

16 Landkreisbürger infiziert

Dienstag, 15. Juni, 15.25 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet einen erneut gesunkenen Inzidenzwert für Bad Tölz-Wolfratshausen, nämlich 8,6. Die Kreisbehörde spricht von derzeit noch 16 Infizierten insgesamt, die sich auf sieben Kommunen verteilen. Mit jeweils vier positiv Getesteten zählen Lenggries und Wolfratshausen die meisten Betroffenen, drei sind es in Bad Tölz, zwei in Bichl und jeweils einer in Eurasburg, Geretsried und Schlehdorf.

Zwei Altersgruppen ohne Corona-Infektionen

Montag, 14. Juni, 15.20 Uhr: Die Corona-Infektionen im Landkreis sind weiter rückläufig. Nach Angaben der Kreisbehörde waren am Montag 18 Personen mit dem Virus infiziert, bei zehn von ihnen wurde eine Mutation festgestellt. Da das Landratsamt weiterhin mit einer Software-Umstellung zu tun hat, konnten auch am Montag zwar die Fallzahlen nicht auf die einzelnen Kommunen runtergebrochen werden. Derzeit müsse eine Person intensivmedizinisch behandelt, jedoch keiner beatmet werden. Das Robert-Koch-Institut meldete am Montag einen Sieben-Tage-Wert von 10,9 für Bad Tölz-Wolfratshausen, die Kreisbehörde schlüsselte diese Inzidenz wieder nach Altersgruppen auf. Demnach wird die derzeit höchste Inzidenz bei Kindern im Alter bis zu neun Jahren gemeldet, dort liegt sie bei 24,37, die Tendenz sei allerdings fallend. Den zweithöchsten Wert verzeichnet die Gruppe der Zehn- bis 19-Jährigen, dort liegt er bei 24,25. Die Gruppe der 20- bis 29-Jährigen hat eine Inzidenz von 14,22, die 30- bis 39-Jährigen 6,45. Die 50- bis 59-Jährigen liegen bei 13,87 und Landkreisbürger, die älter als 75 Jahre sind, haben derzeit eine Inzidenz von 6,75. Zwei Altersgruppen weisen einen Wert von Null auf: die 40- bis 49-Jährigen und diejenigen zwischen 65 und 74 Jahren.

Nur eine Corona-Neuinfektion übers Wochenende

Sonntag, 13. Juni, 14.45 Uhr: Das Landesamt für Gesundheit meldet für Bad Tölz-Wolfratshausen lediglich eine Corona-Neuinfektionen übers Wochenende. Damit zählt der Landkreis insgesamt 5052 Infizierte, inklusive aller bereits Genesener. Wie viele Landkreis-Einwohner derzeit infiziert sind, wird die Kreisbehörde erst am Montag mitteilen. Wegen einer Software-Umstellung konnten Ende vergangener Woche die Daten nicht geliefert werden, über das Wochenende werden die Daten generell vom Landratsamt nicht aktualisiert. Das Robert-Koch-Institut indes meldet eine weiter gesunkene Inzidenz, demnach liegt diese bei 10,9.

Zahl der Infizierten sinkt weiter

Freitag, 11. Juni, 14.50 Uhr: Die Anzahl der Infizierten im Landkreis ist weiter rückläufig. Das Tölzer Landratsamt meldete am Freitag noch 35 nachgewiesene Infektionen. Nach einzelnen Kommunen können diese Fälle derzeit allerdings nicht aufgeschlüsselt werden. Wie die Kreisbehörde mitteilt, werde aktuell die Meldesoftware umgestellt, deshalb könnten Daten über das Corona-Infektionsgeschehen in Bad Tölz-Wolfratshausen nicht vollständig geliefert werden. Von den aktuell 35 Infizierten ist allerdings immerhin bekannt, dass nur vier davon im Krankenhaus behandelt werden, einer davon auf der Intensivstation. Bei den Impfungen ist es so, dass im Landkreis mit Stand Montag knapp 30.000 Leute durchgeimpft sind, weitere gut 22.500 haben zumindest schon eine Erstimpfung bekommen.

"Eine Krise nutzt man einfach nicht aus"

Freitag, 11. Juni, 14.47 Uhr: Betreiber von Teststationen gehörten zu den Corona-Helden - bis Betrugsfälle bekannt wurden. Robert Klingel, Chef der DLRG Schäftlarn-Wolfratshausen, ist an der Organisation der Teststationen in der Wolfratshauser Altstadt beteiligt und erklärt, warum Schummeln in einer Kleinstadt kaum möglich ist.

Landratsamt ohne Corona-Zahlen

Donnerstag, 10. Juni, 15.38 Uhr: Das Gesundheitsamt Bad Tölz-Wolfratshausen kann wegen technischer Umstellungsarbeiten auf die Erfassungs- und Meldesoftware SORMAS derzeit keine aktuellen Daten über das Corona-Infektionsgeschehen im Landkreis liefern. Das Robert.Koch-Institut hingegen meldet für Bad Tölz-Wolfratshausen eine Inzidenz von 16,4 - ein unveränderter Wert gegenüber dem Vortag.

Erstimpfungen weiter ausgesetzt

Mittwoch, 9. Juni, 15.35 Uhr: Wer sich gerade auf eine harte Geduldsprobe gestellt fühlt, was den ersten Corona-Impftermin anbelangt, ist im Landkreis nicht alleine. Noch immer warten 7466 Menschen, die der sogenannten Priorisierungsgruppe (Prio) 3 angehören, auf ihre erste Immunisierung. Insgesamt sind es sogar 19645 Bürger, die sich zwar teils schon vor Monaten registriert haben, aber noch immer ohne Termin sind. Der Grund: die immer noch viel zu knappen Impfstofflieferungen. "Weiterhin werden in den Impfzentren nur Zweitimpfungen durchgeführt", heißt es dazu aus der Kreisbehörde - und was an Impfstoff ankomme, werde dafür vollständig eingesetzt. Damit sind Erstimpfungen in den Zentren weiterhin ausgesetzt. Dort bestelle man zwar, was mit den Ressourcen möglich sei, zugleich gebe es einen Verteilungsschlüssel, der sich nach der Einwohnerzahl des Landkreises richte. Trotzdem kämen bei den zwei Lieferungen in der Woche nur genug für die zweite Spritze an. Auch die impfenden Haus- und Fachärzte sind prinzipiell in der gleichen Lage wie die Impfzentren: Der Impfstoff reiche auch dort so "eben für die Zweitimpfungen", die Lieferungen für Erstimpfungen seien auch dort "äußerst gering", sagt Behördensprecherin Marlis Peischer. Niedergelassene Ärzte bestellen jeweils bis Dienstagmittag und erfahren am Mittwochabend, wie viel am folgenden Montag ausgeliefert wird. Hier gelte eine Bestellhöchstmenge. Für die kommende Woche liege diese bei 24 Impfdosen, von der erfahrungsgemäß nur etwa ein Drittel auch tatsächlich geliefert würde, so Peischer. Derweil sind im Landkreis 39 Personen mit dem Coronavirus angesteckt, das Robert-Koch-Institut meldet eine Inzidenz von 16,4. Zwei Kommunen sind von zweistelligen Fallzahlen betroffen, nämlich Lenggries mit zwölf und Bichl mit zehn Infizierten. Bad Tölz zählt aktuell fünf, Geretsried vier, Gaißach und Wackersberg jeweils drei und Wolfratshausen zwei Fälle, alle anderen Kommunen sind derzeit coronafrei.

Viele Kommunen sind coronafrei

Dienstag, 8. Juni, 15.20 Uhr: Die Anzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen im Landkreis ist noch einmal gesunken und lag nach Angaben des Tölzer Landratsamts am Dienstag bei nur noch 37. Die meisten Fälle gibt es mit aktuell zehn weiterhin in Lenggries, neun werden aus Bichl gemeldet. In Bad Tölz gibt es fünf Infizierte, in Wackersberg vier, in Wolfratshausenhausen, Geretsried und Gaißach jeweils drei. Alle anderen Kommunen im Landkreis gelten derzeit als coronafrei.

13 Kommunen ohne Infektionen

Montag, 7. Juni, 15.44 Uhr: Lenggries ist weiterhin die Kommune mit den meisten Corona-Fällen im Landkreis - obschon auch dort die Zahlen sinken. Für den Montag meldete die Kreisbehörde insgesamt 40 positiv Getestete, von denen wiederum zwölf in der Brauneckgemeinde wohnen. Damit ist Lenggries auch noch die einzige Kommune mit zweistelligen Fallzahlen. In Bichl, der Gemeinde mit den zweitmeisten Fällen, sind derzeit neun Infektionen bekannt, in Bad Tölz sind es fünf. Vier Einwohner haben sich in Wackersberg angesteckt, und jeweils drei sind es in Gaißach, Geretsried und Wolfratshausen. Ein Corona-Fall ist in Egling registriert, alle weiteren Gemeinden des Landkreises melden derzeit keine Fälle: Coronafrei sind damit momentan Bad Heilbrunn, Benediktbeuern, Dietramszell, Eurasburg, Greiling, Icking, Jachenau, Kochel am See, Königsdorf, Münsing, Reichersbeuern, Sachsenkam und Schlehdorf. Bei 21 der insgesamt 40 Infizierten wurde eine Virusmutante festgestellt. 24 von ihnen zeigen der Kreisbehörde zufolge Krankheitsanzeichen, 16 sind hingegen symptomfrei. Vier der Betroffenen müssen im Krankenhaus behandelt werden, einer davon auf der Intensivstation. Allerdings muss derzeit keiner der Infizierten beatmet werden. Der Inzidenzwert im Landkreis ist leicht gestiegen. Am Montag lag die Zahl der Neuansteckungen laut Robert-Koch-Institut bei 22,7 pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

Sieben-Tage-Wert sinkt

Sonntag, 6. Juni, 16.57 Uhr: Der Inzidenzwert ist im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen noch einmal zurückgegangen und lag am Sonntag bei 18,8. Damit zeigt die Entwicklung dieses Werts nach einem zwischenzeitlich leichten Anstieg nun wieder nach unten.

Nur Lenggries weiter mit zweistelligen Fallzahlen

Freitag, 4. Juni, 14.25 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für Freitag einen neuerlich gesunkenen Inzidenzwert von 25,0. Doch Lenggries bleibt das Sorgenkind der aktuellen Corona-Lage im Landkreis. Wie das Landratsamt am Freitag mitteilte, leben 15 der insgesamt 44 registrierten Infizierten in der Brauneckgemeinde. Das macht Lenggries zum Spitzenreiter unter den Kommunen im Landkreis und zur einzigen mit weiterhin zweistelligen Fallzahlen. Mit Abstand reihen sich dahinter Bad Tölz und Bichl mit je sechs positiv Getesteten ein, gefolgt von Geretsried und Wackersberg mit jeweils fünf. Drei Einwohner haben sich jeweils in Wolfratshausen und Gaißach angesteckt, aus Egling wird ein Infizierter gemeldet. Alle weiteren Gemeinden im Landkreis haben derzeit keine bekannten Corona-Fälle. Bei 16 der insgesamt 44 positiv Getesteten wurde eine Virusvariante festgestellt.

Zwölf Kommunen ohne Corona-Fälle

Donnerstag, 3. Juni, 12.40 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag einen Inzidenz-Wert von 28,9, die Kreisbehörde hatte zuletzt am Mittwoch insgesamt 49 Infizierte registriert. Lenggries führt weiterhin die Liste der Corona-Infektionen im Landkreis an: Nach Angaben der Kreisbehörde waren dort bis Mittwoch 16 Betroffene bekannt. Die weiteren Kommunen melden entweder einstellige Fallzahlen oder gar keine mehr: Wackersberg zählt derzeit noch acht, ebenso wie Geretsried. Sechs sind es in Bad Tölz und jeweils drei in Bichl, Gaißach und Wolfratshausen. In den weiteren zwölf Gemeinden sind aktuell keine Infizierten registriert.

Zweistellige Fälle nur noch in Lenggries

Dienstag, 1. Juni, 15.05 Uhr: 43 Landkreisbürger sind derzeit mit dem Coronavirus infiziert, das meldet das Landratsamt am Dienstag. Das Robert-Koch-Institut wiederum gibt einen Inzidenzwert von 25,8 für Bad Tölz-Wolfratshausen bekannt. Die meisten Infizierten leben in Lenggries, das mit 14 Fällen weiterhin die Liste der betroffenen Kommunen anführt. Alle weiteren Landkreiskommunen verzeichnen aktuell entweder einstellige oder auch gar keine Fälle mehr. So zählt Geretsried als größte Stadt im Landkreis momentan nur neun Einwohner, die sich angesteckt haben. Fünf sind es in Wackersberg und jeweils vier in Bad Tölz und Wolfratshausen. Bei drei in Bichl lebenden Personen fiel der Test positiv aus, jeweils einen infizierten Bewohner melden die Gemeinden Benediktbeuern, Egling, Gaißach und Sachsenkam. Ohne einen bekannten Corona-Fall sind derzeit elf Gemeinden, nämlich Bad Heilbrunn, Dietramszell, Eurasburg, Greiling, Icking, Jachenau, Kochel am See, Königsdorf, Münsing, Reichersbeuern und Schlehdorf. Bis zum Montag sind in den beiden Impfzentren des Landkreises etwa 35650 Erst- und circa 19700 Zweitimpfungen verabreicht worden. Dazu kommen rund 14900 Erst- und knapp 4100 Zweitimpfungen in den Hausarztpraxen.

Lenggries am stärksten betroffen

Montag, 31. Mai, 14.10 Uhr: Das Coronavirus hält sich vor allem in Lenggries hartnäckig: Während die Infektionsfallzahlen in den meisten Kommunen des Landkreises rückläufig und im einstelligen Bereich sind, meldete das Landratsamt am Montag für die Brauneckgemeinde 17 positiv Getestete. Bei insgesamt 47 Infizierten im Landkreis führt Lenggries damit die Liste der Kommunen an. Lediglich Geretsried mit gegenwärtig zehn positiv Getesteten hat noch eine annähend so hohe Infiziertenzahl. Aus Bad Tölz hingegen sind bis Montag lediglich fünf Infizierte gemeldet worden, aus Wolfratshausen und Wackersberg jeweils vier. Zwei Einwohner aus Bichl haben sich nachweislich angesteckt, in Benediktbeuern, Egling, Gaißach, Kochel am See und Sachsenkam ist es jeweils ein Einwohner. Gar keine Infektionen sind derzeit in folgenden Gemeinden bekannt: Bad Heilbrunn, Dietramszell, Eurasburg, Greiling, Icking, Jachenau, Königsdorf, Münsing, Reichersbeuern und Schlehdorf. Bei 21 der insgesamt 47 Infizierten wurde eine Corona-Mutante festgestellt. 35 zeigen Krankheitsanzeichen, zwölf sind indes symptomfrei. Elf Personen liegen im Krankenhaus, vier auf der Intensivstation und zwei müssen beatmet werden.

Weil die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen stabil unter dem Wert von 35 liegt, gibt es von Dienstag, 1. Juni, an weitere Erleichterungen bei den Kontaktbeschränkungen. Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist von Dienstag an mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich mit den Angehörigen zweier weiterer Hausstände wieder möglich, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt zehn Personen nicht überschritten wird. Die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren sowie vollständig geimpfte oder genesene Personen werden bei der Gesamtzahl nicht mitberücksichtigt.

Erstimpfungen sind ausgesetzt

Sonntag, 30. Mai, 15.25 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet an diesem Sonntag einen Inzidenzwert von 21,1 für den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen - eine leichte Steigerung gegenüber Freitag, aber dennoch weit unter der kritischen Marke von 50, sodass die Lockerungen vorerst weiter bestehen bleiben können.

Im Landkreis kommt allerdings derzeit nur wenig Vakzin an - weshalb die Erstimpfungen derzeit ausgesetzt sind. Alle Informationen dazu gibt es hier: Viele Impfwillige, kaum Termine

Es kann gelockert werden

Freitag, 28. Mai, 15.40 Uhr: 71 Landkreisbewohner sind derzeit positiv getestet, mit 15 Fällen leben die meisten Betroffenen in Lenggries, gefolgt von Geretsried mit 14 und Wolfratshausen mit elf. Das Infektionsgeschehen in Bad Tölz ist deutlich ruhiger geworden, dort sind gegenwärtig neun Fälle bekannt, in Wackersberg sind es sieben. Benediktbeuern meldet vier Einwohner, die sich angesteckt haben, in Kochel am See und Sachsenkam sind es jeweils drei. Aus Egling werden zwei Infektionen gemeldet, und aus Dietramszell, Greiling und Eurasburg jeweils eine. Keinen Fall zählen momentan Bad Heilbrunn, Bichl, Gaißach, Icking, die Jachenau, Königsdorf, Münsing, Reichersbeuern und Schlehdorf. Das Robert-Koch-Institut meldet derweil eine Inzidenz von 19,5 - das ist zwar leicht höher als am Tag zuvor, aber da der Sieben-Tage-Wert im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen seit vergangenem Sonntag kontinuierlich unter 50 liegt, können von Samstag an weitere Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen greifen. Nach Angaben der Kreisbehörde gelten damit von 29. Mai an folgende Regelungen:

  • Einzelhandel: Die Öffnung der Ladengeschäfte für den Kundenverkehr ist möglich. Voraussetzung: Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen den Kunden, Maskenpflicht für Personal und FFP2-Maskenpflicht für Kunden, Beschränkung der zugelassenen gleichzeitig anwesenden Kunden je Verkaufsfläche sowie ein Schutz- und Hygienekonzept
  • Ausgangsbeschränkung: entfällt
  • Kontaktbeschränkungen: Zwei Hausstände, die Anzahl von fünf Personen darf dabei nicht überschritten werden. Zu den Hausständen zugehörige Kinder unter 14 Jahren werden nicht gezählt. Auch nichrt gezählt werden vollständig geimpfte oder genesene Personen.
  • Sport, erlaubt ist:
  • Sportveranstaltungen unter freiem Himmel für bis zu 250 Zuschauer mit festen Sitzplätzen. Ein Corona-Test ist nicht erforderlich. Die erforderlichen Schutz- und Hygienemaßnahmen müssen umgesetzt und eingehalten werden. Die Regelungen sind in den Handlungsempfehlungen des BLSV zusammengefasst.
  • Sport in Fitnessstudios unter der Voraussetzung vorheriger Terminbuchung
  • Kontaktsport im Außenbereich mit bis zu 25 Personen
  • Kontaktfreier Sport im Außenbereich mit bis zu 25 Personen
  • Kontaktfreier Sport im Innenbereich inklusive der Öffnung von Innenbereichen von Sportstätten. Die Gruppengröße orientiert sich an den örtlichen Gegebenheiten, ein Mindestabstand muss zu jeder Zeit eingehalten werden können
  • Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Gärten und Seen, dürfen für Besucher ohne vorherige Terminbuchung und Kontaktdatenerhebung öffnen.
  • Theater; Konzerthäuser, Kinos dürfen öffnen. Ebenso sind kulturelle Veranstaltungen unter freiem Himmel mit festen Sitzplätzen für bis zu 250 Personen möglich. Die erforderlichen Schutz- und Hygienemaßnahmen müssen umgesetzt und eingehalten werden.
  • Musikalische oder kulturelle Proben von Laien- und Amateurensembles sind mit negativem Test (gemäß Rahmenkonzept) möglich. Die erforderlichen Schutz- und Hygienemaßnahmen müssen umgesetzt und eingehalten werden.
  • Außengastronomie darf bis 22 Uhr öffnen. Die Kontaktdatendokumentation ist weiterhin erforderlich. Die erforderlichen Schutz- und Hygienemaßnahmen müssen umgesetzt und eingehalten werden.
  • Präsenzveranstaltungen in der beruflichen Aus-, Fort- und Erwachsenenbildung sind erlaubt.
  • Hotels, Beherbergungsbetriebe, Jugendherbergen und Campingplätze dürfen öffnen. Zulässig sind im Rahmen des Übernachtungsangebots auch gastronomische Angebote in geschlossenen Räumen sowie Kur-, Therapie- und Wellnessangebote gegenüber den Übernachtungsgästen. Voraussetzung ist, dass die Übernachtungsgäste bei der Anreise sowie jede weiteren 48 Stunden über einen Testnachweis verfügen. Die erforderlichen Schutz- und Hygienemaßnahmen müssen umgesetzt und eingehalten werden.
  • Freibäder können öffnen, Voraussetzung ist eine Terminvereinbarung. Die erforderlichen Schutz- und Hygienemaßnahmen müssen umgesetzt und eingehalten werden.
  • Der Betrieb von Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, touristische Bahnverkehre, touristische Reisebusverkehre sowie die Erbringung von Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen im Freien sowie die Öffnung von Außenbereichen von medizinischen Thermen möglich. Die erforderlichen Schutz- und Hygienemaßnahmen müssen umgesetzt und eingehalten werden.
  • Schulen: In den Klassen der Grundschulstufe findet Präsenzunterricht statt. An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen im Sinne des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG) findet ebenfalls Präsenzunterricht statt, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, ansonsten Wechselunterricht. Hinweis der Kreisbehörde: Der bayerische Ministerrat hat in seiner Sitzung am 18.05.2021 beschlossen, dass nach den Pfingstferien in Landkreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 an allen Schularten und allen Jahrgangsstufen voller Präsenzunterricht ohne Mindestabstand stattfinden soll. Sobald dieser Beschluss in der 12. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung umgesetzt ist, wird ein gesonderter Hinweis ergehen. Die heutige Bekanntmachung entspricht noch der derzeitigen Rechtslage.
  • Tagesbetreuungsangebote für Kinder, Jugendliche und junge Volljährige: Die Einrichtungen können öffnen.
  • Geimpfte und genesene Personen: Die Testnachweispflicht entfällt ab dem 15. Tag der abschließenden Impfung sowie für genesene Personen. Als Nachweis gilt das Impfbuch oder ein positives Testergebnis, das mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt oder die Isolationsanordnung des Gesundheitsamtes). Geimpfte und genesene Personen sind von den Kontaktbeschränkungen ausgenommen und werden bei gemischten Zusammenkünften bei der Ermittlung der Teilnehmerzahl nicht mitgezählt.

Auf dem Weg zu Lockerungen

Donnerstag, 27. Mai, 18.05 Uhr: Mit 74 Infektionen zählt der Landkreis am Donnerstag zwar vier mehr als am Tag zuvor. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis sinkt indes weiter. Am Donnerstag meldete das Robert-Koch-Institut einen Wert von 18,8 - die Inzidenz lag damit den fünften Tag in Folge unter dem Schwellenwert von 50. In Bad Tölz-Wolfratshausen sind zum Wochenende hin deshalb Lockerungen möglich. Ein entsprechender Antrag wurde vom Gesundheitsministerium bislang zwar noch nicht bewilligt. Im Tölzer Landratsamt geht man jedoch davon aus, dass die Verzögerung alleine damit zusammenhängt, dass momentan in sehr vielen Landkreisen in Bayern die Inzidenzwerte sinken und das Ministerium entsprechend viele Lockerungsanträge bearbeiten muss. Denn eigentlich handelt es sich bei der Genehmigung um eine reine Formalie. Sobald am Freitag das Okay des Ministeriums da ist, wird die Kreisbehörde ein aktualisiertes Amtsblatt veröffentlichen. Die zu erwartenden Lockerungen sehen vor, dass für viele Freizeitaktivitäten vorläufig keine Termine und keine negativen Tests mehr nötig sind. Der Besuch im Biergarten, das Training im Fitnessstudio und das Einkaufen im Klamottenladen - all das geht dann wieder ohne große Vorbereitung. Auch die Bergbahnen soll man wieder spontan nutzen können. Was die Kontakte angeht, gelten allerdings weiterhin Beschränkungen. Wer am Wochenende zum Beispiel auf den Herzogstand hochfahren möchte, der kann das nur zusammen mit einem anderen Hausstand (insgesamt maximal fünf Personen über 14 Jahre) tun. Erst, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 35 liegt, sind auch bei den Kontaktenbeschränkungen Lockerungen vorgesehen. Dann sind auch Zusammenkünfte von drei Hausständen (maximal zehn Personen über 14) wieder möglich. Bei den Sportvereinen in der Region hofft man, dass aufgrund der sinkenden Inzidenzwerte auch der reguläre Hallensport bald wieder freigegeben werden kann. "Unsere Sportvereine haben im Verlauf dieser Pandemie bewiesen, dass sie Lockerungen verantwortungsbewusst und mit Augenmaß nutzen", sagt Renato Wittstadt, der Vorsitzende des Sportkreises Bad Tölz-Wolfratshausen. "Nun sollte ihnen die Politik auch die Chancen dazu geben." Auch bei der derzeitigen Infektionslage ist im Innenbereich nur kontaktloser Sport mit maximal fünf Personen möglich. Die Sportler seien aber darauf angewiesen, die Sportflächen der Vereine auch nutzen zu können, heißt es in einer Mitteilung des Kreissportverbands. Das gelte insbesondere auch für Kinder und Jugendliche, für die das Kultusministerium und der Bayerischen Jugendring sogar ein entsprechendes Ferienprogramm aufgelegt habe. Die Sportfunktionäre appellieren deshalb an die Kreisverwaltungsbehörden, auch Sport in der Halle wieder zuzulassen. "Alles, was zu einem geregelten Sportbetrieb im Verein führt, ist begrüßenswert."

Lockerungen zum Wochenende möglich

Mittwoch, 26. Mai, 17.48 Uhr: Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen ist im Landkreis weiter rückläufig. Das Tölzer Landratsamt meldete am Mittwoch 70 aktuelle Corona-Fälle, 13 weniger als noch am Tag davor. Und auch die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter. Mit einem Wert von 28,9 lag diese am Mittwoch in Bad Tölz-Wolfratshausen den vierten Tag in Folge unter dem Schwellenwert von 50. Bleibt dies so, sind von Samstag an Lockerungen möglich. Shoppen gehen, Sport im Fitnessstudio, ein Besuch im Freibad oder im Biergarten - all das wäre dann wieder ohne Termin und ohne negativen Test möglich. Voraussetzung ist, dass das Gesundheitsministerium solchen Lockerungen vor Inkrafttreten zustimmt.

Fallzahlen unter 100, fünf Kommunen ohne Infektionen

Dienstag, 25. Mai, 16.59 Uhr: Das Robert-Koch-Institut hat für Dienstag einen erneut gesunkenen Inzidenz-Wert für den Landkreis bekanntgegeben. Demnach liegt dieser in Bad Tölz-Wolfratshausen aktuell bei 39,1. Allerdings sei aufgrund des Pfingstmontags bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass an Feier- und Brückentagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. "Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden", warnt das Institut. Allerdings sind auch die Fallzahlen im Landkreis rückläufig. Die Kreisbehörde meldete am Dienstag insgesamt 83 Infizierte. Die meisten Betroffenen, nämlich 17, leben in Geretsried, gefolgt von 16 in Bad Tölz und 14 in Lenggries. Wolfratshausen zählt aktuell zehn Fälle. Sechs sind es in Kochel am See, fünf in Benediktbeuern und drei in Sachsenkam. Jeweils zwei Infizierte leben in Königsdorf, Reichersbeuern und Wackersberg, jeweils einen Fall verzeichnen Bad Heilbrunn, Dietramszell, Egling, Eurasburg, Greiling und Schlehdorf. Aktuell gar keinen Fall melden die Gemeinden Bichl, Gaißach, Icking, Münsing und die Jachenau.

Das Gesundheitsamt Bad Tölz-Wolfratshausen hat zudem am Dienstag wieder die Sieben-Tage-Inzidenz nach Altersgruppen berechnet. Diese liegt bei den Null- bis Neunjährigen bei 48,74, bei den Zehn- bis 19-Jährigen bei 88,90, bei den 20- bis 29-Jährigen bei 71,13, bei den 30- bis 39-Järhigen bei 38,69, bei den 40- bis 49-Jährigen bei 61,95 und bei den 50- bis 59-Jährigen bei 32,37. Die Inzidenz bei den 60- bis 64-Jährigen liegt bei 11,96, bei den 65- bis 74-Jährigen bei 39,48 und bei den über 75-Jährigen bei 13,44.

Bis zum Dienstag wurden in den Impfzentren des Landkreises etwa 51900 Impfungen durchgeführt, davon knapp 35400 Erstimpfungen und rund 16500 Zweitimpfungen. Dazu kommen noch die Hausarztpraxen, dort wurden bis zum Dienstag etwa 16550 Vakzine verabreicht, davon circa 13850 zum ersten Mal und rund 2700 zum zweiten Mal. Der Impfstoff Moderna wurde mit einem Anteil von 18 Prozent inzwischen öfters verabreicht als Astra Zeneca mit 14 Prozent, die meisten erhalten aber weiter das Vakzin von Biontech, das einen Anteil von 68 Prozent hat.

Landkreis meldet 116 Infizierte

Freitag, 21. Mai, 15.22 Uhr: Im Landkreis sind Anzahl der Infizierten und Inzidenz wieder leicht gestiegen. Zudem zeichnet sich eine Schere ab, was die Entwicklung der Corona-Pandemie angeht: In den bisherigen Hotspots stagnieren oder steigen die Fallzahlen, auf der anderen Seite melden immer mehr Kommunen gar keine Fälle mehr. Insgesamt meldete die Kreisbehörde am Freitag 116 Personen, die positiv auf das Virus getestet worden sind. Bei 57 von ihnen wurde die britische Mutante festgestellt. Die meisten Betroffenen, nämlich 25, leben in Bad Tölz, gefolgt von Geretsried, wo 23 ihr Zuhause haben, und Lenggries, in dem 18 positiv Getestete wohnen. Auch Wolfratshausen und Kochel am See haben inzwischen wieder zweistellige Fallzahlen: In der Loisachstadt leben zwölf Betroffene, in Kochel sind es zehn. In Benediktbeuern sind derzeit sieben Infizierte bekannt, Wackersberg meldet fünf und Reichersbeuern vier. Jeweils drei Corona-Infektionen sind in Dietramszell und Sachsenkam registriert, zwei sind es in Königsdorf. Einen Fall melden jeweils Eurasburg, Gaißach, Greiling, und Schlehdorf. Keine Infektionen sind aktuell aus Bad Heilbrunn, Bichl, Egling, Icking, Münsing und der Jachenau bekannt. Die Sieben.Tage-Inzidenz lag am Freitag im Landkreis wieder bei 59,4.

Inzidenz und Fallzahlen weiter rückläufig

Donnerstag, 20. Mai, 14.40 Uhr: Die Pandemie scheint im Landkreis weiter auf dem Rückzug, denn sowohl der Sieben-Tage-Wert als auch die absoluten Fallzahlen sind erneut gesunken. Das Robert-Koch-Institut meldet einen Inzidenzwert von 53,9, die Kreisbehörde spricht von 111 Menschen, die derzeit positiv getestet sind. Bei 57 der 111 Infizierten wurde eine Mutante festgestellt - bislang stets die sogenannte britische Variante. Die meisten Corona-Fälle verzeichnet nach wie vor Bad Tölz mit 25, gefolgt von Geretsried mit 22 und Lenggries mit 18. Legiglich zwei weitere Kommunen haben zweistellige Fallzahlen: Wolfratshausen mit gegenwärtig elf bekannten Infektionen und Kochel am See mit zehn. Jeweils sechs Einwohner haben sich in Benediktbeuern und Wackersberg angesteckt, jeweils drei sind es in Dietramszell und Reichersbeuern. Jeweils zwei Fälle werden aus Gaißach, Königsdorf und Sachsenkam gemeldet. Ein Infizierter ist aus Bad Heilbrunn bekannt. Die weiteren Gemeinden sind aktuell coronafrei: Sowohl Bichl als auch Egling, Eurasburg, Greiling, Icking, Münsing, Schlehdorf und die Jachenau melden momenten keinen einzigen Fall. Von den insgesamt 111 Infizierten haben laut Kreisbehörde 80 Menschen auch Anzeichen der Krankheit, 31 sind hingegen symptomfrei. 22 Betroffene müssen im Krankenhaus behandelt werden. Acht werden intensivmedizisch betreut, fünf von ihnen müssen zudem beatmet werden.

Inzidenz sinkt, Fallzahlen stagnieren

Mittwoch, 18. Mai, 13.15 Uhr: Das Robert-Koch-Institut gibt an diesem Mittwoch mit 55,5 einen erneut niedrigeren Sieben-Tage-Wert an. Die Corona-Fallzahlen hingegen stagnieren: Für Mittwoch meldete die Kreisbehörde wie schon am Vortag insgesamt 119 Infizierte, genauso viele wie am Vortag. Bei 59 von ihnen wurde eine Mutante festgestellt. 84 der 119 zeigten auch Krankheitsanzeichen, 35 seien symptomfrei. 24 Landkreisbewohner müssen sich im Krankenhaus behandeln lassen, zehn von ihnen liegen auf der Intensivstation und sechs müssen auch beatmet werden. Mit 27 Fällen liegt Bad Tölz weiter an der Spitze, gefolgt von Lenggries mit 20 und Geretsried mit 18. In Wolfratshausen ist das Infektionsgeschehen wieder gestiegen, hier sind zwölf Infizierte bekannt, sieben mehr als noch am Vortag. Weitere Kommunen melden einstellige Fallzahlen: In Kochel am See sind es aktuell neun Betroffene, in Reichersbeuern acht. In Wackersberg leben sechs Menschen, die sich angesteckt haben, in Dietramszell vier und in der Jachenau drei. Jeweils einen Corona-Fall melden Bichl, Eurasburg, Gaißach, Königsdorf und Sachsenkam. Keine Infektionen sind derzeit in Egling, Greiling, Icking, Münsing und Schlehdorf bekannt. Bis zu Beginn dieser Woche wurden in den Impfzentren etwa 46150 Spritzen gesetzt, davon waren etwa 34150 Erstimpfungen und circa 12000 Zweitimpfungen. Dazu kommen weitere 14200 Immunisierungen in den Hausarztpraxen, von denen rund 12700 Erstimpfungen waren und etwa 1500 Zweitimpfungen. Den größten Anteil hat daran Biontech Pfizer mit 68 Prozent, gefolgt von Astra Zeneca mit 22,5 Prozent und schließlich Moderna mit 9,5 Prozent.

Corona-Todesfälle steigen auf 78

Dienstag, 18. Mai, 14.59 Uhr: Die Todesfälle in Zusammenhang mit Corona reißen im Landkreis nicht ab. Am Dienstag meldete die Kreisbehörde, dass erneut ein Mensch Jahrgang 1948 während einer Covid-19-Infektion gestorben ist. Damit erhöht sich die Gesamtzahl an Fatalitäten im Landkreis auf 78. Die Fallzahlen der Infektionen sinken jedoch weiter: Am Dienstag gab es insgesamt 119 positiv Getestete, 23 weniger als tags zuvor. Bei 67 von ihnen wurde eine Mutante festgestellt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Robert-Koch-Institut bei 59,4. Die meisten Infizierten, nämlich 32, leben in Bad Tölz, gefolgt von Geretsried mit 20 und Lenggries mit 17. Weitere Kommunen melden einstellige Fallzahlen: Neun sind es in Kochel am See, acht in Reichersbeuern, sieben in Wackersberg und fünf jeweils in Benediktbeuern und Wolfratshausen. In Gaißach leben vier Infizierte, in Dietramszell und der Jachenau jeweils drei und in Bad Heilbrunn zwei. Einen positiven Fall melden jeweils Bichl, Eurasburg, Königsdorf und Münsing. Coronafrei sind derzeit Egling, Greiling, Icking, Sachsenkam und Schlehdorf. Neun Infizierte müssen derzeit auf der Intensivstation behandelt werden, sechs von ihnen werden beatmet.

Inzwischen 77 Corona-Tote

Montag, 17. Mai, 14.50 Uhr: Erneut hat ein Landkreisbewohner die Pandemie nicht überlebt: Wie die Kreisbehörde mitteilt, erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf insgesamt 77. Bereits am Sonntag hatte das Landesamt für Gesundheit das 76. Opfer gemeldet. Die beiden waren Jahrgang 1949 respektive 1952, ein vollständiger Impfschutz habe bei beiden nicht vorgelegen. Ein besonderes Augenmerk liegt aktuell auf Geretsried: Dort wurde in einer Asylbewerberunterkunft eine Person positiv auf das Coronavirus getestet. In Folge der Reihentestung wurde bei zwei weiteren Personen eine Infektion nachgewiesen, aktuell befinden sich 19 enge Kontaktpersonen in Quarantäne. Die Fallzahlen im Landkreis sind derweil weiter rückläufig. Insgesamt waren es am Montag 142 positiv Getestete. Mit 37 leben die meisten davon in Bad Tölz, gefolgt von 22 in Lenggries, 21 in Geretsried und zehn in Kochel am See. In den weiteren Kommunen sind die Fallzahlen aktuell einstellig: Jeweils sieben Betroffene leben in Benediktbeuern und Wackersberg, jeweils fünf in Dietramszell, Gaißach und Wolfratshausen. Aus der Jachenau werden vier positiv Getestete gemeldet, aus Bad Heilbrunn drei und aus Königsdorf zwei. Jeweils einen Fall melden Bichl, Eurasburg und Münsing, und fünf Gemeinden sind derzeit ohne Infektion: Egling, Greiling, Icking, Sachsenkam und Schlehdorf. Der Sieben-Tage-Wert sinkt leicht auf 65,7, wie das Robert-Koch-Institut bekanntgibt. Das Tölzer Gesundheitsamt hat zudem wieder die Sieben-Tage-Inzidenz nach Altersgruppen berechnet. Demnach haben die 20- bis 29-Jährigen die höchste Inzidenz mit 120,92, gefolgt von den 60- bis 64-Jährigen mit 83,75

Landesamt für Gesundheit meldet 76. Todesfall

Sonntag, 16. Mai, 15.30 Uhr: Das Landesamt für Gesundheit in Bayern meldet für den Landkreis Bad Tölz einen weiteren Todesfall. Nach Angaben der Behörde sind danach nun insgesamt 76 Menschen im Landkreis während einer Corona-Infektion gestorben. Eine Steigerung gibt es demnach auch bei den Infektionsfällen, hier sollen es 15 mehr sein als noch am Tag zuvor. Das Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen gibt allerdings bekanntlich am Wochenende keine neuen Corona-Infektionszahlen bekannt, diese werden erst wieder im Laufe des Montags mitsamt der Gesamtzahlen und Aufschlüsselungen nach Kommunen aktualisiert. Das Robert-Koch-Institut hingegen meldet am Sonntag einen weiter gesunkenen Inzidenzwert für den Landkreis, nämlich 68,0 gegenüber 77,4 noch am Freitag. Zugleich warnt das Institut aber: "Aufgrund des Feiertags am 13.05. (Himmelfahrt) ist bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass an Feier- und Brückentagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden", so der Hinweis.

Landkreis muss den 75. Corona-Toten verzeichnen

Freitag, 14. Mai, 14.45 Uhr: Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona ist auf 75 gestiegen. Wie das Landratsamt mitteilt, ist eine Person Jahrgang 1952 während einer Infektion gestorben. Derweil ist die Anzahl positiv Getesteter am Freitag gegenüber dem Vortag marginal gestiegen, und zwar von 164 auf 165. Bei 81 von ihnen wurde die britische Variante des Virus festgestellt, weitere Mutanten sind bislang im Landkreis nicht aufgetaucht. 125 der Infizierten zeigen Symptome, 25 sind in stationärer Behandlung, davon zehn auf der Intensivstation, sieben werden auch beatmet. Weiterhin werden mit 43 die meisten Fälle aus Bad Tölz gemeldet, gefolgt von Lenggries mit 27, Geretsried mit 20 und Reichersbeuern mit elf. Zwei weniger sind es jeweils in Wackersberg und Wolfratshausen, acht in Benediktbeuern und jeweils sechs in Gaißach und Kochel. In Bad Heilbrunn und Bichl wohnen jeweils fünf Betroffene, vier sind es in der Jachenau und jeweils drei in Dietramszell und Königsdorf. Eurasburg und Münsing melden jeweils zwei positiv Getestete, Egling und Sachsenkam jeweils einen. Keine Fälle sind derzeit in Greiling, Icking und Schlehdorf bekannt. Von den knapp 128 000 Einwohnern des Landkreises haben sich laut Landratsamt etwa 46 000 Menschen für eine Impfung registriert. Aktuell wird noch die Priorisierungsgruppe 2 immunisiert, teilweise war aber schon die Stufe 3 dran. Diese Gruppe ist mit etwa 8800 Registrierten besonders groß.

Anzahl der Corona-Toten steigt auf 74

Donnerstag, 13. Mai, 14.05 Uhr: Wieder ist ein Landkreisbewohner während einer Corona-Infektion gestorben. Laut Kreisbehörde war die Person Jahrgang 1940 und nicht durchgeimpft. Damit erhöht sich die Gesamtzahl an Todesfällen im Landkreis in Zusammenhang mit der Pandemie auf 74. Für Mittwoch meldete die Kreisbehörde 164 Menschen, die positiv getestet waren - ein leichter Anstieg von elf gegenüber Dienstag. Bei 71 von ihnen wurde einen Corona-Mutante festgestellt. 41 der Infizierten sind laut Kreisbehörde symptomfrei, 26 aber müssen im Krankenhaus behandelt werden, davon zwölf auf der Intensivstation und sechs Menschen werden beatmet. Die meisten Fälle registriert weiterhin Bad Tölz mit 38, gefolgt von Lenggries mit 25, Geretsried mit 20, Reichersbeuern mit elf und Wolfratshausen mit zehn. In Bichl und Benediktbeuern leben jeweils neun Infizierte, in Benediktbeuern und Wackersberg sind es aktuell jeweils sieben. An der dortigen Grund- und Mittelschule sind zwei Personen der Mittagsbetreuung infiziert - von der Quarantäne betroffen sind elf Menschen. Aus der Jachenau werden sechs Einwohner gemeldet, die sich angesteckt haben, in Bad Heilbrunn sind es aktuell fünf. Vier sind es in Dietramszell, drei in Münsing und jeweils zwei in Egling, Eurasburg, Gaißach und Königsdorf. Drei Kommunen melden jeweils einen positiv getesteten Einwohner: Greiling, Sachsenkam und Schlehdorf. Gar keinen Fall meldet weiterhin Icking - als einzige Kommune im Landkreis. Der Sieben-Tage-Wert ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts weiter gesunken, dieser liegt am Donnerstag bei 74,3. Der Sieben-Tage-Wert ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts weiter gesunken, dieser liegt am Donnerstag bei 74,3

Von diesem Freitag, 14. Mai, an gelten im Landkreis zudem weitere Lockerungen. So darf die Außengastronomie öffnen, Besucher müssen einen Termin vorab buchen und einen negativen Test vorweisen. Auch Theater und Konzerthäuser sowie Kinos dürfen öffnen, auch hier nur mit negativen Test. Mit einem solchen darf von diesem Freitag an zudem kontaktfreier Sport im Innenbereich und Kontaktsport unter freiem Himmel betrieben werden.

Immer weniger Corona-Fälle im Landkreis - aber Kindergarten Walchensee betroffen

Dienstag, 11. Mai, 15.50 Uhr: Die Corona-Fallzahlen sind im Landkreis weiter rückläufig. Am Dienstag meldete die Kreisbehörde noch 159 positiv Getestete, 20 weniger als am Vortag. Auch der Inzidenzwert sinkt entsprechend, er liegt nun bei 83,6. Das größte Infektionsgeschehen gibt es weiterhin in Bad Tölz mit derzeit 38 Fällen, in Lenggries mit 22, Geretsried mit 20 und Wolfratshausen mit elf. Bei den weiteren Kommunen wird es einstellig: In Bad Heilbrunn leben acht Betroffene, in Kochel am See und Wackersberg jeweils sieben, in der Jachenau sind es aktuell sechs Infizierte. Aus Benediktbeuern, Münsing und Reichersbeuern werden jeweils vier Fälle gemeldet, in Dietramszell, Egling, Eurasburg, Gaißach und Königsdorf sind er jeweils drei. In Greiling und Schlehdorf lebt jeweils ein Betroffener. Keine Infektionen melden derzeit Icking und Sachsenkam. Bis zum Montag wurden in den Impfzentren etwa 43 200 Landkreisbürger immunisiert, davon haben etwa 10 800 bereits die zweite Impfung erhalten. In den Hausarztpraxen wurden etwa 11 150 Menschen immunisiert, knapp 700 von ihnen auch schon mit der zweiten Dosis. Der Impfstoff von Biontech/Pfizer macht mit 67 Prozent den Löwenanteil aus, Astra Zeneca hat 24 Prozent und Moderna neun Prozent.

Im Kindergarten Dorfleben, Walchensee, ist jedoch ein positiver Fall aufgetreten, von der Quarantäne betroffen sind 16 Personen.

Eine Übersicht zur Quarantänesituation an Schulen und Kindertageseinrichtungen gibt es unter: https://www.lra-toelz.de/uebersicht-quarantaene-schule-kita

Corona-Fallzahlen im klaren Sinkflug

Montag, 10. Mai, 16:15 Uhr: Die Corona-Infektionszahlen befinden sich im Landkreis deutlich im Sinkflug. Für den Montag meldete die Kreisbehörde, dass derzeit 179 Einwohner zwischen Isar und Loisach positiv getestet sind - in der vergangenen Woche lag diese Zahl noch weit jenseits der 200er-Marke. Bei 84 der 179 wurde eine Mutation festgestellt. Die meisten Betroffenen zählt weiterhin Bad Tölz mit 44, gefolgt von Lenggries mit 25. Zweistellige Infektionszahlen melden zudem Geretsried mit 19, Wolfratshausen und Bad Heilbrunn mit jeweils zwölf und die Gemeinde Bichl mit elf Einwohnern. In Wackersberg sind es immerhin noch acht Betroffene, genauso viele wie in der Jachenau. Einen Fall weniger, also insgesamt sieben, werden aus Kochel am See gemeldet, fünf sind es derzeit noch in Münsing und Reichersbeuern. Jeweils vier positiv Getestete leben in Benediktbeuern, Egling und Gaißach, jeweils drei sind es in Dietramszell und Königsdorf. Zwei Corona-Fälle meldet Eurasburg, und in Greiling, Sachsenkam und Schlehdorf ist jeweils ein Einwohner betroffen. Gar keinen Fall gibt es momentan in lediglich in Icking. Von den Infizierten sind laut Kreisbehörde 51 symptomfrei, 29 werden stationär behandelt, davon müssen sechs auch künstlich beatmet werden.

Positiver Knick und Präsenz- oder Wechselunterricht von Montag an

Freitag, 7. Mai, 14.02 Uhr: Die Corona-Zahlen sind im Landkreis weiter rückläufig: Am Freitag waren es 238 Infizierte, 15 weniger als am Vortag. Die meisten Betroffenen, nämlich 55, leben in Bad Tölz, gefolgt von Lenggries mit 36, Wolfratshausen mit 24 und Geretsried mit 22. Zweistellige Infizierten-Zahlen melden auch noch Wackersberg mit 14, Bad Heilbrunn mit zwölf, Egling und Münsing mit jeweils elf und Gaißach und Kochel am See mit jeweils zehn. In Bichl sind aktuell neun Einwohner positiv getestet, in der Jachenau und in Reichersbeuern sind es derzeit jeweils fünf. Einen weniger, also vier, verzeichnet Benediktbeuern, in Dietramszell, Eurasburg, Greiling, Königsdorf und Sachsenkam sind es jeweils zwei Einwohner. Keine Infektionen melden momentan sowohl Icking als auch Schlehdorf. Von den 238 Landkreisbewohnern, die sich aktuell angesteckt haben, wurde bei 131 eine Corona-Mutation festgestellt. 174 der 238 zeigen nach Angaben der Kreisbehörde Symptome, 26 müssen im Krankenhaus behandelt werden, davon zehn auf der Intensivstation. Sechs dieser Erkrankten müssen auch beatmet werden.

Auch der sogennnate Sieben-Tage-Inzidenzwert ist seit fünf aufeinander folgenden Tagen im Landkreis rückläufig. Für Freitag meldete das Robert-Koch-Institut einen Wert von 90,7. Das bedeutet, dass von kommenden Montag für die Jahrgangsstufen 1 bis 3 der Grundschulstufen sowie die Jahrgangsstufen 5 und 6 an Förderschulen wieder Präsenz- respektive Wechselunterricht stattfindet. Das teilt die Kreisbehörde mit und verweist auf die Anpassung der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die diese Lockerungen an Grund- und Förderschulen ermöglicht, wenn die 7-Tage-Inzidenz von 165 nicht überschritten wird. Weitere Lockerungen im Schulbereich sind erst dann möglich, wenn die 7-Tage-Inzidenz an fünf Tagen in Folge unter 100 liegt.

Für den Einzelhandel könnten sich frühestens am kommenden Dienstag Lockerungen ergeben. Voraussetzung ist aber, dass, wie auch schon am Freitag, die Sieben-Tage-Inzidenz bis Sonntag unter 150 bleibt. Die entsprechende Bekanntmachung würde dann am Montag erfolgen, erklärt die Kreisbehörde.

Corona-Fallzahlen und Inzidenzwert sinken

Donnerstag, 6. Mai, 15.45 Uhr: Es geht in die richtige Richtung mit den Corona-Zahlen im Landkreis: Sowohl die Fälle sind gesunken wie auch der Inzidenzwert. Laut Kreisbehörde waren am Donnerstag 253 Personen positiv getestet, 20 weniger als am Vortag. Die Inzidenz fiel auf 111,8. Die meisten Infizierten zählen weiterhin Tölz mit 60, Lenggries mit 37, Wolfratshausen mit 28 und Geretsried mit 24. Zweistellige Fälle melden zudem Heilbrunn mit 13, Wackersberg mit zwölf, Münsing und Egling mit je elf, Kochel und Gaißach mit je zehn. Einer weniger ist es in Bichl, sechs jeweils in der Jachenau und Reichersbeuern, vier in Greiling, zwei in Eurasburg, Königsdorf und Sachsenkam, einer in Dietramszell und Schlehdorf. Nur Icking meldet null.

Corona-Todesfälle erhöhen sich auf 73

Mittwoch, 5. Mai, 16.10 Uhr: Wieder ist im Landkreis ein Mensch während einer Corona-Infektion gestorben. Damit erhöht sich die Gesamtzahl auf 73Todesfälle. Das jüngste Opfer war laut Kreisbehörde Jahrgang 1949 und nicht geimpft. Bis zum Montag wurden etwas mehr als 39000 Landkreisbürger in den Zentren geimpft, davon rund 30250 erstmals. In den Hausarztpraxen wurden derweil circa 7880 Menschen immunisiert, etwa 7550 davon per Erstimpfung. Die Anzahl an aktiven Infektionen sinkt weiter, am Mittwoch waren 273 Landkreisbürger positiv getestet. Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hatte angekündigt, dass demnächst große Impfstoff-Lieferungen erwartet werden - dann könnten die Impfzentren ihren Dienst einstellen. Dagegen protestierte am Mittwoch der Ärztliche Kreisverband Bad Tölz-Wolfratshausen mit einem offenen Brief an Ministerpräsident Markus Söder sowie an Staatsregierungsmitglieder und weitere Politiker. Darin bitten die Mediziner "dringend darum, die Impfzentren mindestens bis zum Herbst dieses Jahres weiter zu betreiben und dort auch wieder alle Impfstoffe für die Erst- und Zweitimpfungen zu erlauben." Haus- und Fachärzte hätten begrenzte Kräfte und Ressourcen. Angesichts der Mutationen brauche es rasche Nach- und Auffrischimpfungen. Es sei deshalb "kontraproduktiv", Impfzentren zu schließen, "bevor nicht alle impfwilligen bayerischen Bürger vollständig versorgt sind."

Zahl der Corona-Toten steigt auf 72

Dienstag, 4. Mai, 16.40 Uhr: Die Pandemie hat im Landkreis ein weiteres und damit das 72. Todesopfer gefordert. Laut Landratsamt starb in den vergangenen Tagen eine Person Jahrgang 1928 während einer Corona-Infektion. Die Fallzahlen hingegen sinken weiter leicht, und zwar von 288 am Montag auf 270 am Dienstag. Bad Tölz zählt mit 66 positiv Getesteten nach wie vor die meisten Infektionen, gefolgt von Wolfratshausen mit 40 und Lenggries mit 33. Zweistellig sind die Zahlen auch in Geretsried, wo sich aktuell 26 Einwohner angesteckt haben, in Bad Heilbrunn mit 18, in Wackersberg mit 14, in Gaißach mit 13 und in Münsing mit elf. Benediktbeuern und Reichersbeuern melden je sechs Infizierte, jeweils fünf die Gemeinden Bichl, Kochel und die Jachenau. In Greiling wohnen drei positiv Getestete, in Sachsenkam zwei und in Dietramszell, Königsdorf und Schlehdorf ist es jeweils einer. Keine Infektionen melden derzeit zwei Kommunen: Eurasburg und Icking. Die Kreisbehörde hat die aktuelle Inzidenz am Dienstag wieder nach Altersgruppen aufgeschlüsselt. Die höchste haben demnach die zehn- bis 19-Jährigen mit 347,52 und die 30- bis 39-Jährigen mit 225,70, die geringste jene zwischen 65 und 74 Jahren mit 9,47 respektive alle über 75-Jährigen mit 6,72.

Fallzahlen und Inzidenz sinken

Montag, 3. Mai, 16.20 Uhr: Die Corona-Kurve macht im Landkreis einen Knick nach unten: Waren am vergangenen Freitag noch 331 Fälle bekannt, so meldet die Kreisbehörde am Montag 288. Auch die Inzidenz ist rückläufig, sie sank von 176,7 Ende vergangener Woche auf inzwischen 154,0. Die meisten Infizierten leben weiterhin in Bad Tölz mit 69, gefolgt von Wolfratshausen mit 41, Lenggries mit 39 und Geretsried mit 27. Zweistellige Ansteckungszahlen melden auch Bad Heilbrunn mit 17, Egling mit 15, Wackersberg mit 14, Gaißach mit 13 und Münsing mit zwölf. Sieben Betroffene leben in Reichersbeuern, sechs in Kochel und jeweils fünf in Benediktbeuern, Bichl, Königsdorf und der Jachenau. Drei sind es in Sachsenkam und Greiling, einer in Dietramszell und Schlehdorf. Eurasburg und Icking melden null.

Inzidenz sinkt übers Wochenende

Sonntag, 2. Mai, 16.05 Uhr: Wie sich die Zahlen der Corona-Infektionen im Landkreis über das Wochenende entwickelt haben, wird die Kreisbehörde erst am Montag bekanntgeben. Das Robert-Koch-Institut aber nennt am Sonntag einen gesunkenen Inzidenzwert, nämlich 156,4 gegenüber 176,7 am Freitag. Das Landesamt für Gesundheit meldete am Sonntag allerdings 16 Corona-Neuinfektionen im Landkreis gegenüber dem Vortag. Die strengeren Corona-Regelungen gelten auch zum Wochenstart: Ladengeschäfte mit Kundenverkehr dürfen statt "Click & Meet" nur noch "Click & Collect" anbieten. Geschäfte für den täglichen Bedarf bleiben hingegen geöffnet.

Corona-Fallzahlen springen auf 331

Donnerstag, 29. April, 16.10 Uhr: Die Corona- Infektionszahlen im Landkreis haben bis zum Donnerstag einen Sprung gemacht: Waren tags zuvor 298 Menschen positiv getestet, so waren es 24 Stunden später 331. Gestiegen sind die Fallzahlen vor allem in Bad Tölz, wo nun 85 Einwohner infiziert sind, gefolgt von Wolfratshausen mit 49, Lenggries mit 45 und Geretsried mit 42. Zweistellige Zahlen melden auch Wackersberg mit 15, Egling und Gaißach mit je 14, Heilbrunn mit zwölf und Münsing mit elf. In Reichersbeuern leben acht Betroffene, in Dietramszell sechs, in Kochel und der Jachenau jeweils fünf. Einer weniger wurde jeweils in Benediktbeuern, Greiling und Icking positiv getestet. In Bichl und Königsdorf leben gegenwärtig drei Infizierte, in Sachsenkam und Schlehdorf jeweils einer. Nur Eurasburg meldet aktuell keinen Fall.

Weil seit Montag die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis an vier aufeinanderfolgenden Tagen über 150 lag, werden die Corona-Maßnahmen von Freitag, 30. April, an strikter. Betroffen ist davon vor allem der Einzelhandel. Ladengeschäfte mit Kundenverkehr dürfen statt "Click & Meet" dann nur noch "Click & Collect" anbieten. Geschäfte für den täglichen Bedarf bleiben hingegen geöffnet.

Landkreis zählt den 71. Corona-Toten

Mittwoch, 28. April, 15.55 Uhr: Der Landkreis muss erneut einen Todesfall im Zusammenhang mit Corona beklagen. Laut Landratsamt ist eine Person Jahrgang 1923 gestorben, damit klettert die Gesamtzahl auf 71. Unter den bisherigen Todesfällen sei keine Person mit vollständigem Impfschutz gewesen, so die Kreisbehörde. Ein vollständiger Impfschutz bestehe ab dem 15. Tag nach der zweiten Impfung.

Die Infektionszahlen im Landkreis steigen derweil weiter. Am Montag waren 294 Menschen positiv getestet - sechs mehr als am Vortag. Das höchste Infektionsgeschehen gibt es nach wie vor in Bad Tölz mit 76 Fällen. Den nächstgrößeren Ausbruch meldet Lenggries mit 44, gefolgt von Geretsried mit zweien weniger und Wolfratshausen mit 32. Bei der hohen Infektionszahl in Lenggries handle es sich nicht um einen Ausbruch in einem Heim oder in einem einzigen großen Familienverbund. Vilemehr seien Einzelpersonen und mehrere Familien betroffen, so die Kreisbehörde. Zweistellige Ansteckungszahlen melden zudem Bad Heilbrunn und Egling mit je 13, Dietramszell mit zwölf und Wackersberg mit zehn. Sechs Infektionen werden jeweils aus Münsing und Reichersbeuern gemeldet, fünf sind es jeweils aus Greiling, Königsdorf und Kochel am See. In Icking und in der Jachenau sind gegenwärtig jeweils vier Einwohner betroffen, und jeweils einer in Benediktbeuern, Bichl, Sachsenkam und Schlehdorf. Eurasburg hat als einzige Kommune wieder eine "Null" bei den Corona-Fällen. Von den 294 positiv Getesteten haben laut Kreisbehörde 132 Menschen eine Virus-Mutante. Bislang handle es sich dabei ausnahmslos um die sogenannte britische Mutante - die südafrikanische oder gar indische sei im Landkreis noch nicht angekommen, heißt es auf Nachfrage in der Kreisbehörde.

Weil seit Montag die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 150 lag, werden die Corona-Maßnahmen von Freitag, 30. April, an strikter. Betroffen ist davon vor allem der Einzelhandel. Ladengeschäfte mit Kundenverkehr dürfen statt "Click & Meet" dann nur noch "Click & Collect" anbieten. Geschäfte für den täglichen Bedarf bleiben hingegen geöffnet.

Zahl der Corona-Toten steigt auf 70

Dienstag, 27. April, 15.50 Uhr: Die Reihe an Todesfällen im Zusammenhang mit Corona reißt nicht ab: Am Dienstag meldete die Kreisbehörde erneut, dass ein Mensch während einer Infektion gestorben ist. Wie schon am Tag zuvor handelte es sich dabei um eine Person Jahrgang 1944. Damit steigt die Gesamtzahl an Menschen, die der Pandemie zum Opfer fielen, im Landkreis auf insgesamt 70. Die Anzahl an Corona-Infizierten ist derweil erneut leicht gestiegen, bis Dienstagmittag waren 288 Landkreisbürger positiv getestet. Keine Landkreiskommune ist mehr coronafrei. Sieben Kommunen zählen derzeit Infektionen im zweistelligen Bereich, wobei vor allem in dreien starke Ausbrüche verzeichnet werden: Bad Tölz führt die Liste mit 73 Fällen an, gefolgt von Geretsried mit 55 und Lenggries mit 42. Dahinter liegt Wolfratshausen mit aktuell 30 gemeldeten Infektionen, Bad Heilbrunn mit 13, Dietramszell mit elf und Wackersberg mit zehn. Knapp dahinter mit neun Corona-Fällen liegt Egling, in Gaißach haben sich acht Einwohner angesteckt. In Münsing sind es sechs, in Reichersbeuern fünf, ebenso wie in der Jachenau, das lange als infektionsfrei galt. Benediktbeuern, Greiling, Icking und Königsdorf melden je vier Infizierte, Bichl und Sachsenkam je drei und Kochel zwei. Jeweils ein Fall ist in Eurasburg und Schlehdorf bekannt.

Inzwischen 69 Corona-Tote im Landkreis

Montag, 26. April, 17 Uhr: Ein weiterer Landkreisbürger, Jahrgang 1944, ist einem Corona-Leiden erlegen. Wie das Landratsamt über seine Facebook-Seite mitteilt, ist über das Wochenende eine Person gestorben. Damit erhöht sich die Gesamtzahl an Todesfällen im Landkreis auf 69. Der Inzidenzwert ist mit 155,6 wieder gestiegen, die absoluten Zahlen machen mit 284 positiv Getesteten bis zum Montagmittag eher eine Seitwärtsbewegung. Die meisten Infektionsfälle sind weiterhin in Tölz mit 71 gemeldet, gefolgt von Geretsried mit 54 und Lenggries mit aktuell 40 Corona-Fällen, Wolfratshausen liegt mit 30 dahinter. Zweistellige Zahlen melden darüber hinaus zwei Kommunen, nämlich Dietramszell und Wackersberg mit jeweils 13 bekannten Infektionen. In Gaißach sind neun Fälle bekannt, in Bad Heilbrunn und Egling jeweils acht, in Kochel am See sieben, in Münsing und Reichersbeuern jeweils sechs, in Königsdorf fünf, in Icking vier, in Bichl drei, in Heilbrunn und Greiling jeweils zwei. Drei Kommunen melden aktuell einen Infizierten: Eurasburg, Sachsenkam und Schlehdorf. Damit ist die Jachenau momentan die einzige Gemeinde, die coronafrei ist. Die Kreisbehörde meldete zudem eine aktuelle Altersgruppen-Inzidenz. Die meisten Infektionen gibt es mit einem Wert von 277,4 demnach bei den 20- bis 29-Jährigen, bei den Zehn- bis 19-Jährigen liegt die Inzidenz bei 266,71. Vergleichsweise gering ist die Ansteckungsquote in den Altersgruppen, die zumindest teilweise schon geimpft sind. Bei den 65- bis 74-Jährigen liegt die Inzidenz bei 78,95, bei den über 75-Jährigen bei 80,68. Geimpft wurden bislang circa 32 600 Landkreisbürger, davon haben etwa 8400 auch schon ihre Zweitimpfung erhalten. Dazu kommen rund 4750 Impfungen in den Hausarztpraxen im Landkreis.

Polizei muss mehrere Corona-Partys in der Region auflösen

Sonntag, 25. April, 13.30 Uhr: Wie sich die Zahlen der Corona-Infektionen im Landkreis über das Wochenende entwickelt haben, wird die Kreisbehörde erst am Montag bekanntgeben. Das Robert-Koch-Institut aber nennt am Sonntag einen leicht gesunkenen Inzidenzwert, nämlich 147,0 gegenüber 150,1 am Freitag.

Erneut musste die Polizei allerdings am Wochenende private Feierlichkeiten und Zusammenkünfte - teils im öffentlichen Raum - auflösen. Am Samstagabend verstießen an die 150 Personen gegen die Kontaktbeschränkungen auf dem Stadtplatz in Penzberg. Die Polizei musste 26 von ihnen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz und gegen das Alkoholverbot anzeigen. In Geretsried trafen sich am Freitagabend sieben Jugendliche bei Bier und lauter Musik im Bereich der Böhmwiese, wobei sie weder eine Mund-Nase-Bedeckung trugen noch die erforderlichen Abstände einhielten. Sie wurden des Platzes verwiesen und bekamen ebenfalls Anzeigen.

So ist der Unterricht an Schulen jetzt geregelt

Freitag, 23. April, 16.36 Uhr: Für die Schulwoche ab dem 26. April gilt weiterhin: In der Jahrgangsstufe 4 der Grundschule, der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in allen Abschlussklassen findet Präsenzunterricht statt, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Kann der Mindestabstand nicht durchgehend eingehalten werden, findet Wechselunterricht statt. An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt. Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Einrichtungen zur Ferientagesbetreuung und Einrichtungen mit organisierten Spielgruppen für Kinder bleiben geschlossen. Eine Notbetreuung ist laut Landratsamt gewährleistet.

Für die Entscheidung, ob Präsenzunterricht stattfinden kann oder nicht, ist gemäß des neuen Infektionsschutzsgesetzes fortan das bekannte Drei-Tage-Prinzip maßgebend. Wenn also an drei aufeinanderfolgenden Tagen ein bestimmter Inzidenzbereich überschritten wird, dann gilt ab dem übernächsten Tag die verschärfte Regelung. Gelockert werden kann frühestens zwei Tage, nachdem der maßgebliche Schwellenwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wird. In Bayern liegt dieser Schwellenwert anders als im Bund bei 100. In anderen Bundesländern werden Schüler erst ab einem Wert von 165 in den Distanzunterricht geschickt.

Zahl der Infizierten bleibt hoch

Freitag, 23. April, 15.18 Uhr: Die Fallzahlen im Landkreis bleiben weiter hoch. Das Tölzer Landratsamt meldete am Freitag 287 aktuell Infizierte, einen mehr als noch am Donnerstag. Besonders betroffen sind Bad Tölz (73), Geretsried (51), Lenggries (38) und Wolfratshausen (34). 28 Betroffene müssen derzeit im Krankenhaus behandelt werden, neun davon liegen auf der Intensivstation, von diesen werden wiederum sechs auch beatmet. Die Sieben-Tage-Inzidenz zieht leicht an und liegt nun bei 150,1.

Keine PCR-Tests am Wochenende

Freitag, 23. April, 10.54 Uhr: Wer an einem Freitag oder am Wochenende bei einem Corona-Schnelltest ein positives Ergebnis erhält, muss im Landkreis mit hoher Wahrscheinlichkeit lange bangen, bis der folgende PCR-Test die Infektion verlässlich bestätigt oder Entwarnung gibt. Denn während des Wochenendes gibt es in Bad Tölz-Wolfratshausen keine Möglichkeiten, PCR-Tests zu machen. Das bestätigt die Kreisbehörde auf Nachfrage. "PCR-Tests werden zentral im Testzentrum auf der Flinthöhe durchgeführt, das im Regelfall von Montag bis Freitag geöffnet ist", erklärt Behördensprecherin Marlis Peischer. Eine Station, an der diese Tests auch am Wochenende durchgeführt werden und die vom Landratsamt beauftragt wäre, gibt es ihr zufolge nicht. Ob und gegebenenfalls welche Ärzte im Landkreis oder in der Region PCR-Tests auch am Wochenende anbieten, müsse über die Suchfunktion der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) abgefragt werden. "Sie steht sieben Tage pro Woche als Suchmöglichkeit zur Verfügung", so Peischer. Am vergangenen Wochenende allerdings zeigte diese als nächstgelegene Testmöglichkeit nur den Flughafen München an. Wer bei einem Schnelltest ein positives Ergebnis erhält, muss sich laut Kreisbehörde "bis zum PCR-Test in Quarantäne begeben und dann mindestens fünf Tage darüber hinaus, sollten die Getesteten bis dahin keine Information über ein negatives Ergebnis bekommen." Das Gesundheitsamt trete erst ab dem Zeitpunkt eines positiven PCR-Testergebnisses mit den Betroffenen in Kontakt und beginne mit der Kontaktverfolgung. "Vorher handeln die Getesteten eigenverantwortlich", schließt Peischer.

Wieder 22 Menschen mehr infiziert

Donnerstag, 22. April, 15.50 Uhr: Die Corona-Fallzahlen machen im Landkreis erneut einen Sprung nach oben. Waren am Mittwoch noch 264 Personen positiv getestet, so erhöhte sich die Zahl bis Donnerstagmittag um 22 auf insgesamt 286. Vor allem in Bad Tölz und Geretsried grassiert das Virus mit 73 respektive 53 Infizierten. Auch in Lenggries breitet sich Corona wieder stark aus, dort sind inzwischen 32 Fälle bekannt, genausoviele wie in Wolfratshausen. Wackersberg meldet 13 angesteckte Bewohner, Münsing zehn, ebensoviele wie Dietramszell und Kochel. In Bad Heilbrunn leben neun Infizierte, in Reichersbeuern und Gaißach jeweils acht. Zwei weniger sind es in Benediktbeuern, fünf meldet Greiling. In Bichl, Eurasburg und Icking sind es vier positiv Getestete, in Sachsenkam drei und in Egling und Königsdorf jeweils einer. Keine Infektionen gibt es derzeit nur in Schlehdorf und der Jachenau. Der Hausbesuchsdienst hat laut Landratsamt inzwischen mehr als 200 Bürgerinnen und Bürger über 80 Jahre zu Hause geimpft. Die Aktion gilt nun als beendet.

Wie der Landkreis mit übrig gebliebenen Impfdosen in seinen Zentren verfährt, lesen Sie hier: Restpostenjagd bei der Impfung

Wolfratshausen erhöht Testkapazitäten

Mittwoch, 21. April, 13.52 Uhr: Schon seit Längerem kann man sich am Schwankl-Eck in Wolfratshausen auf Corona testen lassen. Seit dem Wochenende geht das auch im Kosmetikstudio Gesundbrunnen direkt am Rathaus. Der Ausbau der Teststationen soll aber noch weiter gehen.

Corona fordert das 68. Todesopfer

Mittwoch, 21. April, 13.10 Uhr: Wieder ist ein Mensch während einer Corona-Infektion gestorben. Laut Kreisbehörde war das Opfer Jahrgang 1941. Damit erhöhen sich die Todesfälle im Landkreis, die in Zusammenhang mit der Pandemie stehen, auf insgesamt 68.

Das Robert-Koch-Institut meldet derweil einen wieder gestiegenen Inzidenzwert von 154,8. Auch die absoluten Zahlen haben wieder etwas angezogen, die Kreisbehörde meldet 264 Menschen, die aktuell positiv getestet sind. Weiterhin leben die meisten von ihnen in Bad Tölz, und zwar 68, gefolgt von Geretsried mit 46, Wolfratshausen mit 31 und Lenggries mit 27. Die Gemeinde Wackersberg meldet 14 Fälle, Bad Heilbrunn elf und Münsing zehn. Zwei weniger sind es jeweils in Dietrsmazell, Gaißach, Kochel am See und Reichersbeuern. In Benediktbeuern sind fünf Infizierte bekannt, in Bichl, Eurasburg und Greiling jeweils vier. Drei Fälle melden Sachsenkam und Icking, jeweils einen gibt es derzeit in Egling, und Königsdorf. Keine Infektionen sind momentan in Schlehdorf und der Jachenau bekannt.

Wieder ein Corona-Toter

Dienstag, 20. April, 16.20 Uhr: Wie die Kreisbehörde am Dienstag mitgeteilt hat, ist ein weiterer Landkreisbewohner während einer Corona-Infektion gestorben. Der Tote war Jahrgang 1928. Damit liegt die Zahl derer, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, bei nunmehr 67.

Das Robert-Koch-Institut hat am Dienstag mit 139,9 einen leicht gesunkenen Inzidenz-Wert für den Landkreis gemeldet. Die absolute Zahl an akut Infizierten hingegen ist erneut leicht gestiegen: Die Kreisbehörde sprach am Dienstag von 261 positiv Getesteten, zwei mehr als am Tag zuvor. Das größte Infektionsgeschehen gibt es dabei weiterhin in Bad Tölz, dort sind inzwischen 70 Infektionsfälle bekannt. Es folgen Geretsried mit 48, Lenggries mit 26 und Wolfratshausen mit 25. Drei weitere Kommunen verzeichnen derzeit zweistellige Corona-Fallzahlen: Wackersberg mit 13, Kochel am See mit elf und Münsing mit zehn. Neun Bewohner sind jeweils in Bad Heilbrunn und Gaißach positiv auf das Coronavirus getestet worden, sieben in Reichersbeuern und sechs in Dietramszell. Die Gemeinden Benediktbeuern, Bichl und Greiling melden aktuell jeweils fünf infizierte Bürger, vier sind es derzeit in Sachsenkam. Und einen Fall gibt es in Egling, Königsdorf und wieder in Icking, das lange eine Null führte. Keine Infektionen sind momentan in lediglich zwei Kommunen bekannt, nämlich in Schlehdorf und in der Jachenau.

Den Inzidenzwert von Dienstag mit 139,9 konnte das Landratsamt inzwischen nach Altersstufen aufschlüsseln.Demnach entfallen auf:

Altersgruppe 7-Tage-Inzidenz

0-9 105,61

10-19 258,63

20-29 284,52

30-39 180,56

40-49 130,09

50-59 157,21

60-64 131,61

65-74 102,64

75+ 80,68

Dr. Stephan Gebrande, Leiter des Gesundheitsamtes, ordnet die Zahlen so ein: "Ich bin überzeugt, dass die Impfungen sich hier niederschlagen und ich bin froh, dass sich das Infektionsgeschehen dadurch gerade in den Heimen beruhigt hat. Hier hatten wir keinen Ausbruch mehr, seit die Impfungen vorankommen. Auch bei in etwa gleichbleibenden Infektionszahlen ist der Anstieg in den jüngeren Altersgruppen deshalb letztendlich nur eine logische Konsequenz. Da bei Jüngeren die Infektionen in der Regel deutlich leichter verlaufen, ist glücklicherweise auch die Todesrate selbst bei höheren Inzidenzen in der Gesamtbevölkerung nicht angestiegen."

Die aktualisierte Übersicht zur Situation an Schulen und Kindertagesstätten ist einsehbar unter www.lra-toelz.de/uebersicht-quarantaene-schule-kita

Anzahl Gestorbener steigt auf 66

Montag, 19. April, 15.45 Uhr: Die Pandemie hat im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen zwei weitere Opfer gefordert: Über das Wochenende sind nach Angaben der Kreisbehörde zwei Menschen während einer Corona-Infektion gestorben. Damit erhöht sich die Anzahl der Toten auf insgesamt 66 seit Beginn der Pandemie.Die beiden zuletzt Gestorbenen waren Jahrgang 1928 und 1952. Zu etwaigen Vorerkrankungen macht die Kreisbehörde keine Angaben. Am Montag waren im Landkreis 259 positiv auf das Coronavirus getestete Menschen registriert. Das größte Infektionsgeschehen verzeichnet nach Angaben der Kreisbehörde weiterhin die Stadt Bad Tölz mit 69 akuten Fällen, gefolgt von Geretsried mit 53 und Wolfratshausen mit 29. Einen größeren Ausbruch gibt es auch wieder in der Brauneckgemeinde Lenggries. Dort sind am Montag 22 Infektionen bekannt gewesen. Zweistellige Fallzahlen melden zudem Wackersberg mit zwölf und Kochel am See mit zehn. In Gaißach haben sich aktuell neun Menschen mit dem Virus angesteckt, jeweils acht Einwohner wurden in Bad Heilbrunn und Reichersbeuern positiv getestet. Sechs Infizierte zählt Münsing, jeweils fünf verzeichnen Benediktbeuern, Dietramszell, Eurasburg und Greiling. In Bichl und Sachsenkam wurden je vier Personen positiv getestet, in Egling drei und in Schlehdorf und Königsdorf gibt es noch jeweils eine infizierte Person. Die einzigen beiden Kommunen, in denen aktuell keine Corona-Fälle bekannt sind, sind Icking und die Jachenau. Etwa 36 300 Impfungen wurden im Landkreis bislang vorgenommen, davon etwa 28 000 Erstimpfungen.

Geänderte Öffnungszeiten bei der Teststation am Sportpark

Ab dem heutigen Montag ändern sich bei der Teststation am Sportpark in Bad Tölz die Öffnungszeit und die Zeitslots für PoC Antigen Schnelltest und PCR Test. So werden nun die PoC-Antigen-Schnelltest von 7 bis 12 Uhr vorgenommen und die PCR-Test von 12 bis 17 Uhr. Eine vorherige Terminbuchung unter der Buchungsseite www.coronatest-toelz.de ist nach wie vor notwendig.Weitere Informationen zum Testangebot im Landkreis sind abrufbar unter: www.lra-toelz.de/coronatest-toelwor

Steigende Inzidenz und Gedenken

Sonntag, 18. April, 15.50 Uhr: Das Landratsamt veröffentlicht die aktuellen Corona-Fallzahlen für den Landkreis nicht länger auch am Wochenende. Der Inzidenz-Wert des Robert-Koch-Instituts hingegen, der am Sonntag für den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen veröffentlicht wurde, ist weiter gestiegen: Er liegt nun bei 150,9, am Freitag lag dieser noch bei elf Prozentpunkten weniger. In der gesamten Bundesrepublik wurde am Sonntag den Opfern der Pandemie gedacht. Auch die Kommunen im Landkreis haben sich beteiligt und Trauerbeflaggung angeordnet. Während Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Berlin den Opfern und ihren Angehörigen gedachte, zeigten in Bad Tölz die drei Bürgermeister der Stadt Ingo Mehner, Michael Lindmair und Christof Botzenhart sowie Stadtratsmitglied Ulrike Bomhard zusammen mit den Religionsgemeinschaften ihre Anteilnahme. Sie schlossen in das Gedenken all jene ein, die unter Corona leiden: "Die Hinterbliebenen, die auf Trost hoffen. Die Kranken, die einsam bangen. Die Vorsichtigen, die Kontakte meiden und Isolation spüren. Menschen, die in dieser kontaktarmen Zeit Kontakte herbeisehnen. Kinder und Jugendliche, deren psychische Belastung wir vielleicht noch gar nicht absehen können. Pflegende, die an ihre Grenzen gehen und oft weit darüber hinaus. " Die Pandemie mache viele zu Opfern. Ihr den Schrecken zu nehmen gelinge nur in der Gemeinschaft - wenn auch mit Abstand.

Dritte Welle rollt weiter

Freitag, 16. April, 16.30 Uhr: Die dritte Corona-Welle rollt durch den Landkreis, mit weiter steigenden Zahlen. Am Freitag meldete die Kreisbehörde insgesamt 262 Personen, die sich aktuell mit dem Virus angesteckt haben. Das sind sieben mehr als am Tag zuvor -und ein Anstieg um 46 Fälle seit Mittwoch. Das Robert-Koch-Institut meldet einen Wert von 139,9 - wie bereits am Vortag. Das größte Infektionsgeschehen zählt aktuell Bad Tölz mit 69 Fällen, gefolgt von Geretsried mit 47 und Wolfratshausen mit 29. Aus Lenggries werden 26 gemeldet. In der Gemeinde Wackersberg sind aktuell zwölf Infizierte bekannt, in den Gemeinden Reichersbeuern und Kochel am See sind es jeweils elf. Die zweistellige Marke von zehn hat zudem Gaißach übersprungen. Eurasburg und Bad Heilbrunn, die beide lange ohne Infektionsfälle waren, melden derzeit neun respektive acht Bewohner, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben. Aus Münsing werden sechs Infizierte gemeldet, aus Dietramszell fünf und jeweils vier aus Benediktbeuern und Greiling. Drei Fälle verzeichnen aktuell Bichl, Egling und Sachsenkam, Königsdorf und Schlehdorf jeweils einen. Ohne bekannte Infektionen sind derzeit lediglich Icking und die Jachenau.

Distanzunterricht

Durch die Überschreitung der Sieben-Tage-Inzidenz von 100 kommt es für die kommende Woche 19. bis 25. April 2021 zu folgender Regelung, teilt das Landratsamt mit: In der Jahrgangsstufe 4 der Grundschule, den Jahrgangsstufen 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in allen Abschlussklassen findet Präsenzunterricht statt, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Kann der Mindestabstand von 1,5 m nicht durchgehend eingehalten werden, findet Wechselunterricht statt. An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt. Das heißt gegenüber den Vorwochen ändert sich, dass nur noch in der Jahrgangsstufe 4 der Grundschule, den Jahrgangsstufen 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in den Abschlussklassen Präsenz- oder Wechselunterricht stattfindet.Es wird darauf hingewiesen, dass für Schülerinnen und Schüler eine zweimal wöchentliche Testpflicht als Voraussetzung für eine Teilnehme am Präsenzunterricht und an Präsenzphasen des Wechselunterrichts sowie an der Notbetreuung und Mittagsbetreuung gilt. Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Einrichtungen zur Ferientagesbetreuung und Einrichtungen mit organisierten Spielgruppen für Kinder sind geschlossen. Gegenüber den Vorwochen ändert sich, dass die vorgenannten Einrichtungen auch bei Betreuung in festen Gruppen nicht mehr öffnen dürfen.Die Übersicht über die Situation an Schulen und Kindertagesstätten wurde aktualisiert und ist unter diesem Link abzurufen:

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Hohe Zahl an Neuansteckungen

Donnerstag, 15. April, 13.17 Uhr: Die Zahl der Infizierten im Landkreis ist noch einmal stark gestiegen. Das Tölzer Landratsamt meldete am Donnerstag 255 nachgewiesene Fälle - im Vergleich zum Vortag ein Plus von 39. 149 Betroffene haben sich mit einer Virus-Variante angesteckt. Die meisten Infektionen gibt es derzeit in Bad Tölz (63), Geretsried (49), Wolfratshausen (28) und Lenggries (25). Nur aus Icking und der Jachenau sind derzeit keine Fälle bekannt. Alle andere Kommunen in Bad Tölz-Wolfratshausen haben ihre zwischenzeitlich weiße Corona-Weste wieder eingebüßt. Von den 255 Infizierten zeigen 224 Krankheitsanzeichen. 25 müssen im Krankenhaus behandelt werden, elf davon auf der Intensivstation. Acht sind an die Beatmungsmaschine angeschlossen.

Vorläufiger Höchststand bei den Infizierten

Mittwoch, 14. April, 15.01 Uhr: Die Zahl der Infizierten im Landkreis ist hoch wie bislang noch nie. Das Tölzer Landratsamt vermeldete am Mittwoch 216 nachgewiesene Infektionen, 125 davon mit einer Virus-Variante. Der Sieben-Tage-Wert macht einen Sprung auf 138,4. Die Inzidenz ist damit wieder so hoch wie zuletzt nach den Weihnachtsferien.

Schonfrist für Corona-Geschädigte

Mittwoch, 14. April, 14.58 Uhr: Geretsrieder Unternehmen, die mit Steuerschulden im Rückstand sind, erhalten einen Aufschub bis Ende September. Das hat der Haupt- und Finanzausschuss des Geretsrieder Stadtrats am Dienstag einstimmig und ohne Diskussion beschlossen. Voraussetzung ist, dass die Unternehmen "nachweislich unmittelbar und nicht unerheblich" von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen sind. Durch die Pandemie und die Lockdowns entstünden weiterhin beträchtliche wirtschaftliche Schäden, so die Stadtverwaltung. Bürgermeister Michael Müller (CSU) wurde dazu ermächtigt, über alle bis Ende Juni eingehenden Stundungsanträge zu entscheiden. Voriges Jahr sind laut Verwaltung aufgrund Corona 64 Stundungsanträge eingegangen; aus der Gesamtsumme von rund 958000 Euro seien noch rund 71000 Euro offen. In diesem Jahr seien es bisher 17 Anträge mit einer Summe von rund 24000 Euro, wovon noch etwa 23000 Euro offen seien.

Corona-Notbremse tritt in Kraft

Dienstag, 13. April, 16.24 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis ist noch einmal leicht gestiegen. Laut Robert-Koch-Institut lag sie in Bad Tölz-Wolfratshausen am Dienstag bei 111,8. Weil damit den dritten Tag in Folge die Marke von 100 überschritten wurde, greift nun die sogenannte Corona-Notbremse. Das Tölzer Landratsamt hat noch am Dienstag ein Amtsblatt mit den Regelungen veröffentlicht. Diese gelten nun von Donnerstag an - und zwar so lange, bis der Inzidenzwert wieder mindestens drei Tage hintereinander unter 100 liegt.

Die neuen Regelungen beinhalten eine verschärfte Kontaktbeschränkung. Zu einem Haushalt darf sich maximal eine zusätzliche Person gesellen, Kinder unter 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt. Die gleiche Regelung gilt beim kontaktlosen Freizeitsport. Die Ausübung von Mannschaftssport ist vorläufig untersagt. Der Einzelhandel bleibt zwar offen, zusätzlich zu einem Einzeltermin müssen Kunden künftig aber auch einen negativen Corona-Test vorlegen. Zulässig ist ein maximal 24 Stunden alter Schnelltest oder ein PCR-Test, der nicht länger als 48 Stunden her ist. VHS-Kurse und Unterricht an Musikschulen ist in Präsenzform untersagt, auch Fahrstunden können nicht genommen werden. Erlaubt sind dagegen theoretischer Fahrschulunterricht, Erste-Hilfe-Kurse und die Ausbildung von Angehörigen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks, wenn die Vorgaben zum Infektionsschutz eingehalten werden können. Museen, Ausstellungen und Gedenkstätten bleiben geschlossen. Zwischen 22 Uhr und 5 Uhr gilt fortan zudem eine nächtliche Ausgangssperre. Der Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung oder des eigenen Gartens ist untersagt - es sei denn, berufliche Gründen machen dies notwendig. Für die Schulen und Kitas ändert sich in dieser Woche indes nichts mehr. Stichtag für die Regelung an den Schulen ist immer der Freitag. Je nach Höhe der Inzidenz gelten die Schulregeln dann immer für die Woche darauf.

Das Tölzer Landratsamt weist auch darauf hin, dass man sich umgehend beim Gesundheitsamt melden muss, wenn bei einem Selbsttest ein positiver Befund herauskommt. Eine entsprechende Online-Meldung kann man unter www.lra-toelz.de/pos-selbsttest abgeben. Aktuell sind im Landkreis 194 Personen nachweislich infiziert, 123 davon mit einer Virus-Variante. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Bad Tölz (51), Geretsried (36) und Lenggries (24).

Sieben-Tage-Wert weiter über 100

Montag, 12. April, 15.18 Uhr: Im Landkreis könnten schon von Mittwoch an strengere Corona-Regeln gelten. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag laut Robert-Koch-Institut am Montag erneut über 100. Ist das an drei Tagen hintereinander der Fall, greift die sogenannte Notbremse. Dann gibt es zwischen 22 und 5 Uhr eine nächtliche Ausgangsbeschränkung. "Click & Meet" im Einzelhandel bleibt zwar weiter möglich, wer shoppen gehen will, braucht zusätzlich zu einem Termin im Geschäft aber dann auch einen negativen Corona-Test. Neben den Mitgliedern des eigenen Haushalts darf man nur noch mit einer weiteren Person zusammenkommen oder Sport machen. Und die Kulturstätten werden für den Besuch wieder geschlossen. Mit der Sieben-Tage-Inzidenz ist auch die Anzahl der Infizierten gestiegen. Laut Tölzer Landratsamt haben sich aktuell 215 Personen mit dem Corona-Virus angesteckt. Die meisten davon leben in Bad Tölz und Geretsried (jeweils 46) sowie in Wolfratshausen und Lenggries (jeweils 26). Bei den Impfungen geht es langsam vorwärts. Circa 28450 Menschen im Landkreis wurden schon geimpft, etwa 8200 davon haben auch schon ihre Zweitimpfung erhalten.

Dem Landkreis droht die Corona-Notbremse

Sonntag, 11. April, 10.55 Uhr: Der Sieben-Tage-Wert ist im Landkreis am Wochenende über den Schwellenwert von 100 gestiegen. Am Sonntag lag die Inzidenz laut Robert-Koch-Institut bei 106,3. Wird an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Marke von 100 gerissen, treten wieder die verschärften Regelungen in Kraft, wie sie schon weitgehend im Lockdown vor dem 7. März geholten haben.

Präsenzunterricht an allen Schulen möglich

Freitag, 9. April, 13.49 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 85,2. Wie das Tölzer Landratsamt mitteilt, sind damit die Voraussetzungen gegeben, dass in Bad Tölz-Wolfratshausen an allen Schularten und Jahrgangsstufen in der kommenden Woche Präsenzunterricht stattfinden kann, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Ist dies nicht gegeben, muss ein Wechselunterricht durchgeführt werden. Das Landratsamt weist zudem darauf hin, dass ab kommenden Montag für Schülerinnen und Schüler eine zweimal wöchentliche Testpflicht als Voraussetzung für eine Teilnehme am Präsenzunterricht gilt. Für Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Einrichtungen zur Ferientagesbetreuung und Einrichtungen mit organisierten Spielgruppen für Kinder ändert sich in der kommenden Woche nichts, sie dürfen öffnen, sofern die Betreuung in festen Gruppen erfolgt.

Neuinfektionen nehmen rasant zu

Freitag, 9. April, 13.23 Uhr: Die Zahl der Infizierten im Landkreis ist zuletzt wieder rasant gestiegen. Das Tölzer Landratsamt meldete am Freitag 167 nachgewiesene Corona-Fälle. 96 Betroffene haben sich mit einer Virus-Variante angesteckt. Die meisten Fälle gibt es in Bad Tölz (35) und Geretsried (32), es folgen Lenggries (21) und Wolfratshausen (19). Die Sieben-Tage-Inzidenz geht auf 85,2 hoch.

So kommt man an eine Impfung beim Hausarzt

Donnerstag, 8. April, 14.28 Uhr: Das Impfen hat nun auch bei den Hausärzten begonnen. Insgesamt werden in der ersten Woche 1000 Dosen auf die teilnehmenden Praxen verteilt. Jörg Lohse in Münsing hat beispielsweise 30 Dosen erhalten. "Das wird in den nächsten Wochen hoffentlich mehr", sagt er "Ich schätze, dass Ende April schon bis zu 4000 Dosen im Landkreis verteilt werden können." Lohse überblickt als ärztlicher Koordinator den hiesigen Impfprozess. Doch nicht nur bei der Verteilung komme es noch zu Problemen. Bei der Koordination der Patienten "hakt es hinten und vorne". Die meisten gingen davon aus, dass die Registrierung bei den Impfzentren auch dem Hausarzt vorliege. Dies sei nicht der Fall. "Der Patient muss sich proaktiv bei seinem Arzt melden und sich auf die Liste setzen lassen." Nur chronisch kranke Patienten, die unter Beobachtung des Arztes stehen, würden von der Praxis kontaktiert. Nach der Impfung sei es wichtig, dass der Patient seinen Account beim Impfzentrum löscht, da das Zentrum das nicht könne und der Arzt Daten nicht weitergeben dürfe. Lohse befürchtet: "Viele werden ihren Account nicht löschen und eine Einladung zum Impfen bekommen, obwohl sie bereits geimpft sind."

Landrat Niedermaiers Impf-Appell an alle Ü 80

Donnerstag, 8. April, 14.22 Uhr: Das Landratsamt ruft alle Menschen über 80, die noch nicht gegen Covid-19 geimpft sind, dazu auf, sich zu melden. Die erste Phase der Corona-Impfungen neige sich dem Ende zu, heißt es. "Nahezu alle Impfwilligen der obersten Priorisierungsgruppe scheinen geimpft zu sein." Wer in diese Gruppe gehöre, aber noch keinen Termin habe, sollte sich entweder bei der Hotline des Impfzentrums (Telefon 08171/3863610) oder bei seiner Hausarztpraxis melden. "Es soll keiner übersehen werden." Zur ersten Gruppe, die sich nach der Priorisierungsliste des Bundes impfen lassen kann, gehören neben Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Personal in Pflegeeinrichtungen Menschen über 80, die nicht in einem Heim leben. Landrat Josef Niedermaier (FW) appelliert an sie: "Die Impfung schützt Sie zuverlässig vor schweren Krankheitsverläufen, weshalb ich sie Ihnen dringend ans Herz lege." Die Impfzentren sind an der Kreisklinik Wolfratshausen und an der Asklepios-Stadtklinik Bad Tölz. Eine Impfung in den jeweiligen Impfzentren ist aber nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung möglich. Termine können nicht vergeben werden, wenn Bürgerinnen und Bürger direkt zum Impfzentrum kommen.Bei der Anmeldung werden der Name, das Geburtsdatum, Anschrift und Telefonnummer abgefragt.

Wolfratshauser planen zweites Testzentrum

Mittwoch, 7. April, 17.14 Uhr: In Bayern soll es zwar vorerst keine Modellregionen mit Öffnungen für negativ Getestete geben. Wolfratshausen, das sich mit einem "Tagesticket WOR" als eine der acht auszuwählenden Kommunen beworben hat, plant aber trotzdem, seine Testkapazitäten zu erweitern. Das sei wichtig, sagt die Dritte Bürgermeisterin Annette Heinloth (Grüne), die am Konzept mitgewirkt hat. In Planung ist eine zweite Teststation in der Innenstadt, die die bestehende am Schwankl-Eck entlasten soll. Auch mobile Zentren und Dependancen in den Satdtteilen Waldram und Farchet sind denkbar. Mehr dazu lesen Sie hier.

Zahl der Neuinfektionen sinkt deutlich

Mittwoch, 7. April, 14.41 Uhr: Die Zahl der Infizierten im Landkreis ist stark rückläufig. Am Mittwoch meldete das Tölzer Landratsamt nur noch 125 aktuelle Infektionen, 29 weniger als noch am Tag zuvor. Durch die momentan niedrige Ansteckungsquote sank die Sieben-Tage-Inzidenz in Bad Tölz-Wolfratshausen auf 54,7. Die meisten Fälle gibt es aktuell in Bad Tölz (25), Geretsried (22), Wolfratshausen (21) und Lenggries (12). Im Krankenhaus werden derzeit zehn Covid-Patienten behandelt.

Landratsamt meldet 64. Todesfall

Dienstag, 6. April, 15:04 Uhr: Der Landkreis hat am Dienstag einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Corona verzeichnet. Mit der Person, Jahrgang 1947, erhöht sich die Anzahl der Todesfälle auf 64. Aktuell sind 154 Corona-Infizierte gemeldet, 94 davon mit einer Virus-Mutante. 134 der Betroffenen zeigen Krankheitszeichen, 24 müssen stationär behandelt werden, neun auf der Intensivstation. Drei werden beatmet. Die meisten Fälle verzeichnen Geretsried (30), Wolfratshausen (26) und Bad Tölz (25). Jeweils zehn Fälle gibt es in Reichersbeuern und Lenggries, neun in Dietramszell und acht in Münsing, Wackersberg und Gaißach verzeichnen je sechs, die anderen Gemeinden weniger als fünf. Bislang wurden insgesamt etwa 23.800 Impfungen durchgeführt, etwa 7400 Landkreisbürger haben bereits ihre Zweitimpfung erhalten. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist am Dienstag erneut leicht gesunken: auf 67,2 Infektionen pro 100.000 Einwohner.

Hausärzte beginnen mit der Impfung

Montag, 5. April, 11:47 Uhr: Seit Anfang April dürfen auch im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Hausärzte ihre Patienten gegen den Corona-Virus impfen. Wie das Landratsamt mitteilt, haben sich die Praxen auf Initiative des ärztlichen Koordinators im Landkreis, Jörg Lohse, eng vernetzt und stehen im stetigen Austausch miteinander. "Ein Vorteil", erklärt Lohse, "denn so können wir nun gemeinsam bei der Regelversorgung anpacken und an einem Strang ziehen." Wie Lohse erklärt, gibt es zwei Linien, die zum Impfstart in den Hausarztpraxen zu unterscheiden sind. "Das eine sind die Praxen, die in einer einmaligen Aktion des Freistaats mit Impfstoffen ausgewählt und versorgt wurden." Im Landkreis gebe es indes kaum Praxen, die in diesem Zuge Impfungen vorgenommen hätten. "Die zweite Linie ist der Einstieg in die Regelversorgung. Und hier beteiligen sich schätzungsweise drei Viertel aller Hausarztpraxen im Landkreis." Etwas mehr als 50 Praxen könnten so mit Impfstoff versorgt werden. Bis vergangenen Dienstag hätten die Ärzte bei den Apotheken erstmals bestellen können, so Lohse. "Limitiert ist die Bestellung momentan auf 50 Impfungen pro Woche." Der Fortschritt der Impfungen hängt nun davon ab, wie viele Dosen die Praxen bekommen. Laut Lohse ist am Donnerstag die Lieferung von 30 zugesagt worden. "Wenn der Impfstoff kommt, dann geht das Telefonieren los", sagt er. Die Ärzte bestellten die erfassten Patienten für die Impfungen direkt ein. Nach der Anlieferung hätten sie ein paar Tage Zeit, den Impfstoff zu verabreichen. "In der Praxis ist das alles gut machbar", sagt Lohse. "Wir klären auf, drucken die entsprechenden Einwilligungs- und Aufklärungsbögen aus, lassen diese unterschreiben, wenn sich die Patienten für die Impfung entscheiden, und dann kann geimpft werden." Die Dokumentation sei weniger aufwendig als in den Impfzentren. Den Impfstoff können sich die Hausärzte allerdings nicht aussuchen. "Wir nehmen, was wir bekommen", sagt Lohse, "und dann wägen wir nach den Richtlinien der Stiko ab, wem wir welches Vakzin empfehlen können."

Zahl der Infizierten steigt weiter

Donnerstag, 1. April, 20.09 Uhr: Die Zahl der Infizierten im Landkreis ist erneut gestiegen - und mit ihr auch die Sieben-Tage-Inzidenz. Diese liegt laut Robert-Koch-Institut nun bei 82,1. Dem Landratsamt zufolge gibt es in Bad Tölz-Wolfratshausen am Gründonnerstag 159 nachgewiesene Infektionen, neun mehr als noch am Tag zuvor. Schwerpunktmäßig am stärksten betroffen sind nach wie vor die Städte in Landkreis, dort gibt es die meisten Fälle. Von den 150 Infizierten haben sich 110 mit einer Virus-Variante angesteckt. 20 Corona-Infizierte müssen im Krankenhaus behandelt werden, sechs davon liegen auf Intensiv, drei davon müssen auch beamtet werden. Weil die Inzidenz weiter unter 100 liegt und damit bis mindestens Montag keine Änderung bei den gültigen Corona-Einschränkungen zu erwarten ist, will das Tölzer Landratsamt erst nach den Feiertagen wieder ein umfängliches Zahlenupdate liefern.

Sieben-Tage-Inzidenz fällt deutlich

Mittwoch, 31. März, 14.47 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis ist laut Tölzer Landratsamt am Mittwoch auf 150 gestiegen. Weil am Mittwoch vor einer Woche aber besonders viele Fälle festgestellt worden sind, die bei der Berechnung der Sieben-Tage-Inzidenz nun aus der Wertung gefallen sind, sank dieser Wert laut Robert-Koch-Institut auf 68,8. Am Tag davor lag die Inzidenz noch bei 86,8. Die nachgewiesenen Fälle wurden schwerpunktmäßig in den Städten im Landkreis festgestellt. In Geretsried sind 34 Corona-Infektionen bekannt, in Wolfratshausen und Bad Tölz jeweils 27. Es folgen Münsing mit neun, Lenggries mit acht, Reichersbeuern mit sieben und Greiling mit sechs Fällen. In Eurasburg, Gaißach, Schlehdorf und Wackersberg gibt es jeweils vier, in Kochel drei und in Sachsenkam zwei Fälle. Als coronafrei gelten derzeit Bichl, Icking, Königsdorf und Jachenau. Von den aktuell 150 Infizierten zeigen 125 Symptome. 18 Personen müssen im Krankenhaus behandelt werden, davon fünf auch intensivmedizinisch, drei davon werden beamtet.

Bislang haben 6500 Bürger Impfschutz

Dienstag, 30. März, 16.33 Uhr: Die Zahl der aktiv Infizierten im Landkreis ist noch einmal leicht gestiegen. Das Tölzer Landratsamt wies am Dienstag 145 nachgewiesene Corona-Fälle aus. Exakt 100 davon haben sich mit einer Virus-Variante angesteckt. Schwerpunktmäßig betrifft das Infektionsgeschehen weiter die Städte im Landkreis. In Wolfratshausen gibt es derzeit 32 Fälle, in Geretsried 29 und in Bad Tölz 21. Mit Königsdorf, Jachenau und Bichl gibt es derzeit aber auch drei Gemeinden in Bad Tölz-Wolfratshausen, in denen momentan keine Infektionen bekannt sind. Von den 145 Infizierten weisen 121 Symptome auf. 18 müssen im Krankenhaus behandelt werden, davon fünf auf der Intensivstation, drei davon werden auch beatmet. Und auch was die Impfkampagne betrifft, hat das Landratsamt einen neuen Stand bekannt gegeben. Mit Abschluss der vergangenen Woche sind im Landkreis circa 15900 Menschen geimpft worden, etwa 6500 davon haben auch schon ihre Zweitimpfung bekommen, sollten also zumindest nicht mehr schwer erkranken. Der Impfstoff von Biontech/Pfizer kam dabei in 62,5 Prozent der Fälle zum Einsatz. Astra Zeneca wurde inzwischen zu 31,5 Prozent geimpft, die restlichen sechs Prozent entfallen auf das Vakzin von Moderna. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist unterdessen weiter auf Schlingerkurs. Nach einem Sprung am Montag ging der Wert am Dienstag wieder leicht zurück auf 86,8.

Zahl der Corona-Opfer steigt auf 63

Montag, 29. März, 16.16 Uhr: Wie das Tölzer Landratsamt mitteilt, gibt es Bad Tölz-Wolfratshausen ein weiteres Corona-Opfer. Es soll sich nach Behördenangaben um eine Person Jahrgang 1929 handeln. Aus Ausbruch der Pandemie sind im Landkreis damit nun bereits 63 Menschen während einer Corona-Infektion gestorben.

Zahl der Corona-Fälle steigt stark an

Montag, 29. März, 15.33 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis ist auf 144 gestiegen. Laut Tölzer Landratsamt wurde bei 99 Betroffenen eine Virus-Variante festgestellt. Die meisten Fälle gibt es in Wolfratshausen (34), Geretsried (30) und Bad Tölz (19). 17 Corona-Kranke müssen im Krankenhaus behandelt werden, sechs davon liegen auf der Intensivstation, vier davon werden beamtet. Der Inzidenzwert steigt auf 92,2. Circa 15900 Bürger im Landkreis wurden bislang geimpft, davon haben 6500 auch schon ihre Zweitimpfung erhalten.

Drittes Testzentrum öffnet diesen Montag

Sonntag, 28. März, 15.18 Uhr: Diesen Montag. 29. März, eröffnet im Landkreis ein drittes Zentrum für Corona-Schnelltests. Bislang konnten sich Landkreis-Bewohner ausschließlich am Schwankl-Eck in Wolfratshausen und auf der Flinthöhe in Bad Tölz testen lassen, nun stellt das Tölzer Landratsamt eine weitere Möglichkeit zum Schnelltesten zur Verfügung. In der Sudetenstraße 68 in Geretsried können sich Bürgerinnen und Bürger aus der Region ohne vorherige Terminreservierung testen lassen. Täglich zwischen 10 und 14 Uhr ist das Testzentrum geöffnet, das Landratsamt kündigte jedoch an, dass die Öffnungszeiten bei Bedarf auch noch einmal angepasst werden können. Die Initiative des Landratsamts entsteht in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK) und der Discounter-Kette Aldi-Süd. Das BRK wird in Geretsried die Durchführung der Tests übernehmen, Aldi stellt den Standort zur Verfügung. Das Objekt an der Sudetenstraße hatte der Discounter kürzlich erworben, um dort noch in diesem Jahr einen Supermarkt zu eröffnen. Bis die Bauarbeiten dafür beginnen, sollen dort nun jedoch erst einmal Schnelltests gemacht werden. Das Testzentrum am Schwankl-Eck bleibt unterdessen zu den gewohnten Zeiten geöffnet und kann ebenso weiterhin genutzt werden.

Neues Testangebot ab Montag

Freitag, 26. März, 16.15 Uhr: Das Angebot für Schnelltests im Landkreis wird erweitert. In der Sudetenstraße 68 in Geretsried ist am Montag, 29. März, die Eröffnung eines Testzentrums geplant. Von Montag bis Freitag kann man dort von 10 bis 14 Uhr einen Schnelltest machen. Die Organisation dafür übernimmt das Landratsamt, die Tests werden vom Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes durchgeführt. Wer sich testen lassen möchte, kann dies vorerst ohne Anmeldung tun, lediglich das Mitbringen eines Ausweisdokuments mit Lichtbild und Geburtsdatum ist erforderlich. Bevor die Bürgerinnen und Bürger getestet werden, erhalten sie eine Nummer, anhand derer das Testergebnis zugeordnet werden kann, das nach etwa 15 Minuten vorliegt.

Inzidenz steigt, ein weiterer Todesfall

Freitag, 26. März, 15.58 Uhr: Im Landkreis ist ein weiterer Mensch, Jahrgang 1951, an oder mit dem Coronavirus verstorben, die Zahl der Todesfälle steigt auf 62. Die Inzidenz im Landkreis liegt, Stand 26. März, bei 78,2 - damit ändert sich in der kommenden Woche nichts an den aktuellen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung. Weitere Informationen sind auf der Website des Landratsamtes abrufbar.

Corona-Fall an Münsinger Grundschule

Freitag, 26. März, 10.37 Uhr: An der Grundschule in Münsing ist seit gestern eine 4. Klasse in Quarantäne. In der Klasse ist ein Kind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Von der Quarantäne betroffen sind 21 Schüler und eine Lehrkraft.

Weitere Corona-Fälle in Lenggrieser Klinik

Donnerstag, 25. März, 16.34 Uhr: Die Zahl der aktuellen Infektionen im Landkreis ist erneut gestiegen. Am Donnerstag haben sich in Bad Tölz-Wolfratshausen 20 Verdachtsfälle bestätigt. Damit gibt es im Landkreis laut Landratsamt derzeit 126 nachgewiesene Infektionen. Der Sieben-Tage-Wert sinkt vorläufig dennoch auf 67,2. Dabei handelt es sich allerdings um einen statistischen Effekt. Das Robert-Koch-Institut lässt in seine Berechnung nämlich nur die bis Mitternacht bestätigten Fälle einfließen. Alle danach aufgekommenen Infektionen werden erst am Folgetag berücksichtigt. Die 126 positiven Fälle haben ihre Schwerpunkte in Geretsried (33), Wolfratshausen (25), Bad Tölz (19) und Münsing (11). Nicht in die Auflistung eingeflossen ist ein Corona-Ausbruch in der Fachklinik Lenggries. Nach einem Reihentest wurde das Virus dort bei inzwischen 27 Personen nachgewiesen, darunter 24 Patienten und drei Mitarbeiter. Weil die Infizierten dort ihren Wohnsitz weitgehend außerhalb von Bad Tölz-Wolfratshausen haben, fließen die Fälle nicht in die Statistik des Landkreises ein. In der Klinik gilt wegen des Infektionsgeschehens seit dem 22. März ein Aufnahme- und Besuchsstopp.

Sieben-Tage-Inzidenz macht deutlichen Sprung

Mittwoch, 24. März, 17.45 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz hat im Landkreis einen deutlichen Sprung gemacht. Laut Landesamt für Gesundheit wurden am Mittwoch in Bad Tölz-Wolfratshausen 31 Neuinfektionen registriert. Der Inzidenzwert steigt nach Berechnung des Robert-Koch-Instituts deshalb auf 78,2. Am Dienstag lag dieser Wert noch bei vergleichsweise niedrigen 61,8. Nach Angaben des Tölzer Landratsamts sind im Landkreis aktuell 106 Personen nachweislich infiziert, 43 davon mit einer Virus-Variante. Die meisten Infektionen gibt es mit Bad Tölz, Geretsried und Wolfratshausen derzeit in den drei Städten im Landkreis.

Inzidenzwert sink leicht

Dienstag, 23. März, 17.11 Uhr: Der Sieben-Tage-Wert ist wieder minimal gesunken. Er lag laut Robert-Institut am Dienstag bei 61,8. Tags zuvor war für den Landkreis noch eine Inzidenz von 63,3 ausgewiesen. Eine Rückkehr zu einem offenen Einzelhandel ist damit nicht absehbar. Es bleibt weiter bei "Click & Meet".

Alkoholkonsum deutlich gestiegen

Montag, 22. März, 17:25 Uhr: Seit Beginn der Corona-Pandemie ist der Alkoholkonsum auch im Landkreis deutlich gestiegen. Getränkehändler berichten von einem deutlich höheren Umsatz. "Fast ein Drittel mehr" alkoholische Getränke habe er verkauft, sagt etwa Josef Killer, Marktleiter der Fristo-Filiale in Tölz. Bei der Caritas-Fachstelle ist man besorgt über die Entwicklung, für Beratungen gibt es dort derzeit eine Warteliste. "Der Anstieg beim Alkoholkonsum ist massiv", sagt Michael Hanfstaengl, Leiter der Fachambulanz für Suchtkranke. Er berichtet von 15 Prozent mehr Klienten im Vergleich zu 2019, die sich an die beiden Caritas-Beratungsstellen in Geretsried und Bad Tölz gewandt haben. Mehr dazu lesen Sie hier.

Landkreis reißt Inzidenz-Hürde

Montag, 22. März, 16.53 Uhr: Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz vom vergangenen Freitag bis Sonntag an drei aufeinanderfolgenden Tagen die 50 überschritten hat, gelten ab Dienstag, 23. März, auch in Bad Tölz-Wolfratshausen striktere Corona-Einschränkungen. Wie das Tölzer Landratsamt mitteilt, dürfen bei privaten Treffen vorläufig nur noch maximal fünf Personen aus zwei Haushalten zusammenkommen, Kinder unter 14 bleiben bei der Berechnung unberücksichtigt. Für kontaktfreien Sport unter freiem Himmel dürfen maximal fünf Personen oder Gruppen von bis zu 20 Kindern zusammenkommen. Und auch die Geschäfte sind nicht mehr uneingeschränkt zugänglich. Wer shoppen gehen will, muss sich im sogenannten "Click & Meet"-Verfahren einen Termin buchen. Gleiches gilt für Museen und Gedenkstätten. Büchereien und auch Buchhandlungen bleiben dagegen auch weiter geöffnet. Die Verschärfungen werden erst zurückgenommen, wenn die Inzidenz an drei Tagen hintereinander wieder unter 50 lag. Am Montag meldete das Robert-Koch-Institut für den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen eine Inzidenz von 63,3.

Zwei weitere Todesfälle

Montag, 22. März, 16.51 Uhr: Im Zusammenhang mit Corona hat es im Landkreis zwei weitere Todesfälle gegeben. Nach Angaben des Tölzer Landratsamts waren die beiden Opfer schon im gehobenen Alter, Jahrgang 1937 und Jahrgang 1945. Bei beiden wurde die britische Virusvariante nachgewiesen. Die Zahl der Todesfälle in Bad Tölz-Wolfratshausen steigt damit auf insgesamt 61 seit Ausbruch der Pandemie. Im Landkreis sind aktuell 101 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Dazu kommen zehn weitere Infektionsfälle in der Fachklinik Lenggries. Von den zehn positiv getesteten Patienten haben neun ihren Wohnsitz allerdings außerhalb des Landkreises, nur einer fließt also in die Statistik des Tölzer Landratsamts mit ein. Ein Teil der Betroffenen verbringt die Isolation zu Hause. Nach dem Corona-Ausbruch in der Klinik wurden auf Initiative des Gesundheitsamts am Montag alle Mitarbeiter und Patienten für einen PCR-Test abgestrichen. Zudem gilt in der Klinik vorläufig ein Aufnahme- und Besucherstopp. Und auch in einem Wolfratshauser Seniorenheim sind nach einem Reihentest drei weitere Fälle bekannt geworden. Dort erhöht sich die Zahl der Betroffenen auf sechs.

Inzidenz steigt auf 64,1

Sonntag, 21. März, 15:21: Die Inzidenz im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ist über das Wochenende noch einmal gestiegen. Am Sonntag lag sie bei 64,1, der Trend ist also weiterhin zu mehr Infektionszahlen. Auch im Landkreis München (76,8) ist der 7-Tages-Richtwert noch enimal gestiegen, in beiden Bezirken wären also auch ohne die ohnehin schon am Freitag erfolgte Order der Staatsregierung, weitere Öffnungen nicht zuzulassen, keine Öffnungsschritte vollzogen worden. Etwas bessere Nachrichten gibt es aus dem benachbarten Bezirk Weilheim-Schongau: Dort sank die Inzidenz ein wenig auf 73,1.

Corona-Fall in Seniorenheim

Freitag, 19. März, 16.12 Uhr: Die Zahl der Infizierten im Landkreis steigt. Laut Landratsamt waren am Freitag 103 Personen nachweislich coronapositiv, 44 davon haben sich mit der britischen Virus-Variante angesteckt. Die 103 infizierten Personen wohnen in: Bad Tölz (16), Benediktbeuern (4), Dietramszell (3), Egling (9), Geretsried (35), Icking (1), Kochel am See (2), Königsdorf (6), Lenggries (1), Münsing (2), Wackersberg (3) und Wolfratshausen (21). Auch in einem Seniorenheim in Wolfratshausen sind drei Fälle aufgetaucht. Die Betroffenen waren alle noch nicht geimpft. Eine 9. Klasse an der Realschule in Geretsried ist nach einem positiven Fall in Quarantäne.

Gesundheitsamt erwartet Verschärfung der Lage nach Ostern

Freitag, 19. März, 16.01 Uhr: Die Inzidenz im Landkreis ist im Vergleich zu den Nachbarlandkreisen noch relativ gering. Das Gesundheitsamt im Tölzer Landratsamt stellt sich aber auf eine Verschärfung der Lage nach Ostern ein. In der Behörde auf der Tölzer Flinthöhe sind drei Teams mit insgesamt 70 Personen damit beschäftigt, die Pandemie einzudämmen. Sie halten Kontakt zu Infizierten, versuchen, die Infektionsketten nachzuvollziehen und organisieren die Kontrolle bei Einreisen. Wie der Maschinenraum der Corona-Bekämpfung im Landratsamt funktioniert. lesen Sie hier.

Gesundheitsministerium lehnt Antrag auf Lockerung ab

Freitag, 19. März, 9.24 Uhr: Wegen der steigenden Infektionszahlen wird es am Montag, 22. März, bayernweit nicht die in Aussicht gestellten Lockerungen der Corona-Beschränkungen geben. Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat am Donnerstagabend auch einen entsprechenden Antrag des Tölzer Landratsamts abgelehnt. Landrat Josef Niedermaier (Freie Wähler) zeigte sich darüber enttäuscht. "Wir können die Entscheidung des Gesundheitsministeriums nur schwer nachvollziehen, zumal Öffnungsmöglichkeiten ja für Gastro und Kulturbereich medienwirksam in Aussicht gestellt wurden", sagt er. Durch die frühzeitige Antragstellung habe das Landratsamt für die Unternehmer und Gastronomen Planungssicherheit schaffen wollen, schließlich hätten diese vor einer Öffnung zum Beispiel der Kinos und Gaststätten für ihre Hygienekonzepte unbedingt einen gewissen Vorlauf gebraucht. "Dass die jetzige Entscheidung Frust und viel Ärger hervorruft, ist absolut nachvollziehbar", so Niedermaier. Er richtet sich deshalb mit einem eindringlichen Appell an die Bundes- und Landespolitik: "Es braucht jetzt dringend verlässliche Konzepte. Das Hin und Her halten diese Branchen finanziell und mental nicht mehr aus." Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hatte die Ablehnung weiterer Öffnungsschritte damit begründet, dass "aufgrund des landesweit besorgniserregenden Anstiegs der Infektionen bayernweit nicht mehr von einer stabilen Lage im Sinn der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ausgegangen werden kann". Diese Regelung gilt ungeachtet der je nach Landkreis unterschiedlichen Sieben-Tage-Inzidenzen. Vor weiteren Planungsschritten, so Holetschek, seien zunächst die Beratungen der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder am 22. März abzuwarten".

Wer am schnellsten impft

Donnerstag, 18. März, 11.49 Uhr: Im Landkreis sind bislang knapp 5000 Bürger komplett durchgeimpft. Ob das im Vergleich mit den anderen Landkreisen um München gut oder schlecht ist - ein Vergleich.

Corona-Schnelltests auf der Flinthöhe

Donnerstag, 18. März, 10.55 Uhr: Wer im südlichen Landkreis lebt, hat von Montag, 22. März, an die Möglichkeit, im Corona-Testzentrum auf der Flinthöhe einen Schnelltest zu machen. Diese werden von Montag bis Freitag zwischen 14 und 18 Uhr durchgeführt. Allerdings ist dafür ein vorherige Anmeldung notwendig. Die Anmeldung läuft über die Internetseite www.coronatest-toelz.de.Dazu ist eine gültige E-Mail-Adresse notwendig, da der Termin per E-Mail bestätigt und auch das Testergebnis ausschließlich per E-Mail zugestellt wird, so das Landratsamt. Zum Termin selbst muss zudem der Personalausweis mitgebracht werden. An einem ähnlich zentralen Angebot im Nordlandkreis werde noch gearbeitet.

Erleichterung des Lockdowns

Mittwoch, 17. März, 18.34 Uhr: Wie im Stufenplan zur Lockerung der Corona-Beschränkungen vorgesehen, plant das Tölzer Landratsamt, am kommenden Montag, 22. März, die Gaststätten, Kultureinrichtungen und den Vereinssport wieder langsam zu öffnen. Dafür muss die Kreisbehörde allerdings eine sogenannte Allgemeinverfügung erlassen. Diese muss vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit auch erst noch genehmigt werden. Die entsprechenden Unterlagen hat die Kreisbehörde am Mittwochnachmittag eingereicht, erklärte Behördensprecherin Marlis Peischer. Nach Paragraf 27 Absatz 1 der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung könne die Kreisverwaltungsbehörde weitere Öffnungsschritte zulassen, so Peischer, wenn mindestens 14 Tage in Folge die Sieben-Tage-Inzidenz den Wert von 100 nicht überschritten hat und die Entwicklung des Infektionsgeschehens stabil erscheint. "Diese Voraussetzungen wurden intensiv geprüft", so Peischer, mit dem Ergebnis, dass weitere Öffnungsschritte möglich seien. Wir hoffen nun, dass das Gesundheitsministerium das Einvernehmen schnell erteilt, damit die Betreiber schnellstmöglich Planungssicherheit haben", wird Landrat Josef Niedermaier (Freie Wähler) in der Pressemitteilung des Landratsamts zitiert. Ohne das Einvernehmen können die weiteren Öffnungsschritte am Montag nicht in Kraft treten. "Es hängt also alles an der Antwort des Ministeriums. Sobald die Antwort vorliegt, werden wir bekanntmachen, ob die Außengastronomie und Kultureinrichtungen am Montag öffnen können." Sollte es zu den Öffnungen kommen, wäre laut Kreisbehörde ein Schnelltest oder Selbsttest mit negativem Testergebnis erforderlich. Zudem müssen die Betreiber bestimmte Rahmenhygienekonzepte umsetzen, die noch bekannt gegeben werden.

Fallzahlen und Inzidenz steigen

Mittwoch, 17. März, 15:30 Uhr: Die dritte Welle nimmt auch im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Fahrt auf. Für den Mittwoch meldet das Robert-Koch-Institut einen neuerlich leicht gestiegenen Sieben-Tage-Inzidenz-Wert, und zwar von 47,7 am Vortag auf 48,5. Damit bleibt der Kreis allerdings immer noch unter der kritischen Marke von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen, wenn auch knapp. Am Mittwoch veröffentlichte die Kreisbehörde kein Update zu den Zahlen. In den sozialen Medien aber spricht das Landratsamt am Mittwoch von 79 Infizierten, fünf mehr als noch am Dienstag. Bei 40 von ihnen wurde die britische Variante festgestellt. Ein offizielles Update der Kreisbehörde mit Einzelheiten wird jedoch erst wieder am Freitag erwartet.

Die am Vortag bekannten Infizierten verteilten sich indes wie folgt auf die einzelnen Kommunen: Die meisten zählt Geretsried mit 24, gefolgt von Bad Tölz mit 14 und Egling mit neun. Sieben positiv Getestete leben in Wolfratshausen, fünf in Königsdorf und vier in Wackersberg. Jeweils zwei Fälle sind in Lenggries, Benediktbeuern und Dietramszell bekannt, jeweils einer in Eurasburg, Greiling und Münsing. 63 der 74 infizierten Personen zeigten Krankheitsanzeichen, elf Personen waren symptomfrei. Acht Personen waren am Dienstag in stationärer Behandlung, davon wurden fünf Personen intensivmedizinisch behandelt, drei Menschen mussten beatmet werden.

Astra-Zeneca-Stopp verlangsamt Impfkampagne

Dienstag, 16. März, 17.32 Uhr: Die Impfkampagne im Landkreis hat noch nicht richtig Tempo aufgenommen. Der Stopp der Impfungen mit Astra Zeneca verlangsamt den Prozess nun zusätzlich - und das bei einer wieder steigenden Zahl an Neuinfektionen. Laut Landratsamt sind in Bad Tölz-Wolfratshausen aktuell 74 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infinziert, davon mehr als die Hälfte mit der britischen Virus-Variante. Was bedeutet das nun für den Fortgang der Impfungen?

Kontaktbeschränkungen werden wieder verschärft

Dienstag, 16. März, 17.23 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis ist noch einmal gestiegen. Laut Robert-Koch-Institut lag der Wert am Dienstag in Bad Tölz-Wolfratshausen bei 47,7 - und damit nur noch knapp unter der einschneidenden Marke von 50. Sollte die 50 an drei Tagen hintereinander gerissen werden, hätte das weitreichende Folgen. Dann würde der Lockdown wieder verschärft: Shoppen wäre dann nur noch nach vorheriger Anmeldung in den Geschäften möglich; auch in den Museen müsste man sich einen Besuchstermin buchen; und Sport im Freien dürften nur noch fünf Personen aus maximal zwei Haushalten miteinander treiben. Auch bei den Gaststätten schaut man gebannt auf die weitere Entwicklung. Die Wirte dürfen kommenden Montag nämlich eigentlich ihren Außenbereich für Gäste öffnen. Bei einem stabilen Wert über 50 fällt ein spontanes Essengehen allerdings aus. Dann muss man sich im Lokal einen Tisch reservieren und zudem einen tagesaktuell negativen Schnell- oder Selbsttest vorweisen. Liegen am Freitag, Samstag und Sonntag die Werte also über 50, dann wird es kommenden Montag nichts mit einem gemütlichen Biergartenbesuch - vollkommen ungeachtet des Wetters. Eine Änderung gibt es indes jetzt schon. Weil im Landkreis an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Inzidenz über 35 lag, werden die Kontaktbeschränkungen wieder verschärft. Von Mittwoch, 17. März, an dürfen sich nur noch maximal fünf Personen aus höchstens zwei Hausständen treffen. Kinder unter 14 Jahren bleiben bei dieser Berechnung unberücksichtigt.

Hier kann man Schnelltests in Wolfratshausen machen

Montag, 15. März, 17.13 Uhr: Worüber die Politik noch diskutiert, führen Ines Lobenstein und ihr Team in Wolfratshausen bereits täglich gratis durch: Am Schwank-Eck in Wolfratshausen wird weiter getestet. Hier alle wichtigen Informationen.

Geretsried wieder zweistellig, aber sinkende Inzidenz

Mittwoch, 10. März, 15:59 Uhr: Die größte Stadt im Landkreis verzeichnet leicht steigende Corona-Zahlen: Waren am Dienstag noch acht Infizierte in Geretsried bekannt, so meldete die Kreisbehörde am Mittwoch elf. Betrachtet man hingegen den gesamten Landkreis, bleiben die Fallzahlen annähernd gleich hoch: 45 Personen waren am Mittwoch positiv auf Covid-19 getestet - eine weniger als am Vortag. Unter ihnen sind weiterhin 16 Menschen, bei denen die britische Variante des Virus nachgewiesen wurde. Das Landesamt für Gesundheit meldet einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 25,80 - einen Tag zuvor lag dieser noch bei 32,83. 56 Personen befinden sich aktuell zudem als Kontaktpersonen in Quarantäne.

Von den 45 derzeit Infizierten wohnen, neben den erwähnten elf Geretsriedern, acht in Bad Tölz und jeweils fünf in Lenggries, Kochel am See und Wackersberg. Aus Wolfratshausen werden drei Fälle gemeldet, aus Königsdorf zwei und jeweils einer aus Bad Heilbrunn, Benediktbeuern, Dietramszell und Eurasburg. Sechs Patienten müssen in der Klinik behandelt werden, zwei werden beatmet.

Zudem meldet die Kreisbehörde einen positiven Fall an der Berufsfachschule für Krankenpflege in Bad Tölz. Von der Quarantäne betroffen sind 23 Personen.

Weiteres Todesopfer, steigende Inzidenz

Dienstag, 9. März, 16.10 Uhr: Die Corona-Pandemie hat im Landkreis ein weiteres Todesopfer gefordert. Wie die Kreisbehörde am Dienstag mitgeteilt hat, ist eine Person Jahrgang 1938 im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Damit erhöht sich die Gesamtzahl derer, die mit oder am Coronavirus gestorben, auf 59. Derweil sind aktuell 46 Personen positiv auf Corona getestet, darunter 16, bei denen die britische Variante nachgewiesen wurde. Das Landesamt für Gesundheit meldet für den Landkreis einen Sieben-Tages-Wert von 32,83 - mehr als zwei Punkte höher als am Vortag. 54 Personen befinden sich zudem als Kontaktpersonen in Quarantäne. Die meisten Infizierten, nämlich zehn, wohnen in Bad Tölz, gefolgt von Geretsried mit acht und Wackersberg mit sechs. In Kochel am See sind fünf Fälle bekannt, in Lenggries vier und in Wolfratshausen drei. Jeweils ein Infizierter wohnt in Bad Heilbrunn, Benediktbeuern, Bichl, Dietramszell, Egling, Eurasburg, Gaißach, Königsdorf, Münsing und Schlehdorf. Von acht Personen im Krankenhaus liegen drei auf der Intensivstation, zwei müssen auch beatmet werden.

Die Kreisbehörde meldet obendrein, dass der Hausbesuchsdienst zur Corona-Impfung in dieser Woche startet. Wer pflegebedürftig ist oder aus anderer körperlicher Einschränkung heraus nicht das Haus verlassen kann, wird nach Anmeldung durch ein mobiles Team zuhause immunisiert.Der BRK-Kreisverband unterstützt die Aktion mit einem Fahrzeug und einem Fahrer. Landrat Josef Niedermaier (FW) ist froh und dankbar: "Danke an alle, die hier so schnell und unkompliziert zusammengewirkt haben", wird er in einer Pressemeldung zitiert. Pro Tour werden am Anfang maximal 20 Patientinnen und Patienten angefahren, insgesamt geht man von höchstens 220 Personen aus, die in den Kreis derer fallen, die diesen Dienst benötigen. Hinter dem Hausbesuchsdienst stecke jede Menge an Organisation und Logistik, sagt die Kreisbehörde. Meldungen müssten erfasst, Aufklärungs- und Einverständnisbögen im Vorfeld erteilt und Touren personell besetzt und zusammengestellt werden. "Und natürlich muss sichergestellt sein, dass entsprechend Impfstoff vorhanden ist und verimpft werden kann", sagt Behördensprecherin Marlis Peischer. Wer durch den Hausbesuchsdienst geimpft wird, wird im Vorfeld noch einmal angerufen und informiert. Damit dies alles funktioniert, wurde im Landratsamt eine eigene Task Force gegründet. Dr. Jörg Lohse hofft nun, dass der Hausbesuchsdienst gut funktioniert, sagt aber auch: "Wir schauen uns die ersten Touren genau an und sehen dann, ob und gegebenenfalls wo wir nachjustieren müssen." Und er bittet nochmals darum, den Dienst denen vorzubehalten, die ihn wirklich benötigen. "Wer zum Beispiel durch die Hilfe von Angehörigen oder eines Nachbarn die Möglichkeit hat, ins Impfzentrum zu kommen, muss das bitte unbedingt tun."

Inzidenz wieder über 30

Montag, 8. März, 16.05 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis, die das Landesamt für Gesundheit am Montag bekanntgegeben hat, ist leicht gestiegen - von 27,36 am Sonntag auf 30,49. Damit liegt sie allerdings weiter unter dem Wert von 35, weshalb Lockerungen gelten. Das teilt die Kreisbehörde mit und verweist auf den Öffnungsplan auf ihrer Webseite (https://www.lra-toelz.de/oeffnungsplan-bayern). Wie der Inzidenz-Wert gibt es auch bei den absoluten Corona-Fallzahlen eine leichte Steigerung: 48 Personen waren am Montag positiv getestet, vier mehr als am Tag zuvor. Unter ihnen sind 15 Personen, bei denen die britische Variante des Coronavirus nachgewiesen wurde, zwei mehr als am Sonntag. 57 Personen befinden sich zudem derzeit als Kontaktpersonen in Quarantäne. Das größte Infektionsgeschehen verzeichnet weiterhin Geretsried mit zehn, gefolgt von Bad Tölz mit neun und Lenggries mit sieben Fällen. Einen weniger gibt es in Wackersberg, fünf sind aus Kochel am See bekannt und vier werden aus Wolfratshausen gemeldet. Bad Heilbrunn, Benediktbeuern, Bichl, Dietramszell, Egling, Gaißach und Münsing haben jeweils einen Infektionsfall.

Sinkende Gesamtzahlen und Inzidenz, aber steigende Variantenfälle

Sonntag, 7. März, 14.35 Uhr: Sie sinken langsam, die Corona-Infektionen im Landkreis, aber sie sinken - zumindest, was die absoluten Zahlen angeht. Am Sonntag meldete die Kreisbehörde 44 Personen, die positiv auf das Virus getestet wurden - sechs weniger als zu Beginn des Wochenendes. Unter ihnen sind jedoch 13, bei denen die britische Variante nachgewiesen wurde - einer mehr als noch am Freitag. Zudem sind 66 Landkreisbürger aktuell als Kontaktpersonen unter Quarantäne gestellt. Die Sieben-Tages-Inzidenz sinkt nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit auf 27,36.

Die meisten aktiven Infektionsfälle im Landkreis werden mit neun weiterhin aus Geretsried gemeldet. Es folgen Bad Tölz mit sieben und Kochel am See und Lenggries mit jeweils sechs. In Wackersberg leben vier positiv Getestete, in Wolfratshausen drei. Jeweils zwei Infizierte sind in den Gemeinden Dietramszell und Egling bekannt, jeweils einer in Bad Heilbrunn, Benediktbeuern, Bichl, Gaißach und Münsing. 14 der 44 sind laut Landratsamt symptomfrei. Zehn Personen liegen im Krankenhaus, ein Erkrankter muss auch beatmet werden.

Corona-Lage stagniert

Freitag, 5. März, 16.20 Uhr: Die Corona-Zahlen im Landkreis stagnieren. Am Freitag meldete das Landratsamt 50 nachgewiesene Infektionen, darunter zwölf mit der britischen Virusvariante. Das Landesamt für Gesundheit veröffentlichte einen Inzidenzwert von 37,52, eine leichte Steigerung gegenüber dem Vortag mit 36,74. 94 Bürger befinden sich derzeit als Kontaktpersonen in Quarantäne. Die meisten Infizierten zählen Geretsried und Kochel mit je zehn, Lenggries mit sechs und Tölz mit fünf. Jeweils drei positiv Getestete werden aus Dietramszell, Gaißach und Wackersberg gemeldet, jeweils zwei aus Wolfratshausen und Egling. Ein Corona-infizierter lebt jeweils in Bad Heilbrunn, Benediktbeuern und Königsdorf. 36 der 50 infizierten Personen zeigen laut Landratsamt Krankheitsanzeichen, 14 Personen seien symptomfrei. Neun Personen sind in stationärer Behandlung, davon werden zwei Personen intensivmedizinisch behandelt, die aber nicht beatmet werden müssen. Die Zahl derer, die mit oder am Coronavirus gestorben sind, liegt unverändert bei 58 seit Beginn der Pandemie. Die Gesamtzahl der Infizierten beträgt aktuell 3572 Personen, hiervon wurde bei insgesamt 38 Personen die britische Variante des Coronavirus nachgewiesen. 3464 Personen wurden aus der Quarantäne wieder entlassen, sie gelten als genesen.

Aktuell keine Beatmungspatienten

Donnerstag, 4. März, 14.25 Uhr: Laut Landesamt für Gesundheit haben sich im Landkreis am Donnerstag fünf Corona-Verdachtsfälle bestätigt - ein paar weniger als am Donnerstag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt deshalb leicht und liegt in Bad Tölz-Wolfratshausen nun bei 36,74. Aktuell gelten im Landkreis damit nun 50 Personen als nachweislich infiziert. 36 davon zeigen Krankheitsanzeichen, 14 Personen sind symptomfrei. Im Krankenhaus müssen derzeit acht Corona-Patienten behandelt werden, zwei davon liegen auf der Intensivstation. Maschinell beatmet muss derzeit niemand aus dem Landkreis.

Erstimpfungen nun doch wieder möglich

Donnerstag, 4. März, 13.25 Uhr: Im Landkreis können von Freitag an nun doch wieder Termine für Erstimpfungen vergeben werden. Anfang der Woche hatte das Tölzer Landratsamt noch mitgeteilt, dass wegen Impfstoffmangels in den nächsten beiden Woche nur die anstehenden Zweitimpfungen abgewickelt werden könnten - das allerdings ist falsch. Die Fehlinformation sei auf eine "interne Kommunikationspanne" zurückzuführen, wie Behördensprecherin Sabine Schmid sagt. Zwar sei von Biontech/Pfizer aktuell tatsächlich nur so viel Impfstoff vorhanden, um bereits geimpfte Personen nachzuimpfen, vor allem von Astra Zeneca werden allerdings genug Lieferungen erwartet, um auch weiterhin Erstimpfungen vornehmen zu können, heißt es nun aus dem Landratsamt.

Fallzahlen mit Seitwärtsbewegung

Mittwoch, 3. März, 16.28 Uhr: Das Landratsamt hat für den Mittwoch 52 Personen gemeldet, die positiv auf das Coronavirus getestet sind. Unter ihnen befinden sich laut Kreisbehörde acht Personen, bei denen die britische Variante des Virus nachgewiesen wurde. Weitere 109 Landkreisbewohner sind als Kontaktpersonen in Quarantäne. Das Landesamt für Gesundheit meldet einen Sieben-Tages-Wert von 40,65. Zum Vergleich: Am Tag davor lag dieser bei 42,21. Das größte Infektionsgeschehen verzeichnet derzeit Kochel mit acht, gefolgt von Geretsried mit sieben sowie Tölz und Lenggries mit jeweils sechs positiven Fällen. Aus Wolfratshausen, Benediktbeuern und Bichl werden je vier gemeldet, aus Königsdorf und Gaißach drei. Zwei Infizierte leben jeweils in Egling und Wackersberg, jeweils einer in Dietramszell und Heilbrunn. Von acht Personen, die in der Klinik behandelt werden müssen, liegen drei auf der Intensivstation, einer wird beatmet.

Corona-Inzidenz sinkt minimal

Dienstag, 2. März, 14.47 Uhr: Laut Landesamt für Gesundheit haben sich im Landkreis am Dienstag sechs neue Corona-Fälle bestätigt - etwas weniger als am Dienstag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt deshalb leicht und liegt nun bei 42,21. Dem Landratsamt zufolge gibt es in Bad Tölz-Wolfratshausen aktuell damit nun 50 nachgewiesene Corona-Infektionen, darunter auch zwölf mit der britischen Virusvariante. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Geretsried (12), Kochel am See (8) und Bad Tölz (6). Neun Betroffene sind zur Behandlung im Krankenhaus, vier davon liegen auf der Intensivstation, drei müssen auch beatmet werden. Mehr über die irritierende Impfpraxis hier: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/pandemie-in-bad-toelz-wolfratshausen-irritierende-impfpraxis-1.5222305

Dem Landkreis geht der Impfstoff aus

Montag, 1. März, 17.07 Uhr: In den kommenden zwei Wochen können in den beiden Impfzentren im Landkreis nur Zweitimpfungen vorgenommen werden. Wie das Tölzer Landratsamt mitteilt, werde kurzfristig zwar noch einmal eine neue Lieferung erwartet, dieser Impfstoff werde aber vorläufig nur dafür ausreichen, die anstehenden Zweitimpfungen vornehmen zu können. "Wir wissen, dass das eine sehr unbefriedigende Situation ist", heißt es dazu aus dem Landratsamt. Momentan sei Impfstoff eben noch Mangelware. In den kommenden Tagen könnten jedenfalls keine neuen Termine für Erstimpfungen vergeben werden.

Corona-Fälle gehen weiter leicht zurück, Inzidenz steigt

Montag, Montag, 1. März, 14.03 Uhr: Die Infektionen im Landkreis haben erneut leicht abgenommen. Die aktuelle Anzahl liegt bei 51. Dies teilte das Landratsamt am Montagmittag mit. Bei acht der positiv auf Covid-19 getesteten Personen wurde die britische Virusvariante nachgewiesen. 116 Personen befinden sich aktuell in Quarantäne, da sie vom Gesundheitsamt als Kontaktperson der Kategorie 1 eingestuft wurden. Die 51 nachweislich Infizierten wohnen in Bad Heilbrunn (1), Bad Tölz (5), Benediktbeuern (4), Bichl (4), Dietramszell (1), Gaißach (1), Geretsried (10), Greiling (1), Kochel am See (7), Königsdorf (4), Lenggries (7), Wackersberg (3) und Wolfratshausen (3). 36 der Betroffenen zeigen laut Landratsamt Krankheitsanzeichen. Zehn sind in stationärer Behandlung, davon werden fünf intensivmedizinisch behandelt, drei werden beatmet. Die Sieben-Tage-Indzidenz im Landkreis liegt laut Angaben des Landesamts für Gesundheit vom Dienstag bei 45,34 Infektionen pro 100.000 Einwohner in der vergangenen Woche. Die Zahl derer, die mit oder am Coronavirus gestorben sind, liegt unverändert bei 58 seit Beginn der Pandemie. Die Gesamtzahl der Infizierten seit Pandemiebeginn beträgt aktuell 3.543 Personen, hiervon wurde bei insgesamt 27 Personen die britische Variante des Coronavirus nachgewiesen. 3.434 Personen wurden aus der Quarantäne wieder entlassen, sie gelten als genesen.

Landkreis meldet 58. Todesfall

Sonntag, 28. Februar, 15.14 Uhr: Im Landkreis gibt es einen neuen Corona-Todesfall. Laut Landratsamt handelt es sich um eine Person Jahrgang 1927. Die Anzahl der Todesopfer erhöht sich damit auf 58. Die Corona-Infektionen im Landkreis sind im Vergleich zu Freitag leicht zurückgegangen: Die Kreisbehörde meldete am Sonntag insgesamt 53 positiv Getestete in Isolation. Bei 16 von ihnen konnte die britische Virusvariante nachgewiesen werden. Elf Personen werden stationär behandelt, davon fünf intensivmedizinisch, drei müssen beatmet werden. Zudem sind 132 Kontaktpersonen in Quarantäne. Auch der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist im Vergleich zum Freitag leicht gesunken: Das Landesamt für Gesundheit meldet am Sonntag 38,31 Infektionen pro 100.000 Einwohner im Landkreis.

Impfung in Pflegeheimen fast abgeschlossen

Freitag, 26. Februar, 16:42 Uhr: In 23 von 28 Alten- und Pflegeheimen im Landkreis sind die meisten Bewohner, aber auch das Personal bereits zum zweiten Mal gegen Corona geimpft worden. Das teilt das Landratsamt mit. Landrat Josef Niedermaier spricht von einer "insgesamt positiven Bilanz", die meisten Menschen hätten sich impfen lassen. Dennoch müsse weiter immunisiert werden, auch bei den Neuzugängen. Auch seien bereits 3600 Landkreisbürger im Alter über 80, die zu Hause wohnen, zumindest einmal geimpft worden.

Landratsamt kündigt Impfung zu Hause an

Freitag, 26. Februar, 16.32 Uhr: Für impfeberchtigte Lankreisbürger, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, gibt es bald ein neues Angebot: Das Landratsamt hat mobile Teams für angekündigt, die Hausbesuche zur Immunisierung machen. Anmelden können sich Betroffene bereits jetzt. Die Imofaufklärung und die Einverständniserklärung müssen bereits erfolgt sein. Organisiert wird das Projekt durch den ärztlichen Koordinator Jörg Lohse und das Landratsamt.

Inzidenz leicht gestiegen

Freitag, 26. Februar, 16:27 Uhr: Der Landkreis hat am Freitag drei neue Infektionen gemeldet. 60 Personen sind demnach aktuell nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, darunter elf mit der britischen Variante, die als besonders ansteckend gilt. 123 Personen sind zudem aktuell als Kontaktpersonen in Quarantäne. Die meisten Infizierten zählen Geretsried mit 17 und Bad Tölz mit acht. Einen größeren Ausbruch gibt es zudem in Königsdorf, wo inzwischen sieben Personen positiv getestet wurden. Zehn der 60 Infizierten müssen im Krankenhaus behandelt werden, davon fünf auf der Intensivstation. Der 7-Tage-Inzidenzwert für Freitag liegt bei 44,56 Ansteckungen pro 100.000 Einwohner.

Leicht sinkende Fallzahlen trotz Variante

Donnerstag, 25. Februar, 15.50 Uhr: Es ist ein Auf und Ab wie bei hohem Seegang: Die Corona-Fallzahlen sind im Landkreis leicht gesunken, auch wenn unter den 57 am Mittwoch positiv Getesteten bei 13 die ansteckendere britische Variante nachgewiesen wurde. Zum Vergleich: Am Vortag waren es noch 66 Infizierte, davon 19 mit der Mutante B.1.1.7. Das Landesamt für Gesundheit meldet einen Inzidenzwert von 43,00 - marginal unter der gestrigen Marke von 43,78.

Allerdings hat sich am Mittwoch die Anzahl derjenigen erhöht, die im Landkreis unter Quarantäne stehen: Mit 113 sind das elf mehr als am Vortag. Die meisten Infektionen zählt weiterhin Geretsried mit 15, gefolgt von Bad Tölz mit neun und Lenggries mit fünf. Jeweils vier Betroffene wohnen in Bad Heilbrunn, Benediktbeuern und Wolfratshausen, drei in Bichl und Königsdorf, jeweils zwei in Dietramszell, Gaißach, Greiling und Wackersberg sowie je einer in Kochel und Eurasburg.

Sieben-Tage-Wert steigt wieder leicht

Mittwoch, 24. Februar, 15.55 Uhr: Am Mittwoch hat sich in Bad Tölz-Wolfratshausen laut Landesamt für Gesundheit in 13 neuen Fällen der Corona-Verdacht bestätigt. Am Mittwoch vor einer Woche lag die Zahl der Neuansteckungen nicht ganz so hoch, die Sieben-Tage-Inzidenz steigt deshalb noch einmal leicht an und liegt nun bei 43,78. Laut Tölzer Landratsamt gibt es im Landkreis damit nun derzeit 66 Erkrankte, darunter auch ein weiterer Fall, in dem die britische Variante des Coronavirus nachgewiesen werden könnte. 19 der aktuell 66 Infizierten haben sich also mit dieser Mutante angesteckt. Schwerpunkte des momentanen Infektionsgeschehens sind Geretsried (21) und Bad Tölz (12). Von den 66 infizierten Personen zeigen 43 Krankheitsanzeichen, 23 Personen sind symptomfrei. Neun Personen befinden sich in stationärer Behandlung im Krankenhaus, davon werden sechs Personen intensivmedizinisch behandelt, drei davon müssen auch beatmet werden. Coronabedingte Todesfälle sind schon dagegen schon länger nicht mehr bekannt geworden, den bislang letzten teilte das Landratsamt vor gut einer Woche mit.

Mehrere Ansteckungen mit britischer Mutante

Dienstag, 23. Februar, 14.57 Uhr: Im Landkreis breitet sich offenbar die britische Variante des Coronavirus aus. Laut Landratsamt gibt es in Bad Tölz-Wolfratshausen derzeit 56 nachgewiesene Corona-Fälle, bei 18 davon konnte die Virus-Mutante B.1.1.7 nachgewiesen werden. Die Häufung der Fälle rührt auch daher, dass für den Nachweis der britischen Variante nicht mehr das gesamte Genom des Virus sequenziert werden muss, aufgrund einer geänderten Vorgabe reicht nun die Untersuchung auf zwei Punktmutationen. Die britische Virusvariante wurde bislang in Wolfratshausen, Bad Tölz, Geretsried und Lenggries festgestellt. Ein Zusammenhang zwischen den Fällen könnte laut Landratsamt noch nicht hergestellt werden. Womöglich ist die Mutante aber der Grund für ein wieder stärkeres Infektionsgeschehen. Am Dienstag haben sich laut Landesamt für Gesundheit 13 neue Ansteckungen bestätigt. Die Sieben-Tage-Inzidenz legt deshalb wieder zu und steigt auf 40,65.

Sieben-Tage-Wert steigt wieder leicht

Montag, 22. Februar, 15.21 Uhr: Am Montag haben sich im Landkreis sieben Corona-Verdachtsfälle bestätigt - ein paar mehr als am Montag vor einer Woche. Die zuletzt stark gesunkene Sieben-Tage-Inzidenz steigt deshalb wieder leicht an. Sie liegt laut Landesamt für Gesundheit in Bad Tölz-Wolfratshausen nun bei 30,49. Nach Angaben des Tölzer Landratsamts sind im Landkreis damit derzeit nun 48 aktive Corona-Fälle bekannt, die meisten davon gibt es in Geretsried (17) und Bad Tölz (11). Zwölf Infizierte befinden sich zur Behandlung im Krankenhaus, sechs davon liegen auf der Intensivstation, zwei müssen auch beamtet werden.

Wolfratshauser Fieberambulanz muss Praxis räumen

Sonntag, 21. Februar, 16.30 Uhr: Die Fieberambulanz in der alten Radiologiepraxis am Wolfratshauser Kreiskrankenhaus muss zum 5. März den Betrieb beenden. Die Räume werden gebraucht, um das benachbarte Impfzentrum erweitern zu können. Künftig sollen in den mehr Patienten als bisher geimpft werden.

Corona-Inzidenz sinkt unter Schwellenwert

Sonntag, 21. Februar, 16.18 Uhr: Im Landkreis sind am Wochenende erstmals seit Langem keine neuen Corona-Infektionen registriert worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt deshalb unter den Schwellenwert von 35 und liegt laut Landesamt für Gesundheit nun bei 25,8. Drei Infizierte haben ihre Isolationsphase übers Wochenende zudem überstanden und gelten nun als geheilt. Offiziell gibt es in Bad Tölz-Wolfratshausen damit derzeit 47 Corona-Kranke. Die meisten davon leben in Geretsried (18), Wolfratshausen (9) und Bad Tölz (7); zehn Gemeindegebiete im Landkreis gelten derzeit sogar als coronafrei. Von den 47 infizierten Personen zeigen 32 Krankheitsanzeichen, 15 Personen sind symptomfrei. Zwölf Personen befinden sich in stationärer Behandlung im Krankenhaus, davon werden fünf Personen intensivmedizinisch behandelt, ein Patient muss auch beatmet werden.

Corona-Ausbruch in Heim beendet

Freitag, 19. Februar, 14.21 Uhr: Das Sankt-Ursula-Heim in Geretsried hat im Landkreis lange Zeit den Inzidenzwert hoch gehalten, nun gilt der Corona-Ausbruch dort als beendet. Wie das Tölzer Landratsamt mitteilt, hatten sich bei dem Ausbruch in dem Heim seit Mitte Januar nach und nach 113 Personen angesteckt. Zehn davon mussten stationär im Krankenhaus behandelt werden, vier sind infolge der Infektion sogar gestorben. In der Fachklinik Lenggries dagegen gibt es immer noch aktive Fälle. Auch dort hat es kürzlich einen Corona-Ausbruch gegeben. Bislang wurden dort 21 Fälle nachgewiesen, vier Patienten und ein Mitglied des Personals sind noch in Isolation. Seit dem 6. Februar besteht für die geriatrische Fachklinik deshalb ein Aufnahmestopp und ein Besuchsverbot. Neben den fünf Betroffenen in der Klinik gibt es in Bad Tölz-Wolfratshausen noch 45 weitere aktuell Infizierte, die meisten davon in Geretsried (18) und Bad Tölz (13). Der Sieben-Tage-Wert sinkt auf 42,21.

Landratsamt korrigiert Zahl der Corona-Opfer

Donnerstag, 18. Februar, 16.16 Uhr: Das Tölzer Landratsamt hat die Zahl der coronabedingten Todesfälle im Landkreis nach unten korrigiert. Am Mittwoch hatte die Kreisbehörde zwei neue Fälle gemeldet, dabei sei es allerdings zu einer Dopplung gekommen, sagt Behördensprecherin Marlis Peischer. Tatsächlich sind in Bad Tölz-Wolfratshausen also bislang 57 Menschen während einer Corona-Infektion gestorben. Im Landkreis gibt es aktuell derweil 49 aktive Infektionsfälle - ein paar weniger als noch vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt deshalb weiter und liegt nun bei 43,78.

Zwei Todesfälle und mehr Impfstoff

Mittwoch, 17. Februar, 15.15 Uhr: Die Corona-Pandemie hat im Landkreis zwei weitere Todesopfer gefordert. Nach Angaben des Landratsamts sind zwei Menschen der Jahrgänge 1938 und 1932 gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der Todesopfer in Bad Tölz-Wolfratshausen auf insgesamt 58. Die Anzahl der Landkreisbewohner, die positiv auf das Virus getestet sind, sinkt unterdessen: 57 Personen sind derzeit infiziert, 117 weitere befinden sich in Quarantäne. Das Landesamt für Gesundheit veröffentlicht einen Inzidenzwert von 55,50.

Zwei Städte verzeichnen zweistellige Zahlen, was nachweislich infizierte Einwohner betrifft - und zwar Geretsried mit 19 und Bad Tölz mit 15. In Wolfratshausen steigen zwar die Zahlen, bisher sind es jedoch mit neun positiv Getesteten noch relativ wenige. Aus Lenggries werden drei Fälle gemeldet, ebenso aus Kochel am See. In Bad Heilbrunn und Königsdorf leben je zwei Infizierte. Ein Corona-Fall ist jeweils aus Gaißach, Schlehdorf und Wackersberg bekannt. 41 der 57 infizierten Personen zeigen laut Kreisbehörde Krankheitsanzeichen, 16 Personen seien hingegen symptomfrei. Elf Personen sind in stationärer Behandlung, davon werden vier Personen intensivmedizinisch behandelt und ein Mensch muss beatmet werden.

In den nächsten Wochen soll mehr Impfstoff in den Landkreis geliefert werden, vor allem von AstraZeneca. Die Impfzentren in Bad Tölz und Wolfratshausen sollen deshalb erweitert werden, so dass von April an dann nicht mehr nur - wie derzeit theoretisch - 300 Impfungen am Tag, sondern bis zu 1000 vorgenommen werden können.

Neue Mutanten-Verdachtsfälle entdeckt

Dienstag, 16. Februar, 16.58 Uhr: Dass Varianten des bislang bekannten Coronavirus nicht nur in den umliegenden Landkreisen, Regionen und Ländern grassieren, sondern längst auch in Bad Tölz-Wolfratshausen verbreitet sind, hat das Tölzer Gesundheitsamt bereits bestätigt. Am Dienstag meldete das Landratsamt nun weitere Fälle: Zu den drei bereits nachgewiesenen kommen zwei weitere hinzu. Betroffen sind hiervon zwei Menschen der Jahrgänge 1970 und 1991. Wie bei den vorangegangenen Fällen wurde bei ihnen eine sogenannte Punkt-Mutation festgestellt, die auf eine der Virusvarianten aus Südafrika, Großbritannien oder Brasilien hindeutet. Das Gesundheitsamt lasse derzeit alle coronapositiven Proben ganz gezielt auf mögliche Punkt-Mutationen untersuchen, heißt es seitens der Kreisbehörde. Dafür wird ein eng eingegrenzter Bereich des Virusgenoms genau analysiert. Sind diese bestimmten Punkt-Mutationen vorhanden, liege einer von den Virustypen vor, die zur Zeit unter besonderer Beobachtung stehen. Um feststellen zu können, um welche Mutation es sich jeweils genau handelt, wird dann im Labor das gesamte Virusgenom sequenziert. Bis zu einem Ergebnis dauere es in der Regel zehn bis 14 Tage. "Zudem sind die Labors ganz grundsätzlich angehalten, gleich fünf bis zehn Prozent aller positiven Corona-Proben diesen langen Testzyklus durchlaufen zu lassen", sagt Behördensprecherin Marlis Peischer. Insgesamt sind bis zum Dienstag 56 Landkreisbürger während einer Corona-Infektion gestorben. Aktuell sind 67 Landkreisbewohner positiv auf Covid-19 getestet und in Isolation. Mehr als 130 Personen befinden sich zudem in Quarantäne, da sie vom Gesundheitsamt als Kontaktpersonen eingestuft wurden. Geretsried verzeichnet weiterhin das größte Infektionsgeschehen mit 22 nachgewiesenen Fällen, gefolgt von Bad Tölz mit 15 und Lenggries mit sieben. Jeweils sechs Infizierte leben in Kochel am See und Wolfratshausen, aus Schlehdorf werden drei gemeldet. Zwei positiv Getestete wohnen jeweils in Bad Heilbrunn und Königsdorf, die Gemeinden Benediktbeuern, Dietramszell, Gaißach und Wackersberg verzeichnen jeweils eine nachgewiesene Infektion unter den Einwohnern. 45 der aktuell Infizierten zeigen dem Landratsamt zufolge Krankheitsanzeichen, 22 Personen seien indes symptomfrei. Zehn Personen müssen stationär im Krankenhaus behandelt werden, davon vier auf den Intensivstationen, ein Mensch muss beatmet werden.

Corona-Mutante breitet sich womöglich aus

Montag, 15. Februar, 17.30 Uhr: Bei drei positiv auf Corona getesteten Landkreisbewohnern wurde eine sogenannte Punktmutation gefunden, die auf eine der Virusvarianten aus Südafrika, Großbritannien oder Brasilien hindeutet. Das teilt die Kreisbehörde am Montag mit. Diese werden nun näher untersucht, was zwischen zehn und 14 Tagen dauern könne, heißt es. Derweil meldete die Kreisbehörde auch 66 Personen, die derzeit generell im Landkreis positiv auf Corona getestet und in Isolation sind. Mehr als 150 Personen befinden sich zudem aktuell in Quarantäne, weil sie als Kontaktpersonen gelten. Das Landesamt für Gesundheit veröffentlicht einen Inzidenz-Wert von 65,67.

Das größte Infektionsgeschehen gibt es nach wie vor in Geretsried mit 19 Fällen, gefolgt von Bad Tölz mit 18. In Wolfratshausen leben sieben Betroffene, in Lenggries sechs und in Kochel am See fünf. Jeweils zwei Infizierte werden aus Bad Heilbrunn und Königsdorf gemeldet, jeweils eine positiv getestete Person lebt in Benediktbeuern, Dietramszell, Gaißach, Icking und Wackersberg.

Grenzübertrittsmöglichkeiten für systemrelevante Berufspendler

Weil das Nachbarland Tirol als Virus-Mutationsgebiet eingestuft worden ist, ist ein Grenzübertritt seit Sonntag auch aus triftigen Gründen nicht mehr möglich. Für Pendler in systemrelevanten Berufen mit Wohnsitz in Tirol gelten allerdings von Mittwoch, 17. Februar, an Erleichterungen, teilt die Kreisbehörde mit. Mit einer entsprechenden Bescheinigung des Landratsamtes sowie mit einem negativen, maximal 48 Stunden alten Corona-Test können sie weiterhin nach Bayern einreisen, um zu arbeiten. Systemrelevante Betriebe im Landkreis, die Personen mit Wohnsitz in Tirol beschäftigen, sind deshalb aufgerufen, sich im Landratsamt bis Dienstag, 16. Februar, 9 Uhr, unter katastrophenschutz@lra-toelz.de zu melden. Dabei sind Name und Anschrift des Unternehmens anzugeben, welche systemrelevante Tätigkeit dort ausgeführt werden und wie viele Arbeitnehmer ihren Wohnsitz in Tirol haben. Nach der Sichtung der Meldungen versendet das Landratsamt an die Betriebe die Vorlage für die Bescheinigung, die die Betroffenen bei der Fahrt zum Arbeitsplatz auf deutschem Bundesgebiet unbedingt mit sich zu führen haben.

Wieder stirbt ein Mensch während einer Corona-Infektion

Sonntag, 14. Februar, 15.35 Uhr: Die Pandemie hat einem weiteren Landkreisbewohner das Leben gekostet. Nach Angaben der Kreisbehörde starb eine Person Jahrgang 1936 während einer Corona-Infektion. Es ist das insgesamt 56. Todesopfer im Landkreis in Zusammenhang mit der Pandemie. Derweil steigen die nachgewiesenen Infektionen leicht an. Bis zum Sonntag waren im Landkreis 80 Personen positiv getestet und in Isolation. 151 Personen befinden sich zudem aktuell in Quarantäne, da sie als Kontaktpersonen der ersten Kategorie gelten. Mit 25 Infektionsfällen steht Geretsried weiter an der Spitze, gefolgt von Bad Tölz mit 17, Kochel mit neun und Lenggries mit acht - genauso viele wie Wolfratshausen. Jeweils zwei Infizierte leben bekanntermaßen in Bad Heilbrunn, Benediktbeuern, Königsdorf und Schlehdorf. Jeweils eine positiv getestete Person melden Dietramszell, Gaißach, Münsing, Reichersbeuern und Wackersberg. 22 der 80 Infizierten sind dem Landratsamt zufolge ohne Krankheitsanzeichen, 14 müssen stationär behandelt werden, davon liegen vier auf der Intensivstation und zwei müssen beatmet werden.

Das Landratsamt meldet zudem, dass es einen positiven Corona-Fall an der Tölzer Fos gibt. Betroffen sind 17 Schülerinnen und Schüler.

Stagnation der Fallzahlen

Freitag, 12. Februar, 14.45 Uhr: Die Pandemie-Lage im Landkreis stagniert, zumindest, was die Fallzahlen angeht. Am Freitag meldete die Kreisbehörde 77 bekannte und aktive Infektionen - genauso viele wie am Tag zuvor. Ebenfalls unverändert sind darüber hinaus derzeit etwa 130 Personen in Quarantäne, weil sie als Kontaktpersonen der ersten Kategorie gelten. Das Landesamt für Gesundheit meldet derweil einen Inzidenzwert von 66,45 - marginal unter der Vortages-Marke. Von den 77 Infizierten wohnen die meisten in der größten Stadt des Landkreises: Geretsried meldet 28 Infizierte, gefolgt von Bad Tölz mit 14 und Kochel am See mit neun. In Lenggries sind acht positiv Getestete zu Hause, in Wolfratshausen fünf. Drei Fälle sind aktuell in Bad Heilbrunn bekannt, zwei in Schlehdorf und Königsdorf. Jeweils ein Infizierter wohnt in Benediktbeuern, Eurasburg, Icking, Münsing, Reichersbeuern und Wackersberg. 15 Menschen werden in der Klinik behandelt, davon fünf auf der Intensivstation, zwei werden beatmet. Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie 55 Landkreisbürger während einer Corona-Infektion gestorben. Keine neuen Informationen gab es auch am Freitag von der Kreisbehörde zur Einordnung und den Auswirkungen der am Mittwoch bekanntgewordenen Corona-Mutation bei einem Landkreisbürger. Nachdem auf entsprechende Nachfragen am Donnerstag auf Freitag vertröstet wurde, ließ das Gesundheitsamt auf Nachfrage am Freitag wiederum ausrichten, "frühestens am Montag" antworten zu können.

Leicht steigende Fallzahlen

Donnerstag, 11. Februar, 17.30 Uhr: Trotz Lockdown steigt die Anzahl positiv Getesteter im Landkreis wieder leicht an, ebenso der Inzidenzwert des Landesamtes für Gesundheit: Die Kreisbehörde meldete am Donnerstag 77 Corona-Fälle, das Landesamt einen Sieben-Tages-Wert von 67,23. Mehr als 130 Personen befinden sich zudem im Landkreis aktuell in Quarantäne, da sie vom Gesundheitsamt als Kontaktperson der ersten Kategorie eingestuft wurden. Mit 34 leben die meisten Infizierten in Geretsried, gefolgt von Bad Tölz mit zwölf, Kochel am See mit neun und Lenggries mit acht. Vier Infizierte meldet Wolfratshausen, aus Bad Heilbrunn und Schlehdorf sind jeweils zwei Fälle bekannt und aus Benediktbeuern, Dietramszell, Eurasburg, Königsdorf, Münsing und Reichersbeuern jeweils einer. 16 Infizierte müssen in der Klinik behandelt werden, davon fünf intensivmedizinisch, und zwei Menschen müssen beatmet werden.

Zwei weitere Todesfälle und britische Mutation festgestellt

Mittwoch, 10. Februar, 17:45 Uhr: Die Corona-Pandemie fordert im Landkreis immer mehr Todesfälle: Bis zum Mittwoch sind insgesamt 55 Menschen während einer Infektion mit dem Virus gestorben. Die beiden jüngsten Opfer, die die Kreisbehörde am Mittwoch meldete, waren Jahrgang 1935, respektive 1946. Diese stünden nicht in Zusammenhang mit dem Corona-Ausbruch in einem Lenggrieser Pflegeheim, wie das Landratsamt auf Nachfrage sagte.

Derweil ist zwar der sogenannte Inzidenzwert laut Landesamt für Gesundheit auf Inzidenzwert auf 62,54 gesunken, die Anzahl von Landkreisbürgern ist aber wieder gestiegen, die sich neu mit Corona angesteckt haben: 71 sind derzeit positiv getestet, zehn mehr als noch einen Tag zuvor. Außerdem wurde erstmals bei einer Person, Jahrgang 1956, mit Wohnsitz im Landkreis eine Mutation des Coronavirus festgestellt. Aufgrund einer ersten Analyse besteht laut Kreisbehörde der Verdacht, dass es sich um die britische Variante handelt. Um ein genaues Bild von der Mutation zu erhalten, wurde eine Ganzgenomsequenzierung veranlasst. "Da diese Sequenzierung zehn bis 14 Tage dauert, wird das Ergebnis voraussichtlich erst in der achten Kalenderwoche vorliegen", erklärt Behördensprecherin Marlis Peischer. Derzeit werde die Person in einer Klinik außerhalb des Landkreises intensivmedizinisch behandelt. Das Gesundheitsamt Bad Tölz-Wolfratshausen hat die Kontaktermittlung abgeschlossen und drei weitere Kontakte ermittelt. Weil sich diese Personen in einem anderen Landkreis aufhalten, wurde das zuständige Gesundheitsamt informiert, um alles Weitere zu veranlassen.

Neben den 71 akut Infizierten im Landkreis befinden sich etwa 110 Personen aktuell in Quarantäne, weil sie im Rahmen der Nachverfolgung von Infektionswegen als Kontaktpersonen der ersten Kategorie eingestuft worden sind. Die 71 Infizierten wiederum verteilen sich über den gesamten Landkreis, wobei nach wie vor das größte Infektionsgeschehen in Geretsried zu verzeichnen ist. Dort leben 34 der 71 positiv Getesteten. Aus Bad Tölz werden zehn Betroffene gemeldet, aus Lenggries acht und aus Kochel am See sieben. In Benediktbeuern und Schlehdorf wohnen jeweils zwei Infizierte. In acht weiteren Kommunen ist jeweils ein Bewohner positiv getestet worden, darunter auch Eurasburg und Wolfratshausen, in denen es zuvor über einen längeren Zeitraum keinen Fall mehr gegeben hatte. Neben ihnen verzeichnen auch Bad Heilbrunn, Gaißach, Icking, Königsdorf, Münsing und Reichersbeuern jeweils einen Corona-Fall. 49 der 71 Infizierten zeigen laut Kreisbehörde Krankheitsanzeichen, 22 sind symptomfrei. 17 Betroffene müssen stationär im Krankenhaus behandelt werden, davon fünf Personen intensivmedizinisch, zwei Menschen müssen beatmet werden.

Vier weitere Corona-Todesopfer

Dienstag, 9. Februar, 15.05 Uhr: In Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sind im Landkreis vier weitere Menschen gestorben. Damit sind bislang 53 Landkreisbewohner mit oder an der Infektion zu Tode gekommen. Die vier jüngsten Opfer waren nach Angaben der Kreisbehörde Jahrgänge 1928, 1944, 1958 und 1965. Derweil sind 61 Personen aktuell positiv auf Corona getestet und deshalb in Isolation. Weitere 100 Bürger befinden sich zudem in Quarantäne, weil sie als Kontaktpersonen der ersten Kategorie gelten. Das Landesamt für Gesundheit meldet jedoch einen weiter leicht sinkenden Inzidenz-Wert, nämlich 63,32.

Das größte Infektionsgeschehen verzeichnet nach wie vor die Stadt Geretsried mit 25 Fällen, gefolgt von Bad Tölz und Kochel am See mit jeweils acht. Die Gemeinden Icking und Schlehdorf meldeten am Dienstag jeweils drei Corona-Infizierte, und in Dietramszell und Lenggries leben jeweils zwei betroffene Personen, ebenso wie in Eurasburg, das nach mehreren Wochen ohne Corona-Fälle nun wieder zwei Infizierte zählt. Jeweils ein positiv Getesteter lebt in Bad Heilbrunn, Benediktbeuern, Bichl, Gaißach, Greiling, Münsing, Königsdorf und der Jachenau. 20 der 61 Infizierten zeigen laut Kreisbehörde keine Symptome. Weitere 20 Personen sind in stationärer Behandlung, davon werden sechs Personen intensivmedizinisch behandelt, drei Menschen müssen beatmet werden.

Wieder Corona-Ausbruch in Lenggrieser Heim

Montag, 8. Februar, 17.30 Uhr: In der geriatrischen Fachklinik Lenggries ist es erneut zu einem Corona-Ausbruch gekommen. Dort wurden neun Patienten positiv getestet, fünf davon stammen aus dem Landkreis, vier aus anderen Landkreisen. Auch der jüngste Corona-Tote war dort Patient, teilt die Kreisbehörde mit. Seit Samstag gilt deshalb ein Aufnahmestopp und Besuchsverbot. Auf Initiative des Gesundheitsamtes wurden am Montag die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter getestet. In dem Pflegeheim in Geretsried, in dem es zu inzwischen 107 Infektionsfällen gekommen ist, sind noch 13 Bewohner und acht Mitarbeiter in Isolation. Im gesamten Landkreis waren am Montag 62 Personen mit Corona infiziert und in Isolation. Etwa 110 weitere Personen befinden sich aktuell in Quarantäne, da sie vom Gesundheitsamt als Kontaktperson der ersten Kategorie eingestuft wurden. Das Landesamt für Gesundheit meldet derweil einen erneut gesunkenen Inzidenzwert von 65,67.

Die 62 Infizierten wohnen in Bad Heilbrunn (1), Bad Tölz (9), Benediktbeuern (2), Dietramszell (1), Eurasburg (1), Gaißach (1), Geretsried (26), Greiling (1), Icking (3), Kochel am See (6), Königsdorf (1), Lenggries (3), Münsing (1) und Schlehdorf (6). 41 der 62 infizierten Personen zeigen der Kreisbehörde zufolge Krankheitsanzeichen, 21 Personen seien symptomfrei. 19 Personen sind in stationärer Behandlung, davon werden acht Personen intensivmedizinisch behandelt, vier Menschen müssen beatmet werden.

Weiterer Todesfall

Sonntag, 7. Februar, 15.30 Uhr: Die Zahl der Patienten, die im Landkreis an oder mit einer Corona-Infektion gestorben sind, hat sich am Wochenende weiter erhöht. Es gibt nun insgesamt 49 Sterbefälle, nachdem eine Person, Jahrgang 1928, dem Virus erlegen ist. Insgesamt sind 75 Menschen positiv auf Covid-19 getestet - Stand: Sonntag um 12 Uhr. Sie befinden sich allesamt in Isolation. Dazu sind etwa 140 weitere Personen in Quarantäne, weil sie vom Gesundheitsamt als Kontaktpersonen der Kategorie eins eingestuft wurden. Laut Landratsamt verzeichnet Geretsried mit 31 Fällen die meisten Infizierten im Landkreis. Neun Personen, die sich angesteckt haben, leben in Bad Tölz, jeweils sieben in Kochel am See und Schlehdorf, jeweils vier in Icking, Dietramszell und Benediktbeuern, sowie je eine in Bichl, Eurasburg, Gaißach, Greiling, Jachenau, Königsdorf, Lenggries, Münsing und Reichersbeuern. 54 der 75 Infizierten zeigen Krankheitsanzeichen. 20 sind in stationärer Behandlung - davon werden acht intensivmedizinisch behandelt, vier müssen beatmet werden.

Fallzahlen und Inzidenz-Wert sinken

Freitag, 5. Februar, 14.54 Uhr: Der Sprung zu zweistelligen Corona-Fallzahlen ist zum Wochenende zwar noch nicht gelungen, allerdings war es knapp: Am Freitag meldete die Kreisbehörde 101 Personen, die positiv auf Covid-19 getestet und in Isolation waren. Zum Vergleich: Am Vortag waren es noch 113. Auch der Inzidenz-Wert, den das Landesamt für Gesundheit täglich meldet, sinkt: Am Freitag lag dieser bei 89,90, knappe vier Punkte unter dem Vortags-Wert. Knapp 140 Personen befinden sich neben den Infizierten aktuell im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen in Quarantäne, da sie vom Gesundheitsamt als Kontaktperson der ersten Kategorie eingestuft wurden.

Das größte Infektionsgeschehen verzeichnet nach wie vor Geretsried mit 55, es folgen Bad Tölz mit acht Infizierten und Kochel am See und Icking mit je sechs. Aus Benediktbeuern und Dietramszell werden fünf Infizierte gemeldet, aus Reichersbeuern und Schlehdorf je drei. Zwei leben in Lenggries und jeweils einer in Bichl, Gaißach, Eurasburg, Greiling, Königsdorf, Münsing, Wolfratshausen und der Jachenau.

53 der 101 infizierten Personen zeigen laut Kreisbehörde Krankheitsanzeichen, 48 Personen seien symptomfrei. 21 Personen sind derzeit wegen ihrer Corona-Infektion in stationärer Behandlung, davon werden acht Personen intensivmedizinisch behandelt. Vier Menschen müssen beatmet werden. Die Zahl der mit oder an dem Coronavirus Gestorbenen liegt weiterhin bei 48.

113 Landkreisbürger mit Corona infiziert

Donnerstag, 4. Februar, 15.45 Uhr: Das Tölzer Landratsamt hat am Donnerstag 113 Personen gemeldet, die nachweislich mit dem Coronavirus infiziert sind und deshalb unter Quarantäne stehen. Das Landesamt für Gesundheit spricht derweil weiter von einer leicht sinkenden Inzidenz mit einem Wert von 93,81. Zu den 113 nachweislich Infizierten kommen weitere 135 Landkreisbewohner, die aktuell isoliert leben, weil sie zu Infizierten Kontakt hatten und vom Gesundheitsamt beobachtet werden. Nach wie vor ist es die Stadt Geretsried, die mit derzeit 51 Fällen am meisten betroffen ist, nachdem im dortigen Sankt-Ursula-Pflegeheim ein massiver Corona-Ausbruch mit inzwischen insgesamt über 100 positiv Getesteten festgestellt worden ist . Bad Tölz meldete am Donnerstag 14 bekannte Coronafälle, Kochel am See acht und Benediktbeuern sechs. In Dietramszell leben fünf Infizierte, in Gaißach, Lenggries und Reichersbeuern jeweils vier. Die Stadt Wolfratshausen hat derzeit nur drei Fälle, zwei sind in Schlehdorf und Bad Heilbrunn bekannt. Jeweils ein Infizierter wohnt in Bichl, Greiling, Münsing, Königsdorf und der Jachenau. 21 werden im Krankenhaus behandelt, davon acht Personen auf der Intensivstation, vier müssen auch beatmet werden.

Kreisbehörde meldet drei weitere Corona-Tote

Mittwoch, 3. Februar, 15.25 Uhr: Drei weitere Menschen sind im Landkreis im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gestorben, darunter eine Person aus jenem Pflegeheim in Geretsried, in dem mehr als 100 Infektionsfälle bekannt sind. Damit erhöht sich die Anzahl an Covid-19-Todesfällen im Landkreis auf 48, die drei jüngsten Opfer waren Jahrgänge 1931 respektive 1940. Am Mittwoch meldete die Kreisbehörde zudem 125 Einwohner, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden und deshalb isoliert sind. Neben ihnen sind weitere 120 Landkreisbürger derzeit in Quarantäne, weil sie als Kontaktpersonen der ersten Kategorie gelten. Die meisten Infizierten zählt weiterhin Geretsried mit 54, was in Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen in dem Pflegeheim steht. Aus Bad Tölz werden 14 bekannte Coronafälle gemeldet, aus Kochel zehn. Sieben Infizierte wohnen jeweils in Dietramszell und Schlehdorf, jeweils fünf in Benediktbeuern und Gaißach. Wolfratshausen verzeichnet vier Fälle, ebenso wie Icking und Reichersbeuern. In Münsing und Bad Heilbrunn sind es je drei Infizierte, in Lenggries zwei und aus Königsdorf, Egling und der Jachenau sind jeweils eine Person betroffen. 69 der 125 infizierten Personen zeigen Krankheitsanzeichen, 56 Personen sind symptomfrei. 23 Personen sind in stationärer Behandlung, davon werden acht Personen intensivmedizinisch behandelt, fünf Menschen müssen beatmet werden.

Das Landesamt für Gesundheit meldet derweil erstmals seit Monaten wieder einen Inzidenz-Wert im knappen zweistelligen Bereich: 99,28. Zum Vergleich: Am Vortag lag der Wert noch bei 111,01.

Halbe Abschlussklasse in Quarantäne

Mittwoch, 3. Februar, 12.35 Uhr: Kurz nach dem erneuten Start des Wechselunterrichts in den Abschlussklassen an den Schulen gibt es im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen schon wieder die erste coronabedingte Schließung. In der Q12 am Ickinger Rainer-Maria-Rilke-Gymnasium ist ein Schüler positiv getestet worden. Die eine Lerngruppe befindet sich deshalb nun in Quarantäne. In der anderen Lerngruppe sprach sich eine Mehrheit für eine Fortsetzung des Unterrichts im Homeschooling aus. Weil die Schulleitung dennoch den Präsenzunterricht fortführen will, dachten die Schüler kurzzeitig auch über einen Streik nach. Nun will die Lerngruppe aber doch erst einmal das Gespräch suchen.

Landratsamt meldet zwei weitere Corona-Tote

Dienstag, 2. Januar 15.57 Uhr: Im Landkreis sind zwei weitere Menschen (beide um die 90) im Zusammenhang mit Corona gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle seit Ausbruch der Pandemie auf 45. Wie das Tölzer Landratsamt betont, stammen die beiden neuen Opfer nicht aus dem von einem Corona-Ausbruch betroffenen Pflegeheim in Geretsried. Bei diesem Heim handelt es sich offenbar um das Sankt-Ursula-Heim. Dort wurde nach Angaben des Tölzer Landratsamts am Dienstag eine weitere Person aus der Belegschaft positiv getestet. Seit dem Seuchenausbruch vor zwei Wochen haben sich dort nun schon 102 Infektionsfälle bestätigt, auch zwei Todesfälle hat es dabei gegeben. In dem Benediktbeurer Seniorenheim, in dem es am 17. Januar einen Corona-Ausbruch gegeben hat, hat sich die Lage indes wieder halbwegs beruhigt. Dort gibt es derzeit noch sechs aktive Fälle. Aber auch dort sind vier Bewohner während des Corona-Ausbruchs gestorben.

Weiter dreistellige Fallzahlen, davon alleine 50 in Geretsried

Montag, 1. Februar, 18.10 Uhr: Die Zahlen zeigen: Die Inzidenz im Landkreis ist derzeit vor allem deshalb höher als in den umliegenden Regionen, weil ein einzelner Ausbruch in einem Geretsrieder Heim ins Gewicht fällt. Langfristig könnte das für Debatten sorgen. Montag, 1. Februar, 15.25 Uhr: Die Anzahl an Landkreisbürgern, die sich mit dem Coronavirus infizieren, bleibt weiter im dreistelligen Bereich: Am Montag meldete die Kreisbehörde 111 Personen, die positiv auf Covid-19 getestet worden und deshalb in Isolation sind. Dazu kommen noch einmal 125 Bürger in Quarantäne, weil sie für das Gesundheitsamt als Kontaktperson der ersten Kategorie gelten. Das landesamt für Gesundheit meldet am Montag einen Inzidenz-Wert von 103,19. Mit großem Abstand verzeichnet Geretsried weiterhin das massivste Ausbruchsgeschehen mit aktuell 50 bekannten und aktiven Coronafällen. Weitere zehn Infizierte leben jeweils in Bad Tölz und in Gaißach. Die nächstgrößere Stadt Wolfratshausen zählt derzeit nur sechs Infizierte. Jeweils ein Fall mehr wird aus Kochel am See und Schlehdorf gemeldet, vier sind es in Dietramszell und je drei in Münsing und Reichersbeuern. Jeweils zwei Fälle sind derzeit in Benediktbeuern, Egling, Icking und Lenggries bekannt, und ein Infektionsfall in Wackersberg. 64 der 111 positiv Getesteten sind der Kreisbehörde zufolge symptomfrei. 23 müssen hingegen im Krankenhaus behandelt werden, davon müssen zehn intensivmedizinisch betreut und sechs beatmet werden. Vor allem der Corona-Ausbruch in dem Geretsrieder Heim wirft dabei viele Fragen auf.

Lage in Geretsrieder Heim verschärft sich

Sonntag. 31. Januar, 15.43 Uhr: Der Corona-Ausbruch in einem Geretsrieder Seniorenheim zieht inzwischen weite Kreise: Nach einem Reihentest am Donnerstag wurde das Virus bis Samstag bei 27 zusätzlichen Bewohnern nachgewiesen, bei den Angestellten kamen zwei neue Fälle dazu. Nach Angaben des Tölzer Landratsamts haben sich im Zusammenhang mit dem Seuchenausbruch in dem Seniorenheim inzwischen rund 100 Verdachtsfälle bestätigt. Einige der Betroffenen, die sich dort angesteckt haben, konnte mittlerweile aber auch schon wieder aus der Isolation entlassen werden. Laut Kreisbehörde sind in Bad Tölz-Wolfratshausen derzeit insgesamt 120 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Mit 56 davon zeigen knapp die Hälfte Krankheitsanzeichen, der Rest ist symptomfrei. 23 Betroffene sind in stationärer Behandlung im Krankenhaus, davon werden neun Personen intensivmedizinisch behandelt, fünf Menschen müssen auch beatmet werden.

Mittlerweile 43 Corona-Tote

Freitag, 29. Januar, 15.15 Uhr: Auch am Freitag hat das Tölzer Landratsamt einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Corona gemeldet. Das Opfer ist Jahrgang 1924. Damit sind in Bad Tölz-Wolfratshausen seit Ausbruch der Pandemie 43 Menschen während einer Infektion gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist unterdessen das erste Mal seit Langem wieder deutlich gesunken. Das Landesamt für Gesundheit zählte am Freitag 16 Neuansteckungen - deutlich weniger als am Freitag vor einer Woche. Der Inzidenzwert liegt damit nun bei 100,85.

Die Lage beim Impfen

Donnerstag, 28. Januar, 17.00 Uhr: Technische Probleme verhindern immer noch einen reibungslosen Ablauf bei der Vergabe von Impfterminen. Und auch sonst hakt es bei der Pandemie-Bekämpfung im Landkreis. Denn auch der Impfstoff selbst kommt nur zögerlich in der Region an. Alle Informationen in der Übersicht.

Virus breitet sich in Geretsrieder Seniorenheim aus

Donnerstag, 28. Januar, 15.25 Uhr: In dem von einem Corona-Ausbruch betroffenen Seniorenheim in Geretsried haben sich ein weiterer Bewohner sowie fünf Angestellte mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt wurden seit Beginn des Ausbruchs Mitte Januar 68 Menschen positiv auf das Virus getestet. Aktuell sind noch 40 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 15 Personen aus dem Personal aufgrund eines positiven Testergebnisses in Isolation, sie gelten als sogenannte aktive Fälle.

Zahl der Corona-Toten steigt auf 42

Donnerstag, 28. Januar, 14.54 Uhr: Im Landkreis hat es im Zusammenhang mit Corona erneut einen Todesfall gegeben. Nacht Angaben des Tölzer Landratsamts war das Opfer Jahrgang 1935, also schon in fortgeschrittenem Alter. Seit Ausbruch der Pandemie sind in Bad Tölz-Wolfratshausen damit nun 42 Menschen während einer Infektion gestorben. Am Donnerstag haben sich zudem 33 neue Corona-Verdachtsfälle bestätigt - mehr als am Donnerstag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt deshalb um ein paar Punkte an, sie liegt dem Landesamt für Gesundheit zufolge nun bei 129,77. Laut Tölzer Landratsamt sind im Landkreis derzeit 151 Personen nachweislich infiziert. Wegen eines anhaltenden Corona-Ausbruchs in einem Seniorenheim gibt es mit 48 derzeit die meisten Fälle in Geretsried. Wegen ihrer geringen Einwohnerzahl verhältnismäßig stark betroffen sind zudem die Gemeinden Kochel am See (16), Gaißach (12) und Benediktbeuern (11). Von den insgesamt 151 Infizierten müssen 19 im Krankenhaus behandelt werden. Davon liegen acht Patienten auf der Intensivstation, vier müssen auch beamtet werden. 90 Infizierte zeigen keinerlei Symptome.

Erneut zwei Corona-Tote

Mittwoch, 27. Januar, 15.27 Uhr: Im Landkreis sind inzwischen 41 Menschen während einer Corona-Infektion gestorben. Das Tölzer Landratsamt bestätigte am Mittwoch zwei weitere Opfer, Jahrgang 1948 und 1964. Und auch die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt in Bad Tölz-Wolfratshausen im Vergleich zu den Nachbarlandkreises recht hoch. Sie liegt nach Angaben des Landesamts für Gesundheit nun bei 123,52 - nur leicht unter dem Wert vom Dienstag. Als nachweislich infiziert gelten im Landkreis aktuell 139 Personen. Die meisten davon stammen nach wie vor aus Geretsried. Dort haben sich in einem Seniorenheim elf weitere Corona-Verdachtsfälle bestätigt, darunter auch drei beim Personal. Insgesamt wurden in dem Heim seit Beginn des Corona-Ausbruchs Mitte Januar 63 Menschen positiv auf das Virus getestet. 39 Bewohner und neun Angestellte sind dort aktuell noch in Isolation.

Landratsamt meldet neuerlichen Todesfall

Dienstag, 26. Januar, 15.39 Uhr: Das Tölzer Landratsamt meldet einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Erneut war das Opfer im gehobenen Alter. Nach dem am Montag vermeldeten Tod einer Person Mitte 90 traf es dieses Mal jemanden um die 80. Unterdessen haben sich am Dienstag laut Landesamt für Gesundheit nur zehn neue Corona-Verdachtsfälle bestätigt. Weil am Dienstag vor einer Woche die Zahl der nachgewiesenen Neuansteckungen aber noch geringer ausgefallen war, steigt die Sieben-Tage-Inzidenz noch einmal und liegt in Bad Tölz-Wolfratshausen nun bei 129,77. Laut Landratsamt gelten im Landkreis derzeit 125 Personen als infiziert. 148 weitere hat das Gesundheitsamt als Kontakte ersten Grades eingestuft, sie befinden sich in häuslicher Quarantäne. Von den 125 Infizierten stammen wegen des Corona-Ausbruchs in einem Seniorenheim mit 35 weiter die meisten aus Geretsried. 47 Infizierte zeigen Krankheitsanzeichen, 78 Personen sind symptomfrei. 18 Personen sind in stationärer Behandlung im Krankenhaus, davon werden sieben Personen intensivmedizinisch behandelt, vier davon müssen auch beamtet werden.

Corona fordert weiteres Todesopfer

Montag, 25. Januar, 15.53 Uhr: Im Landkreis hat es im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie einen weiteren Todesfall gegeben. Wie das Tölzer Landratsamt mitteilt, war das Opfer über 90 Jahre alt. Seit Ausbruch der Seuche sind in Bad Tölz-Wolfratshausen damit nun 38 Menschen während einer Corona-Infektion gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt im Landkreis mit 123,52 weiter verhältnismäßig hoch. 129 Personen gelten aktuell als nachweislich infiziert. Wegen eines anhaltenden Corona-Ausbruchs in einem Seniorenheim stammen dabei die meisten aus Geretsried (38). Und auch in Bad Tölz (20) und Kochel am See (18) gibt es derzeit recht viele aktive Fälle.

Erneut klettern die Fallzahlen nach oben - vor allem Heime stark betroffen

Sonntag, 24. Januar, 14.49 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus dem Landratsamt geben erneut Anlass zur Sorge, denn die Corona-Fälle steigen: Meldete die Kreisbehörde am Freitag noch 116 postiv Getestete, so waren es am Sonntag 137. Darüber hinaus befinden sich aktuell 173 Landkreisbürger in Quarantäne, weil sie als Kontaktpersonen der ersten Kategorie eingestuft worden sind. Das Landesamt für Gesundheit spricht am Sonntag von einem Inzidenzwert von 106,32 für den Landkreis. Die meisten Infizierten meldet weiterhin Geretsried mit 43. Es folgen Tölz mit 21, Kochel mit 18 und Benediktbeuern mit elf. In Wolfratshausen und Gaißach sind neun Infizierte bekannt, Lenggries meldet sieben und Heilbrunn sechs. Jeweils drei wohnen in Dietramszell, Greiling und Wackersberg, zwei in Münsing und jeweils eine infizierte Person in Egling und Schlehdorf. Die Kreisbehörde gab am Sonntag auch einen Überblick zum Infektionsgeschehen in den landkreiseigenen Einrichtungen. Demzufolge gibt es einer Senioreneinrichtung in Schlehdorf nur noch einen positiven Fall, der sich in stationärer Behandlung befindet. Die Ergebnisse der erneuten Reihentestung waren laut Landratsamt alle negativ. Der Aufnahmestopp sowie das Besucherverbot konnten damit aufgehoben werden.In einer Einrichtung in Benediktbeuern haben sich jedoch bei einer zweiten Reihentestung nochmals acht positive Fälle unter den Bewohnern ergeben. Für die gesamte Einrichtung bleiben deshalb der Aufnahmestopp sowie das Besucherverbot bestehen.In einem Geretsrieder Heim liegen nach einer erneuten Reihentestung die Ergebnisse nun vor: 25 weitere Bewohner aus allen Bereichen der Einrichtung wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Auch hier bleiben für die gesamte Einrichtung der Aufnahmestopp sowie das Besucherverbot bestehen. Neben den genannten Heimen gibt es in einer Außenwohngruppe einer Behinderteneinrichtung in Bad Tölz seit 21. respektive 22. Januar fünf positiv getestete Bewohner sowie eine positiv getestete Person aus der Mitarbeiterschaft.

Geretsried kämpft mit den landkreisweit höchsten Fallzahlen - Inzidenz macht Sprung

Freitag, 22. Januar, 15.45 Uhr: Die Anzahl Corona-Infizierter im Landkreis bleibt auf hohem Niveau: Am Freitag meldete die Kreisbehörde 116 positiv Getestete, dazu sind 168 Kontaktpersonen in Quarantäne. Die meisten Infizierten zählt weiterhin Geretsried mit 48, gefolgt von Kochel am See mit 14 und Bad Tölz mit zwölf. Acht werden aus Gaißach gemeldet, jeweils sechs aus Heilbrunn, Lenggries und Wolfratshausen, und jeweils drei aus Benediktbeuern, Münsing und Dietramszell. In Egling, Greiling und Reichersbeuern sind jeweils zwei Infektionen bekannt, in Wackersberg eine.Das Landesamt für Gesundheit meldet eine Inzidenz von 134,46 für den Landkreis - ein deutlicher Sprung nach oben. 57 der 116 infizierten Personen zeigen der Kreisbehörde zufolge, Krankheitsanzeichen, 59 Personen seien symptomfrei. 26 Personen befinden sich in stationärer Behandlung, davon werden neun Personen intensivmedizinisch behandelt, zwei Personen müssen beatmet werden. Die Zahl derer, die seit Beginn der Pandemie mit oder am Coronavirus gestorbenen sind, liegt weiter bei 37 Personen.

Sieben-Tage-Wert sinkt minimal

Donnerstag, 21. Januar, 15.57 Uhr: Am Donnerstag haben sich im Landkreis 18 Corona-Verdachtsfälle bestätigt - etwas weniger als am Donnerstag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist deshalb leicht gesunken, sie liegt laut Landesamt für Gesundheit nun bei 110,23. Laut Landratsamt sind in Bad Tölz-Wolfratshausen damit aktuell 112 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.

Sieben-Tage-Inzidenz weiter über 100

Mittwoch, 20. Januar, 15.37 Uhr: Im Landkreis hat sich am Mittwoch in 34 Fällen der Corona-Verdacht bestätigt. Genauso viele Neuinfizierte wurden auch schon am Mittwoch vor einer Woche registriert. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz stagniert laut Landesamt für Gesundheit deshalb und bleibt wie am Vortag auf einem Niveau von 111,01. Nach Angaben des Tölzer Landratsamts sind im Landkreis damit nun 103 Personen aktuell infiziert, sie befinden sich in Isolation. Für 130 weitere Personen gilt zudem eine Quarantänepflicht, weil sie das zuständige Gesundheitsamt als Kontaktperson ersten Grades eingestuft hat. Bei den 103 Infizierten in Bad Tölz-Wolfratshausen entfallen wegen der dortigen Corona-Ausbrüche in Seniorenheimen immer noch die meisten Fälle auf Geretsried (28) und Benediktbeuern (18). Zweistellige Infiziertenzahlen weisen derzeit zudem Bad Tölz (10), Gaißach (10) und Kochel am See (10) auf. 53 der 103 infizierten Personen zeigen Krankheitsanzeichen, 50 Personen sind symptomfrei. 28 Personen müssen im Krankenhaus behandelt werden, davon werden zehn Personen intensivmedizinisch versorgt, drei Personen müssen zudem beatmet werden.

Weiterhin keine Engpässe bei Intensivbetten

Mittwoch, 20 Januar, 13.37 Uhr: Das Klinikum in Garmisch gehört zum Intensivverbund, dem auch der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen angehört. Nach einem Corona-Ausbruch in Garmisch stand zu befürchten, dass es in der Folge auch bei den Intensivbetten im Verbund eng werden könnte. Doch Martin Dotzer vom Unfallkrankenhaus in Murnau, der Koordinator im Intensivverbund, gibt Erwarnung. Momentan sind noch viele Betten frei.

Probleme mit den Impfterminen

Mittwoch, 20. Januar, 13.33 Uhr: Die Telefon-Hotline für die Corona-Impfzentren im Landkreis ist kaum erreichbar - und das Online-Portal hat Softwareprobleme. Das Impfprogramm läuft noch nicht wie geplant.

114 Infizierte, unklare Infektionswege

Dienstag, 19. Januar, 17:17 Uhr: Bis Dienstag waren im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen 114 Bürger positiv auf das Coronavirus getestet und in Isolation. In Quarantäne befinden sich zudem weitere 115 Kontaktpersonen. Die meisten Infizierten im Landkreis zählt weiterhin die Stadt Geretsried mit 36, gefolgt von Benediktbeuern mit 17, Bad Tölz und Wolfratshausen mit je 13, sowie Kochel mit neun. In Lenggries leben sieben positiv Getestete, in Reichersbeuern sechs und in Dietramszell vier. Aus in Schlehdorf werden drei Infizierte gemeldet, aus Gaißach zwei und je einer aus Bad Heilbrunn, Egling, Eurasburg und Münsing. 51 der 114 sind der Kreisbehörde zufolge symptomfrei. 26 Personen müssen derzeit im Krankenhaus behandelt werden, davon zehn auf der Intensivstation, drei müssen beatmet werden. Insgesamt zählt der Landkreis bislang 37 Todesfälle im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Zwar könne aktuell die Kontaktermittlung vollständig sichergestellt werden, teilt das Landratsamt mit. Bei der Ermittlung der Infektionswege gebe es derzeit jedoch einen Anteil von 60 bis 70 Prozent, bei denen trotz Recherchen der 30 zuständigen Mitarbeiter unklar bleibe, wo und wie die Infektion tatsächlich stattgefunden hat. Der Inzidenzwert im Landkreis ist laut Landesamt für Gesundheit erneut leicht gesunken, auf 111,01 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

Sieben-Tage-Wert sinkt leicht

Montag, 18. Januar, 15.56 Uhr: Laut Landesamt für Gesundheit haben sich am Montag im Landkreis nur drei weitere Corona-Verdachtsfälle bestätigt. Nach Angaben des Tölzer Landratsamts sind in Bad Tölz-Wolfratshausen damit aktuell 119 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Wegen Seuchenausbrüchen in Seniorenheimen sind dabei vor allem die Zahlen in Geretsried (40) und in Benediktbeuern (16) weiter hoch. 30 Infizierte müssen im Krankenhaus behandelt werden, zehn davon liegen auf der Intensivstation, drei Personen müssen auch beatmet werden. Der Sieben-Tage-Wert sinkt auf 119,61.

Corona-Ausbruch in weiterem Seniorenheim

Sonntag, 17. Januar, 17.03 Uhr: Es gibt einen weiteren Corona-Ausbruch in einem Seniorenheim im Landkreis. In einer Einrichtung in Benediktbeuern sind seit Freitagabend insgesamt 23 Neuinfektionen bekannt geworden. Betroffen sind laut Landratsamt 16 Bewohnerinnen und Bewohner sowie sieben Mitarbeiter. Derzeit befinden sich zwei Etagen komplett in Quarantäne. Drei Personen wurden am Freitag stationär behandelt. Für die gesamte Einrichtung besteht ein Aufnahmestopp und Besucherverbot. Im seit Freitagnachmittag betroffenen Geretsrieder Altenheim stieg die Anzahl der Neuinfektionen noch einmal an, auf insgesamt 21 Menschen. Eine betroffene Person wird stationär behandelt.

Insgesamt befinden sich derzeit im Landkreis 130 Personen positiv auf das Coronavirus getestete Personen in Isolation. Etwa 140 Bürger sind laut Landratsamt in Quarantäne, da sie vom Gesundheitsamt als Kontaktperson der Kategorie 1 eingestuft wurden.

Die 130 infizierten Personen wohnen in: Bad Heilbrunn (1), Bad Tölz (11), Benediktbeuern (16), Dietramszell (4), Eurasburg (1), Gaißach (3), Geretsried (42), Greiling (1), Jachenau (1), Kochel am See (10), Lenggries (9), Münsing (2), Reichersbeuern (7), Schlehdorf ( 3), Wackersberg (5), Wolfratshausen (14).

76 der Infizierten zeigen Krankheitsanzeichen, 54 sind symptomfrei. 34 Personen befinden sich in stationärer Behandlung, davon werden zehn intensivmedizinisch behandelt, zwei Personen müssen beatmet werden. Die Zahl derer, die seit Beginn der Pandemie mit oder am Coronavirus gestorbenen sind, liegt bei 37 Personen.

Insgesamt wurden bis heute 2.817 Personen aus der Isolation wieder entlassen, sie gelten als genesen. Die Gesamtzahl der Infizierten beträgt aktuell 2.984 Personen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut dem bayerischen Landesamt für Gesundheit im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen bei 122,74 (Stand Sonntag, 8 Uhr). Das Landratsamt vermeldet indes wie üblich die Zahl des Robert-Koch-Instituts mit 114,1 Infizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen (Stand Sonntag, 0 Uhr).

Masseninfektion in Geretsrieder Pflegeheim

Freitag, 15. Januar, 15.25 Uhr: Noch gibt es keine Entspannung in Sachen Pandemie. Am Freitag meldete die Kreisbehörde 133 positiv Getestete, 22 mehr als am Vortag. Zudem sind etwa 140 Menschen aktuell als Kontaktpersonen unter Quarantäne gestellt. Die meisten Infizierten zählt Geretsried mit 46. Allein dort sind 17 Personen in einem Pflegeheim positiv getestet worden, genauer gesagt: elf Bewohner und sechs Mitarbeiter. Im Heim herrschen deshalb nun ein Aufnahmestopp sowie ein Besucherverbot, wie das Landratsamt mitteilt. Eine der Infizierten wird derzeit stationär behandelt, alle anderen Bewohnerinnen und Bewohner befinden sich in der Einrichtung in Isolation.

Derweil verzeichnet Wolfratshausen mit 22 landkreisweit die zweitmeisten Infizierten, gefolgt von Bad Tölz mit 13, Kochel mit zehn und Lenggries mit neun. Aus Wackersberg werden sieben Infizierte gemeldet, sechs aus Reichersbeuern und aus Egling und Dietramszell je fünf. In Gaißach leben drei, in Münsing zwei Infizierte und jeweils einer in Heilbrunn, Bichl, Sachsenkam, Schlehdorf und der Jachenau. Das Landesamt für Gesundheit nennt für Freitag einen Inzidenzwert von 112,57.

37. Todesfall im Zusammenhang mit Corona

Donnerstag, 14. Januar, 14.45 Uhr: Im Landkreis mehren sich die Todesfälle, die in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stehen. Am Donnerstag meldete die Kreisbehörde, dass eine Person Jahrgang 1947 während einer Infektion gestorben ist. Damit zählt der Kreis bereits 37 Corona-Tote. 104 Personen waren zudem am Donnerstag positiv auf das Virus getestet und in Isolation, hinzu kommen etwa 167 Landkreisbürger, die als Kontaktpersonen unter Quarantäne stehen. Der Inzidenzwert steigt gegenüber dem Vortag um knapp drei Punkte auf 125,08. Das größte Infektionsgeschehen verzeichnet weiterhin Geretsried mit 34 positiven Fällen, gefolgt von Wolfratshausen mit 20 und Bad Tölz mit 15. Sieben Infizierte werden aus Kochel am See gemeldet, jeweils fünf aus Lenggries und Egling. In Dietramszell gibt es aktuell vier bekannte Infektionen, in Wackersberg drei und in Gaißach, Sachsenkam und Münsing jeweils zwei. Eine positive Person wohnt jeweils in Bichl, Icking, Reichersbeuern, Schlehdorf und der Jachenau. 32 der 104 Infizierten seien symptomfrei. 26 müssen hingegen im Krankenhaus behandelt werden, drei von sieben Intensivpatienten unter ihnen werden beatmet.

Leichte Steigerung bei den Fallzahlen - aber sinkende Inzidenz

Mittwoch, 13. Januar, 15.50 Uhr: Die Anzahl der positiv auf Corona Getesteten steigt im Landkreis wieder leicht an. Meldete die Kreisbehörde am Dienstag noch 106 Infizierte, so waren es am Mittwoch 111. Der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert allerdings sinkt langsam weiter: Das Landesamt für Gesundheit nannte am Mittwoch einen Wert von 122,74 - am Vortrag lag dieser noch bei 128,21.

Die Mehrheit der nachweislich Infizierten lebt in den Städten des Landkreises: Aus Geretsried sind 35 Personen bekannt, aus Wolfratshausen 21 und aus Bad Tölz 18. Größere Infektionsgeschehen gibt es zudem in Kochel mit acht Infizierten und in Lenggries mit aktuell sechs. In Wackersberg leben fünf positiv Getestete, in Dietramszell und Reichersbeuern jeweils drei. Zwei werden aus Gaißach, Münsing, Egling und der Jachenau gemeldet und jeweils eine Person aus Bichl, Icking, Schlehdorf und Sachsenkam.

71 der 111 infizierten Personen zeigen der Kreisbehörde zufolge Krankheitsanzeichen, 40 Personen seien symptomfrei. 30 Personen befinden sich aktuell in stationärer Behandlung, davon werden zehn Personen intensivmedizinisch behandelt, fünf Personen müssen beatmet werden. Die Anzahl derjenigen, die im Landkreis während einer Corona-Infektion gestorben sind, liegt weiter bei 36.

Über 80-Jährige bekommen Impfpost

Dienstag, 12. Januar, 17.10 Uhr: Senioren, die nicht in einem Heim leben, werden in den nächsten Tagen von den jeweiligen Städten und Gemeinden angeschrieben. In den Briefen steht beschrieben, wie man an einen Impftermin kommt.

Das Coronavirus fordert weitere Opfer

Dienstag, 12. Januar, 17.02 Uhr: Wie das Landratsamt am Dienstag meldete, sind zwei weitere Menschen der Jahrgänge 1928 und 1939 während einer Covid-19-Infektion gestorben. Damit erhöht sich die Gesamtzahl im Landkreis auf 36 Tote seit Beginn der Pandemie. Derweil sind 106 Personen positiv auf das Coronavirus getestet und in Isolation. Zudem sind etwa 195 weitere Menschen als Kontaktpersonen in Quarantäne. Die meisten Infizierten zählen derzeit Geretsried mit 25, Wolfratshausen mit 21 und Bad Tölz mit 19. Elf positiv Getestete leben in Lenggries, fünf in Wackersberg und jeweils vier in Kochel am See und Egling. Jeweils drei werden aus Heilbrunn, Icking, Dietramszell und Münsing gemeldet, jeweils zwei aus Reichersbeuern und Sachsenkam sowie einer aus Bichl. Der Sieben-Tage-Wert liegt laut Landesamt für Gesundheit bei 128,21.

Corona fordert 34. Todesopfer

Montag, 11. Januar, 15.32 Uhr: Der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen zählt seit Montag den 34. Todesfall in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Eine Person, Jahrgang 1947, ist nach Angaben des Landratsamts während einer Infektion mit Covid-19 gestorben. Nähere Angaben, etwa zu Wohnort, Geschlecht oder auch zu möglichen Vorerkrankungen, macht die Kreisbehörde grundsätzlich nicht, um Persönlichkeitsrechte und Angehörige zu schützen. Derweil bleibt die Zahl der Infizierten im Landkreis auf hohem Niveau. Zwischen Icking und der Jachenau sind derzeit 109 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert und deshalb in Isolation. In Quarantäne befinden sich aktuell zudem rund 210 Personen, da sie vom Gesundheitsamt als Kontaktperson der Kategorie I eingestuft wurden. Die 109 mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilen sich auf 13 Kommunen im gesamten Landkreis, wobei vor allem in den Städten die Zahlen weiter im zweistelligen Bereich liegen. So werden aus Bad Tölz derzeit 18 Infizierte gemeldet, aus Geretsried 26 und aus Wolfratshausen 19. In den eher ländlich geprägten Gemeinden sind die Fallzahlen aktuell flächendeckend einstellig, mit einer Ausnahme: Die Brauneckgemeinde Lenggries zählte zum Stichtag Montag zwölf nachgewiesene Infektionsfälle. Wackersberg indes meldet sechs positiv auf das Virus getestete Einwohner, fünf sind jeweils aus Egling und aus Kochel am See bekannt. Jeweils vier Einwohner haben sich in Bad Heilbrunn und Reichersbeuern nachgewiesenermaßen mit Corona angesteckt und müssen deshalb die Infektion in Quarantäne ausheilen, in den Gemeinden Dietramszell, Icking und Münsing sind es jeweils drei Einwohner. Aus Sachsenkam wird nurmehr ein positiver Fall gemeldet. 70 der 109 infizierten Personen zeigen laut Kreisbehörde Krankheitsanzeichen, 39 Personen seien hingegen symptomfrei. 34 Landkreisbewohner müssen wegen ihrer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt werden, zehn von ihnen gar auf den Intensivstationen. Drei sind auf Beatmungsmaschinen angewiesen. Seit das Virus auch den Landkreis pandemisch im Griff hat, haben sich dem Landratsamt zufolge 2835 Bewohner infiziert, 2692 von ihnen gelten inzwischen als genesen.

Reiserückkehrer erhöhen Corona-Zahlen

Sonntag, 10. Januar, 15.03 Uhr: Der sogenannte Sieben-Tage-Wert im Landkreis steigt wieder. Alleine am Sonntag haben sich 34 Corona-Verdachtsfälle bestätigt. Laut Landesamt für Gesundheit liegt der Inzidenzwert nun bei 152,44 - mehr als 25 Punkte höher als noch am Freitag. Nach Angaben des Tölzer Landratsamts gibt es derzeit damit nun 127 aktuelle Corona-Fälle in Bad Tölz-Wolfratshausen. Bei 14 jüngst positiv Getesteten handelt es sich um Reiserückkehrer, die kürzlich in Osteuropa, Brasilien, England und der Schweiz unterwegs waren.

Corona fordert weiteres Todesopfer

Freitag, 8. Januar, 14.30 Uhr: Die Zahl der Corona-Todesopfer ist im Landkreis auf 33 gestiegen. Wie das Landratsamt mitteilt, starb eine 78-jährige Person an Covid-19. Im Landkreis sind aktuell 125 Menschen positiv auf das Virus getestet und in Isolation. Die meisten von ihnen wohnen in Geretsried (29), Bad Tölz (20), Wolfratshausen (17) und Lenggries (15). Verhältnismäßig hohe Ansteckungsraten haben auch Dietramszell (sechs), Kochel (fünf) und Egling (vier). 100 der 125 Infizierten zeigen Krankheitsanzeichen, 25 sind ohne Symptome. 32 Personen befinden sich derzeit in stationärer Behandlung, acht von ihnen liegen auf der Intensivstation, drei müssen beatmet werden. In Quarantäne befinden sich zurzeit rund 200 Personen, die als unmittelbare Kontaktpersonen eingestuft wurden. Der Sieben-Tage-Wert fällt leicht. Er liegt laut Landesamt für Gesundheit nun bei 125,08.

Am Schwankl-Eck wird weiter getestet

Donnerstag, 7. Januar, 17.30 Uhr: Auch im Januar gibt es weiterhin die Möglichkeit, sich am Schwankl-Eck einem Schnelltest zu unterziehen, etwa um mit einem negativen Ergebnis Angehörige im Pflegeheim besuchen zu können. Am Montag, Mittwoch und Freitag zwischen neun und elf Uhr ist die Teststation geöffnet.

Sieben-Tage-Wert sinkt wieder leicht

Donnerstag, 7. Januar, 14.50 Uhr: Nach dem jüngsten Aufwärtstrend ist der sogenannte Sieben-Tage-Wert im Landkreis nun wieder gefallen. Nach Angaben des Landesamts für Gesundheit lag der Wert in Bad Tölz-Wolfratshausen am Donnerstag bei 128,21 - mehr als zehn Punkte niedriger als noch vor Heilig-Drei-König. Das Tölzer Landratsamt meldet nun 122 aktive Fälle im Landkreis. Zudem befinden sich weiterhin rund 200 Personen in Quarantäne, weil sie das Gesundheitsamt als Kontaktpersonen ersten Grades eingestuft hat. Bei den Infektionen gibt es die meisten bestätigten Fälle in den Städten im Landkreis. In Bad Tölz und Wolfratshausen sind es jeweils 20, in Geretsried 27. Mit zehn Fällen verhältnismäßig stark betroffen ist aktuell zudem die Gemeinde Dietramszell. Von den insgesamt 122 infizierten Personen zeigen 90 Krankheitsanzeichen, 32 Personen sind symptomfrei. 32 weitere Personen befinden sich in stationärer Behandlung im Krankenhaus, davon werden acht Personen intensivmedizinisch behandelt, drei Personen müssen beatmet werden. Die Zahl der mit oder am Coronavirus Verstorbenen liegt weiterhin bei 32 Personen. Seit Ausbruch der Pandemie haben sich im Landkreis bis jetzt 2752 Personen nachweislich mit dem Virus angesteckt.

Inzidenzwert steigt

Mittwoch, 5. Januar, 14.53 Uhr: Der Sieben-Tage-Wert im Landkreis steigt weiter. Seit vergangenen Montag hat er von 114,92 auf 138,37 (Quelle: Landesamt für Gesundheit) zugenommen. Weitere Details gibt das Landratsamt nach dem Feiertag erst wieder am Donnerstag bekannt. Am Dienstag teilte die Behörde mit, dass 124 Personen positiv auf das Coronavirus getestet und in Isolation waren. In Quarantäne befanden zu diesem Zeitpunkt rund 200 Menchen, da sie vom Gesundheitsamt als Kontaktperson der Kategorie 1 eingestuft wurden. In dem betroffenen Heim in Schlehdorf wurden die Infizierten aus der Isolation entlassen, das Ausbruchsgeschehen dort gelte als beendet. Fünf positiv getestete Bewohnerinnen und Bewohner verstarben im Zusammenhang mit Corona.

Falsche Corona-Anrufe

Montag, 4. Januar, 17.25 Uhr: Das Tölzer Landratsamt warnt vor Anrufen mit einer automatischen Bandansage, in der für Dienstag, 5. Januar, zu einem Corona-Impftermin eingeladen wird. "Es handelt sich dabei um eine Falschmeldung, der auf keinen Fall Folge geleistet werden soll", sagt Marlis Peischer, die Sprecherin des Landratsamts. Die Kreisbehörde habe bereits Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Bekannt wurden die Verwirrung stiftenden Anrufe, weil sich eine Bürgerin eben auf einen solchen Anruf hin bei der Aicher Group gemeldet hatte, die im Kreisklinikum in Wolfratshausen künftig das Impfzentrum betreiben wird. Anders als bei den Anrufen behauptet werde es diese Woche dort aber noch nicht mit den Impfungen losgehen, sagt Peischer. Dem Landkreis seien bislang 850 Impfdosen zugeordnet worden, diese seien vergangene Woche in den Seniorenheimen im Landkreis verwendet worden. Nachschub komme voraussichtlich erst Ende dieser Woche, dann würden die mobilen Impfteams wieder ausrücken. Landrat Josef Niedermaier (Freie Wähler) geht davon aus, dass die über 80-Jährigen, die nicht in einem Pflegeheim leben, im Lauf der nächsten Woche per Anschreiben darüber informiert werden, wann sie wie und wo Termine für eine Impfung ausmachen können.

Landratsamt meldet fünf weitere Todesfälle

Montag, 4. Januar, 14.57 Uhr: Im Landkreis sind fünf weitere Personen während einer Corona-Infektion gestorben. Nach Angaben des Tölzer Landratsamts waren vier Todesopfer bereits älter als 80 Jahre, ein Person war allerdings auch erst knapp über 60. Seit Ausbruch der Seuche sind in Bad Tölz-Wolfratshausen damit nun schon 32 Personen im Zusammenhang mit Corona gestorben. In Isolation befinden sich hier aktuell 107 Personen, die nachweislich infiziert sind. Zudem müssen sich rund 200 Personen in Quarantäne aufhalten, die vom Tölzer Gesundheitsamt als Kontaktpersonen ersten Grades eingestuft werden. Von den Infizierten leben die meisten in Bad Tölz (20), Wolfratshausen (17) und Geretsried (12). Wegen eines Corona-Ausbruchs in einem Pflegeheim weist mit zwölf Fällen zudem auch Schlehdorf weiterhin ungewöhnlich viele Infektionen auf. Der Sieben-Tage-Wert im Landkreis steigt leicht und liegt nun bei 114,92.

Corona-Zahlen steigen wieder

Sonntag, 3. Januar 2021: Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis steigt wieder. Nach Angaben des Landesamts für Gesundheit haben sich über das Wochenende zehn neue Verdachtsfälle bestätigt. In den vergangenen sieben Tagen haben sich in Bad Tölz-Wolfratshausen damit 145 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Der sogenannte Inzidenzwert liegt damit nun bei 113,35 - mehr als zehn Punkte höher als noch am Freitag. Und auch einen weiteren Todesfall gibt es. Nach Angaben des Tölzer Landratsamts handelt es bei dem Oper um eine ältere Person über 80 Jahre. Im Landkreis sind seit Ausbruch der Seuche damit nun 27 Menschen während einer Corona-Infektion gestorben. Wegen einer möglichen Ansteckungsgefahr in Isolation befinden sich im Landkreis derzeit 108 infizierte Personen. Die meisten davon stammen aus Wolfratshausen (21), Bad Tölz (17) und Geretsried (13) - also aus den Städten im Landkreis. In Wolfratshausen schlägt dabei auch ein erneuter Corona-Ausbruch in einer Flüchtlingsunterkunft am Loisachbogen mit derzeit drei Fällen zu Buche. Bei den kleineren Gemeinden ist vor allem Schlehdorf außergewöhnlich stark betroffen. Das liegt an einem Corona-Ausbruch in einem dortigen Pflegeheim. Nach Weihnachten waren dort 17 Bewohner und sechs Mitarbeiter positiv getestet worden. Zwei Betroffene haben die Corona-Infektion allerdings schon wieder überstanden. Sie gelten als geheilt und stehen nicht mehr unter Quarantäne. Von den insgesamt 108 nachweislich infizierten Personen im Landkreis zeigen 63 Krankheitsanzeichen, 45 Personen sind symptomfrei. 28 Personen befinden sich in stationärer Behandlung im Krankenhaus, davon werden elf Personen intensivmedizinisch behandelt, vier Personen müssen beatmet werden. Um Corona-Ausbrüche in Seniorenheimen wie in Schlehdorf möglichst zu verhindern, kann man am Schwankleck in Wolfratshausen vor einem Heimbesuch auch in den kommenden Tagen noch einen Schnelltest machen. Im sogenannten Kunstturm haben sich dort in den vergangenen Tagen schon mehr als 180 Personen testen lassen. Diese Woche steht dort nun am Dienstag (5. Januar) und Donnerstag (7. Januar) jeweils zwischen 9 und 11 Uhr erneut ein Testteam bereit. Eine Terminvereinbarung ist vorab nicht notwendig. Die Kosten für einen Test belaufen sich derzeit noch auf 40 Euro. Man wolle aber versuchen, die Testkits künftig möglichst kostenlos zu bekommen, sagt Organisator Peter Lobenstein. So stehe es Besuchern von Heimbewohnern laut Corona-Testverordnung schließlich auch zu.

Zwei weitere Menschen sterben im Zusammenhang mit Corona

Mittwoch, 30.Dezember, 19.35 Uhr: Wieder sind Landkreisbewohner während einer Corona-Infektion gestorben: Eine 76 Jahre alte Person und eine 89 Jahre alte Person sind nun das 25. respektive 26. Todesopfer der Pandemie, wie die Kreisbehörde am Mittwoch meldet. Auch bei den Infektionszahlen gibt es Grund zur Sorge, denn diese machen einen Sprung nach oben. Aktuell sind 96 Menschen positiv getestet, von denen 33 im Krankenhaus behandelt werden müssen, 12 von ihnen auf der Intensivstation. Drei der Infizierten müssen beatmet werden. Mit 17 gemeldeten Fällen leben die meisten in Wolfratshausen, gefolgt von Schlehdorf mit 16, Bad Tölz mit 14, Geretsried mit neun und Münsing mit sechs. Fünf Infizierte leben in Kochel am See, jeweils vier in Egling, Icking und Wackersberg, jeweils drei in Bad Heilbrunn, Benediktbeuern, Dietramszell und Lenggries. Zwei Infizierte werden aus Gaißach gemeldet und jeweils eine positiv getestete Person lebt in Eurasburg, Königsdorf und Reichersbeuern. Auch das Landesamt für Gesundheit meldet einen höheren Inzidenz-Wert für den Landkreis: Am Vortag noch bei 82,87, so lag er am Mittwoch bei 90,68.

Bis Montagabend sind laut Kreisbehörde allerdnigs die ersten 100 gelieferten Impfdosen bereits verabreicht worden.Am Dienstag trafen weitere Impfdosen ein, die im Kreispflegeheim in Lenggries zum Einsatz kamen.

Drei weitere Menschen sterben während einer Corona-Infektion - im Heim Schlehdorf steigt die Anzahl Infizierter

Dienstag, 29. Dezember, 16.15 Uhr: Drei weitere Menschen aus dem Landkreis sind an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Insgesamt gibt es damit seit Beginn der Pandemie in Bad Tölz-Wolfratshausen 24 Tote im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die drei jüngsten Todesfälle trafen Personen der Jahrgänge 1923, 1928 und 1933. Weitere Angaben, etwa zu Wohnorten oder Vorerkrankungen, macht die Kreisbehörde nicht.

Zum Stand Dienstag werden zudem 68 Personen gemeldet, bei denen aktuell eine Coronainfektion nachgewiesen ist und die deshalb in Isolation sind. Darüber hinaus befinden sich weiter etwa 300 Landkreisbürger in Quarantäne, weil sie vom Gesundheitsamt als Kontaktperson der Kategorie 1 eingestuft worden sind. Die 68 akut Infizierten wohnen im ganzen Landkreis verteilt, die meisten aber zählt derzeit Wolfratshausen mit 14. In Bad Tölz leben neun Infizierte, in Geretsried, Icking, Kochel am See, Münsing und Schlehdorf sind es jeweils fünf. Aus der Gemeinde Egling wurden am Dienstag vier positiv Getestete gemeldet, aus Bad Heilbrunn, Dietramszell, Gaißach und Königsdorf jeweils drei. Zwei Corona-Infizierte leben in Lenggries und jeweils einer in Benediktbeuern und Wackersberg. 53 von ihnen zeigen der Kreisbehörde zufolge Krankheitsanzeichen. 35 müssen aufgrund der Symptome stationär behandelt werden. 12 von ihnen liegen auf der Intensivstation und drei Coronapatienten müssen aktuell beatmet werden.

Die Anzahl der Personen, die sich im Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen in einem Heim in Schlehdorf mit dem Coronavirus infiziert haben, ist noch einmal gestiegen und liegt nun bei insgesamt 23. Unter ihnen sind 17 Bewohnerinnen und Bewohner sowie sechs Personen aus dem Personal. Die auf SARS-CoV-2 positiv Getesteten leben nach Angaben des Landratsamtes auf einer Station und befinden sich dort nun auch in Isolation. Drei Personen der Station, in der der Ausbruch verzeichnet wurde, sind aktuell nicht positiv, gelten aber als Kontaktpersonen I und befinden sich daher in Quarantäne.

In der Gemeinschaftsunterkunft in der Anton-Höfter-Straße in Bad Tölz wiederum befinden sich momentan noch zwei positiv getestete Personen in Quarantäne. Beide waren zunächst stationär behandelt worden, konnten aber das Krankenhaus zwischenzeitlich verlassen. Alle 25 Kontaktpersonen der Kategorie I wurden negativ getestet und haben die Quarantäne bereits wieder verlassen.

Das Landesamt für Gesundheit meldet für Dienstag einen Sieben-Tage-Wert von 82,87 für den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, exakt gleich zum Vortag. Dass der sogenannte Sieben-Tage-Wert, auch Inzidenz-Wert genannt, im Vergleich zu den vergangenen Wochen stark gesunken ist, sei allerdings mit Vorsicht zu betrachten, wie Benedikt Greutelaers, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamtes, sagt: "Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes waren zwar auch an den Feiertagen im Einsatz und haben alle Daten an das Robert-Koch-Institut gemeldet, aber an den Feiertagen waren sowohl viele Arztpraxen als auch viele Testzentren - so auch das in Bad Tölz auf der Flinthöhe - geschlossen." Das heißt, es ist davon auszugehen, dass weniger Menschen getestet werden konnten. Wenn diese das nun nachholen, steigt der Inzidenz-Wert möglicherweise schnell wieder nach oben. "Um den Inzidenzwert wirklich belastbar einschätzen zu können, müssen noch einige Tage vergehen", sagt Greutelaers.

Ein weiterer Mensch stirbt während einer Infektion - zwei Heime in der Region kämpfen mit Infektionsausbrüchen

Montag, 28. Dezember, 15.40 Uhr: Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen gibt es einen weiteren Corona-Todesfall zu beklagen: Wie die Kreisbehörde am Montag mitteilte, ist eine Person Jahrgang 1933 im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Weitere Angaben, etwa zu Vorerkrankungen oder Wohnort der betreffenden Person, macht die Kreisbehörde nicht. Mit der Nachricht erhöht sich die Anzahl der Todesfälle hierzulande auf insgesamt 21 seit Beginn der Pandemie.

Zwei Heime sind in der Region zudem gerade von größeren Infektionsausbrüchen betroffen: In einem Pflegeheim in Schlehdorf sind fünf Bewohnerinnen und Bewohner sowie drei Personen aus dem Personal mittels PCR-Tests positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilt die Kreisbehörde in einer Pressemeldung mit. Die infizierten Bewohnerinnen und Bewohner zeigten keine bis leichte Symptome und befänden sich derzeit im Heim in Isolation - mit einer Ausnahme. Eine positiv getestete Person werde schon länger stationär behandelt, zeige aber keine Covid-19-Symptome. Am Sonntag sind Pressesprecherin Marlies Peischer zufolge alle Heimbewohner und das gesamte Personal abgestrichen worden, die Ergebnisse werden bis Mitte der Woche erwartet. Auch das Seniorenzentrum Penzberg kämpft derzeit mit einem Corona-Ausbruch. Dort sind sechs positiv getestete Bewohner und eine positiv getestete Pflegekraft bekannt. Das Gesundheitsamt hat Infektionsschutzmaßnahmen eingeleitet und nimmt weitere Untersuchungen und Tests vor.

Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen lag die Zahl der positiv auf das Coronavirus Getesteten am Montag bei 70. Zudem befinden sich aktuell weiterhin etwa 300 Personen in Quarantäne, weil sie als Kontaktperson der Kategorie 1 eingestuft wurden. Von den 70 aktuell Infizierten wohnen 14 in Wolfratshausen, acht in Bad Tölz und sechs in Geretsried. Ebenfalls sechs Infizierte werden aus Schlehdorf und Egling gemeldet, aus Icking fünf. Jeweils vier positiv Getestete wohnen in Bad Heilbrunn, Dietramszell und Kochel am See, jeweils drei in Gaißach, Königsdorf und Münsing. Aus Wackersberg werden zwei Infizierte gemeldet, aus Lenggries einer. 57 der 70 Personen zeigen der Kreisbehörde zufolge Krankheitsanzeichen, 37 müssen stationär behandelt und fünf auch beatmet werden. Das landesamt für Gesundheit meldet einen weiter leicht gesunkenen Inzidenz-Wert: Dieser lag am Montag bei 82,87, am Tag zuvor lag er bei 93,81.

Impfstart im Landkreis und deutlicher Rückgang der Fallzahlen

Sonntag, 27. Dezember, 15.30 Uhr: Man könnte fast von einem kleinen Weihnachtswunder sprechen: Die Anzahl von Landkreisbürgern, die mit dem Coronavirus infiziert sind, hat sich über die Feiertage quasi halbiert: Waren es zu Heiligabend noch 146, meldet die Kreisbehörde am Sonntag nurmehr 71 Infizierte. Auch beim Landesamt für Gesundheit spiegelt sich der deutliche Rückgang an Fällen im sogenannten Sieben-Tages-Wert: Dieser lag am Sonntag bei 93,81, erstmals seit Wochen unter der 100er-Marke. Zum Vergleich: Am Mittwoch lag er noch bei über 136.

Gute Nachrichten gibt es zudem von der Impfung: Am Sonntag sind die ersten Dosen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen anegkommen, und im Josefistift von Bad Tölz konnten die mobilen Impf-Gruppen sogleich mit der Arbeit loslegen. Insgesamt 70 Personen, darunter sowohl Heimbewohner wie Personal, haben das Vakzin erhalten. "Alles gut gelaufen" - so zitiert die Kreisbehörde den Katastrophenschutz im Landratsamt. Gegen 10 Uhr vormittags wurde mit der Aktion begonnen. "Mit Impfaufklärung und Impfung zog sich das alles bis in den Nachmittag hinein", heißt es aus der Kreisbehörde. Landrat Josef Niedermaier machte sich am Vormittag selbst ein Bild. Er sei dankbar und froh, dass nun mit den Impfungen begonnen werden konnte: "Endlich geht es los! Ich danke allen, die das in mühevoller Organisationsarbeit über die Weihnachtsfeiertage vorbereitet haben. Ohne sie wäre das nicht möglich gewesen." Zunächst würden nun gemäß der Priorisierungsliste des Bundes gezielt Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Personal von Pflegeheimen geimpft. Noch ist unklar, wann an den Impfzentren im Landkreis in Wolfratshausen und in Bad Tölz mit den Impfungen begonnen werden kann und wann dafür die Anmeldung startet. Sobald im Weiteren aber über 80-Jährige, die nicht in einem Heim leben, geimpft werden können, werden diese angeschrieben. "Ich bitte jedoch hier noch ein wenig um Geduld", so der Landrat.

Derweil befinden sich neben den aktuell 71 positiv auf das Coronavirus Getesteten rund 300 Personen im Landkreis in Quarantäne, da sie vom Gesundheitsamt als Kontaktperson der Kategorie 1 eingestuft wurden. Die 71 infizierten Personen wohnen in: Bad Heilbrunn (4), Bad Tölz (12), Benediktbeuern (1), Dietramszell (4), Egling (3), Gaißach (4), Geretsried (4), Icking (3), Jachenau (1), Kochel am See (4), Königsdorf (3), Lenggries (3), Münsing (3), Sachsenkam (5), Wackersberg (2), Wolfratshausen (15).

57 der 71 infizierten Personen zeigen laut Kreisbehörde Krankheitsanzeichen, 14 Personen seien symptomfrei. 37 Personen befinden sich in stationärer Behandlung, davon werden 13 Personen intensivmedizinisch behandelt, sechs Personen müssen beatmet werden.

Keine Entspannung vor den Festtagen - aber erste Impfdosen werden nach Weihnachten erwartet

Mittwoch, 23. Dezember, 16.15 Uhr: Der Lockdown zeigt im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen noch keine Wirkung: Zum Stand Mittwoch meldet die Kreisbehörde 146 Infizierte, am Vortag waren es noch 131. Auch der Sieben-Tages-Wert zieht leicht an: Laut Landesamt für Gesundheit liegt dieser am Mittwoch bei 136,81, am Dienstag war er bei 135,24. In Quarantäne befinden sich aktuell rund 450 Landkreis-Bewohner, da sie vom Gesundheitsamt als Kontaktperson der Kategorie 1 eingestuft wurden. Die 146 infizierten Personen wohnen in: Bad Heilbrunn (5), Bad Tölz (30), Dietramszell (5), Egling (6), Eurasburg (7), Gaißach (4), Geretsried (17), Icking (2), Jachenau (6), Kochel am See (6), Königsdorf (3), Lenggries (16), Münsing (4), Sachsenkam (2), Wackersberg (6), Wolfratshausen (26).109 der infizierten Personen zeigen der Kreisbehörde zufolge Krankheitsanzeichen, 30 Personen befinden sich in stationärer Behandlung, davon werden 12 Personen intensivmedizinisch behandelt. Fünf Personen müssen beatmet werden.

Einen Lichtblick gibt es aber in Sachen Impfung: Das Impfzentrum in Bad Tölz ist startklar, das zweite im Landkreis nach Wolfratshausen. Asklepios überlässt dafür die Räumlichkeiten, die direkt über einen Außenzugang in der Schützenstraße 19 in Bad Tölz barrierefrei erreichbar sind und nicht über die Klinik betreten werden müssen. Die Aicher Group wird das Impfzentrum betreiben und auch die mobilen Impfteams stellen. Bei letzteren wird sich auch der Kreisverband Bad Tölz-Wolfratshausen des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) engagieren. Die Idee, an der Asklepios Stadtklinik in Bad Tölz ein weiteres Impfzentrum neben dem an der Kreisklinik Wolfratshausen zu betreiben, verfolgte Landrat Josef Niedermaier schon, als bekannt wurde, dass das Impfen über entsprechende Zentren in den Landkreisen organisiert werden soll. "Mir war sofort klar, wenn wir in kurzer Zeit viele Landkreisbürgerinnen und -bürger impfen wollen, dann ist das nur mit zwei Zentren zu schaffen."

Unklar ist jedoch, wann wirklich an den Impfzentren selbst geimpft werden kann. Erste Impfdosen sind für den 27. Dezember zugesagt. Zu Beginn werden im Landkreis nur wenige Impfdosen zur Verfügung stehen, die aber gezielt zum Schutz von Bewohnerinnen und Bewohner sowie des Personals von Pflegeheimen eingesetzt werden. Fest steht, dass nach dem 27. Dezember erst einmal die mobilen Impfteams im Einsatz sein werden. Wann dann tatsächlich auch an den Standorten gemäß der Priorisierungsliste des Bundes geimpft werden kann, ist noch offen. Landrat Niedermaier verspricht hier: "Alle über 80-Jährigen, die nicht in einem Heim wohnen, werden angeschrieben und informiert, sobald bekannt ist, wann sie sich zum Impfen anmelden können Noch bitte ich aber um ein wenig Geduld." Niedermaier ist überzeugt: "Unsere Standorte sind für diesen Tag x bereit."

Fallzahlen stagnieren

Dienstag, 22. Dezember, 15:06 Uhr: Die Fallzahlen der Corona-Infizierten im Landkreis stagnieren auf hohem Niveau. Zum Stand Dienstag hat die Kreisbehörde 131 Personen gemeldet, die nachweislich das Virus in sich tragen und deshalb unter Quarantäne stehen. Weitere 400 Landkreisbewohner gelten als Kontaktpersonen der Kategorie 1 und sind deshalb ebenfalls in Isolation. Zum Vergleich: Am Montag meldete die Kreisbehörde 130 Infizierte. Spitzenreiter bei den positiv getesteten Einwohnern ist Geretsried mit 24, gefolgt von Wolfratshausen mit 22 und Bad Tölz mit 19. Bad Heilbrunn zählt noch elf Infizierte, Eurasburg acht, die Jachenau sechs, Kochel fünf und Egling und Wackersberg jeweils vier. Drei Infizierte werden aus Dietramszell und Icking gemeldet, jeweils zwei aus Münsing und Sachsenkam sowie jeweils eine Person aus Reichersbeuern, Benediktbeuern und Königsdorf. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 135,24 Neuinfektionen in der vergangenen Woche.

Corona fordert weiteres Todesopfer

Montag, 21. Dezember, 15.01 Uhr: Die Corona-Pandemie hat im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ein weiteres Todesopfer gefordert. Das teilt die Kreisbehörde mit. Damit steigt die Zahl derjenigen, die an oder mit einer Covid-19-Infektion gestorben sind, auf insgesamt 20. Das Todesopfer sei Jahrgang 1937 gewesen. Zu Wohnort oder möglichen Vorerkrankungen äußert sich die Kreisbehörde nicht. Die Anzahl der Infizierten ist derweil gegenüber der vergangenen Woche gesunken. Am Montagmittag waren im Landkreis 130 Personen positiv auf das Coronavirus getestet und in Isolation. Zum Vergleich: Am Freitag waren es noch 178 Personen. In Quarantäne befinden sich aktuell rund 400 Personen, da sie vom Gesundheitsamt als Kontaktperson der Kategorie 1 eingestuft wurden. Das Landesamt für Gesundheit nennt einen Sieben-Tages-Wert von 125,86.

Die meisten Infizierten sind in den Städten des Landkreises zuhause: Aus Geretsried werden 25 Fälle gemeldet, aus Wolfratshausen 24 und aus Bad Tölz 16. Die Anzahl an positiv Getesteten in Bad Heilbrunn - in der vergangenen Woche noch landkreisweiter Spitzenreiter durch einen heftigen Ausbruch in einem Altenheim - ist inzwischen auf 14 gesunken. In Lenggries zählt das Landratsamt aktuell elf positiv Getestete, in Eurasburg sechs. Jeweils fünf Corona-Infizierte werden jeweils aus Kochel am See und Wackersberg gemeldet, jeweils vier aus Egling und der Jachenau. In Dietramszell und Icking sind derzeit drei Infizierte bekannt, in Gaißach, Münsing und Sachsenkam jeweils zwei. Die Gemeinden Bichl und Benediktbeuern sowie Königsdorf und Reichersbeuern verzeichnen jeweils eine infizierte Person.

96 der aktuell infizierten Personen zeigen der Kreisbehörde zufolge Krankheitsanzeichen. 27 von ihnen müssen im Krankenhaus behandelt werden, davon liegen acht auf Intensivstationen und drei von ihnen müssen beatmet werden.

Mit den Fallzahlen vom Montag steigt die Gesamtsumme derjenigen, die sich im Landkreis seit Beginn der Pandemie infiziert haben, auf 2385.

Corona-Fälle in Geretsrieder Lebenshilfe-Einrichtung und Asylbewerberunterkunft in Bad Tölz

Sonntag, 20. Dezember, 14:56 Uhr: In einer Einrichtung der Lebenshilfe in Geretsried sind in der vergangenen Woche zwei Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilt das Landratsamt mit. Auch aus dem Personal ist eine Person infiziert worden. Die Betroffenen seien isoliert, eine Reihentestung der Mitarbeiter bereits durchgeführt worden. Zudem wurde am Wochenende in der Tölzer Asylbewerberunterkunft in der Anton-Höfter-Straße bei zwei Bewohnern das Coronavirus nachgewiesen. Beide werden laut Kreisbehörde momentan im Krankenhaus behandelt. Das Gesundheitsamt ermittelt die Kontakte.

Insgesamt verzeichnet der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen derzeit 128 Personen positiv auf das Coronavirus getestete Personen in Isolation. Rund 400 Kontaktpersonen befinden sich aktuell in Quaratäne. Die Zahl der akut Infizierten war bereits am Samstag auf 138 gesunken, da mehr Personen aus der Quarantäne entlassen wurden als Neuinfektionen hinzukamen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Robert-Koch-Institut im Landkreis derzeit bei 131,34 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in der vergangenen Woche.

Die 128 aktuellen Fälle verteilen sich wie folgt auf Städte und Kommunen: Bad Heilbrunn (9), Bad Tölz (13), Benediktbeuern (1), Bichl (1), Dietramszell (5), Egling (6), Eurasburg (5), Gaißach (2), Geretsried (23), Icking (3), Jachenau (4), Kochel am See (8), Königsdorf (3), Lenggries (7), Münsing (2), Reichersbeuern (1), Sachsenkam (2), Wackersberg (6), Wolfratshausen (27).

95 der Infizierten zeigen Krankheitsanzeichen, 26 davon sind in stationärer Behandlung, acht Personen werden intensivmedizinisch behandelt, vier Personen müssen beatmet werden. 33 positiv Getestete sind symptomfrei. Die Zahl derer, die mit oder am Coronavirus gestorben sind, liegt bei 19 Personen seit Beginn der Pandemie.

Die Gesamtzahl der positiv Getesteten seit Pandemiebeginn beträgt somit 2.363 Personen. 2.216 wurden aus der Quarantäne wieder entlassen, sie gelten als genesen.

Fallzahlen und Inzidenz leicht rückläufig

Freitag, 18. Dezember, 14.49 Uhr: Ob sich die Situation im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen tatsächlich allmählich dauerhaft entspannt, der Zenit also überschritten ist, oder ob es sich lediglich um eine Schwankung handelt, lässt sich noch nicht mit Sicherheit sagen. Immerhin aber meldet die Kreisbehörde für Freitag keine gestiegenen Fallzahlen, sondern eine minimale Rückläufigkeit der positiven Corona-Tests. Bis zum Mittag waren im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen 178 Personen positiv auf das Virus getestet und in Isolation. Am Vortrag waren es 181. Das Landesamt für Gesundheit meldet einen Sieben-Tage-Wert von 161,82 - am Donnerstag lag dieser noch bei 172,77.In Quarantäne befinden sich aktuell rund 500 Personen, da sie vom Gesundheitsamt als Kontaktperson der Kategorie 1 eingestuft wurden. Die 178 infizierten Personen wohnen in: Bad Heilbrunn (36), Bad Tölz (19), Bichl (1), Dietramszell (5), Egling (6), Eurasburg (3), Gaißach (3), Geretsried (23), Icking (5), Jachenau (9), Kochel am See (8), Königsdorf (4), Lenggries (18), Münsing (2), Reichersbeuern(1), Wackersberg (2) und Wolfratshausen (33). 142 der 178 infizierten Personen zeigen der Kreisbehörde zufolge Krankheitsanzeichen, 36 Personen seien symptomfrei. 25 Personen befinden sich in stationärer Behandlung, davon werden sechs Personen intensivmedizinisch behandelt. Die Zahl derjenigen, die beatmet werden müssen, liegt bei drei. 19 Landkreisbewohner sind seit Beginn der Pandemie mit oder an dem Virus gestorben.

Corona-Ausbruch an der Buchberg-Klinik

Donnerstag, 17. Dezember, 15.54 Uhr: An der Buchberg-Klinik in Bad Tölz sind inziwschen 14 Personen (Stand 16. Dezember) infiziert, darunter auch jemand aus dem Personal. Die Betroffenen wurden isoliert. Weil die meisten coronapositiven Patienten aber nicht aus dem Landkreis stammen, tauchen sie nicht in der Statistik des Tölzer Landratsamts auf.

Zwei Senioren sterben an Corona

Donnerstag, 17. Dezember, 15.25 Uhr: Das Coronavirus hat im Landkreis zwei weitere Todesopfer gefordert. Dabei handelt es sich jeweils um ältere Personen, 85 und 89 Jahre alt. Seit Ausbruch der Pandemie sind im Landkreis damit nun 19 Menschen während einer Corona-Infektion gestorben. Am Donnerstag wurden zudem 30 Neuinfektionen bestätigt, genauso viele wie am Donnerstag vor einer Woche. Der Sieben-Tage-Wert stagniert damit bei 172,77. Insgesamt gelten im Landkreis derzeit offiziell 181 Personen als infiziert. Wegen eines anhaltenenden Corona-Ausbruchs im dortigen Seniorenheim, stammen mit 36 die meisten davon aus Bad Heilbrunn. Weitere Hotspots sind Wolfratshausen (30), Geretsried (25) und Lenggries (20). Von den derzeit Infizierten müssen 24 Personen im Krankenhaus behandelt werden, sechs davon liegen auf der Intensivstation.

Corona fordert 17. Todesopfer im Landkreis

Mittwoch, 16.Dezember, 18:02 Uhr: Die Kreisbehörde meldet einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Zahl der Gestorbenen ist damit im Landkreis seit dem Beginn der Pandemie auf insgesamt 17 gestiegen. Nähere Angaben, ob die betroffene Person durch die Infektion oder während der Infektion an einer anderen Ursache starb, macht das Landratsamt nicht. Auch nicht zu Alter oder Wohnort des Verstorbenen.

Derweil bleiben die Infektionszahlen im Landkreis hoch: Das Landesamt für Gesundheit veröffentlicht einen Inzidenz-Wert von 172,77. Behördensprecherin Marlies Peischer meldet für Mittwoch 180 Personen, die positiv getestet und deshalb in Isolation sind. Der Anstieg der Fallzahlen begründe sich neben dem konstant starken Infektionsgeschehen auch damit, dass manche nicht aus der Quarantäne entlassen werden konnten, da sie weiterhin Symptome zeigten. In Quarantäne befinden sich Peischer zufolge aktuell rund 600 Personen, da sie als Kontaktperson der Kategorie 1 gelten. Die höchste Anzahl Infizierter verzeichnet nach wie vor Bad Heilbrunn mit 37 - auch, weil es im dortigen Seniorenheim zu einem massiven Ausbruch gekommen ist. In Wolfratshausen sind aktuell 31 Personen mit einer Infektion bekannt, Geretsried zählt - genau wie Lenggries - 23 Infizierte und in Bad Tölz sind es 18. In weiteren Landkreiskommunen liegen die Zahlen infizierter Einwohner im einstelligen Bereich. Einen sprunghaften Anstieg gibt es in der Jachenau, wo inzwischen neun Personen positiv getestet wurden. Acht zählt hingegen die Gemeinde Königsdorf, in Egling sind es sieben. Jeweils vier Infizierte werden für Gaißach, Wackersberg und Kochel am See gemeldet, jeweils drei Infizierte für Dietramszell und Icking. Die Gemeinden Münsing und Sachsenkam verzeichnen aktuell jeweils zwei Einwohner, die sich nachweislich sich mit dem Virus angesteckt haben, in Reichersbeuern und Eurasburg gibt es jeweils einen akuten Fall. 139 der 180 Infizierten zeigen nach Angaben der Kreisbehörde Krankheitsanzeichen, 30 befinden sich in stationärer Behandlung. Sieben von ihnen werden intensivmedizinisch behandelt, zwei müssen beatmet werden.

Klasse an Lenggrieser Mittelschule geschlossen

Dienstag, 15. Dezember, 16.10 Uhr: Auch an der Lenggrieser Mittelschule gibt es nun einen Corona-Fall. In einer fünften Klasse sind 25 Schüler deshalb in Quarantäne. Weitreichendere Konsequenzen gibt es nicht. Von morgen an findet ohnehin bayernweit kein Präsenzunterricht mehr statt.

Impfzentrum in Wolfratshausen ist startklar

Dienstag, 15. Dezember, 15.38 Uhr: In den Landkreisen müssen bayernweit seit heute Impfzentrum eingerichtet sein. In Bad Tölz-Wolfratshausen gibt es ein solches Impfzentrum am Kreisklinikum in Wolfratshausen. So soll es dort nun weitergehen.

Sieben-Tage-Wert bleibt konstant hoch

Dienstag, 15. Dezember, 15.31 Uhr: Der Sieben-Tage-Wert ist auf Dienstag nur leicht gesunken. Er liegt laut Landesamt für Gesundheit nun 168,86. Aktuell gelten 158 Personen im Landkreis als coronapositiv, sie befinden sich in Isolation. Die Verteilung auf die einzelnen Kommunen sieht wie folgt aus: Bad Heilbrunn (34), Bad Tölz (15), Dietramszell (3), Egling (4), Eurasburg (1), Gaißach (3), Geretsried (18), Icking (1), Jachenau (7), Kochel am See (4), Königsdorf (9), Lenggries (21), Münsing (2), Reichersbeuern(1), Sachsenkam (2), Wackersberg (4), Wolfratshausen (29).

Infektionszahlen sinken leicht - aber Inzidenz steigt

Montag, 14. Dezember, 14.30 Uhr: Zwar sind bis zum Montag mehr Landkreisbewohner von einer Corona-Infizierung genesen als sich neu angesteckt haben, dennoch bleiben die Zahlen besorgniserregend: Für den ersten Tag der Woche meldet die Kreisbehörde 160 positiv Getestete - am Sonntag waren es 177. Das Landesamt für Gesundheit nennt einen Inzidenz-Wert von 171,20, am Vortag lag dieser noch bei 158,70, was daran liegt, dass der Inzidenz-Wert die vergangenen sieben Tage zum Maß nimmt. Rund 550 Personen sind nach Angaben des Landratsamtes aktuell in Isolation, weil sie als Kontaktpersonen der Kategorie 1 zählen. Die 160 Infizierten wohnen in: Heilbrunn (31), Tölz (14), Bichl (1), Dietramszell (3), Egling (4), Eurasburg (2), Gaißach (3), Geretsried (23), Icking (1), Jachenau (2), Kochel (4), Königsdorf (9), Lenggries (22), Münsing (2), Sachsenkam (3), Wackersberg (5) und Wolfratshausen (31). 40 Menschen sind symptomfrei, 31 werden im Krankenhaus behandelt, davon sieben intensivmedizinisch und zwei werden beatmet. Die Zahl derer, die mit oder am Coronavirus gestorben sind, liegt aktuell weiter bei 16 Personen. Seit Beginn der Pandemie haben sich im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen 2199 Menschen infiziert, 2023 von ihnen gelten als genesen. Bis zum vergangenen Freitag haben sich im Testzentrum auf der Flinthöhe etwa 6500 Personen auf das Coronavirus testen lassen.

An zwei Wolfratshauser Schulen mussten indes wieder Klassen geschlossen werden: An der Realschule Wolfratshausen ist nach einer 10. Klasse nun auch eine 9.Klasse wegen eines positiven Falls zu, betroffen sind dort 13 Schülerinnen und Schüler. Auch an der Grund- und Mittelschule Wolfratshausen-Waldram gibt es einen Fall, dort ist eine 4. Klasse geschlossen, betroffen sind 23 Schülerinnen und Schüler.

Seniorenheim und Klinik von Ausbruch betroffen

Sonntag, 13. Dezember, 15.20 Uhr: Das Infektionsgeschehen im Landkreis bereitet weiter Sorgen: Sowohl Fallzahlen wie Inzidenzwert steigen, auch, weil sich in Heimen und Kliniken die Fälle mehren. Laut Kreisbehörde waren am Sonntag insgesamt landkreisweit 177 Personen positiv auf das Coronavirus getestet und in Isolation. Das Landesamt für Gesundheit beziffert den aktuellen Sieben-Tage-Inzidenz-Wert mit 158,70. In Quarantäne befinden sich zudem derzeit landkreisweit rund 620 Kontaktpersonen der Kategorie 1.

Vor allem ein Seniorenheim in Bad Heilbrunn ist nach Angaben der Kreisbehörde von der Pandemie betroffen. Dort wurde das Virus bei inzwischen fünf Mitarbeitern sowie 32 Bewohnern nachgewiesen. Drei der Bewohner werden stationär behandelt, die anderen wurden in der Einrichtung isoliert, da sie entweder keine oder nur leichte Krankheitssymptome zeigten.Das Virus grassiert auch in der Buchberg-Klinik in Bad Tölz. Dort wurde Covid-19 bei fünf Patienten nachgewiesen, auch diese wurden isoliert respektive zum Teil bereits in die häusliche Isolation entlassen. Der Ausbruch im Haus Weitblick in Bad Tölz gilt indes nach Angaben des Landratsamtes als beendet. Dort zeige noch eine Person Symptome und werde stationär behandelt. Dort hatten sich zwölf Patienten sowie fünf Personen aus dem Personal infiziert.

Weil in den kommunalen Statistiken nur jeweils dort gemeldete Einwohner vorkommen, fallen nicht alle Heilbrunner Heimbewohner darunter. So meldet die Gemeinde aktuell 31 Fälle und Tölz 14. Weitere Infizierte wohnen in Bichl (1), Dietramszell (6), Egling (3), Eurasburg (3), Gaißach (3), Geretsried (27), Icking (2), Jachenau (2), Kochel am See (4), Königsdorf (10), Lenggries (26), Münsing (2), Sachsenkam (3), Wackersberg (5), Wolfratshausen (35). 137 der 177 infizierten Personen zeigten Krankheitsanzeichen. 27 von ihnen müssten aktuell stationär behandelt, davon neun intensivmedizinisch betreut und zwei beatmet werden. Die Zahl derer, die mit oder am Coronavirus gestorben sind, liegt weiterhin bei 16. Seit Beginn der Pandemie haben sich damit 2183 Landkreisbewohner infiziert, 1990 gelten jedoch als genesen.

Seit Freitag sind allerdings auch weitere Schulen von Schließungen betroffen. So gibt es einen Fall in der KLasse 11BT an der FOS Bad Tölz, einen Fall in einer 7. Klasse am Gabriel-von-Seidl-Gymnasium Tölz und einen Fall an einer 10. Klasse der Realschule Wolfratshausen.

Coronafälle und Inzidenz-Wert steigen

Freitag, 11. Dezember, 14.30 Uhr: Das Landratsamt meldet zum Freitag hin 175 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet und in Isolation sind. Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit gibt es 22 Fälle mehr als noch am Tag zuvor, und der sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz-Wert macht dem Amt zufolge einen Sprung auf 142,28 - am Donnerstag lag er noch bei 111.In Quarantäne befinden sich aktuell laut Kreisbehörde rund 600 Personen, da sie vom Gesundheitsamt als Kontaktperson der Kategorie 1 eingestuft wurden. Die infizierten Personen wohnen in: Bad Heilbrunn (6), Bad Tölz (25), Benediktbeuern (2), Dietramszell (6), Egling (7), Eurasburg (5), Gaißach (5), Geretsried (34), Icking (4), Kochel am See (6), Königsdorf (11), Lenggries (22), Münsing (2), Reichersbeuern (2), Sachsenkam (4), Wackersberg (5), Wolfratshausen (29). 134 von ihnen zeigten Krankheitsanzeichen, 41 Personen seien symptomfrei. 33 Personen sind dem Landratsamt zufolge in stationärer Behandlung, davon würden neun Personen intensivmedizinisch behandelt und zwei müssten beatmet werden.

An der Realschule Bad Tölz gibt es einen weiteren Coronafall, weshalb eine Klasse der 10. Jahrgangsstufe geschlossen werden musste. Betroffen sind 28 Schülerinnen und Schüler, allerdings muss keine Lehrkraft in Quarantäne.

Weitere Klassenschließungen an fünf Schulen

Donnerstag, 10. Dezember, 17.10 Uhr: Die Kreisbehörde meldet weitere Corona-Fälle und Klassenschließungen an insgesamt fünf Schulen: Jeweils einen positiven Fall gibt es an der Grundschule Benediktbeuern (hier ist eine 4.Klasse geschlossen, betroffen sind 25 Schülerinnen und Schüler), an der Realschule Schlehdorf (hier ist sind zwei 8.Klassen geschlossen, betroffen sind 61 Schülerinnen und Schüler), an der Realschule Geretsried (hier ist eine 6.KLasse geschlossen, betroffen sind 27 Schülerinnen und Schüler), an der Grund- und Mittelschule Wolfratshausen-Waldram (hier ist eine 10.Klasse geschlossen, die Kontaktermittlung läuft), sowie an der Volksschule Gaißach (hier ist die 1. Klasse geschlossen).

Sieben-Tage-Wert sinkt auf 111

Donnerstag, 10. Dezember, 15.02 Uhr: Im Landkreis sind 15 neue Corona-Fälle bekannt geworden. Die Gesamtzahl der Infizierten liegt nun bei 155. Diese verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Kommunen: Bad Heilbrunn (6), Bad Tölz (23), Benediktbeuern (2), Dietramszell (5), Egling (6), Eurasburg (5), Gaißach (4), Geretsried (36), Icking (3), Kochel am See (4), Königsdorf (11), Lenggries (12), Münsing (2), Reichersbeuern (2), Sachsenkam (2), Wackersberg (6), Wolfratshausen (26). 113 der 155 infizierten Personen zeigen Krankheitsanzeichen, 42 Personen sind symptomfrei. 30 Personen sind in stationärer Behandlung, davon werden neun Personen intensivmedizinisch behandelt, zwei davon müssen auch beamtet werden.Der Sieben-Tage-Wert sink im Vergleich zum Vortag, er liegt laut Landesamt für Gesundheit nun bei 111,01.

Realschule Bad Tölz nimmt Unterricht wieder auf

Donnerstag, 10. Dezember, 9.10 Uhr: An der Realschule in Bad Tölz wird heute der reguläre Unterricht fortgesetzt. Die Schule war gestern nach einem positiven Fall in der Lehrerschaft vorsorglich geschlossen worden. Grund für die Schließung: Das Gesundheitsamt konnte auf die Schnelle nicht einschätzen, welche anderen Lehrer als Kontaktpersonen ersten oder zweiten Grades einzustufen sind.

Tölzer Löwen weiterhin in Quarantäne

Mittwoch, 9. Dezember, 17.18 Uhr: Aufgrund der bestehenden Quarantänemaßnahme für Spieler des Teams der Tölzer Löwen und der damit verbunden nachgewiesenen nicht erreichten Spielfähigkeit werden die kommenden beiden Partien gegen Kaufbeuren und Dresden abgesagt und verlegt. Neue Termine konnten bereits festgelegt werden. So empfangen die Tölzer Löwen den ESV Kaufbeuren am Dienstag, 16. Februar 2021, um 19.30 Uhr. Die Buam reisen am Dienstag, 9. Februar, zu den Dresdner Eislöwen. Das Spiel beginnt ebenfalls um 19.30 Uhr. Aufgrund der coronabedingten Spielverlegung und der bereits verschobenen Partie vom elften Spieltag zwischen Frankfurt und Freiburg, wird ein Duell vom 22. Spieltag vorgezogen. Somit empfangen die Löwen Frankfurt am Freitag, 11. Dezember, um 19.30 Uhr den ESV Kaufbeuren.

Neuer Todesfall im Landkreis

Mittwoch, 9. Dezember, 13.23 Uhr: Die Corona-Pandemie hat ein weiteres Todesopfer im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen gefordert. Das hat das Landratsamt am Mittwoch bekannt gegeben. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 erhöht sich damit auf 16. Derzeit sind im Landkreis insgesamt 144 positiv auf das Coronavirus getestete Personen in Isolation. Dazu kommen 600 als Kontaktpersonen eingestufte Bürger, die sich in Quarantäne befinden. Von den als infiziert erfassten Personen zeigen 111 Krankheitsanzeichen, 33 sind symptomfrei. 34 Erkrankte werden stationär behandelt, davon zehn in der Intensivstation. Auch in mehreren Senioreneinrichtungen breitet sich Corona weiter aus. Im Seniorenheim in Bad Heilbrunn wurde das Virus bei fünf Bewohnern und bei drei Mitarbeitern festgestellt. Im betreuten Wohnheim "Haus Weitblick" in Bad Tölz wurde das Virus inzwischen bei zwölf Personen festgestellt, darunter auch fünf Angestellte. Und auch an der Fachklinik Bad Heilbrunn wurde bei einer Person das Coronavirus nachgewiesen.

Die 144 Fälle der aktuell registrierten Infizierten in Isolation verteilen sich wie folgt auf Städte und Gemeinden: Bad Heilbrunn (6), Bad Tölz (24), Benediktbeuern (2), Dietramszell (7), Egling (4), Eurasburg (6), Gaißach (3), Geretsried (34), Icking (4), Kochel am See (1), Königsdorf (5), Lenggries (14), Münsing (3), Reichersbeuern (1), Sachsenkam (3), Wackersberg (5), Wolfratshausen (22).

Sechs Corona-Infektionen im Seniorenheim

Dienstag, 8. Dezember, 17.46 Uhr: In einem Seniorenheim in Bad Heilbrunn sind sechs Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Vier der Betroffenen sind Bewohner, zwei kommen aus dem Personal. Wie das Landratsamt berichtet, hat bei allen inzwischen ein positiver PCR-Test die Ergebnisse der Antigen-Schnelltests bestätigt. Die Infektionen waren bei einer Reihentestung nachgewiesen worden, nachdem ein Bewohner zu Beginn eines Klinikaufenthaltes positiv auf das Virus getestet worden war. Wie das Landratsamt mitteilt, musste eine betroffene Person mit sehr starken Symptome ins Krankenhaus eingewiesen werden. Die anderen infizierten Bewohner zeigen leichte bis starke Krankheitsverläufe und werden weiter im Heim isoliert und behandelt. Die betroffenen Personen aus dem Personal müssen ebenfalls in Isolation.

Inzidenzwert wieder gestiegen

Dienstag, 8. Dezember, 14:03 Uhr: Der maßgebliche Inzidenzwert ist im Landkreis wieder gestiegen. Am Dienstag meldete das Robert-Koch-Institut für Bad Tölz-Wolfratshausen 132,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwoner in der vergangenen Woche. Laut Landratsamt sind aktuell 178 positiv auf das Coronavirus getestete Personen in Isolation. In Quarantäne befinden sich rund 600 Kontaktpersonen.

Die Infizierten verteilen sich wie folgt auf Städte und Gemeinden: Bad Heilbrunn (5), Bad Tölz (32), Benediktbeuern (2), Dietramszell (6), Egling (4), Eurasburg (5), Gaißach (2), Geretsried (46), Icking (6), Jachenau (1) Kochel am See (2), Königsdorf (13), Lenggries (16), Münsing (3), Reichersbeuern (2), Sachsenkam (5), Wackersberg (7), Wolfratshausen (21).

138 der 178 positiv Getesten zeigen Krankheitsanzeichen, 40 sind symptomfrei. 30 Erkrankte sind derzeit in stationärer Behandlung, davon werden zehn Personen intensivmedizinisch behandelt, vier müssen beatmet werden. Die Zahl der Todesfälle im Landkreis seit Pandemiebeginn liegt weiterhin bei 15.

Seit Ausbruch des Virus sind im Landkreis damit bislang genau 1999 Personen positiv getestet worden. 1806 wurden aus der Quarantäne wieder entlassen, sie gelten als genesen.

Im Testzentrum auf der Flinthöhe haben sich bis vergangenen Freitag etwas mehr als 6000 Personen auf das Coronavirus testen lassen.

Klasse an der Tölzer Südschule geschlossen

Montag, 7. Dezember, 17.33 Uhr: An der Südschule in Bad Tölz musste die 9d wegen eines positiven Corona-Falls geschlossen werden. 16 Schüler und Schülerinnen sind von der Quarantäne betroffen. In der 6a der Realschule Bad Tölz hat sich zudem ein zweiter Corona-Fall bestätigt.

Sieben-Tage-Wert bei 116,5

Montag, 7. Dezember, 16.37 Uhr: 183 Personen im Landkreis gelten derzeit als coronapositiv und sind deshalb in Isolation. Sie verteilen sich laut Landratsamt wie folgt auf die einzelnen Kommunen: Bad Heilbrunn (6), Bad Tölz (31), Benediktbeuern (2), Dietramszell (8), Egling (4), Eurasburg (1), Gaißach (2), Geretsried (48), Icking (5), Jachenau (1) Kochel am See (2), Königsdorf (14), Lenggries (16), Münsing (2), Reichersbeuern (2), Sachsenkam (6), Wackersberg (8), Wolfratshausen (25). Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt heute bei 116,5.

172 Corona-Infizierte in Isolation

Sonntag, 6. Dezember, 16:19 Uhr:Die Zahl der Infizierten im Landkreis ist am Samstag wieder leicht gestiegen. Das Landratsamt meldete am Sontagmittag insgesamt 172 positiv getetstete Personen, die sich derzeit in Isolation befinden - 16 mehr als am Freitag. Zudem sind aktuell rund 600 Menschen kreisweit in Quarantäne, weil sie als Kontaktpersonen gelten.

Die infizierten Personen verteilen sich wie fogt auf die Staädte und Gemeinden: Bad Heilbrunn (5), Bad Tölz (30), Benediktbeuern (2), Dietramszell (8), Egling (5), Eurasburg (4), Gaißach (4), Geretsried (40), Icking (5), Kochel am See (3), Königsdorf (13), Lenggries (17), Münsing (1), Reichersbeuern (3), Sachsenkam (6), Wackersberg (7), Wolfratshausen (19).

141 der 172 aktuell Infizierten zeigen laut Landratsamt Krankheitsanzeichen, nur 31 sind symptomfrei. Ebensoviele, nämlich 31 Personen, müssen stationärer behandelt werden, neun von ihnen auf der Intensivstation, davon vier mit Beatmung. Die Zahl der Todesfälle seit Pandemiebeginn bleibt bei 15.Die Gesamtzahl der Infizierten beträgt aktuell 1968 Personen. 1781 Bürger wurden aus der Quarantäne wieder entlassen, sie gelten als genesen.

Der maßgebliche Inzidenzwert für die vergangenen sieben Tage ist seit Freitag wieder gesunken, er liegt laut Robert-Koch-Institut nun bei 125,1 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner.

Am Sonntag meldete das Landratsamt zudem zwei weitere Schulklassen, die wegen Coronafällen geschlossen werden müssen: In der Realschule Reichersbeuern ist neben der 2b nun auch die Klasse 1a von einem positiven Fall betroffen, dort müssen 19 Schülerinnen und Schüler, sowie zwei Lehrkräfte in Quarantäne. Und an der Karl-Lederer-Grundschule in Geretsried hat es nach der 3e nun auch die 4c erwischt. Betroffen sind 20 Schüler und 24 weitere wegen eines Besuchs der Mittagsbetreuung. Bei den bereits am Freitag vermeldeten Klassen in Icking, Lenggries und Geretsried sind nach Auswertung insgesamt 67 Schüler betroffen, allerdings keine Lehrkräfte.

Inzidenzwert steigt leicht an

Freitag, 4. Dezember, 15:11 Uhr: Seit Donnerstag sind laut Robert-Koch-Institut im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen 39 neue Coronafälle bestätigt worden. Die Gesamtzahl der akuten Infektionsfälle ist jedoch zurückgegangen. Das Landratsamt meldete am Freitag, Stand 12 Uhr, insgesamt 156 positiv getestete Personen in Isolation. In Quarantäne sind aktuell rund 600 Bürger, die vom Gesundheitsamt als Kontaktpersonen der Kategorie 1 eingestuft wurden.

Die 156 Infizierten wohnen in Bad Heilbrunn (4), Bad Tölz (25), Benediktbeuern (1), Dietramszell (7), Egling (5), Eurasburg (3), Gaißach (3), Geretsried (34), Icking (5), Kochel am See (4), Königsdorf (10), Lenggries (12), Münsing (1), Reichersbeuern (3), Sachsenkam (9), Wackersberg (8), Wolfratshausen (22).

Laut Landratsamt zeigen 116 von ihnen Krankheitsanzeichen, 40 sind symptomfrei. 31 Personen sind in stationärer Behandlung, davon werden neun intensivmedizinisch behandelt, vier müssen beatmet werden. Neue Todesfälle wurden keine gemeldet, deren Anzahl bleibt bei 15.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist seit Donnerstag leicht gestiegen, auf 129 Fälle pro 100.000 Einwohner in der vergangenen Woche.Die Gesamtzahl der Infizierten seit Pandemiebeginn beträgt 1.926 Personen. 1.755 von ihnen wurden aus der Quarantäne wieder entlassen, sie gelten als genesen.

Das Landratsamt meldete am Freitag auch drei neue Schulklassen, die wegen Coronafällen geschlossen werden mussten: die 9b im Rainer-Maria-Rilke-Gymnasium Icking, die 8a der Sankt-Ursula-Mädchenrealschule Hohenburg (Lenggries) und die 10b des Gymnasiums Geretrsried. In allen Fällen laufe die Kontaktermittlung. Eine Übersicht über die aktuell geschlossenen Schulklassen gibt es hier.

Sieben-Tage-Wert sinkt minimal

Donnerstag, 3. Dezember, 15.17 Uhr: Im Landkreis sind seit Mittwoch 33 neue Corona-Fälle bestätigt worden. Der Sieben-Tage-Wert bleibt damit auf fast gleichem Niveau. Er liegt nun bei 124,3. Als ansteckend gelten derzeit 167 Personen. Die Infizierten verteilen sich folgendermaßen auf die einzelnen Kommunen: Bad Heilbrunn (3), Bad Tölz (29), Benediktbeuern (2), Dietramszell (7), Egling (5), Eurasburg (3), Gaißach (9), Geretsried (28), Icking (3), Kochel am See (4), Königsdorf (11), Lenggries (16), Reichersbeuern (3), Sachsenkam (16), Wackersberg (6), Wolfratshausen (22).

Weitere Infektionen in Asylunterkunft und betreutem Wohnen

Mittwoch, 2.Dezember, 15.20 Uhr: Die Kreisbehörde veröffentlicht neue Zahlen zur Corona-Pandemie. Demnach waren zum Stand 12 Uhr im Landkreis 168 Personen positiv auf das Coronavirus getestet und in Isolation - 33 mehr als noch am Vortag. Unter den Infizierten befindet sich auch ein Bewohner der von der Regierung von Oberbayern betriebenen Asylunterkunft in Bad Tölz, Peter-Freisl-Straße. Die Familie wurde laut Landratsamt zur Isolation respektive Quarantäne in eine andere Unterkunft verlegt. Auch im betreuten Wohnheim Haus Weitblick in Bad Tölz ist eine weitere Person, nunmehr aus der Jugendgruppe, positiv auf das Coronavirus getestet und vom Gesundheitsamt in die Isolation geschickt worden. Für die komplette Jugendgruppe wurde eine Quarantäne ausgesprochen.

Der Sieben-Tage-Wert sinkt indes leicht und liegt laut Landesamt für Gesundheit nun bei 126,64, einen Tag zuvor war es noch 137,59. In Quarantäne befinden sich aktuell rund 600 Personen, da sie vom Gesundheitsamt als Kontaktperson der Kategorie 1 eingestuft worden sind.

Die 168 infizierten Personen wohnen in Bad Heilbrunn (2), Bad Tölz (30), Benediktbeuern (1), Dietramszell (13), Egling (5), Eurasburg (2), Gaißach (6), Geretsried (34), Greiling (1), Icking (1), Kochel am See (3), Königsdorf (13), Lenggries (19), Reichersbeuern (3), Sachsenkam (14), Schlehdorf (1), Wackersberg (6) und Wolfratshausen (14).

132 der 168 infizierten Personen zeigen laut Kreisbehörde Krankheitsanzeichen, 36 Personen seien indes symptomfrei. 22 Personen sind in stationärer Behandlung, davon werden elf Personen intensivmedizinisch behandelt. Weiterhin müssen fünf der Erkrankten beatmet werden. Die Anzahl derer, die seit Beginn der Pandemie im Landkreis mit oder am Coronavirus gestorben sind, liegt bei 15. Die Gesamtzahl der Infizierten beträgt aktuell 1861 Personen. 1689 von ihnen wurden bereits wieder aus der Quarantäne entlassen, weil sie als genesen gelten.

Seit Dienstag, 1. Dezember, ist auch die Realschule Bad Tölz von coronabedingten Schließungen betroffen. In einer sechsten Klasse gibt es einen positiven Fall, betroffen sind 28 Schülerinnen und Schüler. Geschlossen ist zudem eine Gruppe der Mittagsbetreuung, hierbei sind neun Schülerinnen und Schüler sowie zwei Personen im Personal betroffen.

Corona fordert weiteres Todesopfer

Dienstag, 1. Dezember, 15.41 Uhr: Das Tölzer Landratsamt bestätigt einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Seit Ausbruch der Pandemie sind im Landkreis damit nun 15 Personen während einer Infektion gestorben. Insgesamt sind im Landkreis derzeit 135 Personen nachweislich mit dem Virus infiziert, 33 Personen davon sind in stationärer Behandlung. Zehn der Krankenhaus-Patienten liegen auf der Intensivstation, fünf davon müssen auch beamtet werden. Die insgesamt 135 Infizierten verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Kommunen: Bad Tölz (30), Benediktbeuern (2), Bichl (1), Dietramszell (5), Egling (5), Eurasburg (4), Gaißach (6), Geretsried (26), Jachenau (1), Kochel (3), Königsdorf (3), Lenggries (15), Reichersbeuern (4), Sachsenkam (9), Wackersberg (8), Wolfratshausen (13). Betroffen ist auch das Wohnheim "Haus Weitblick" in Bad Tölz. Dort ist ein Bewohner positiv getestet worden, ein weiterer befindet sich in Quarantäne. Neben dem Flüchtlingsheim an der Anton-Höfter-Straße in Bad Tölz ist zudem nun auch wieder die Asylunterkunft am Loisachbogen in Wolfratshausen von einem Corona-Fall betroffen. Die infizierte Person und ihre Familie sind außerhalb des Landkreises in Quarantäne. Der Sieben-Tage-Wert sinkt indes leicht und liegt laut Landesamt für Gesundheit nun bei 137,59.

Inzwischen neun Corona-Fälle bei Tölzer Löwen

Montag, 30. November, 16.10 Uhr: Im Eishockeyteam der Tölzer Löwen haben sich neben den bereits fünf bekannten Fällen weitere vier Spieler mit dem Coronavirus infiziert. Alle, bei denen nun das Coronavirus nachgewiesen wurde, waren laut Landratsamt bereits nach Bekanntwerden der ersten Fälle als Kontaktpersonen ersten Grades in Quarantäne.

Zweite Klasse an Grundschule geschlossen

Montag, 30. November, 16.03 Uhr: Nach der 2b muss nun auch die 2e an der Grundschule Reichersbeuern geschlossen werden. Auch dort war ein positiver Corona-Fall aufgetreten. Zudem muss nun auch eine Lehrkraft nach einem positiven Test in Quarantäne.

Inzidenz-Wert bewegt sich seitlich

Montag, 30. November, 15.29 Uhr: Die Woche beginnt im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen mit einer neuen Zahl an Corona-Infektionen: Mit Stand Montag meldet die Kreisbehörde 154 Personen, die positiv auf Covid-19 getestet und deshalb in Isolation sind. Der Sieben-Tage-Wert ist im Landkreis nahezu gleich geblieben, er lag am Montag bei 146,19, am Wochenende waren es 146,97.

Etwa 600 Personen befinden sich aktuell in Quarantäne, da sie vom Gesundheitsamt als Kontaktpersonen der Kategorie 1 eingestuft wurden. 30 der 154 Infizierten wohnen in Bad Tölz, darunter ist auch wieder ein Bewohner der Asylunterkunft in der Anton-Höfter-Straße, sechs weitere sind in Quarantäne und müssen noch abgestrichen werden. Die weiteren Infizierten wohnen in: Benediktbeuern (2), Bichl (1), Dietramszell (7), Egling (5), Eurasburg (4), Gaißach (6), Geretsried (29), Jachenau (1), Kochel (3), Königsdorf (3), Lenggries (19), Reichersbeuern (4), Sachsenkam (14), Wackersberg (10) und Wolfratshausen (16). 115 der 154 infizierten Personen zeigten Krankheitsanzeichen, 39 Personen seien symptomfrei. 33 Personen sind laut Landratsamt in stationärer Behandlung, davon werden zehn Personen intensivmedizinisch behandelt, fünf von ihnen müssen beatmet werden.

Sieben-Tage-Wert sink weiter

Sonntag, 29. November, 17.01 Uhr: Der Sieben-Tage-Wert ist im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen über das Wochenende weiter gesunken. Er liegt nun bei 146,97. Aktuell gibt es im Landkreis 165 positive Fälle. Etwa 800 Personen befinden sich in Quarantäne, da sie vom Gesundheitsamt als Kontaktperson der Kategorie 1 eingestuft wurden. Darnter seit dem Wochenende auch die 11b an der Berufsschule Bad Tölz und eine 8. Klasse an der Tölzer Montessori-Schule. Die 165 nachweislich infizierten Personen wohnen in: Bad Tölz (29), Benediktbeuern (2), Bichl (1), Dietramszell (9), Egling (4), Eurasburg (4), Gaißach (7), Geretsried (33), Icking (1), Jachenau (1), Kochel am See (3), Königsdorf (5), Lenggries (20), Reichersbeuern (4), Sachsenkam (15), Wackersberg (9), Wolfratshausen (18). 127 der 165 infizierten Personen zeigen Krankheitsanzeichen, 38 Personen sind symptomfrei. 36 Personen sind in stationärer Behandlung, davon werden sieben Personen weiterhin intensivmedizinisch behandelt, die Zahl der Personen die beatmet werden müssen, liegt unverändert bei fünf.

Coronavirus in Asylunterkunft in Bad Tölz

Sonntag, 29. November, 16.55 Uhr: In der von der Regierung von Oberbayern betriebenen Asylunterkunft in der Tölzer Anton-Höfter-Straße wurde ein Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet. Das Gesundheitsamt hat am Samstag für die infizierte Person die Isolation, sowie für sechs Kontaktpersonen ersten Grades eine Quarantäne ausgesprochen. Alle sieben betroffenen Personen können jedoch in der Unterkunft bleiben, da ihnen eine räumliche Trennung ermöglicht werden konnte. Die Kontaktpersonen werden in den nächsten Tagen vom Gesundheitsamt abgestrichen.

Corona-Krise bei den Tölzer Löwen weitet sich aus

Freitag, 27. November, 14.10 Uhr: Bei den Tölzer Löwen sind weitere Corona-Fälle bekannt geworden: Fünf Spieler der Eishockey-Mannschaft haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Das Team hatte sich testen lassen, nachdem bei den Lausitzer Füchsen, dem Gegners vom vergangenen Sonntag, positive Fälle aufgetreten waren. Die fünf infizierten Spieler müssen nun in Isolation, 13 weitere Spieler sowie vier Betreuer müssen als Kontaktpersonen ersten Grades in Quarantäne.

Sieben-Tage-Wert geht weiter runter

Freitag, 27. Novemver, 14.03 Uhr: Der Sieben-Tage-Wert sinkt weiter leicht. Er liegt laut Landesamt für Gesundheit nun bei 161,04. Zwar sind auf Freitag 34 neue Corona-Fälle bestätigt worden. Vor einer Woche lag die Ansteckungsquote aber noch höher, deshalb geht die Inzidenz nun runter. Insgesamt sind derzeit 180 Personen im Landkreis nachweislich infiziert. Diese verteilen sich folgendermaßen auf die einzelnen Kommunen: Bad Tölz (39), Benediktbeuern (4), Bichl (1), Dietramszell (6), Egling (6), Eurasburg (2), Gaißach (9), Geretsried (34), Greiling (2), Icking (2), Königsdorf (7), Lenggries (26), Münsing (2), Reichersbeuern (1), Sachsenkam (9), Wackersberg (8), Wolfratshausen (22). Von den 180 Infizierten sind 36 in stationärer Behandlung, davon werden sieben Personen weiterhin intensivmedizinisch behandelt, die Zahl der Personen die beatmet werden müssen, liegt unverändert bei fünf.

Weitere Quarantänefälle an Schulen und Kitas

Freitag, 27. November, 13.44 Uhr: In der Klasse 2b der Grundschule Reichersbeuern ist ein Corona-Fall aufgetreten. Von der Quarantäne sind 15 Schüler und eine Lehrkraft betroffen. Nach einem positiven Test beim Personal ist zudem die Mäuse-Gruppe des Kindergartens in Gaißach geschlossen. Am Kinderhaus in Bad Tölz ist die Huskies-Gruppe betroffen. Auch dort wurde eine Betreuungsperson positiv getestet. Nach einem Corona-Ausbruch an der Berufsschule in Tölz sind dort unter den Schülern zwei weitere positive Fälle bekannt geworden.

Corona-Fall bei den Tölzer Löwen

Freitag, 27. November, 11.32 Uhr: Die Tölzer Löwen befinden sich aktuell in häuslicher Quarantäne. Die kommenden Spiele werden deshalb verlegt. Betroffen sind die Spiele dieses Wochenende gegen Freiburg und Bad Nauheim sowie das Dienstagsspiel gegen Bayreuth. Der positive Corona-Fall ist diese Woche bei routinemäßigen PCR-Tests aufgekommen. Geschäftsführer Christian Donbeck zur Situation: "Wir finden es für unsere Fans schade, dass wir nicht spielen können. Es ist aber wichtig, die Infektionskette zu unterbrechen, sowie die Mitarbeiter, Spieler, Familien und potenzielle Kontaktpersonen zu schützen. Wir bleiben mit allen Spielern in Kontakt und werden sie bestmöglich unterstützen."

Landrat Niedermaier setzt sich für zweites Impfzentrum ein

Freitag, 27. November, 11.28 Uhr: Bis 15. Dezember muss der Landkreis ein Impfzentrum aufbauen. Dieses wird an der Kreisklinik Wolfratshausen entstehen. Landrat Josef Niedermaier (Freie Wähler) hätte aber gerne noch ein zweites Impfzentrum für den südlichen Landkreis.

Inzidenzwert sinkt erneut

Donnerstag, 26. November, 16:50 Uhr: Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ist erneut gesunken: auf 177,56. Laut Meldung des Landratsamts vom Donnerstagnachmittag befinden sich kreisweit aktuell 185 Personen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, in Isolation. Etwa 900 Personen seien in Quarantäne, da sie vom Gesundheitsamt als Kontaktperson der Kategorie 1 eingestuft wurden. 147 der Infizierten zeigen laut Landratsamt Krankheitsanzeichen, 38 sind symptomfrei. 39 Corona-Infizierte sind derzeit in stationärer Behandlung, davon werden neun Personen weiterhin intensivmedizinisch behandelt, fünf von ihnen müssen beatmet werden. Die Zahl der Toesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt unverändert bei 14 seit Beginn der Pandemie. Die Gesamtzahl der positiv Getesteten steigt damit seit Pandemiebeginn auf 1725 Personen. 1.526 von ihnen wurden aus der Quarantäne wieder entlassen, sie gelten als genesen.

Corona-Fall im sozialtherapeutischen Wohnhaus Rosenwinkel

Donnerstag, 26. November, 12.23 Uhr: Im sozialtherapeutischen Wohnhaus Rosenwinkel in Bad Tölz ist ein Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie das Landratsamt mitteilt, werden alle Bewohner der Einrichtung des Real-Verbundes Isarwinkel abgestrichen.Im betreuten Wohnheim Haus Weitblick in Bad Tölz gibt nach einem ersten Corona-Fall nun drei weitere. Betroffen sind ein weiterer Mitarbeiter und zwei weitere Bewohner..

Inzidenz-Wert sinkt auf 193,88

Mittwoch, 25. November, 16.05 Uhr: Der Sieben-Tage-Wert für den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen sinkt erstmals seit einer Woche wieder unter die 200er-Marke: Das Landesamt für Gesundheit meldete eine Inzidenz von 193,88. Gegenüber dem Vortag seien 38 Neuinfektionen festgestellt worden damit sind insgesamt 207 Personen positiv getestet und aktuell in Isolation. Etwa 1000 weitere Personen befinden sich in Quarantäne, da sie vom Gesundheitsamt als Kontaktperson der Kategorie 1 eingestuft wurden. Die 207 infizierten Personen wohnen in: Bad Tölz (39), Benediktbeuern (5), Bichl (1), Dietramszell (5), Egling (5), Eurasburg (3), Gaißach (14), Geretsried (29), Greiling (1), Icking (2), Kochel (1), Königsdorf (6), Lenggries (28), Münsing (2), Reichersbeuern (1), Sachsenkam (6), Wackersberg (10), Wolfratshausen (49). 169 der 207 infizierten Personen zeigen der Kreisbehörde zufolge Krankheitsanzeichen, 38 Personen seien symptomfrei. 40 Personen befinden in stationärer Behandlung, davon werden neun Personen intensivmedizinisch behandelt, fünf Personen müssen beatmet werden. Die Gesamtzahl der Infizierten beträgt 1697 Personen. Die Zahl derer, die mit oder am Coronavirus gestorben ist, liegt bei 14 Personen seit Beginn der Pandemie.

Unter den Schulen gibt es eine weitere Klassenschließung, wie die Kreisbehörde mitteilt. An der 9a der Mittelschule Lenggries gibt es einen positiven Fall, 20 Schülerinnen und Schüler sind betroffen. Lehrkräfte müssen indes nicht in Quarantäne. In der Kindertagesstätte Sachsenkam sind weiterhin alle Gruppen mit Ausnahme der Hasengruppe in Isolation, nachdem sechs Kinder und vier Mitarbeiter positiv getestet worden sind. Zudem ist seit Mittwoch auch eine Hortgruppe betroffen, acht Kinder und eine weitere Mitarbeiterin sind in Quarantäne. Im Fall der geschlossenen Fuchsgruppe im Kindergarten Gaißach trägt die Kreisbehörde nach, dass bei zwei Kindern und vier Mitarbeitern die Corona-Tests positiv ausgefallen sind.

Ein neuer Todesfall und weitere Schulklassen in Quarantäne

Dienstag, 24. November 2020, 16:18 Uhr: Das Landratsamt meldet einen neuen Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Zahl der Toten seit Beginn der Pandemie ist damit auf 14 gestiegen. Zudem gibt es weitere Corona-Fälle an Schulen und Kitas. So mussten am Dienstag in der Tölzer Berufs- und der Realschule je eine Klasse geschlossen werden, an der Grund- und Mittelschule Wolfratshausen musste, nach einer ersten Klasse, auch eine fünfte Klasse in Quarantäne. Insgesamt sind im Landkreis elf Schulen und sechs Kitas von Klassen- oder Gruppenschließungen betroffen. Eine Liste zur aktuellen Lage mit allen von Quarantäne betroffenen Einrichtungen hat das Landratsamt auf einer eigenen Internetseite veröffentlicht.

Aktuell (Stand Dienstag) gibt es insgesamt 223 infizierte und isolierte Personen im Landkreis. 167 von ihnen zeigen Krankheitsanzeichen, 56 sind symptomfrei. 27 werden stationär behandelt, neun davon intensivmedizinisch, vier müssen derzeit beatmet werden. 1000 Landkreisbürger befinden sich aktuell in Quarantäne, weil sie als Kontaktpersonen gelten. Die 223 infizierten Personen verteilen sich wie folgt auf Städte und Gemeinden: Bad Heilbrunn (1), Bad Tölz (43), Benediktbeuern (5), Dietramszell (5), Egling (8), Eurasburg (3), Gaißach (15), Geretsried (26), Greiling (1), Icking (1), Jachenau (1), Kochel am See (2), Königsdorf (5), Lenggries (29), Münsing (3), Sachsenkam (7), Wackersberg (9) und Wolfratshausen (59).

Die Gesamtzahl der positiv Getesteten seit Beginn der Pandemie liegt damit im Landkreis bei 1.658 Personen. 1.421 wurden aus der Quarantäne wieder entlassen, sie gelten als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz, also die Anzahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, lag am Dienstagmorgen bei 202,48. Bis Montag, 23. November, hatten sich 5 200 Personen am Testzentrum auf der Tölzer Flinthöhe testen lassen.

Corona-Ausbruch im Lenggrieser Rathaus

Montag, 23. November 2020, 17.37 Uhr: Im Lenggrieser Rathaus haben sich neun Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert, darunter auch der neue Bürgermeister Stefan Klaffenbacher (Freie Wählergemeinschaft), der sich bis vergangenen Freitag in Quarantäne befand. Ein Mitarbeiter sei vor zwei Wochen positiv getestet worden, sagt Klaffenbacher. Nachdem er danach auch bei sich selbst Grippesymptome festgestellt habe, habe er einen Corona-Test gemacht und sich anschließend sofort in häusliche Quarantäne begeben, so der Bürgermeister. Das Lenggrieser Rathaus sei aber kein "Hotspot", betont Klaffenbacher, weil sich einige Mitarbeiter nachweislich auch außerhalb ihres Arbeitsplatzes angesteckt hätten. Die Infektion sei bei allen Betroffenen glimpflich verlaufen, manche seien gänzlich symp-tomfrei gewesen, so der Lenggrieser Rathauschef. Weil Mitarbeiter zeitgleich auch wegen anderer Erkrankungen gefehlt hätten, sei die Personaldecke im Rathaus vergangene Woche zwar sehr dünn gewesen, das Tagesgeschäft habe aber aufrecht erhalten werden können. Der Zweite Bürgermeister Franz Schöttl (CSU) führte während Klaffenbachers Quarantäne die Geschäfte, die Gemeinderatssitzung wurde auf den Montag nächster Woche verschoben. Klaffenbacher ist seit dem gestrigen Montag wieder im Amt, auch die erkrankten Mitarbeiter kämen nach und nach wieder zur Arbeit.

255 Menschen sind akut infiziert - Der Sieben-Tage-Wert liegt weiter über 200

Montag, 23.November, 16.25 Uhr: Die Pandemie entwickelt sich im Landkreis weiter ungebremst: Stand Montag waren im Landkreis 255 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, etwa 1200 weitere Personen befinden sich aktuell in Quarantäne, weil sie als Kontaktpersonen der Kategorie 1 gelten. Das Landesamt für Gesundheit meldet einen Inzidenz-Wert von 204,04, nur marginal unter dem Wert vom Samstag (204,82).

Die 255 infizierten Personen wohnen in: Bad Heilbrunn (1), Bad Tölz (42), Benediktbeuern (5), Bichl (2), Dietramszell (4), Egling (6), Eurasburg (6), Gaißach (14), Geretsried (30), Greiling (1), Icking (3), Kochel (6), Königsdorf (8), Lenggries (36), Münsing (1), Reichersbeuern (2), Sachsenkam (11), Schlehdorf (2), Wackersberg (11) und Wolfratshausen (64). Von den Infizierten sind 64 Personen symptomfrei. 22 Erkrankte müssen stationär, davon sieben intensivmedizinisch behandelt werden - unter ihnen gibt es wiederum drei, die beatmet werden müssen. Der Anzahl der während einer Infektion Gestorbenen liegt weiter bei 13. Die Gesamtzahl der Infizierten im Landkreis seit Pandemiebeginn liegt bei 1632 Personen. 1364 von ihnen wurden inzwischen wieder aus der Quarantäne entlassen, sie gelten als genesen.

In der Kindertagesstätte Sachsenkam sind inzwischen - mit Ausnahme der Hasengruppe - alle Gruppen unter Quarantäne gestellt, nachdem es dort sowohl bei sechs Kindern als auch vier Personen des Personals zu Infektionen gekommen ist.

Die Fallzahlen im Landkreis bereiten weiter Anlass zur Sorge mit einem Inzidenz-Wert von weiterhin über 200.

Samstag, 21. November, 16.55 Uhr: Das Landesamt für Gesundheit meldet für den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen 27 Neuinfektionen an einem Tag und einen weiterhin sehr hohen Sieben-Tages-Wert. Am Samstag lag dieser bei 204,82, nur marginal unter der Marke vom Freitag, als er den bisherigen Höchstwert von 207,17 erreicht hat.

Die Inzidenz-Zahl für den Landkreis macht Sprung nach oben - Steigende Zahlen auch in Schulen, Kindertagesstätten, betreuten Wohnheimen und Asylunterkünften

Freitag, 20.November, 17.50 Uhr: Der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert für den Landkreis macht einen Sprung nach oben: Lag der Wert am Tag zuvor noch bei 174,33, kletterte er zum Freitag auf 207,17, wie das Landesamt für Gesundheit meldet. Innerhalb eines Tages habe es im Landkreis 79 weitere nachgewiesene Infektionen gegeben.

Die Kreisbehörde berichtet zudem von 12 Schulklassen, die geschlossen werden mussten, sowie sieben Gruppen in Kindertagesstätten. Neu hinzugekommen sind die 8. Klasse der Mittelschule Lenggries und die Klasse Sternschnuppe der Montessori Schule Dietramszell, die Dinogruppe am Kindergarten Ickolino Icking und eine Gruppe des Montessori Kindergartens Wolfratshausen.

In der Asylunterkunft an der Heimgartenstraße in Wolfratshausen wurde bei weiteren 24 Personen das Coronavirus nachgewiesen, drei von ihnen gehören zum Personal. Damit erhöhen sich die Fallzahlen in der Unterkunft auf insgesamt 27. Die Bewohner müssen nun bis Ende November in Quarantäne bleiben. Die Neuinfizierten waren bereits als Kontaktperson 1 kategorisiert. Durch eine Reihentestung wurden die Neuinfektionen entdeckt. Einige haben leichte Symptome, der Großteil ist asymptomatisch.

Im betreuten Wohnheim Haus Weitblick in Bad Tölz sind insgesamt sieben Patienten und eine Mitarbeiterin positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Patienten und die Kontaktpersonen 1 sind ihren Zimmern isoliert.

240 Corona-Infizierte im Landkreis, etwa 1000 Bürger in Isolation - Inzidenz sinkt leicht - weitere Fälle in der Asylunterkunft Wolfratshausen

Donnerstag, 19. November, 18.00 Uhr: Mit Stand von Donnerstag sind 240 Personen im Landkreis nachweislich mit dem Coronavirus infiziert und deshalb in Isolation. Das meldet die Kreisbehörde in ihrem wöchentlichen Update. Allerdings sind etwa 1000 weitere Landkreisbewohner in Quarantäne, weil sie vom Gesundheitsamt als Kontaktpersonen der Kategorie 1 eingestuft worden sind.

Von 240 akut Infizierten wohnen 60 in Wolfratshausen, 38 in Bad Tölz 37 in Lenggries, 30 in Geretsried und jeweils acht in Benediktbeuern, Gaißach und Königsdorf. Sieben Infizierte werden aus Egling gemeldet, jeweils sechs aus Bad Heilbrunn, Eurasburg, Kochel am See und Wackersberg. In Dietramszell und Schlehdorf sind laut Kreisbehörde aktuell jeweils fünf positiv Getestete zu Hause, in Icking, Münsing, Reichersbeuern und der Jachenau jeweils zwei. Einen Infizierten melden jeweils Bichl und Greiling. 182 der 240 infizierten Personen zeigten Krankheitsanzeichen, 58 seien symptomfrei. 26 Personen sind laut Landratsamt in stationärer Behandlung, davon werden vier Personen intensivmedizinisch behandelt, zwei müssen beatmet werden. Die Zahl derer, die im Landkreis mit oder am Coronavirus gestorben sind, liegt weiterhin bei 13 Personen. Die Gesamtzahl der Infizierten liegt aktuell bei 1506 Personen, 1253 von ihnen gelten als genesen.

Der sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz-Wert sank am Donnerstag dem Landesamt für Gesundheit zufolge auf 174,33, am Tag zuvor lag er noch bei 179,02. Das Landratsamt wiederum meldet eine andere Inzidenz-Zahl, nämlich 162,6, und beruft sich auf das RKI als Quelle.

Bei den Schulen meldet die Kreisbehörde eine weitere Klasse, die geschlossen werden musste: Dabei handelt es sich um die 5. Klasse der Mittelschule Königsdorf, betroffen sind 18 Kinder. Bei den am Mittwoch gemeldeten Einrichtungen mit Corona-Fällen präzisierte das Landratsamt am Donnerstag die Zahlen. So sind an der Franz-Mar-Schule Geretsried 13 Kinder und eine Lehrkraft in Quarantäne, an der Wolfratshauser Hammerschmiedschule 18 Kinder, die Kategorisierung eventuell betroffener Lehrkräfte laufe. An der FOS Bad Tölz musste die 11. Klasse geschlossen werden, hier sind 27 Schülerinnen und Schüler betroffen.

In der Unterkunft der Regierung von Oberbayern wurde bei weiteren Personen das Coronavirus nachgewiesen. Insgesamt kamen noch einmal 24 Infizierte hinzu, drei der infizierten Personen gehören dem Personal an. Damit haben sich im Zusammenhang mit den Infektionen an der Unterkunft an der Heimgartenstraße Wolfratshausen insgesamt 27 Personen mit dem Coronavirus angesteckt.

Weitere Infektionen in Asylunterkünften und Schulen - Inzidenz-Wert klettert erneut höher

Mittwoch, 18. November, 16.23 Uhr: In zwei Asylunterkünften im Landkreis gibt es sieben weitere mit dem Coronavirus infizierte Personen. Das teilte die Kreisbehörde am Mittwoch mit. "Das Gesundheitsamt schätzt die Lage aber als ruhig ein", betont Pressesprecherin Marlis Peischer. Denn die Sieben hätten sich zum Zeitpunkt des Abstrichs bereits in Quarantäne befunden, da sie als Kontaktpersonen I eingestuft und getestet worden sind. Es handle sich um eine Familie und einen Mitbewohner einer Unterkunft in Bad Tölz sowie um zwei Bewohner der Unterkunft an der Heimgartenstraße in Wolfratshausen. Im November haben sich damit insgesamt 15 Personen in den landkreisweiten Asylunterkünften infiziert. Die Unterkunft am Wolfratshauser Loisachbogen stehe indes seit Montag nicht mehr unter Quarantäne.

Sowohl in der Franz-Marc-Schule Geretsried als auch in der Mittelschule Königsdorf, der Hammerschmiedschule Wolfratshausen und der FOS Bad Tölz müssen Klassen wegen Corona-Fällen geschlossen werden. In der Franz-Marc-Schule Geretsried handelt es sich um die Klasse 2 DFK, in der Königsdorfer Schule um die 5. Klasse und in der Hammerschmiedschule um die Klasse 1c. Bei der Tölzer FOS ist die 11.Klasse (F11AW) betroffen.

Der sogenannte sieben-Tage-Inzidenz-Wert steigt am Mittwoch auf 179,02, am Vortag lag er noch bei 171,20. Der Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen es in den vergangenen sieben Tagen gab, wobei die Anzahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohnern zurück gerechnet wird. Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit sind von Dienstag auf Mittwoch insgesamt 53 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Anzahl der während einer Infektion Gestorbenen liegt weiter bei 13.

17 Mitarbeiter der Rehaklinik Lenggries infiziert - Inzidenz-Wert steigt

Dienstag, 17. November, 16.20 Uhr: Das Coronavirus breitet sich in der Lenggrieser Fachklinik für geriatrische Rehabilitation aus. Nachdem sich Ende Oktober dort zunächst sieben Patienten offenbar bei einem infizierten Mitarbeiter angesteckt haben, sind inzwischen 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nachweislich infiziert. Sie sind nun auf Geheiß des Gesundheitsamtes in Isolation und dürfen ihre Wohnungen auch nicht zum Dienst verlassen. Das teilte die Kreisbehörde am Dienstag mit. Während sich die Situation unter den Mitarbeitern zuspitzt, habe sich die Lage unter den Patienten - bei denen es zwischenzeitlich weitere Infizierungen gab - stabilisiert. Von ihnen waren am Dienstag noch elf infiziert, ihre Quarantäne endet laut Landratsamt am kommenden Sonntag. "Wir beobachten die Situation ganz genau und sind täglich mit der Einrichtung in Kontakt", erklärt Stephan Gebrande, Leiter des Tölzer Gesundheitsamtes. Weil in der Regel Personen, nicht Einrichtungen unter Quarantäne gestellt werden, nahm die Reha noch mindestens eine Patientin auf, nachdem am 21. Oktober der erste Mitarbeiter krank geworden und zwei Tage darauf positiv getestet worden ist. Wann die Rehaklinik schließlich einen Aufnahmestopp verhängt hat, beantwortete die Kreisbehörde am Dienstag nicht - der Stopp habe aber bis Montag, 16. November, gegolten.

Der sogenannte Inzidenz-Wert für Bad Tölz-Wolfratshausen kletterte damit am Dienstag auf 171,20, am Montag hatte er noch bei 166,51 gelegen. Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit kamen 26 neue Corona-Fälle gegenüber dem Vortag dazu.

In der Kindertagesstätte St. Joseph Lenggries muss eine weitere Gruppe geschlossen werden (Käfergruppe), auch einzelne Kinder der Ameisengruppe müssen nun zuhause bleiben, nachdem es dort zwei positive Fälle im Personal gibt.

Die Corona-Maßnahmen zeigen langsam Wirkung

Montag, 16. November, 15:57 Uhr: Drei Schulklassen und zwei Gruppen in Kindertagesstätten sind wegen Corona-Infektionen geschlossen, das teilt die Kreisbehörde mit. Bei den Schulen ist eine 9. Klasse der Realschule Schlehdorf betroffen sowie die Klassen 1a und 2a der Karl-Lederer-Grundschule Geretsried. Bei den Kindertagesstätten ist die Eulengruppe der Kita Sachsenkam geschlossen, im Kindergarten Gaißach ist es die Fuchsgruppe nach einem positiven Fall unter dem Personal.

Inzidenz-Wert sinkt

Den vierten Tag in Folge sinkt der sogenannte Inzidenz-Wert im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Zum Montag lag er bei 166,51, wie das Landesamt für Gesundheit mitteilt. 27 Menschen sind gegenüber dem Vortrag positiv auf Corona getestet worden. "Wie viele der positiv getesteten Personen in Familienverbünden leben, können wir nicht angeben", sagt Behördensprecherin Sabine Schmid dazu auf Nachfrage. Aber: Es sei "deutlich zu sehen, dass die meisten Personen sich in der Familie, dem Bekanntenkreis oder der Arbeit anstecken." Andersherum gebe es wenige Personen, die sich infizierten und alleine respektive sehr isoliert lebten. Unter denjenigen, die in einer Gemeinschaftsunterkunft oder dezentralen Asylunterkunft wohnten, seien aktuell sieben in Quarantäne. Nach wie vor versuche das Gesundheitsamt, Kontakte und Infektionswege zurückzuverfolgen, auch wenn dies einen enormen personellen Aufwand bedeute: "Aktuell arbeiten 30 Personen im 'Team Kontakte' und 15 Personen im Team 'Fälle'", sagt Schmid. Genaue Zahlen würden nicht erhoben, aber aktuell gebe es in circa 65 Prozent der Fälle eine nachweisbare Infektionskette. Häufig seien die positiv Getesteten bereits als Kontaktpersonen der Kategorie I in Quarantäne.

Inzidenz-Wert sinkt weiter leicht - weitere Schulklasse geschlossen

Sonntag, 15. November, 16.09 Uhr: Die Südschule in Bad Tölz meldet einen Corona-Fall, betroffen ist nach Angaben der Kreisbehörde die Klasse 5bG. Sie ist neben einer Klasse aus St. Ursula Schloss Hohenburg in Lenggries und einer fünften Klasse in der Realschule Bad Tölz die dritte im Landkreis, die aktuell geschlossen ist. Der sogenannte Inzidenz-Wert sinkt derweil weiter leicht, am Sonntag lag er laut Landesamt für Gesundheit bei 176,68 für den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen.

Schulklasse und Kita-Gruppe geschlossen

Freitag, 13. November, 16.16 Uhr: In einer fünften Klasse an der Realschule Bad Tölz hat es einen positiven Corona-Fall gegeben. Die Klasse ist genauso geschlossen wie die Gruppe "Zwergerlnest" in der Albert-Schweitzer-Kinderkrippe in Wolfratshausen. Dort sind elf Kinder und fünf Mitarbeiter von der Quarantäne betroffen.

Sieben-Tage-Wert sinkt erstmals wieder

Freitag, 13. November, 15.30 Uhr: Das erste Mal seit Langem ist der Sieben-Tage-Wert wieder gesunken. Er liegt nun bei 182,15. Zwar sind laut Landesamt für Gesundheit seit Donnerstag im Landkreis 29 neue Corona-Fälle bestätigt worden. Vor acht Tagen gab es allerdings noch mehr als 30 Neuansteckungen. Diese hoher Wert fliegt aus der Berechnung der Inzidenz nun raus. Deswegen sinkt der Sieben-Tage-Wert wieder.

Bessere Verteilung von Flüchtlingen gefordert

Donnerstag, 12. November, 17.23 Uhr: In mehreren Flüchtlingsheimen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen gibt es einen Corona-Ausbruch. Asylhelfer fordern deshalb die Belegungszahlen zu reduzieren. Doch Ausweichquartiere gibt es so gut wie keine. Mehr zu den Corona-Fällen in Flüchtlingsheimen hier: "Gefährliche Enge"

Schulklasse und Kitagruppe in Lenggries geschlossen

Donnerstag, 12. November, 17.12 Uhr: In Lenggries gibt es sowohl an der Schule St. Ursula Hohenburg einen Quarantänefall als auch an der Kita Sankt Joseph. In Hohenburg ist nach Angaben der Kreisbehörde eine Klasse geschlossen, in der Kindertagesstätte eine Gruppe mit insgesamt 14 betroffenen Kindern.

Sieben-Tage-Wert schießt über 200er Marke

Donnerstag, 12. November, 15.49 Uhr: Der Sieben-Tage-Wert hat im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen mit 202,48 einen neuen Höchstwert erreicht (Mittwoch: 176,68). Grund für den großen Sprung sind 54 Neuinfektionen, die sich seit Mittwoch bestätigt haben. Insgesamt sind im Landkreis derzeit 226 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert: Bad Heilbrunn 9, Bad Tölz 41, Benediktbeuern 12, Bichl 1, Dietramszell 6, Egling 10, Eurasburg 4, Gaißach 6, Geretsried 30, Greiling 1, Icking 3, Jachenau 5, Kochel 4, Königsdorf 5, Lenggries 33, Münsing 8, Reichersbeuern 2, Sachsenkam 1, Wackersberg 6, Wolfratshausen 39. Von den 226 Infizierten liegen 27 im Krankenhaus, fünf davon auf der Intensivstation, eine Person wird beatmet.

Mehrere Corona-Fälle in Flüchtlingsheimen

Mittwoch, 11. November, 18.01 Uhr: Nach dem Corona-Fall in der Wolfratshauser Flüchtlingsunterkunft am Loisachbogen sind nun auch in weiteren Asyleinrichtungen im Landkreis Infektionen bekannt geworden. Nach Angaben des Tölzer Landratsamts sind am Mittwoch acht Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden, die im Landkreis in unterschiedlichen Flüchtlingseinrichtungen leben. "Alle Infizierten Personen wurden entweder in andere Einrichtungen verlegt oder sind in der Unterkunft selbst in Quarantäne", teilt Pressesprecherin Marlis Peischer mit. Die Entscheidung sei dabei immer individuell aufgrund der räumlichen Möglichkeiten in den Unterkünften getroffen worden. Betroffen von dem Corona-Ausbruch sind drei vom Landkreis betriebene Flüchtlingsunterkünfte in Wolfratshausen, in Geretsried sowie in Bad Tölz. Dort sind insgesamt sechs Fälle festgestellt worden. Ebenfalls betroffen ist die Einrichtung an der Heimgartenstraße in Wolfratshausen. Diese Gemeinschaftsunterkunft wird allerdings von der Regierung von Oberbayern betrieben - genauso wie die Einrichtung am Loisachbogen. Dort war am Samstag der erste aktuelle Corona-Fall in einer Asylunterkunft festgestellt worden.

Sieben-Tage-Wert legt noch einmal zu

Mittwoch, 11. November, 15.31 Uhr: Laut Landesamt für Gesundheit gibt es im Landkreis 33 weitere, bestätigte Corona-Fälle. Der Sieben-Tage-Wert legt deshalb noch einmal zu, er liegt nun bei 176,68.

Kämmerei in Benediktbeuern nach Corona-Fall geschlossen

Mittwoch, 11. November, 15.29 Uhr: Nachdem zwei Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung in Benediktbeuern positiv auf das Coronavirus getestet worden sind, bleiben Kämmerei und Kasse noch bis einschließlich 17. November geschlossen. Die beiden Beschäftigten stammen zwar nicht aus der Finanzverwaltung, aufgrund einer Besprechung, die im potenziellen Ansteckungszeitraum stattgefunden hat, hat das Tölzer Gesundheitsamt allerdings alle Teilnehmer dieses Meetings als Kontaktpersonen ersten Grades eingestuft und deshalb in Quarantäne geschickt. Die betroffenen Mitarbeiter wurden inzwischen zwar negativ auf das Coronavirus getestet, zur Sicherheit müssen die Quarantäne-Maßnahmen aber trotzdem insgesamt zwei Wochen eingehalten werden. Nach Angaben von Bürgermeister Anton Ortlieb (Bürgervereinigung Benediktbeuern) haben sich die beiden Mitarbeiter mutmaßlich im privaten Umfeld infiziert. Am 18. November soll die Finanzverwaltung wieder für den Bürgerverkehr geöffnet werden. Die Gesundheit aller Mitarbeiter und die Nachvollziehbarkeit der Infektionsketten stehen für die Gemeinde an erster Stelle, so Ortlieb. Er bittet für die kurzfristigen Einschränkungen deshalb um Verständnis.

Nach Corona-Ausbruch in Flüchtlingsunterkunft: Kritik am Gesundheitsamt

Dienstag, 10. November, 17.30 Uhr: Wegen eines Corona-Falls sind seit Samstag sämtliche Bewohner der Wolfratshauser Flüchtlingsunterkunft Am Loisachbogen in Quarantäne. Aus dem Asylhelferkreis gibt es Kritik am Vorgehen des Gesundheitsamtes. Das sagt der Helferkreis.

Start der Infektambulanz in Wolfratshausen

Dienstag., 10. November, 17.03 Uhr: Unter der Führung von Jörg Lohse aus Münsing hat ein Ärzteteam in Wolfratshausen eine Anlaufstelle für Patienten mit Covid-Symptomen eröffnet - und will so mehr Sicherheitsgefühl vermitteln. Ein ausführliches Interview findet sich hier: "Wir sind für alle Menschen da"

Landkreis zählt 13. Todesopfer

Dienstag, 10. November, 15.58 Uhr: Im Landkreis hat es einen weiteren coronabedingten Todesfall gegeben. Wie das Tölzer Landratsamt bestätigt, sind im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen damit nun 13 Personen während einer Corona-Infektion gestorben. Auch der Sieben-Tage-Wert steigt weiter rasant an. Auf Dienstag hat das Tölzer Gesundheitsamt 26 neue Fälle festgestellt. der sogenannte Inzidenzwert liegt im Landkreis damit nun bei 169,64 - und damit so hoch wie nie zuvor.

Inzidenz klettert auf vorläufigen Rekordwert

Montag, 9. November, 16.15 Uhr: Der Sieben-Tag-Wert ist weiter gestiegen. Er liegt nun bei 164,95 - so hoch wie bislang noch nie im Landkreis. Seit Sonntag sind 33 neue Corona-Fälle bestätigt worden.

Nach Quarantäne am Tölzer Gabriel-von-Seidl-Gymnasium

Montag, 9. November, 16.03 Uhr: Nach der Quarantäne-Anordnung für die komplette Q12 am Gabriel-von-Seidl-Gymnasium in Bad Tölz sind dort drei Schüler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Da diese im infektiösen Zeitraum aber schon nicht mehr in der Schule waren, konnte ein Großteil der Schülerinnen und Schüler wieder aus der Quarantäne entlassen werden. Wenige müssen wegen Privatkontakt jedoch in Quarantäne bleiben.

Sieben-Tage-Wert steigt weiter an

Sonntag, 8. November, 18.23 Uhr: Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle im Landkreis ist übers Wochenende weiter gestiegen. Es gibt nun ingesamt 1100 bestätigte Fälle. Der sogenannte Inzidenzwert ist deshalb noch einmal gestiegen, er liegt nun bei 145,41.

Landrat Niedermaier in Quarantäne

Sonntag, 8. November, 18.21 Uhr: Der Tölzer Landrat Josef Niedermaier (Freie Wähler) befindet sich bereits seit vergangenem Montag in Quarantäne. Wie erst jetzt bekannt wurde, hatte der 57-Jährige in der Woche davor zwei Termine, bei denen er auch mit dem Garmischer Landrat Anton Speer (Freie Wähler) zusammengetroffen ist. Speer wurde danach positiv auf das Coronavirus getestet, das Tölzer Gesundheitsamt stufte Niedermaier als Kontaktperson ersten Grades ein. Niedermaier muss die Amtsgeschäfte deshalb momentan aus dem Home-Office heraus führen. Zwar wurde er inzwischen negativ getestet, er hat sich bei Speer also wohl nicht angesteckt. Niedermaiers Einstufung als enge Kontaktperson zieht aber automatisch eine zweiwöchige Quarantäne nach sich. Erst Mitte dieser Woche darf Niedermaier deshalb wieder in sein Büro im Landratsamt zurückkehren.

Corona-Fall in Flüchtlingsunterkunft

Sonntag, 8. November, 17:38 Uhr: In der Flüchtlingsunterkunft am Wolfratshauser Loisachbogen wurde ein Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet. Wie das Landratsamt mitteilt, hat das Gesundheitsamt am Samstag eine vollständige Quarantäne über die von der Regierung von Oberbayern betriebene Unterkunft verhängt. Betroffen seien 44 Personen, ihre Verpflegung sei gewährleistet. Ein Reihentest aller Bewohner werde am Freitag, 13. November, in der Unterkunft durchgeführt. Der positiv getestete Flüchtling wurde bereits am Donnerstag in eine Isolierunterkunft gebracht.

Sieben-Tage-Wert steigt sprunghaft an

Freitag, 6. November, 16.47 Uhr: Der sogenannte Inzidenzwert ist im Landkreis auf 132,9 gestiegen. Am Donnerstag lag er noch fast 30 Punkte niedriger. Grund für den Anstieg sind 54 neue Corona-Fälle, die das Tölzer Gesundheitsheit am Freitag bestätigen könnte.

Maskenpflicht weiter auch an Grundschulen

Freitag, 6. November, 16.40 Uhr: Auch der Tölzer Landrat Josef Niedermaier (Freie Wähler) hat sich für eine Befreiiung der Grundschuler von der Maskenpflicht eingesetzt - umsonst. Eine "Ausnahmemöglichkeit von der Maskenpflicht am Platz kann jedoch allenfalls in ausreichend begründeten konkreten Einzelfällen in Betracht gezogen werden", teilt das Landratsamt nach einer rechtlichen Prüfung nun mit. Auch bisherige Ausnahmeregelungen, wie sie zum Beispiel die Stadt München oder der Landkreis Ebersberg erlassen hatten, sind hinfällig. Das heißt: Am Montag nach den Herbstferien müssen die Kinder an allen bayerischen Grundschulen wieder Maske tragen.

Kliniken noch nicht überlastet

Freitag, 6. November, 14.53 Uhr: An den Kliniken in der Region ist die Lage trotz zweiter Corona-Welle weiterhin übersichtlich. Auf den Intensivstationen in Wolfratshausen, Bad Tölz und Penzberg herrscht derzeit Normalbetrieb. Für den Ernstfall sieht man sich allerorten aber gerüstet. Wie schon im Frühjahr übernimmt zudem nun wieder Martin Dotzer vom Klinikum in Murnau die Aufgabe als "Ärztlicher Leiter Krankenhauskoordination". Dotzer hat also ein Auge darauf, dass an den Krankenhäusern in den drei Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen, Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen immer irgendwo ein Notfallplatz verfügbar ist.

So ist die Lage in den Krankenhäusern der Region

Anzahl der mit oder an Covid-19 Gestorbenen erhöht sich auf zwölf

Donnerstag, 5. November, 15:25 Uhr: Derzeit sind im Landkreis 138 Personen als mit dem Coronavirus infiziert bekannt, die deshalb in Quarantäne sind. Der sogenannte Inzidenzwert ist für den Landkreis zwar leicht gesunken und liegt am Donnerstag bei 107,10. Allerdings meldet das Landratsamt bei seinem wöchentlichen Update auch, dass sich die Anzahl derjenigen, die mit oder am Coronavirus gestorben sind, erhöht hat, und zwar von bislang zehn auf nunmehr zwölf. Von den 138 aktuell Infizierten zeigten 92 Krankheitsanzeichen, 46 seien asymptomatisch. 17 der Infizierten sind laut Kreisbehörde in stationärer Behandlung, vier davon intensivmedizinisch, drei Personen müssten beamtet werden. Die mit dem Coronavirus infizierten Personen wohnten im gesamten Landkreis: 32 lebten in Wolfratshausen, 21 jeweils in Bad Tölz und Lenggries, zwölf in Geretsried, sieben in Wackersberg. Jeweils fünf Fälle gibt es aktuell in Egling, Gaißach und Icking, jeweils vier Infizierte lebten in Benediktbeuern, Eurasburg und Münsing. Drei Covid-Fälle sind jeweils in Bad Heilbrunn, Dietramszell und Kochel am See registriert, jeweils zwei in der Jachenau und Königsdorf. Eine infizierte Person lebt jeweils in Bichl, Greiling, Reichersbeuern, Sachsenkam und Schlehdorf. Insgesamt haben sich der Kreisbehörde zugfolge bislang 1007 Personen mit dem Coronavirus infiziert, 857 gelten inzwischen wieder als genesen. Im Testzentrum auf der Flinthöhe ließen sich bislang rund 3540 Personen auf das Coronavirus testen.

Erneuter Anstieg des Sieben-Tage-Werts

Mittwoch, 4. November, 15:37 Uhr: Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit meldet erneut einen Anstieg der Fallzahlen bei den Covid-Infektionen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Demnach gibt es aktuell 961 Personen, die sich nachweislich mit dem Virus angesteckt haben, 25 mehr als am Vortag und eine Steigerung um 145 Fälle innerhalb der vergangenen sieben Tage. Der sogenannte 7-Tage-Inzidenz-Wert beträgt nun 113,35, nachdem er am Vortag noch leicht gesunken war und bei 109,45 lag.

Erste Pandemie-Infektambulanz eingerichtet

Von Montag, 9. November an, nimmt die erste Infektambulanz im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ihre Arbeit auf. Betrieben wird die Infektionsambulanz oder auch Fieberambulanz genannt, auf Initiative und Organisation des Koordinierungsarztes der KVB, dem Münsinger Arzt Dr. Jörg Lohse in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung, der Kreisklinik und der Kreisverwaltung in den Räumen des alten Wolfratshauser Krankenhauses. Schon im Frühjahr dienten diese Räumlichkeiten während des Katastrophenfalls als Covid19 Schwerpunktpraxis und werden nun vom Landkreis für die Infektambulanz "selbstverständlich wieder zur Verfügung gestellt", so Landrat Josef Niedermaier (FW). Die Infektambulanz dient zwei Richtungen: Zum einen können Bürger, die Anzeichen eines grippalen Infektes haben, sich an die Ambulanz wenden. Dort werde abgeklärt, ob es sich um einen banalen Infekt, eine gefährliche Erkrankung von Mandel- bis Lungenentzündung, eine Influenza oder um eine Covid-19 Erkrankung handelt. Zum anderen können Arztpraxen ihre Infektpatienten in die Ambulanz schicken, um die einzelnen Praxen zu entlasten. Es soll versucht werden, Infektpatienten von Nicht-Infektpatienten getrennt zu behandeln, um Queransteckungen zu verhindern, erklärt Dr. Jörg Lohse. Die Sprechzeiten sind Montag bis Freitag 10 bis 12 Uhr. Telefonisch ist die Ambulanz für Anmeldungen von 9 bis13 Uhr unter der Rufnummer 08171/75-9301 erreichbar. Dr. Lohse bittet darum, sich möglichst gleich in der Früh zu melden. Dann werde versucht, durch genaue Terminvergabe Warte- und Kontaktzeiten kurz zu halten. Im Allgemeinen sollte ein Termin bei früher Anmeldung am gleichen Tag möglich sein.

Quarantänefall im Kindergarten

Dienstag, 3. November, 16.52 Uhr: Im Kindergarten Sankt Benedikt im Geretsrieder Ortsteil Gelting sind derzeit 27 Kinder (zwei Kindergartengruppen) und drei Mitarbeiter in Quarantäne. Nach Bekanntwerden eines Coronafalls am Gabriel-von-Seidl-Gymnasium in Bad Tölz wurde dort zudem die gesamte Q12 (71 Schüler) abgestrichen. Die Testergebnisse stehen noch aus.

Besuchsverbot auch auf der Geburtsstation in Wolfratshausen

Dienstag, 3. Novemver, 13.59 Uhr: Auch in der Abteilung der Geburtshilfe am Kreisklinikum in Wolfratshausen gilt seit Samstag ein Besuchsverbot. Die Geburtshilfe gehört als Außenstelle zu der Starnberger Kliniken GmbH. Diese hat vergangene Woche für all ihre Häuser ein Besuchsverbot verhängt. Betroffen davon ist also auch das Krankenhaus in Penzberg, das ebenfalls zu den Starnberger Kliniken gehört.

Sieben-Tage-Wert fällt wieder

Dienstag, 3. November, 10.55 Uhr: Der sogenannte Indizenzwert ist im Landkreis wieder leicht gefallen. Lag er am Montag noch bei 118,05, so meldet das Robert-Koch-Institut nun einen Wert von nur noch 104,8. Am Nachmittag korrigierte das Landesamt für Gesundheit auf 109,45. Die Zahl der Infektionen geht damit also wieder leicht zurück. Gleichwohl liegt der Landkreis damit immer noch im dunkelroten Bereich.

Weitere Erhöhungen der Fallzahlen und des Inzidenz-Wertes

Montag, 2. November, 16:24 Uhr: Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit meldet erneut höhere Zahlen bei den Covid-Infektionen im Landkreis. Demnach gibt es aktuell 925 Personen, die sich nachweislich angesteckt haben, elf mehr als am Vortag und eine Steigerung um 151 Fälle innerhlab der vergangenen sieben Tage. Der sogenannte 7-Tage-Inzidenz-Wert beträgt nun 118,05

Die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 110,01

Sonntag, 1. November, 15:09 Uhr: Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen erhöht sich die Anzahl der Covid-19-Fälle weiter. Der sogenannte Sieben-Tag-Wert legte bis zum Sonntag einen weiteren Sprung hin und steigt auf nunmehr 110,01, wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mitteilt. Insgesamt werden im Kreis nun 914 Fälle verzeichnet, 28 mehr als noch am Tag zuvor und 146 mehr als noch vor einer Woche.

Die aktuelle Entwicklung im Überblick

Spiel der Tölzer Löwen ohne Zuschauer

Freitag, 30. Oktober, 17.05 Uhr: Das für den morgigen Samstag anberaumte Spiel der Tölzer Löwen gegen den EV Landshut in der Wee-Arena kann stattfinden, allerdings ohne Zuschauer. Mit Blick auf das aktuelle Infektionsgeschehen im Landkreis hat sich das Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen zu diesem Schritt entschlossen und dies am Freitag dem Club mitgeteilt.

Corona-Ausbruch in Lenggrieser Reha-Klinik

Freitag, 30. Oktober, 16.54 Uhr: In der Fachklinik für geriatrische Rehabilitation in Lenggries sind insgesamt acht Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie und sechs Kontaktpersonen ersten Grades wurden von den übrigen Patienten separiert. Grund für den Corona-Aubruch ist wohl die Infektion eines Klinik-Mitarbeiters. Diese Person war am 23. Oktober positiv getestet worden. Daraufhin sind in der Klinik bei der Belegschaft und bei Patienten Reihentests durchgeführt worden, bei denen acht Ergebisse nun positiv ausfielen. Die betroffenen Patienten zeigen laut Landratsamt bislang allerdings keine Covid-19-Symptome. Externer Besuch war in der Klinik zuletzt am 16. Oktober im Haus, so dass es hier keine weiteren Kontaktpersonen gibt.

Entwarnung an der Grundschule in Waldram

Freitag, 30. Oktober, 15.51 Uhr: An der Grundschule in Waldram ist nur noch eine Lehrkraft in Quarantäne. Diese hatte näheren Kontakt mit einer infizierten Person. Die anderen sechs Lehrer, die zunächst ebenfalls betroffenen waren, konnten nach Abklärung durch das Gesundheitsamt aus der Quarantäne entlassen werden. Der Sieben-Tage-Wert ist auf Freitag in des leicht gestiegen. Er liegt nun bei 78,96.

Die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 75,83

Donnerstag, 29. Oktober, 16.41 Uhr: In Bad Tölz-Wolfratshausen erhöhen sich die Covid-19-Fälle weiter. Der sogenannte Sieben-Tag-Wert legt zum Donnerstag einen Sprung hin und steigt von 65,67 am Vortag auf nunmehr 75,83. Das Landratsamt meldet zudem 114 Personen, die im Landkreis aktiv mit dem Coronavirus infiziert und deshalb in Isolation seien. 77 der Infizierten zeigten Krankheitsanzeichen, 37 seien asymptomatisch. Neun der Infizierten würden stationär behandelt, keine Person werde derzeit beamtet.Die mit dem Coronavirus infizierten Personen wohnten im gesamten Landkreis. Insgesamt seien 19 Gemeinden betroffen: Bad Heilbrunn (3), Bad Tölz (19), Benediktbeuern (2), Bichl (1), Dietramszell (2), Egling (2), Eurasburg (7), Gaißach (5), Geretsried (10), Greiling (1), Icking (7), Jachenau (1), Königsdorf (2), Lenggries (9), Münsing (4), Reichersbeuern (1), Sachsenkam (5), Walchensee (1) und Wolfratshausen (32). Insgesamt hätten sich bislang 846 Personen im Landkreis mit dem Coronavirus infiziert, 722 gelten inzwischen wieder als genesen.Die Zahl derer, die mit oder am Coronavirus gestorben sind, liege nach wie vor bei zehn.Im Testzentrum auf der Flinthöhe hätten sich bislang rund 3150 Personen auf das Coronavirus testen lassen. Landrat Josef Niedermaier (FW) teilt mit, dass in den vergangenen Tagen hunderte von Nachrichten bei ihm eingegangen seien, die vor allem vehement forderten, die Maskenpflicht für Grundschüler auszusetzen. "Aber das werden wir nicht tun", sagt der Landrat. das Gesundheitsamt beobachte das Infektionsgeschehen, das in den vergangenen zwei, drei Wochen auch im Landkreis stärker werde, genau. Man nutze nun die anstehenden Ferien, um das zu analysieren, denn eine solche Ausnahmeregelung müsse gut begründet und rechtskonform sein. "Zudem hört man allenthalben den Ruf nach Einheitlichkeit. Im Oberland hat kein Landkreis die Maskenpflicht aufgehoben, dieser Aspekt ist für uns schon wichtig, um nicht einen neuerlichen Flickenteppich auf Schulebene zu schaffen", sagt Niedermaier. Und endet mit einem Aufruf: "Halten wir bitte zusammen, niemand von uns hat Vergleichbares erlebt. Ich appelliere an alle, im Ton sachlich und freundlich zu bleiben."

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Kindergartengruppe wird geschlossen

Donnerstag, 29. Oktober 2020, 16.31 Uhr: Das Landratsamt meldet zudem, dass eine Gruppe des Kindergartens St. Andreas Wolfratshausen unter Quarantäne gestellt werden muss. Derzeit sind Klassen an sechs Schulen geschlossen. An der Grundschule Waldram befindet sich aktuell nurmehr eine Lehrkraft in Isolation, da sie Kontakt zu einer infizierten Person außerhalb der Grundschule hatte. Eine Auflistung der Quarantänefälle an Schulen, Kindertageseinrichtungen und Heimen ist unter https://www.lra-toelz.de/uebersicht-quarantaene-schule-kita zu finden.

Inzidenz pendelt sich ein

Mittwoch, 28. Oktober, 16.51 Uhr: Der sogenannte Sieben-Tag-Wert hat sich auf Mittwoch nur leicht erhöht und liegt mit 65,67 nun lediglich leicht über dem Wert vom Vortag. An der Grundschule im Wolfratshauser Stadtteil Waldram sind indes sieben Lehrkräfte in Quarantäne. Offenbar hat sich ein Mitglied des Kollegiums mit dem Coronavirus infiziert. Eine entsprechende Bestätigung durch das Tölzer Gesundheitsamt steht indes noch aus. Sicher dagegen ist, dass es auch an der Waldorfschule in Geretsried einen Infektionsfall gegeben hat. Eine Klasse mit 23 Schülern und Schülerinnen befindet sich dort derzeit in Quarantäne.

Sieben-Tage-Wert steigt deutlich an

Dienstag, 27. Oktober, 17.45 Uhr: Der Landkreis wird sich offenbar nicht so schnell wieder aus der roten Corona-Zone verabschieden. Nach Angaben des Landesamts für Gesundheit (LGL) haben sich im Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen seit Montag 21 neue Verdachtsfälle bestätigt. Der sogenannte Inzidenzwert (Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen) ist zum Dienstag damit auf den lokalen Rekordwert von 64,89 gestiegen. Nach einem leichten Rückgang der Fallzahlen zum Wochenbeginn steht die Corona-Ampel damit nun erst einmal wieder stabil auf Rot. Bis Dienstagmorgen hatten sich laut LGL im Landkreis 796 Personen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Dem Tölzer Gesundheitsamt zufolge hat sich die Zahl im Verlauf des Tages sogar noch einmal auf 807 erhöht. Davon sind derzeit allerdings nur 79 Fälle aktiv. Die anderen Infizierten gelten inzwischen als geheilt und durften die Quarantäne verlassen. Bei diesen 79 Fällen weitgehend nicht mitgerechnet ist ein Corona-Ausbruch auf der Seeburg in Münsing. 22 Jugendliche, die dort vergangene Woche an einer Jugendfreizeit teilgenommen haben, wurden positiv auf das Coronavirus getestet, dazu zehn Mitarbeiter und eine Begleitperson. Die Jugendlichen kommen überwiegend aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bremen, sind inzwischen wieder zu Hause und werden dort zur Corona-Statistik gezählt. Aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen stammt nur ein Teilnehmer der Jugendfreizeit.

Tölzer Asklepios-Klinik verhängt Besuchsverbot

Montag, 26. Oktober, 16.23 Uhr: Wegen der hohen Corona-Infektionszahlen hat die Asklepios-Klinik in Bad Tölz ein generelles Besuchsverbot erlassen. Ausnahmen gibt es nur bei Kindern oder bei Patienten, die im Sterben liegen. Die Regelung gilt von Mittwoch, 28. Oktober, an. "Wir haben uns zu diesem drastischen Schritt entschieden, um unsere Patienten und Mitarbeiter zu schützen und um zu verhindern, dass das Virus in unser Krankenhaus gelangt", erklärt Klinik-Geschäftsführer Felix Rauschek. Dafür bitte man um Verständnis. Auch alle Veranstaltungen mit externen Beteiligten in der Klinik sind abgesagt. Dort werden derzeit nur vereinzelte Covid-19-Fälle versorgt.

Sieben-Tage-Wert fällt wieder leicht

Montag, 26. Oktober 2020, 9.26 Uhr: Der Sieben-Tage-Wert ist seit Sonntag wieder leicht gefallen. Laut Robert-Koch-Institut liegt er nun bei 51,6 - damit aber immer noch über dem Schwellenwert von 50. Die Corona-Ampel steht in Landkreis damit weiter auf Rot.

Corona-Ampel steht im Landkreis auf Rot

Sonntag, 25. Oktober 2020, 9.41 Uhr: Der Landkreis hat die nächste Stufe erreicht. Seit Sonntag steht die Corona-Ampel auf Rot, da der Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten wurde. Landrat Josef Niedermaier (FW) appelliert erneut an die Bürgerinnen und Bürger, sich umsichtig zu verhalten und die eigenen Kontakte einzuschränken. Und dies sind die Vorschriften: Maximal fünf Personen oder zwei Hausstände bei Kontakten, privaten Feiern und im öffentlichen Raum. Maskenpflicht, wo Menschen dicht und länger zusammen sind, unter anderem in öffentlichen Gebäuden, Arbeitsstätten, Freizeiteinrichtungen, Kulturstätten, auch am Platz in Schulen aller Jahrgangsstufen und Hochschulen. Sperrstunde ab 22 Uhr, Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen ab 22 Uhr, Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen ab 22 Uhr.

Derzeit sechs Klassen geschlossen

Freitag, 23. Oktober, 16.05 Uhr: Das Tölzer Landratsamt hat eine Liste mit derzeit geschlossenen Schulklassen herausgegeben. Demnach sind am Gymnasium Geretsried derzeit zwei Klassen in Quarantäne. An der Grundschule Dietramszell ist coronabedingt eine Klasse mit 17 Schülern geschlossen. An der Realschule Geretsried ist eine Klasse betroffen, ebenfalls jeweils eine am Kolleg Sankt Matthias in Waldram und am Max-Rill-Gymnasium in Reichersbeuern.

Sieben-Tage-Wert steigt nur leicht

Freitag, 23. Oktober 2020, 9.43 Uhr: Seit Donnerstag hat sich im Landkreis nur ein einziger weiterer Corona-Verdachtsfall bestätigt. Der sogenannte Inzidenzwert steigt damit nur leicht auf 45,34. Damit steht trotzdem zu befürchten, dass über das Wochenende die 50-Punkte-Marke gerissen und wird und die Corona-Ampel im Landkreis auf rot schaltet. Gewiss ist das allerdings nicht. Im Nachbarlandkreis Weilheim-Schongau ist der zuletzt dort sehr hohe Inzidenzwert jüngst wieder deutlich gefallen, von fast 100 auf nun 84,9.

Wolfratshausen sagt "Eiszeit" ab

Freitag, 23. Oktober 2020, 9:31 Uhr: Anders als kürzlich angekündigt wird es in Wolfratshausen diesen Winter keine Schlittschuhfläche geben. Die vierte "Eiszeit", die von 27. November bis 10. Januar an der Loisach stattfinden sollte, wurde wegen der Coronapandemie abgesagt. "Die Entscheidung ist nicht leichtgefallen" , heißt es dazu in einer Mitteilung der Stadt. In den vergangenen Wochen habe man intensiv an einem Hygienekonzept gearbeitet. "Jedoch zwingt die aktuelle Entwicklung mit wachsenden Fallzahlen und die Verantwortung für die Gesundheit eines jeden einzelnen Bürgers uns zu diesem konsequenten und logischen Schritt." Bürgermeister Klaus Heilinglechner habe die Absage in Abstimmung mit den Fraktionen entschieden. Der Stadtrat halte indes einer möglichen Wiederauflage im kommenden Jahr wird fest.

Infektionsgeschehen an Schulen

Donnerstag, 22. Oktober 2020, 17.33 Uhr: Am Gymnasium in Geretsried wurden noch zwei weitere Schüler (insgesamt nun vier Personen) aus derselben Klasse positiv getestet. Das Tölzer Gesundheitsamt recherchiert derzeit noch, ob weitere Klassen wegen Querverbindungen betroffen sind. Bislang sind 46 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne. Am St.-Ursula-Gymnasium auf Schloss Hohenburg in Lenggries konnten indes sieben Schülerinnen die Quarantäne wieder verlassen, weil sie im infektiösen Zeitraum nicht in Kontakt mit der positiven Schülerin waren. Bei 40 anderen Schülerinnen läuft das Testverfahren dagegen noch. An dem Mädchengymnasium war am Mittwoch eine Schülerin aus der Oberstufe positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Inzidenzwert steigt auf 44,6

Donnerstag, 22. Oktober 2020, 17.16 Uhr: Der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen nähert sich der Warnstufe Rot auf der Corona-Ampel. Das Landratsamt meldete am Donnerstag einen Inzidenzwert von 44,6 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen. Ab 50 gilt die Stufe Rot mit weiteren Einschränkungen. Laut Meldung vom Donnerstag sind insgesamt 69 Personen aus im Landkreis mit dem Coronavirus infiziert und in Quarantäne. Stationär werden derzeit drei Personen behandelt, sie müssen jedoch nicht beatmet werden. Die Infizierten wohnen in Bad Heilbrunn (1), Bad Tölz (5), Benediktbeuern (2), Bichl (1), Dietramszell (10), Egling (3), Eurasburg (3), Gaißach (5), Geretsried (11), Icking (2), Jachenau (1), Kochel am See (1), Königsdorf (1), Lenggries (2), Münsing (5), Reichersbeuern (1), Sachsenkam (1), Schlehdorf (1) und Wolfratshausen (13). Insgesamt wurde das Virus bei bislang 751 Landkreisbürgern nachgewiesen. 672 davon gelten als genesen. Zehn Todesfälle im Kreis werden auf Covid-19 zurückgeführt. Im Testzentrum auf der Tölzer Flinthöhe wurden bislang etwa 2600 Tests durchgeführt. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass es derzeit keine Schuleingangsuntersuchungen durchführen kann. Die Mitarbeiter seien zur Bewältigung der Corona-Folgen eingesetzt.

Weitere positive Fälle an Schulen

Mittwoch, 21. Oktober 2020, 17.20 Uhr: Das Landratsamt meldet weitere, bestätigte Corona-Fälle an Schulen. Am Gymnasium in Geretsried hat sich nach einer weitergehenden Recherche des Gesundheitsamtes herausgestellt, dass eine zweite Klasse komplett betroffen ist. Dadurch sind nun statt bislang 35 Schülerinnen und Schüler 46 in Quarantäne. Am St.-Ursula-Gymnasium auf Schloss Hohenburg in Lenggries wurde das Coronavirus bei einer Schülerin der Oberstufe nachgewiesen, In der dortigen Q11 ermittelt das Gesundheitsamt derzeit weitere Kontaktpersonen. Das Kinderhaus Zwergenland in Geretsried wurde zudem nun vorsorglich ganz geschlossen. Dort wurde ein zweiter Mitarbeiter positiv getestet. Wie viele Kinder im infektiösen Zeitraum die Einrichtung besucht haben und deshalb in Quarantäne müssen, ermittelt das Gesundheitsamt derzeit noch.

Corona-Ampel springt auf gelb um

Mittwoch, 21. Oktober, 11.03 Uhr: Seit Dienstag sind im Landkreis 13 neue Corona-Fälle aufgetreten. Der Inzidenzwert steigt auf 38,3. Auch im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen gilt damit nun die Warnstufe gelb. Damit gelten von Donnerstag, 22. Oktober, an nun auch hier folgende Regeln: Private Feiern und Kontakte werden auf maximal zehn Personen oder zwei Haushalte begrenzt. Gaststätten müssen um 23 Uhr zusperren, auch Tankstellen dürfen dann keinen Alkohol mehr verkaufen. Und auch auf öffentlichen Plätzen darf dann kein Alkohol mehr getrunken werden. Maskenpflicht gilt überall dort, wo Menschen dichter bzw. länger zusammenkommen, zum Beispiel in Fußgängerzonen, öffentlichen Gebäuden, Schulen und bei Veranstaltungen (auch für Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen). Das teilt das Tölzer Landratsamt mit.

Was in Phase Gelb passiert

Dienstag, 20. Oktober 2020, 17.41 Uhr: Noch steht die Corona-Ampel im Landkreis auf Grün. Doch sobald der sogenannte Inzidenzwert (wöchentliche Neuinfektionen je 100.000 Einwohner) den Wert 35 überschreitet, gelten wieder Einschränkungen. Gaststätten müssen dann um 23 Uhr zusperren, private Treffen sind auf maximal zehn Personen begrenzt. Wie kommen die Menschen damit klar?

Schulklasse und Kita-Gruppen geschlossen

Dienstag, 20. Oktober 2020, 17.38 Uhr: Am Gymnasium Geretsried befinden sich derzeit 35 Neuntklässler in Quarantäne. Dort ist am Montagabend ein Corona-Fall bekannt geworden. Im Kinderhaus Zwergenland in Geretsried wurde zudem eine Mitarbeiterin positiv getestet. Zwei Gruppen der Einrichtung sind geschlossen, insgesamt müssen 19 Kinder in Quarantäne. Das Kreisklinikum Wolfratshausen hat wegen der steigenden Infektionszahlen ein Besuchsverbot verhängt. Dieses gilt von Freitag, 23. Oktober, an.

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