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Corona-Newsblog für den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen:Landratsamt meldet neuen Todesfall

Deutsche Maskenfabrik - Start Up Grafing

Der Sieben-Tage-Wert liegt im Landkreis weiter über 100. Überall, wo man anderen Menschen begegnet, muss man deshalb eine Schutzmaske tragen.

(Foto: Photographie Peter Hinz-Rosin)
  • Zahl der Corona-Toten im Landkreis steigt auf 14
  • Weitere Schulklassen in Quarantäne
  • Der Sieben-Tage-Wert liegt weiter mehr als das Vierfache über der kritischen Marke von 50
  • In der Kita Sachsenkam müssen bis auf eine Gruppe alle zu Hause bleiben

Ein neuer Todesfall und weitere Schulklassen in Quarantäne

Dienstag, 24. November 2020, 16:18 Uhr: Das Landratsamt meldet einen neuen Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Zahl der Toten seit Beginn der Pandemie ist damit auf 14 gestiegen. Zudem gibt es weitere Corona-Fälle an Schulen und Kitas. So mussten am Dienstag in der Tölzer Berufs- und der Realschule je eine Klasse geschlossen werden, an der Grund- und Mittelschule Wolfratshausen musste, nach einer ersten Klasse, auch eine fünfte Klasse in Quarantäne. Insgesamt sind im Landkreis elf Schulen und sechs Kitas von Klassen- oder Gruppenschließungen betroffen. Eine Liste zur aktuellen Lage mit allen von Quarantäne betroffenen Einrichtungen hat das Landratsamt auf einer eigenen Internetseite veröffentlicht.

Aktuell (Stand Dienstag) gibt es insgesamt 223 infizierte und isolierte Personen im Landkreis. 167 von ihnen zeigen Krankheitsanzeichen, 56 sind symptomfrei. 27 werden stationär behandelt, neun davon intensivmedizinisch, vier müssen derzeit beatmet werden. 1000 Landkreisbürger befinden sich aktuell in Quarantäne, weil sie als Kontaktpersonen gelten. Die 223 infizierten Personen verteilen sich wie folgt auf Städte und Gemeinden: Bad Heilbrunn (1), Bad Tölz (43), Benediktbeuern (5), Dietramszell (5), Egling (8), Eurasburg (3), Gaißach (15), Geretsried (26), Greiling (1), Icking (1), Jachenau (1), Kochel am See (2), Königsdorf (5), Lenggries (29), Münsing (3), Sachsenkam (7), Wackersberg (9) und Wolfratshausen (59).

Die Gesamtzahl der positiv Getesteten seit Beginn der Pandemie liegt damit im Landkreis bei 1.658 Personen. 1.421 wurden aus der Quarantäne wieder entlassen, sie gelten als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz, also die Anzahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, lag am Dienstagmorgen bei 202,48. Bis Montag, 23. November, hatten sich 5.200 Personen am Testzentrum auf der Tölzer Flinthöhe testen lassen.

Corona-Ausbruch im Lenggrieser Rathaus

Montag, 23. November 2020, 17.37 Uhr: Im Lenggrieser Rathaus haben sich neun Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert, darunter auch der neue Bürgermeister Stefan Klaffenbacher (Freie Wählergemeinschaft), der sich bis vergangenen Freitag in Quarantäne befand. Ein Mitarbeiter sei vor zwei Wochen positiv getestet worden, sagt Klaffenbacher. Nachdem er danach auch bei sich selbst Grippesymptome festgestellt habe, habe er einen Corona-Test gemacht und sich anschließend sofort in häusliche Quarantäne begeben, so der Bürgermeister. Das Lenggrieser Rathaus sei aber kein "Hotspot", betont Klaffenbacher, weil sich einige Mitarbeiter nachweislich auch außerhalb ihres Arbeitsplatzes angesteckt hätten. Die Infektion sei bei allen Betroffenen glimpflich verlaufen, manche seien gänzlich symp-tomfrei gewesen, so der Lenggrieser Rathauschef. Weil Mitarbeiter zeitgleich auch wegen anderer Erkrankungen gefehlt hätten, sei die Personaldecke im Rathaus vergangene Woche zwar sehr dünn gewesen, das Tagesgeschäft habe aber aufrecht erhalten werden können. Der Zweite Bürgermeister Franz Schöttl (CSU) führte während Klaffenbachers Quarantäne die Geschäfte, die Gemeinderatssitzung wurde auf den Montag nächster Woche verschoben. Klaffenbacher ist seit dem gestrigen Montag wieder im Amt, auch die erkrankten Mitarbeiter kämen nach und nach wieder zur Arbeit.

255 Menschen sind akut infiziert - Der Sieben-Tage-Wert liegt weiter über 200

Montag, 23.November, 16.25 Uhr: Die Pandemie entwickelt sich im Landkreis weiter ungebremst: Stand Montag waren im Landkreis 255 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, etwa 1200 weitere Personen befinden sich aktuell in Quarantäne, weil sie als Kontaktpersonen der Kategorie 1 gelten. Das Landesamt für Gesundheit meldet einen Inzidenz-Wert von 204,04, nur marginal unter dem Wert vom Samstag (204,82).

Die 255 infizierten Personen wohnen in: Bad Heilbrunn (1), Bad Tölz (42), Benediktbeuern (5), Bichl (2), Dietramszell (4), Egling (6), Eurasburg (6), Gaißach (14), Geretsried (30), Greiling (1), Icking (3), Kochel (6), Königsdorf (8), Lenggries (36), Münsing (1), Reichersbeuern (2), Sachsenkam (11), Schlehdorf (2), Wackersberg (11) und Wolfratshausen (64). Von den Infizierten sind 64 Personen symptomfrei. 22 Erkrankte müssen stationär, davon sieben intensivmedizinisch behandelt werden - unter ihnen gibt es wiederum drei, die beatmet werden müssen. Der Anzahl der während einer Infektion Gestorbenen liegt weiter bei 13. Die Gesamtzahl der Infizierten im Landkreis seit Pandemiebeginn liegt bei 1632 Personen. 1364 von ihnen wurden inzwischen wieder aus der Quarantäne entlassen, sie gelten als genesen.

In der Kindertagesstätte Sachsenkam sind inzwischen - mit Ausnahme der Hasengruppe - alle Gruppen unter Quarantäne gestellt, nachdem es dort sowohl bei sechs Kindern als auch vier Personen des Personals zu Infektionen gekommen ist.

Die Fallzahlen im Landkreis bereiten weiter Anlass zur Sorge mit einem Inzidenz-Wert von weiterhin über 200.

Samstag, 21. November, 16.55 Uhr: Das Landesamt für Gesundheit meldet für den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen 27 Neuinfektionen an einem Tag und einen weiterhin sehr hohen Sieben-Tages-Wert. Am Samstag lag dieser bei 204,82, nur marginal unter der Marke vom Freitag, als er den bisherigen Höchstwert von 207,17 erreicht hat.

Die Inzidenz-Zahl für den Landkreis macht Sprung nach oben - Steigende Zahlen auch in Schulen, Kindertagesstätten, betreuten Wohnheimen und Asylunterkünften

Freitag, 20.November, 17.50 Uhr: Der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert für den Landkreis macht einen Sprung nach oben: Lag der Wert am Tag zuvor noch bei 174,33, kletterte er zum Freitag auf 207,17, wie das Landesamt für Gesundheit meldet. Innerhalb eines Tages habe es im Landkreis 79 weitere nachgewiesene Infektionen gegeben.

Die Kreisbehörde berichtet zudem von 12 Schulklassen, die geschlossen werden mussten, sowie sieben Gruppen in Kindertagesstätten. Neu hinzugekommen sind die 8. Klasse der Mittelschule Lenggries und die Klasse Sternschnuppe der Montessori Schule Dietramszell, die Dinogruppe am Kindergarten Ickolino Icking und eine Gruppe des Montessori Kindergartens Wolfratshausen.

In der Asylunterkunft an der Heimgartenstraße in Wolfratshausen wurde bei weiteren 24 Personen das Coronavirus nachgewiesen, drei von ihnen gehören zum Personal. Damit erhöhen sich die Fallzahlen in der Unterkunft auf insgesamt 27. Die Bewohner müssen nun bis Ende November in Quarantäne bleiben. Die Neuinfizierten waren bereits als Kontaktperson 1 kategorisiert. Durch eine Reihentestung wurden die Neuinfektionen entdeckt. Einige haben leichte Symptome, der Großteil ist asymptomatisch.

Im betreuten Wohnheim Haus Weitblick in Bad Tölz sind insgesamt sieben Patienten und eine Mitarbeiterin positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Patienten und die Kontaktpersonen 1 sind ihren Zimmern isoliert.

240 Corona-Infizierte im Landkreis, etwa 1000 Bürger in Isolation - Inzidenz sinkt leicht - weitere Fälle in der Asylunterkunft Wolfratshausen

Donnerstag, 19. November, 18.00 Uhr: Mit Stand von Donnerstag sind 240 Personen im Landkreis nachweislich mit dem Coronavirus infiziert und deshalb in Isolation. Das meldet die Kreisbehörde in ihrem wöchentlichen Update. Allerdings sind etwa 1000 weitere Landkreisbewohner in Quarantäne, weil sie vom Gesundheitsamt als Kontaktpersonen der Kategorie 1 eingestuft worden sind.

Von 240 akut Infizierten wohnen 60 in Wolfratshausen, 38 in Bad Tölz 37 in Lenggries, 30 in Geretsried und jeweils acht in Benediktbeuern, Gaißach und Königsdorf. Sieben Infizierte werden aus Egling gemeldet, jeweils sechs aus Bad Heilbrunn, Eurasburg, Kochel am See und Wackersberg. In Dietramszell und Schlehdorf sind laut Kreisbehörde aktuell jeweils fünf positiv Getestete zu Hause, in Icking, Münsing, Reichersbeuern und der Jachenau jeweils zwei. Einen Infizierten melden jeweils Bichl und Greiling. 182 der 240 infizierten Personen zeigten Krankheitsanzeichen, 58 seien symptomfrei. 26 Personen sind laut Landratsamt in stationärer Behandlung, davon werden vier Personen intensivmedizinisch behandelt, zwei müssen beatmet werden. Die Zahl derer, die im Landkreis mit oder am Coronavirus gestorben sind, liegt weiterhin bei 13 Personen. Die Gesamtzahl der Infizierten liegt aktuell bei 1506 Personen, 1253 von ihnen gelten als genesen.

Der sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz-Wert sank am Donnerstag dem Landesamt für Gesundheit zufolge auf 174,33, am Tag zuvor lag er noch bei 179,02. Das Landratsamt wiederum meldet eine andere Inzidenz-Zahl, nämlich 162,6, und beruft sich auf das RKI als Quelle.

Bei den Schulen meldet die Kreisbehörde eine weitere Klasse, die geschlossen werden musste: Dabei handelt es sich um die 5. Klasse der Mittelschule Königsdorf, betroffen sind 18 Kinder. Bei den am Mittwoch gemeldeten Einrichtungen mit Corona-Fällen präzisierte das Landratsamt am Donnerstag die Zahlen. So sind an der Franz-Mar-Schule Geretsried 13 Kinder und eine Lehrkraft in Quarantäne, an der Wolfratshauser Hammerschmiedschule 18 Kinder, die Kategorisierung eventuell betroffener Lehrkräfte laufe. An der FOS Bad Tölz musste die 11. Klasse geschlossen werden, hier sind 27 Schülerinnen und Schüler betroffen.

In der Unterkunft der Regierung von Oberbayern wurde bei weiteren Personen das Coronavirus nachgewiesen. Insgesamt kamen noch einmal 24 Infizierte hinzu, drei der infizierten Personen gehören dem Personal an. Damit haben sich im Zusammenhang mit den Infektionen an der Unterkunft an der Heimgartenstraße Wolfratshausen insgesamt 27 Personen mit dem Coronavirus angesteckt.

Weitere Infektionen in Asylunterkünften und Schulen - Inzidenz-Wert klettert erneut höher

Mittwoch, 18. November, 16.23 Uhr: In zwei Asylunterkünften im Landkreis gibt es sieben weitere mit dem Coronavirus infizierte Personen. Das teilte die Kreisbehörde am Mittwoch mit. "Das Gesundheitsamt schätzt die Lage aber als ruhig ein", betont Pressesprecherin Marlis Peischer. Denn die Sieben hätten sich zum Zeitpunkt des Abstrichs bereits in Quarantäne befunden, da sie als Kontaktpersonen I eingestuft und getestet worden sind. Es handle sich um eine Familie und einen Mitbewohner einer Unterkunft in Bad Tölz sowie um zwei Bewohner der Unterkunft an der Heimgartenstraße in Wolfratshausen. Im November haben sich damit insgesamt 15 Personen in den landkreisweiten Asylunterkünften infiziert. Die Unterkunft am Wolfratshauser Loisachbogen stehe indes seit Montag nicht mehr unter Quarantäne.

Sowohl in der Franz-Marc-Schule Geretsried als auch in der Mittelschule Königsdorf, der Hammerschmiedschule Wolfratshausen und der FOS Bad Tölz müssen Klassen wegen Corona-Fällen geschlossen werden. In der Franz-Marc-Schule Geretsried handelt es sich um die Klasse 2 DFK, in der Königsdorfer Schule um die 5. Klasse und in der Hammerschmiedschule um die Klasse 1c. Bei der Tölzer FOS ist die 11.Klasse (F11AW) betroffen.

Der sogenannte sieben-Tage-Inzidenz-Wert steigt am Mittwoch auf 179,02, am Vortag lag er noch bei 171,20. Der Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen es in den vergangenen sieben Tagen gab, wobei die Anzahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohnern zurück gerechnet wird. Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit sind von Dienstag auf Mittwoch insgesamt 53 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Anzahl der während einer Infektion Gestorbenen liegt weiter bei 13.

17 Mitarbeiter der Rehaklinik Lenggries infiziert - Inzidenz-Wert steigt

Dienstag, 17. November, 16.20 Uhr: Das Coronavirus breitet sich in der Lenggrieser Fachklinik für geriatrische Rehabilitation aus. Nachdem sich Ende Oktober dort zunächst sieben Patienten offenbar bei einem infizierten Mitarbeiter angesteckt haben, sind inzwischen 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nachweislich infiziert. Sie sind nun auf Geheiß des Gesundheitsamtes in Isolation und dürfen ihre Wohnungen auch nicht zum Dienst verlassen. Das teilte die Kreisbehörde am Dienstag mit. Während sich die Situation unter den Mitarbeitern zuspitzt, habe sich die Lage unter den Patienten - bei denen es zwischenzeitlich weitere Infizierungen gab - stabilisiert. Von ihnen waren am Dienstag noch elf infiziert, ihre Quarantäne endet laut Landratsamt am kommenden Sonntag. "Wir beobachten die Situation ganz genau und sind täglich mit der Einrichtung in Kontakt", erklärt Stephan Gebrande, Leiter des Tölzer Gesundheitsamtes. Weil in der Regel Personen, nicht Einrichtungen unter Quarantäne gestellt werden, nahm die Reha noch mindestens eine Patientin auf, nachdem am 21. Oktober der erste Mitarbeiter krank geworden und zwei Tage darauf positiv getestet worden ist. Wann die Rehaklinik schließlich einen Aufnahmestopp verhängt hat, beantwortete die Kreisbehörde am Dienstag nicht - der Stopp habe aber bis Montag, 16. November, gegolten.

Der sogenannte Inzidenz-Wert für Bad Tölz-Wolfratshausen kletterte damit am Dienstag auf 171,20, am Montag hatte er noch bei 166,51 gelegen. Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit kamen 26 neue Corona-Fälle gegenüber dem Vortag dazu.

In der Kindertagesstätte St. Joseph Lenggries muss eine weitere Gruppe geschlossen werden (Käfergruppe), auch einzelne Kinder der Ameisengruppe müssen nun zuhause bleiben, nachdem es dort zwei positive Fälle im Personal gibt.

Die Corona-Maßnahmen zeigen langsam Wirkung

Montag, 16. November, 15:57 Uhr: Drei Schulklassen und zwei Gruppen in Kindertagesstätten sind wegen Corona-Infektionen geschlossen, das teilt die Kreisbehörde mit. Bei den Schulen ist eine 9. Klasse der Realschule Schlehdorf betroffen sowie die Klassen 1a und 2a der Karl-Lederer-Grundschule Geretsried. Bei den Kindertagesstätten ist die Eulengruppe der Kita Sachsenkam geschlossen, im Kindergarten Gaißach ist es die Fuchsgruppe nach einem positiven Fall unter dem Personal.

Inzidenz-Wert sinkt

Den vierten Tag in Folge sinkt der sogenannte Inzidenz-Wert im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Zum Montag lag er bei 166,51, wie das Landesamt für Gesundheit mitteilt. 27 Menschen sind gegenüber dem Vortrag positiv auf Corona getestet worden. "Wie viele der positiv getesteten Personen in Familienverbünden leben, können wir nicht angeben", sagt Behördensprecherin Sabine Schmid dazu auf Nachfrage. Aber: Es sei "deutlich zu sehen, dass die meisten Personen sich in der Familie, dem Bekanntenkreis oder der Arbeit anstecken." Andersherum gebe es wenige Personen, die sich infizierten und alleine respektive sehr isoliert lebten. Unter denjenigen, die in einer Gemeinschaftsunterkunft oder dezentralen Asylunterkunft wohnten, seien aktuell sieben in Quarantäne. Nach wie vor versuche das Gesundheitsamt, Kontakte und Infektionswege zurückzuverfolgen, auch wenn dies einen enormen personellen Aufwand bedeute: "Aktuell arbeiten 30 Personen im 'Team Kontakte' und 15 Personen im Team 'Fälle'", sagt Schmid. Genaue Zahlen würden nicht erhoben, aber aktuell gebe es in circa 65 Prozent der Fälle eine nachweisbare Infektionskette. Häufig seien die positiv Getesteten bereits als Kontaktpersonen der Kategorie I in Quarantäne.

Inzidenz-Wert sinkt weiter leicht - weitere Schulklasse geschlossen

Sonntag, 15. November, 16.09 Uhr: Die Südschule in Bad Tölz meldet einen Corona-Fall, betroffen ist nach Angaben der Kreisbehörde die Klasse 5bG. Sie ist neben einer Klasse aus St. Ursula Schloss Hohenburg in Lenggries und einer fünften Klasse in der Realschule Bad Tölz die dritte im Landkreis, die aktuell geschlossen ist. Der sogenannte Inzidenz-Wert sinkt derweil weiter leicht, am Sonntag lag er laut Landesamt für Gesundheit bei 176,68 für den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen.

Schulklasse und Kita-Gruppe geschlossen

Freitag, 13. November, 16.16 Uhr: In einer fünften Klasse an der Realschule Bad Tölz hat es einen positiven Corona-Fall gegeben. Die Klasse ist genauso geschlossen wie die Gruppe "Zwergerlnest" in der Albert-Schweitzer-Kinderkrippe in Wolfratshausen. Dort sind elf Kinder und fünf Mitarbeiter von der Quarantäne betroffen.

Sieben-Tage-Wert sinkt erstmals wieder

Freitag, 13. November, 15.30 Uhr: Das erste Mal seit Langem ist der Sieben-Tage-Wert wieder gesunken. Er liegt nun bei 182,15. Zwar sind laut Landesamt für Gesundheit seit Donnerstag im Landkreis 29 neue Corona-Fälle bestätigt worden. Vor acht Tagen gab es allerdings noch mehr als 30 Neuansteckungen. Diese hoher Wert fliegt aus der Berechnung der Inzidenz nun raus. Deswegen sinkt der Sieben-Tage-Wert wieder.

Bessere Verteilung von Flüchtlingen gefordert

Donnerstag, 12. November, 17.23 Uhr: In mehreren Flüchtlingsheimen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen gibt es einen Corona-Ausbruch. Asylhelfer fordern deshalb die Belegungszahlen zu reduzieren. Doch Ausweichquartiere gibt es so gut wie keine. Mehr zu den Corona-Fällen in Flüchtlingsheimen hier: "Gefährliche Enge"

Schulklasse und Kitagruppe in Lenggries geschlossen

Donnerstag, 12. November, 17.12 Uhr: In Lenggries gibt es sowohl an der Schule St. Ursula Hohenburg einen Quarantänefall als auch an der Kita Sankt Joseph. In Hohenburg ist nach Angaben der Kreisbehörde eine Klasse geschlossen, in der Kindertagesstätte eine Gruppe mit insgesamt 14 betroffenen Kindern.

Sieben-Tage-Wert schießt über 200er Marke

Donnerstag, 12. November, 15.49 Uhr: Der Sieben-Tage-Wert hat im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen mit 202,48 einen neuen Höchstwert erreicht (Mittwoch: 176,68). Grund für den großen Sprung sind 54 Neuinfektionen, die sich seit Mittwoch bestätigt haben. Insgesamt sind im Landkreis derzeit 226 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert: Bad Heilbrunn 9, Bad Tölz 41, Benediktbeuern 12, Bichl 1, Dietramszell 6, Egling 10, Eurasburg 4, Gaißach 6, Geretsried 30, Greiling 1, Icking 3, Jachenau 5, Kochel 4, Königsdorf 5, Lenggries 33, Münsing 8, Reichersbeuern 2, Sachsenkam 1, Wackersberg 6, Wolfratshausen 39. Von den 226 Infizierten liegen 27 im Krankenhaus, fünf davon auf der Intensivstation, eine Person wird beatmet.

Mehrere Corona-Fälle in Flüchtlingsheimen

Mittwoch, 11. November, 18.01 Uhr: Nach dem Corona-Fall in der Wolfratshauser Flüchtlingsunterkunft am Loisachbogen sind nun auch in weiteren Asyleinrichtungen im Landkreis Infektionen bekannt geworden. Nach Angaben des Tölzer Landratsamts sind am Mittwoch acht Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden, die im Landkreis in unterschiedlichen Flüchtlingseinrichtungen leben. "Alle Infizierten Personen wurden entweder in andere Einrichtungen verlegt oder sind in der Unterkunft selbst in Quarantäne", teilt Pressesprecherin Marlis Peischer mit. Die Entscheidung sei dabei immer individuell aufgrund der räumlichen Möglichkeiten in den Unterkünften getroffen worden. Betroffen von dem Corona-Ausbruch sind drei vom Landkreis betriebene Flüchtlingsunterkünfte in Wolfratshausen, in Geretsried sowie in Bad Tölz. Dort sind insgesamt sechs Fälle festgestellt worden. Ebenfalls betroffen ist die Einrichtung an der Heimgartenstraße in Wolfratshausen. Diese Gemeinschaftsunterkunft wird allerdings von der Regierung von Oberbayern betrieben - genauso wie die Einrichtung am Loisachbogen. Dort war am Samstag der erste aktuelle Corona-Fall in einer Asylunterkunft festgestellt worden.

Sieben-Tage-Wert legt noch einmal zu

Mittwoch, 11. November, 15.31 Uhr: Laut Landesamt für Gesundheit gibt es im Landkreis 33 weitere, bestätigte Corona-Fälle. Der Sieben-Tage-Wert legt deshalb noch einmal zu, er liegt nun bei 176,68.

Kämmerei in Benediktbeuern nach Corona-Fall geschlossen

Mittwoch, 11. November, 15.29 Uhr: Nachdem zwei Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung in Benediktbeuern positiv auf das Coronavirus getestet worden sind, bleiben Kämmerei und Kasse noch bis einschließlich 17. November geschlossen. Die beiden Beschäftigten stammen zwar nicht aus der Finanzverwaltung, aufgrund einer Besprechung, die im potenziellen Ansteckungszeitraum stattgefunden hat, hat das Tölzer Gesundheitsamt allerdings alle Teilnehmer dieses Meetings als Kontaktpersonen ersten Grades eingestuft und deshalb in Quarantäne geschickt. Die betroffenen Mitarbeiter wurden inzwischen zwar negativ auf das Coronavirus getestet, zur Sicherheit müssen die Quarantäne-Maßnahmen aber trotzdem insgesamt zwei Wochen eingehalten werden. Nach Angaben von Bürgermeister Anton Ortlieb (Bürgervereinigung Benediktbeuern) haben sich die beiden Mitarbeiter mutmaßlich im privaten Umfeld infiziert. Am 18. November soll die Finanzverwaltung wieder für den Bürgerverkehr geöffnet werden. Die Gesundheit aller Mitarbeiter und die Nachvollziehbarkeit der Infektionsketten stehen für die Gemeinde an erster Stelle, so Ortlieb. Er bittet für die kurzfristigen Einschränkungen deshalb um Verständnis.

Nach Corona-Ausbruch in Flüchtlingsunterkunft: Kritik am Gesundheitsamt

Dienstag, 10. November, 17.30 Uhr: Wegen eines Corona-Falls sind seit Samstag sämtliche Bewohner der Wolfratshauser Flüchtlingsunterkunft Am Loisachbogen in Quarantäne. Aus dem Asylhelferkreis gibt es Kritik am Vorgehen des Gesundheitsamtes. Das sagt der Helferkreis.

Start der Infektambulanz in Wolfratshausen

Dienstag., 10. November, 17.03 Uhr: Unter der Führung von Jörg Lohse aus Münsing hat ein Ärzteteam in Wolfratshausen eine Anlaufstelle für Patienten mit Covid-Symptomen eröffnet - und will so mehr Sicherheitsgefühl vermitteln. Ein ausführliches Interview findet sich hier: "Wir sind für alle Menschen da"

Landkreis zählt 13. Todesopfer

Dienstag, 10. November, 15.58 Uhr: Im Landkreis hat es einen weiteren coronabedingten Todesfall gegeben. Wie das Tölzer Landratsamt bestätigt, sind im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen damit nun 13 Personen während einer Corona-Infektion gestorben. Auch der Sieben-Tage-Wert steigt weiter rasant an. Auf Dienstag hat das Tölzer Gesundheitsamt 26 neue Fälle festgestellt. der sogenannte Inzidenzwert liegt im Landkreis damit nun bei 169,64 - und damit so hoch wie nie zuvor.

Inzidenz klettert auf vorläufigen Rekordwert

Montag, 9. November, 16.15 Uhr: Der Sieben-Tag-Wert ist weiter gestiegen. Er liegt nun bei 164,95 - so hoch wie bislang noch nie im Landkreis. Seit Sonntag sind 33 neue Corona-Fälle bestätigt worden.

Nach Quarantäne am Tölzer Gabriel-von-Seidl-Gymnasium

Montag, 9. November, 16.03 Uhr: Nach der Quarantäne-Anordnung für die komplette Q12 am Gabriel-von-Seidl-Gymnasium in Bad Tölz sind dort drei Schüler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Da diese im infektiösen Zeitraum aber schon nicht mehr in der Schule waren, konnte ein Großteil der Schülerinnen und Schüler wieder aus der Quarantäne entlassen werden. Wenige müssen wegen Privatkontakt jedoch in Quarantäne bleiben.

Sieben-Tage-Wert steigt weiter an

Sonntag, 8. November, 18.23 Uhr: Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle im Landkreis ist übers Wochenende weiter gestiegen. Es gibt nun ingesamt 1100 bestätigte Fälle. Der sogenannte Inzidenzwert ist deshalb noch einmal gestiegen, er liegt nun bei 145,41.

Landrat Niedermaier in Quarantäne

Sonntag, 8. November, 18.21 Uhr: Der Tölzer Landrat Josef Niedermaier (Freie Wähler) befindet sich bereits seit vergangenem Montag in Quarantäne. Wie erst jetzt bekannt wurde, hatte der 57-Jährige in der Woche davor zwei Termine, bei denen er auch mit dem Garmischer Landrat Anton Speer (Freie Wähler) zusammengetroffen ist. Speer wurde danach positiv auf das Coronavirus getestet, das Tölzer Gesundheitsamt stufte Niedermaier als Kontaktperson ersten Grades ein. Niedermaier muss die Amtsgeschäfte deshalb momentan aus dem Home-Office heraus führen. Zwar wurde er inzwischen negativ getestet, er hat sich bei Speer also wohl nicht angesteckt. Niedermaiers Einstufung als enge Kontaktperson zieht aber automatisch eine zweiwöchige Quarantäne nach sich. Erst Mitte dieser Woche darf Niedermaier deshalb wieder in sein Büro im Landratsamt zurückkehren.

Corona-Fall in Flüchtlingsunterkunft

Sonntag, 8. November, 17:38 Uhr: In der Flüchtlingsunterkunft am Wolfratshauser Loisachbogen wurde ein Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet. Wie das Landratsamt mitteilt, hat das Gesundheitsamt am Samstag eine vollständige Quarantäne über die von der Regierung von Oberbayern betriebene Unterkunft verhängt. Betroffen seien 44 Personen, ihre Verpflegung sei gewährleistet. Ein Reihentest aller Bewohner werde am Freitag, 13. November, in der Unterkunft durchgeführt. Der positiv getestete Flüchtling wurde bereits am Donnerstag in eine Isolierunterkunft gebracht.

Sieben-Tage-Wert steigt sprunghaft an

Freitag, 6. November, 16.47 Uhr: Der sogenannte Inzidenzwert ist im Landkreis auf 132,9 gestiegen. Am Donnerstag lag er noch fast 30 Punkte niedriger. Grund für den Anstieg sind 54 neue Corona-Fälle, die das Tölzer Gesundheitsheit am Freitag bestätigen könnte.

Maskenpflicht weiter auch an Grundschulen

Freitag, 6. November, 16.40 Uhr: Auch der Tölzer Landrat Josef Niedermaier (Freie Wähler) hat sich für eine Befreiiung der Grundschuler von der Maskenpflicht eingesetzt - umsonst. Eine "Ausnahmemöglichkeit von der Maskenpflicht am Platz kann jedoch allenfalls in ausreichend begründeten konkreten Einzelfällen in Betracht gezogen werden", teilt das Landratsamt nach einer rechtlichen Prüfung nun mit. Auch bisherige Ausnahmeregelungen, wie sie zum Beispiel die Stadt München oder der Landkreis Ebersberg erlassen hatten, sind hinfällig. Das heißt: Am Montag nach den Herbstferien müssen die Kinder an allen bayerischen Grundschulen wieder Maske tragen.

Kliniken noch nicht überlastet

Freitag, 6. November, 14.53 Uhr: An den Kliniken in der Region ist die Lage trotz zweiter Corona-Welle weiterhin übersichtlich. Auf den Intensivstationen in Wolfratshausen, Bad Tölz und Penzberg herrscht derzeit Normalbetrieb. Für den Ernstfall sieht man sich allerorten aber gerüstet. Wie schon im Frühjahr übernimmt zudem nun wieder Martin Dotzer vom Klinikum in Murnau die Aufgabe als "Ärztlicher Leiter Krankenhauskoordination". Dotzer hat also ein Auge darauf, dass an den Krankenhäusern in den drei Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen, Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen immer irgendwo ein Notfallplatz verfügbar ist.

So ist die Lage in den Krankenhäusern der Region

Anzahl der mit oder an Covid-19 Gestorbenen erhöht sich auf zwölf

Donnerstag, 5. November, 15:25 Uhr: Derzeit sind im Landkreis 138 Personen als mit dem Coronavirus infiziert bekannt, die deshalb in Quarantäne sind. Der sogenannte Inzidenzwert ist für den Landkreis zwar leicht gesunken und liegt am Donnerstag bei 107,10. Allerdings meldet das Landratsamt bei seinem wöchentlichen Update auch, dass sich die Anzahl derjenigen, die mit oder am Coronavirus gestorben sind, erhöht hat, und zwar von bislang zehn auf nunmehr zwölf. Von den 138 aktuell Infizierten zeigten 92 Krankheitsanzeichen, 46 seien asymptomatisch. 17 der Infizierten sind laut Kreisbehörde in stationärer Behandlung, vier davon intensivmedizinisch, drei Personen müssten beamtet werden. Die mit dem Coronavirus infizierten Personen wohnten im gesamten Landkreis: 32 lebten in Wolfratshausen, 21 jeweils in Bad Tölz und Lenggries, zwölf in Geretsried, sieben in Wackersberg. Jeweils fünf Fälle gibt es aktuell in Egling, Gaißach und Icking, jeweils vier Infizierte lebten in Benediktbeuern, Eurasburg und Münsing. Drei Covid-Fälle sind jeweils in Bad Heilbrunn, Dietramszell und Kochel am See registriert, jeweils zwei in der Jachenau und Königsdorf. Eine infizierte Person lebt jeweils in Bichl, Greiling, Reichersbeuern, Sachsenkam und Schlehdorf. Insgesamt haben sich der Kreisbehörde zugfolge bislang 1007 Personen mit dem Coronavirus infiziert, 857 gelten inzwischen wieder als genesen. Im Testzentrum auf der Flinthöhe ließen sich bislang rund 3540 Personen auf das Coronavirus testen.

Erneuter Anstieg des Sieben-Tage-Werts

Mittwoch, 4. November, 15:37 Uhr: Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit meldet erneut einen Anstieg der Fallzahlen bei den Covid-Infektionen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Demnach gibt es aktuell 961 Personen, die sich nachweislich mit dem Virus angesteckt haben, 25 mehr als am Vortag und eine Steigerung um 145 Fälle innerhalb der vergangenen sieben Tage. Der sogenannte 7-Tage-Inzidenz-Wert beträgt nun 113,35, nachdem er am Vortag noch leicht gesunken war und bei 109,45 lag.

Erste Pandemie-Infektambulanz eingerichtet

Von Montag, 9. November an, nimmt die erste Infektambulanz im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ihre Arbeit auf. Betrieben wird die Infektionsambulanz oder auch Fieberambulanz genannt, auf Initiative und Organisation des Koordinierungsarztes der KVB, dem Münsinger Arzt Dr. Jörg Lohse in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung, der Kreisklinik und der Kreisverwaltung in den Räumen des alten Wolfratshauser Krankenhauses. Schon im Frühjahr dienten diese Räumlichkeiten während des Katastrophenfalls als Covid19 Schwerpunktpraxis und werden nun vom Landkreis für die Infektambulanz "selbstverständlich wieder zur Verfügung gestellt", so Landrat Josef Niedermaier (FW). Die Infektambulanz dient zwei Richtungen: Zum einen können Bürger, die Anzeichen eines grippalen Infektes haben, sich an die Ambulanz wenden. Dort werde abgeklärt, ob es sich um einen banalen Infekt, eine gefährliche Erkrankung von Mandel- bis Lungenentzündung, eine Influenza oder um eine Covid-19 Erkrankung handelt. Zum anderen können Arztpraxen ihre Infektpatienten in die Ambulanz schicken, um die einzelnen Praxen zu entlasten. Es soll versucht werden, Infektpatienten von Nicht-Infektpatienten getrennt zu behandeln, um Queransteckungen zu verhindern, erklärt Dr. Jörg Lohse. Die Sprechzeiten sind Montag bis Freitag 10 bis 12 Uhr. Telefonisch ist die Ambulanz für Anmeldungen von 9 bis13 Uhr unter der Rufnummer 08171/75-9301 erreichbar. Dr. Lohse bittet darum, sich möglichst gleich in der Früh zu melden. Dann werde versucht, durch genaue Terminvergabe Warte- und Kontaktzeiten kurz zu halten. Im Allgemeinen sollte ein Termin bei früher Anmeldung am gleichen Tag möglich sein.

Quarantänefall im Kindergarten

Dienstag, 3. November, 16.52 Uhr: Im Kindergarten Sankt Benedikt im Geretsrieder Ortsteil Gelting sind derzeit 27 Kinder (zwei Kindergartengruppen) und drei Mitarbeiter in Quarantäne. Nach Bekanntwerden eines Coronafalls am Gabriel-von-Seidl-Gymnasium in Bad Tölz wurde dort zudem die gesamte Q12 (71 Schüler) abgestrichen. Die Testergebnisse stehen noch aus.

Besuchsverbot auch auf der Geburtsstation in Wolfratshausen

Dienstag, 3. Novemver, 13.59 Uhr: Auch in der Abteilung der Geburtshilfe am Kreisklinikum in Wolfratshausen gilt seit Samstag ein Besuchsverbot. Die Geburtshilfe gehört als Außenstelle zu der Starnberger Kliniken GmbH. Diese hat vergangene Woche für all ihre Häuser ein Besuchsverbot verhängt. Betroffen davon ist also auch das Krankenhaus in Penzberg, das ebenfalls zu den Starnberger Kliniken gehört.

Sieben-Tage-Wert fällt wieder

Dienstag, 3. November, 10.55 Uhr: Der sogenannte Indizenzwert ist im Landkreis wieder leicht gefallen. Lag er am Montag noch bei 118,05, so meldet das Robert-Koch-Institut nun einen Wert von nur noch 104,8. Am Nachmittag korrigierte das Landesamt für Gesundheit auf 109,45. Die Zahl der Infektionen geht damit also wieder leicht zurück. Gleichwohl liegt der Landkreis damit immer noch im dunkelroten Bereich.

Weitere Erhöhungen der Fallzahlen und des Inzidenz-Wertes

Montag, 2. November, 16:24 Uhr: Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit meldet erneut höhere Zahlen bei den Covid-Infektionen im Landkreis. Demnach gibt es aktuell 925 Personen, die sich nachweislich angesteckt haben, elf mehr als am Vortag und eine Steigerung um 151 Fälle innerhlab der vergangenen sieben Tage. Der sogenannte 7-Tage-Inzidenz-Wert beträgt nun 118,05

Die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 110,01

Sonntag, 1. November, 15:09 Uhr: Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen erhöht sich die Anzahl der Covid-19-Fälle weiter. Der sogenannte Sieben-Tag-Wert legte bis zum Sonntag einen weiteren Sprung hin und steigt auf nunmehr 110,01, wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mitteilt. Insgesamt werden im Kreis nun 914 Fälle verzeichnet, 28 mehr als noch am Tag zuvor und 146 mehr als noch vor einer Woche.

Die aktuelle Entwicklung im Überblick

Spiel der Tölzer Löwen ohne Zuschauer

Freitag, 30. Oktober, 17.05 Uhr: Das für den morgigen Samstag anberaumte Spiel der Tölzer Löwen gegen den EV Landshut in der Wee-Arena kann stattfinden, allerdings ohne Zuschauer. Mit Blick auf das aktuelle Infektionsgeschehen im Landkreis hat sich das Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen zu diesem Schritt entschlossen und dies am Freitag dem Club mitgeteilt.

Corona-Ausbruch in Lenggrieser Reha-Klinik

Freitag, 30. Oktober, 16.54 Uhr: In der Fachklinik für geriatrische Rehabilitation in Lenggries sind insgesamt acht Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie und sechs Kontaktpersonen ersten Grades wurden von den übrigen Patienten separiert. Grund für den Corona-Aubruch ist wohl die Infektion eines Klinik-Mitarbeiters. Diese Person war am 23. Oktober positiv getestet worden. Daraufhin sind in der Klinik bei der Belegschaft und bei Patienten Reihentests durchgeführt worden, bei denen acht Ergebisse nun positiv ausfielen. Die betroffenen Patienten zeigen laut Landratsamt bislang allerdings keine Covid-19-Symptome. Externer Besuch war in der Klinik zuletzt am 16. Oktober im Haus, so dass es hier keine weiteren Kontaktpersonen gibt.

Entwarnung an der Grundschule in Waldram

Freitag, 30. Oktober, 15.51 Uhr: An der Grundschule in Waldram ist nur noch eine Lehrkraft in Quarantäne. Diese hatte näheren Kontakt mit einer infizierten Person. Die anderen sechs Lehrer, die zunächst ebenfalls betroffenen waren, konnten nach Abklärung durch das Gesundheitsamt aus der Quarantäne entlassen werden. Der Sieben-Tage-Wert ist auf Freitag in des leicht gestiegen. Er liegt nun bei 78,96.

Die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 75,83

Donnerstag, 29. Oktober, 16.41 Uhr: In Bad Tölz-Wolfratshausen erhöhen sich die Covid-19-Fälle weiter. Der sogenannte Sieben-Tag-Wert legt zum Donnerstag einen Sprung hin und steigt von 65,67 am Vortag auf nunmehr 75,83. Das Landratsamt meldet zudem 114 Personen, die im Landkreis aktiv mit dem Coronavirus infiziert und deshalb in Isolation seien. 77 der Infizierten zeigten Krankheitsanzeichen, 37 seien asymptomatisch. Neun der Infizierten würden stationär behandelt, keine Person werde derzeit beamtet.Die mit dem Coronavirus infizierten Personen wohnten im gesamten Landkreis. Insgesamt seien 19 Gemeinden betroffen: Bad Heilbrunn (3), Bad Tölz (19), Benediktbeuern (2), Bichl (1), Dietramszell (2), Egling (2), Eurasburg (7), Gaißach (5), Geretsried (10), Greiling (1), Icking (7), Jachenau (1), Königsdorf (2), Lenggries (9), Münsing (4), Reichersbeuern (1), Sachsenkam (5), Walchensee (1) und Wolfratshausen (32). Insgesamt hätten sich bislang 846 Personen im Landkreis mit dem Coronavirus infiziert, 722 gelten inzwischen wieder als genesen.Die Zahl derer, die mit oder am Coronavirus gestorben sind, liege nach wie vor bei zehn.Im Testzentrum auf der Flinthöhe hätten sich bislang rund 3150 Personen auf das Coronavirus testen lassen. Landrat Josef Niedermaier (FW) teilt mit, dass in den vergangenen Tagen hunderte von Nachrichten bei ihm eingegangen seien, die vor allem vehement forderten, die Maskenpflicht für Grundschüler auszusetzen. "Aber das werden wir nicht tun", sagt der Landrat. das Gesundheitsamt beobachte das Infektionsgeschehen, das in den vergangenen zwei, drei Wochen auch im Landkreis stärker werde, genau. Man nutze nun die anstehenden Ferien, um das zu analysieren, denn eine solche Ausnahmeregelung müsse gut begründet und rechtskonform sein. "Zudem hört man allenthalben den Ruf nach Einheitlichkeit. Im Oberland hat kein Landkreis die Maskenpflicht aufgehoben, dieser Aspekt ist für uns schon wichtig, um nicht einen neuerlichen Flickenteppich auf Schulebene zu schaffen", sagt Niedermaier. Und endet mit einem Aufruf: "Halten wir bitte zusammen, niemand von uns hat Vergleichbares erlebt. Ich appelliere an alle, im Ton sachlich und freundlich zu bleiben."

Mehr unter "Maskenpflicht in der Kritik"

Kindergartengruppe wird geschlossen

Donnerstag, 29. Oktober 2020, 16.31 Uhr: Das Landratsamt meldet zudem, dass eine Gruppe des Kindergartens St. Andreas Wolfratshausen unter Quarantäne gestellt werden muss. Derzeit sind Klassen an sechs Schulen geschlossen. An der Grundschule Waldram befindet sich aktuell nurmehr eine Lehrkraft in Isolation, da sie Kontakt zu einer infizierten Person außerhalb der Grundschule hatte. Eine Auflistung der Quarantänefälle an Schulen, Kindertageseinrichtungen und Heimen ist unter https://www.lra-toelz.de/uebersicht-quarantaene-schule-kita zu finden.

Inzidenz pendelt sich ein

Mittwoch, 28. Oktober, 16.51 Uhr: Der sogenannte Sieben-Tag-Wert hat sich auf Mittwoch nur leicht erhöht und liegt mit 65,67 nun lediglich leicht über dem Wert vom Vortag. An der Grundschule im Wolfratshauser Stadtteil Waldram sind indes sieben Lehrkräfte in Quarantäne. Offenbar hat sich ein Mitglied des Kollegiums mit dem Coronavirus infiziert. Eine entsprechende Bestätigung durch das Tölzer Gesundheitsamt steht indes noch aus. Sicher dagegen ist, dass es auch an der Waldorfschule in Geretsried einen Infektionsfall gegeben hat. Eine Klasse mit 23 Schülern und Schülerinnen befindet sich dort derzeit in Quarantäne.

Sieben-Tage-Wert steigt deutlich an

Dienstag, 27. Oktober, 17.45 Uhr: Der Landkreis wird sich offenbar nicht so schnell wieder aus der roten Corona-Zone verabschieden. Nach Angaben des Landesamts für Gesundheit (LGL) haben sich im Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen seit Montag 21 neue Verdachtsfälle bestätigt. Der sogenannte Inzidenzwert (Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen) ist zum Dienstag damit auf den lokalen Rekordwert von 64,89 gestiegen. Nach einem leichten Rückgang der Fallzahlen zum Wochenbeginn steht die Corona-Ampel damit nun erst einmal wieder stabil auf Rot. Bis Dienstagmorgen hatten sich laut LGL im Landkreis 796 Personen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Dem Tölzer Gesundheitsamt zufolge hat sich die Zahl im Verlauf des Tages sogar noch einmal auf 807 erhöht. Davon sind derzeit allerdings nur 79 Fälle aktiv. Die anderen Infizierten gelten inzwischen als geheilt und durften die Quarantäne verlassen. Bei diesen 79 Fällen weitgehend nicht mitgerechnet ist ein Corona-Ausbruch auf der Seeburg in Münsing. 22 Jugendliche, die dort vergangene Woche an einer Jugendfreizeit teilgenommen haben, wurden positiv auf das Coronavirus getestet, dazu zehn Mitarbeiter und eine Begleitperson. Die Jugendlichen kommen überwiegend aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bremen, sind inzwischen wieder zu Hause und werden dort zur Corona-Statistik gezählt. Aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen stammt nur ein Teilnehmer der Jugendfreizeit.

Tölzer Asklepios-Klinik verhängt Besuchsverbot

Montag, 26. Oktober, 16.23 Uhr: Wegen der hohen Corona-Infektionszahlen hat die Asklepios-Klinik in Bad Tölz ein generelles Besuchsverbot erlassen. Ausnahmen gibt es nur bei Kindern oder bei Patienten, die im Sterben liegen. Die Regelung gilt von Mittwoch, 28. Oktober, an. "Wir haben uns zu diesem drastischen Schritt entschieden, um unsere Patienten und Mitarbeiter zu schützen und um zu verhindern, dass das Virus in unser Krankenhaus gelangt", erklärt Klinik-Geschäftsführer Felix Rauschek. Dafür bitte man um Verständnis. Auch alle Veranstaltungen mit externen Beteiligten in der Klinik sind abgesagt. Dort werden derzeit nur vereinzelte Covid-19-Fälle versorgt.

Sieben-Tage-Wert fällt wieder leicht

Montag, 26. Oktober 2020, 9.26 Uhr: Der Sieben-Tage-Wert ist seit Sonntag wieder leicht gefallen. Laut Robert-Koch-Institut liegt er nun bei 51,6 - damit aber immer noch über dem Schwellenwert von 50. Die Corona-Ampel steht in Landkreis damit weiter auf Rot.

Corona-Ampel steht im Landkreis auf Rot

Sonntag, 25. Oktober 2020, 9.41 Uhr: Der Landkreis hat die nächste Stufe erreicht. Seit Sonntag steht die Corona-Ampel auf Rot, da der Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten wurde. Landrat Josef Niedermaier (FW) appelliert erneut an die Bürgerinnen und Bürger, sich umsichtig zu verhalten und die eigenen Kontakte einzuschränken. Und dies sind die Vorschriften: Maximal fünf Personen oder zwei Hausstände bei Kontakten, privaten Feiern und im öffentlichen Raum. Maskenpflicht, wo Menschen dicht und länger zusammen sind, unter anderem in öffentlichen Gebäuden, Arbeitsstätten, Freizeiteinrichtungen, Kulturstätten, auch am Platz in Schulen aller Jahrgangsstufen und Hochschulen. Sperrstunde ab 22 Uhr, Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen ab 22 Uhr, Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen ab 22 Uhr.

Derzeit sechs Klassen geschlossen

Freitag, 23. Oktober, 16.05 Uhr: Das Tölzer Landratsamt hat eine Liste mit derzeit geschlossenen Schulklassen herausgegeben. Demnach sind am Gymnasium Geretsried derzeit zwei Klassen in Quarantäne. An der Grundschule Dietramszell ist coronabedingt eine Klasse mit 17 Schülern geschlossen. An der Realschule Geretsried ist eine Klasse betroffen, ebenfalls jeweils eine am Kolleg Sankt Matthias in Waldram und am Max-Rill-Gymnasium in Reichersbeuern.

Sieben-Tage-Wert steigt nur leicht

Freitag, 23. Oktober 2020, 9.43 Uhr: Seit Donnerstag hat sich im Landkreis nur ein einziger weiterer Corona-Verdachtsfall bestätigt. Der sogenannte Inzidenzwert steigt damit nur leicht auf 45,34. Damit steht trotzdem zu befürchten, dass über das Wochenende die 50-Punkte-Marke gerissen und wird und die Corona-Ampel im Landkreis auf rot schaltet. Gewiss ist das allerdings nicht. Im Nachbarlandkreis Weilheim-Schongau ist der zuletzt dort sehr hohe Inzidenzwert jüngst wieder deutlich gefallen, von fast 100 auf nun 84,9.

Wolfratshausen sagt "Eiszeit" ab

Freitag, 23. Oktober 2020, 9:31 Uhr: Anders als kürzlich angekündigt wird es in Wolfratshausen diesen Winter keine Schlittschuhfläche geben. Die vierte "Eiszeit", die von 27. November bis 10. Januar an der Loisach stattfinden sollte, wurde wegen der Coronapandemie abgesagt. "Die Entscheidung ist nicht leichtgefallen" , heißt es dazu in einer Mitteilung der Stadt. In den vergangenen Wochen habe man intensiv an einem Hygienekonzept gearbeitet. "Jedoch zwingt die aktuelle Entwicklung mit wachsenden Fallzahlen und die Verantwortung für die Gesundheit eines jeden einzelnen Bürgers uns zu diesem konsequenten und logischen Schritt." Bürgermeister Klaus Heilinglechner habe die Absage in Abstimmung mit den Fraktionen entschieden. Der Stadtrat halte indes einer möglichen Wiederauflage im kommenden Jahr wird fest.

Infektionsgeschehen an Schulen

Donnerstag, 22. Oktober 2020, 17.33 Uhr: Am Gymnasium in Geretsried wurden noch zwei weitere Schüler (insgesamt nun vier Personen) aus derselben Klasse positiv getestet. Das Tölzer Gesundheitsamt recherchiert derzeit noch, ob weitere Klassen wegen Querverbindungen betroffen sind. Bislang sind 46 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne. Am St.-Ursula-Gymnasium auf Schloss Hohenburg in Lenggries konnten indes sieben Schülerinnen die Quarantäne wieder verlassen, weil sie im infektiösen Zeitraum nicht in Kontakt mit der positiven Schülerin waren. Bei 40 anderen Schülerinnen läuft das Testverfahren dagegen noch. An dem Mädchengymnasium war am Mittwoch eine Schülerin aus der Oberstufe positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Inzidenzwert steigt auf 44,6

Donnerstag, 22. Oktober 2020, 17.16 Uhr: Der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen nähert sich der Warnstufe Rot auf der Corona-Ampel. Das Landratsamt meldete am Donnerstag einen Inzidenzwert von 44,6 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen. Ab 50 gilt die Stufe Rot mit weiteren Einschränkungen. Laut Meldung vom Donnerstag sind insgesamt 69 Personen aus im Landkreis mit dem Coronavirus infiziert und in Quarantäne. Stationär werden derzeit drei Personen behandelt, sie müssen jedoch nicht beatmet werden. Die Infizierten wohnen in Bad Heilbrunn (1), Bad Tölz (5), Benediktbeuern (2), Bichl (1), Dietramszell (10), Egling (3), Eurasburg (3), Gaißach (5), Geretsried (11), Icking (2), Jachenau (1), Kochel am See (1), Königsdorf (1), Lenggries (2), Münsing (5), Reichersbeuern (1), Sachsenkam (1), Schlehdorf (1) und Wolfratshausen (13). Insgesamt wurde das Virus bei bislang 751 Landkreisbürgern nachgewiesen. 672 davon gelten als genesen. Zehn Todesfälle im Kreis werden auf Covid-19 zurückgeführt. Im Testzentrum auf der Tölzer Flinthöhe wurden bislang etwa 2600 Tests durchgeführt. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass es derzeit keine Schuleingangsuntersuchungen durchführen kann. Die Mitarbeiter seien zur Bewältigung der Corona-Folgen eingesetzt.

Weitere positive Fälle an Schulen

Mittwoch, 21. Oktober 2020, 17.20 Uhr: Das Landratsamt meldet weitere, bestätigte Corona-Fälle an Schulen. Am Gymnasium in Geretsried hat sich nach einer weitergehenden Recherche des Gesundheitsamtes herausgestellt, dass eine zweite Klasse komplett betroffen ist. Dadurch sind nun statt bislang 35 Schülerinnen und Schüler 46 in Quarantäne. Am St.-Ursula-Gymnasium auf Schloss Hohenburg in Lenggries wurde das Coronavirus bei einer Schülerin der Oberstufe nachgewiesen, In der dortigen Q11 ermittelt das Gesundheitsamt derzeit weitere Kontaktpersonen. Das Kinderhaus Zwergenland in Geretsried wurde zudem nun vorsorglich ganz geschlossen. Dort wurde ein zweiter Mitarbeiter positiv getestet. Wie viele Kinder im infektiösen Zeitraum die Einrichtung besucht haben und deshalb in Quarantäne müssen, ermittelt das Gesundheitsamt derzeit noch.

Corona-Ampel springt auf gelb um

Mittwoch, 21. Oktober, 11.03 Uhr: Seit Dienstag sind im Landkreis 13 neue Corona-Fälle aufgetreten. Der Inzidenzwert steigt auf 38,3. Auch im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen gilt damit nun die Warnstufe gelb. Damit gelten von Donnerstag, 22. Oktober, an nun auch hier folgende Regeln: Private Feiern und Kontakte werden auf maximal zehn Personen oder zwei Haushalte begrenzt. Gaststätten müssen um 23 Uhr zusperren, auch Tankstellen dürfen dann keinen Alkohol mehr verkaufen. Und auch auf öffentlichen Plätzen darf dann kein Alkohol mehr getrunken werden. Maskenpflicht gilt überall dort, wo Menschen dichter bzw. länger zusammenkommen, zum Beispiel in Fußgängerzonen, öffentlichen Gebäuden, Schulen und bei Veranstaltungen (auch für Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen). Das teilt das Tölzer Landratsamt mit.

Was in Phase Gelb passiert

Dienstag, 20. Oktober 2020, 17.41 Uhr: Noch steht die Corona-Ampel im Landkreis auf Grün. Doch sobald der sogenannte Inzidenzwert (wöchentliche Neuinfektionen je 100.000 Einwohner) den Wert 35 überschreitet, gelten wieder Einschränkungen. Gaststätten müssen dann um 23 Uhr zusperren, private Treffen sind auf maximal zehn Personen begrenzt. Wie kommen die Menschen damit klar?

Schulklasse und Kita-Gruppen geschlossen

Dienstag, 20. Oktober 2020, 17.38 Uhr: Am Gymnasium Geretsried befinden sich derzeit 35 Neuntklässler in Quarantäne. Dort ist am Montagabend ein Corona-Fall bekannt geworden. Im Kinderhaus Zwergenland in Geretsried wurde zudem eine Mitarbeiterin positiv getestet. Zwei Gruppen der Einrichtung sind geschlossen, insgesamt müssen 19 Kinder in Quarantäne. Das Kreisklinikum Wolfratshausen hat wegen der steigenden Infektionszahlen ein Besuchsverbot verhängt. Dieses gilt von Freitag, 23. Oktober, an.

© SZ.de/zif/cjk/aip/fam

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