KulturförderungGeretsried beteiligt sich an Todesmarsch-Film

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Auch die Stadt Geretsried fördert den neuen Dokumentarfilm zum Dachauer Todesmarsch von Max Kronawitter. Der Eurasburger Filmemacher hatte am 13. Januar im Gespräch mit der SZ moniert, dass sich erfreulicherweise viele Gemeinden an der Finanzierung des Projekts beteiligten, die Stadt Geretsried und das Tölzer Landratsamt jedoch eine entsprechende Anfrage nicht beantwortet hätten.

"Leider habe ich der Stadt Geretsried Unrecht getan", erklärt Kronawitter nun. Tatsächlich sei bereits einen Tag vor Weihnachten eine Überweisung der Stadt auf dem Konto seiner Filmproduktionsfirma "Ikarus" eingegangen. Da dies ohne Rückmeldung oder Antwortschreiben erfolgt sei, habe er den Förderbeitrag zunächst falsch zugeordnet. "Die Firma Ikarus bittet dieses Versehen zu entschuldigen und freut sich sehr, dass auch Geretsried den Dokumentarfilm über den Todesmarsch unterstützt." Der Film soll zum 75. Jahrestag des Todesmarschs erscheinen und in Kopie allen beteiligten Gemeinden zur Verfügung stehen. Am 26. April 1946 hatten Nazi-Schergen mehr als 10 000 Häftlinge aus dem Dachauer KZ Richtung Süden getrieben. Viele starben. Die letzten wurden bei Waakirchen befreit.

© SZ vom 22.01.2020 / stsw - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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