Künstliche Intelligenz (KI) prägt in Form von computergestützten Anwendungen immer mehr das Alltagsleben. Selbst das zwischenmenschliche Intimleben wird durch die Technik zu beeinflusst. Statt Sexualität und Nähe mit dem Partner auszuleben, vertrauen sich manche Menschen lieber KI-unterstützten Chat-Programmen oder Avataren an. Und im Berliner Cybrothel geht es mit elektronisch gesteuerten Sexpuppen inklusive Stimmfunktion zur Sache. Die Ickinger Paar- und Sexualtherapeutin Beatrice Wagner hat 2005 beim Hirnforscher Ernst Pöppel in medizinischer Psychologie in München promoviert. In ihrem Buch „Roboterliebe“ befasst sie sich mit den Auswirkungen der Technik auf menschliche Beziehungen.
Intimleben und Künstliche Intelligenz„Männer sehen die KI eher als Sex-Ersatz“
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Die Paar- und Sexualtherapeutin Beatrice Wagner wird in ihrer Ickinger Praxis oft mit den Auswirkungen der künstlichen Intelligenz konfrontiert. Sie sieht die Entwicklung kritisch und warnt eindringlich davor, Intimität einem Algorithmus zu überlassen.
Interview von Benjamin Engel, Icking

Schriftsteller Friedrich Ani aus Kochel:„Ich hätte einfach weggehen sollen. Egal wohin.“
Der preisgekrönte Autor Friedrich Ani hat ein bitteres Buch über seine Kindheit in Kochel geschrieben. Warum er es „Schlupfwinkel“ betitelt hat und wann Literatur für ihn zur lebensrettenden Kraft wurde, erzählt der 66-Jährige im Interview.
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