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Kommunalwahl in Bad Tölz-Wolfratshausen:Gleichauf in der Jachenau

Es bleibt bei der ausgewogenen Sitzverteilung für Freie Wähler und Unabhängige

Auch für die Jachenau steht nun das Ergebnis der Gemeinderatswahl fest. In Zukunft teilen sich die Freie Wählergemeinschaft (FWG) und die Unabhängigen Wählergemeinschaft Jachenau (UWG) die insgesamt acht Sitze des Gremiums paritätisch untereinander: Beide Gruppierungen konnte jeweils vier Sitze erringen. Betrachtet man das Ergebnis in prozentualen Zahlen, hatten die Freien Wähler allerdings die Nase etwas vorne mit 56,17 Prozent zu 43,83 Prozent der Stimmen. Trotzdem gibt es in dem Sonnental nach der Kommunalwahl 2020 keine Verschiebung der politischen Kräfte - denn auch in den vergangenen sechs Jahren stellte die UWG genau wie die FWG vier Gemeinderäte.

Für die Freie Wählergemeinschaft ziehen nun die bereits bisherigen Gemeinderäte Georg Kohlhauf und Nikolaus Stock sowie neu Georg Riesch junior und Andreas Demmel ins Gremium. Rudi Tiefenbrunner und Peter Krauß, bislang Dritter Bürgermeister in der Kommune, traten nicht wieder an.

Für die Unabhängige Wählergemeinschaft sitzen künftig nur erfahrene Kräfte im Gremium: Josef Danner junior, Eugenie Grünwald, Jost Gudelius junior und Josef Orterer. Danner und Orterer gehörten dem Jachenauer Gemeinderat bereits von 2008 bis 2014 an, damals allerdings noch in der Fraktion der Freien Wähler von Bürgermeister Georg Riesch. Bei der Kommunalwahl 2014 kandidierten beide nicht mehr - und traten nun auf der Liste der Unabhängigen Wählergemeinschaft erneut an. Sie werden künftig mit den arrivierten UWG-Mitgliedern Gudelius und Grünwald - wieder der einzigen Frau im Gremium - die Geschicke der Gemeinde lenken. Grünwald hatte sich bisher besonders den Themen Senioren, Soziales und Tourismus gewidmet, Gudelius dem Breitbandausbau, der Leader-Förderung, den Sportstätten sowie den Loipen und Wanderwegen.

Die meisten Stimmen konnte Josef Danner junior ziehen. Er liegt mit 745 Stimmen allerdings nur einen Hauch vor Eugenie Grünwald, die 744 Stimmen auf sich vereinen konnte. Gut abgeschnitten in der Wählergunst haben zudem Gudelius Jost mit 678 Stimmen und Josef Orterer mit 342 Stimmen. Insgesamt hatte die Gemeinde Jachenau 666 Wahlberechtigte, von denen 537 auch von ihrem Recht Gebrauch machten, ihre künftigen Lokalparlamentsvertreter mitzubestimmen. Das entspricht einem Prozentsatz von 80,63. Acht der abgegebenen Stimmen waren ungültig.

© SZ vom 20.03.2020 / cjk

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