Kochel am See:Ausschreibungen für Verstärkeramt

Der Rückbau des ehemaligen Verstärkeramts in Kochel ist nahezu fertiggestellt. Zum Abschluss wird gerade der Untergrund für die Tiefbauarbeiten vorbereitet, die aber noch auf sich warten lassen. Denn quasi zeitgleich hat die Gemeinde vorige Woche die erste Ausschreibung der Ingenieurleistungen für den Neubau bekannt gegeben. Demnächst folgen zwei weitere Bauleistungen, die ebenfalls europaweit ausgeschrieben werden müssen. Auf nationaler Ebene sind dann noch jene für Elektro, Brandschutz, Freiflächenplanung und Bauphysik bekannt zu machen. "Wir sind froh, dass wir nun endlich in die nächste Projektphase einsteigen können", sagt Bürgermeister Thomas Holz (CSU). Ebenso wie er dämpft der Leiter der Bauverwaltung, Dirk Grusdas, jedoch die Hoffnung auf eine rasche Umsetzung: "Aufgrund der gesetzlich vorgegebenen Fristen ist mit einer Auftragserteilung an die Planer nicht vor Frühling 2022 zu rech-nen." Der ursprüngliche Zeitplan habe anders ausgesehen, erklärt Holz. Die Schuld für die Verzögerung gibt er den Denkmalschützern, die Popularklage eingereicht hatten. "Da sich das Gerichtsverfahren nicht gegen den Abriss, sondern gegen unseren Bebauungsplan und damit gegen die Grundlage aller weiteren Planungen richtete, mussten wir dessen Ausgang erst abwarten", so Holz. Einen Termin zum Baubeginn will er derzeit nicht nennen: "Da gibt's noch zu viele Unwägbarkeiten."

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