Die Generation Z steht manchmal im Verdacht, wenig motiviert zu sein. Aus Anlass des Internationalen Tags des Ehrenamtes an diesem 5. Dezember möchten die Salesianer Don Boscos Gegenbeispiele hervorheben. Mit dem 19-jährigen Lenni Haas etwa engagiert sich ein junger Mann gerade bei den Don Bosco Volunteers in der Jugendherberge Benediktbeuern.
Haas und neun weitere Volunteers arbeiten dort überwiegend mit Schulklassen. „Die schönsten Momente sind, wenn auch Klassen, die sich echt nicht leicht damit tun, sich auf die Angebote einzulassen, plötzlich aufblühen“, erzählt der 19-Jährige. Bereits seit 2019 träumte Haas davon, einen Freiwilligendienst nach der Schule im Kloster Benediktbeuern zu leisten. Zur ehrenamtlichen Tätigkeit kam er durch eine Freizeitfahrt mit seiner Familie.
Dem Freiwilligen geht es nach eigenen Angaben immer auch um Spaß und besonders um soziale Kontakte. „Ich weiß noch genau, wie ich mich damals gefühlt habe, wie magisch das alles war“, erinnert er sich. „Und das möchte ich den Kindern und Jugendlichen, die heute hierherkommen, alles wiedergeben. Ich möchte, dass die hier rausgehen und sagen: Boah, war das geil!“
Haas habe die Erfahrung gemacht, dass Wertschätzung eine zentrale Rolle dabei spiele, ob Menschen sich engagieren. „Wertschätzung ist das Kernelement im Ehrenamt“, ist er überzeugt. Oft seien es die kleinen Gesten: ein Pfarrer, der für die Pause Leberkässemmeln hole, ein Schlüsselband als Anerkennung vom Einrichtungsleiter oder auch ein ehrliches Dankeschön.
