Den Weg zum Klosterfriedhof kann man sich sparen. „Die Leni ist erfunden, ihr Grab leider auch“, sagt Andreas M. Bräu und wirkt für einen Augenblick zerknirscht. „Ich wünschte, es hätt’ sie gegeben“, beteuert er - und lächelt schon wieder. „Die hätt’ ich ihm gegönnt.“ Mit „ihm“ ist Joseph von Fraunhofer gemeint. Bräu hat dem herausragenden Wissenschaftler und Pionier der Optik zu dessen 200. Todestag einen historischen Wissenschaftsroman mit postmodernen Einsprengseln gewidmet. Das Buch heißt „Die Gesetze des Lichts“, ist im Allitera Verlag erschienen und spielt zum Großteil im Kloster Benediktbeuern. Man könnte auch sagen: Es lebt dort.
LiteraturWo Fraunhofer glücklich war
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Andreas M. Bräu hat für sein Buch „Die Gesetze des Lichts“ viele Tage und Nächte im Kloster Benediktbeuern recherchiert. Der Glasbrocken vor der historischen Glashütte wurde zu Fraunhofers Zeit geschmolzen.
Manfred NeubauerZwölf Jahre lang lebte und forschte Joseph von Fraunhofer im Kloster Benediktbeuern. Zu seinem 200. Todestag hat Andreas M. Bräu ihm einen Wissenschaftsroman gewidmet. Ein Kloster-Rundgang mit erstaunlichen Einblicken.
Von Stephanie Schwaderer, Benediktbeuern
