Politik im Isartal:Josef Mock verlässt Ickinger Gemeinderat

Politik im Isartal: Josef Mock saß für die UBI im Gemeinderat.

Josef Mock saß für die UBI im Gemeinderat.

(Foto: Hartmut Pöstges)

Der Ickinger Gemeinderat Josef Mock (UBI) verlässt das Gremium vorzeitig. Der 64-Jährige zieht aus persönlichen Gründen den Schlussstrich. Er spüre das Älterwerden und müsse wegen gleichzeitiger anderer Belastungen kürzertreten, so der selbstständige Elektromeister aus Dorfen bei seiner offiziellen Entlassung am Montag im Gemeinderat.

Mock gehörte dem Gremium 26 Jahre lang an. Seine Entscheidung wurde mit großem Bedauern aufgenommen. Gerade wegen seiner fachlichen Kompetenz werde er sehr fehlen, sagte Bürgermeisterin Verena Reithmann (UBI). Als Handwerker sei Mock eine große Bereicherung in der Runde von "Juristen, Physikern und Ärzten" gewesen. Heilfroh sei man oftmals gewesen, weil er dem Rat zum Beispiel bei Bauentscheidungen den richtigen Fingerzeig hätte geben können. "Aber es ist nachvollziehbar, dass nach so vielen Jahren auch wieder andere Sachen im Vordergrund stehen." Mock sei mit seinen "kompetenten Anregungen" eine große Hilfe für die Neu-Gemeinderäte gewesen, bedankte sich auch Philipp Geiger (Grüne). Große Worte machen wollte Mock nicht. Er würdigte jedoch explizit die konstruktive Diskussionskultur im Ickinger Rat. Auch wenn manchmal die Fetzen geflogen seien, "konnte man sich jederzeit in die Augen schauen". Seine Nachfolge tritt die 25-jährige Studentin Laura Pauli an.

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