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In Penzberg:Stadtwerke-Chef kündigt

Josef Vilgertshofer will aus privaten Gründen Penzberg verlassen

Von Alexandra Vecchiato, Penzberg

Der Stadtwerke-Chef Josef Vilgertshofer verlässt Penzberg. Wie Bürgermeister Stefan Korpan (CSU) auf Nachfrage bestätigt, hat Vilgertshofer zum 30. September gekündigt. Aus "persönlichen Gründen", wie es heißt. Auf Vilgertshofers Nachfolger warten zahlreiche Projekte, die in der Stadt Penzberg derzeit im Gange sind.

Er habe die Nachricht in der vergangenen Woche erhalten, sagt Korpan. Er bedauere Vilgertshofers Entscheidung, die Stadtwerke Penzberg zu verlassen. Der Vorstand des Kommunalunternehmens habe gute Arbeit geleistet und vieles aufgebaut, erklärt der Bürgermeister. Offiziell gebe es noch keinen Bewerber um die Nachfolge, betont er. "Erst einmal müssen wir die Stelle ausschreiben."

Wer neuer Chef oder neue Chefin der Penzberger Stadtwerke wird, erbt viele Großprojekte. Da ist zum einen der Neubau des Schwimmbades, ein Vorhaben, bei dem es zuletzt hakte: Mitten im Verfahren wurden neue Planer hinzugezogen. Weitere Baustellen sind etwa der Generalplan für die Kanalsanierung oder der Ausbau des Fernwärme- und des Glasfasernetzes.

Dem Vernehmen nach soll es zumindest einen Kandidaten geben: den Penzberger Stadtrat Wolfgang Sacher (Bürger für Penzberg), der als Kämmerer in der Gemeinde Schäftlarn arbeitet. Kein Kommentar, heißt es von ihm. Nur so viel lässt Sacher raus: "Das ist ein sehr interessanter Job", sagt er.

© SZ vom 08.07.2020

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