Ehemaliges GotteshausZukunftsvisionen für die Ickinger Auferstehungskirche

Die Auferstehungskirche wird bald kein Gotteshaus mehr sein, sondern auf andere Weise genutzt werden.
Die Auferstehungskirche wird bald kein Gotteshaus mehr sein, sondern auf andere Weise genutzt werden. (Foto: Hartmut Pöstges)

Was kann aus dem evangelischen Kirchenareal in Icking werden? In einer Bürgerwerkstatt sollen Ideen und Wünsche zur künftigen Nutzung gesammelt werden.

Die Ickinger Auferstehungskirche soll profaniert und umgenutzt werden, weil die evangelische Kirchengemeinde Ebenhausen nur eines von zwei Gotteshäusern dauerhaft benötigt und erhalten kann. In einer Bürgerwerkstatt am Mittwoch, 2. Juli, in der Auferstehungskirche (Beginn um 19 Uhr) soll eine realistische Zukunftsvision für das Kirchenareal gefunden werden.

Gesucht wird einen Käufer, der die Kirche, das Gemeinde- und Pfarrhaus erwerben und nutzen möchte. Das Grundstück direkt neben dem Schulzentrum soll im Idealfall für soziale und öffentliche Zwecke erhalten werden. Bestenfalls könnte ein neues Begegnungszentrum als soziale Mitte des Ortes entstehen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Kirchengemeinde lädt nun gemeinsam mit der politischen Gemeinde zur Bürgerwerkstatt ein. Laut der Pressemitteilung „wünscht der Gemeinderat sich Erkenntnisse zu den Vorstellungen der Bürger zur Ortsentwicklung an dieser Stelle, bevor er richtungsweisende Entscheidungen trifft“.

Der angehende Architekt Antonius Viehmann wird die Ergebnisse seiner Masterarbeit vorstellen, in der er sich intensiv mit den Möglichkeiten einer Transformation des Kirchenzentrums in Icking auseinandergesetzt hat. Sein Vortrag wird die Bürgerwerkstatt eröffnen, anschließend werden Ideen, Wünsche und Visionen der Anwesenden gesammelt.

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