Vandalismus in Icking:Brandbrief nach mutwilliger Zerstörung in Kita

In Icking haben Unbekannte Schäden in einer Kita angerichtet. Kita-Leitung und Gemeinde appellieren nun an Eltern, Nachbarn und Zeugen. (Foto: Lino Mirgeler/dpa)

In der sogenannten Freinacht haben Unbekannte einen Kindergarten in der Wadlhauser Straße betreten und dort mehrere Spielgeräte beschädigt. Unter anderem wurde ein Trampolin teilweise angezündet, berichtete die Polizei. Nun melden sich die Leitung der betroffenen Einrichtung und die Gemeinde zu Wort. In einem offenen Brief bitten sie Nachbarn und etwaige Zeugen, sich zu melden. "Das ist kein harmloser Freinachtstreich mehr, sondern vorsätzlicher Einbruch und mutwillige Zerstörung", schreiben Conni Berger und Claudia Roederstein. "Die Täter hinterließen eine Spur der Verwüstung. Sie stiegen In den Spielzeugschuppen ein, das Fenstergitter musste dafür zuerst mit Gewalt entfernt werden. Dann wurden mehrere Spielzeuge zerstört.Darunter ein Trampolin und ein Hüpfball, in die Löcher gebrannt wurden und die natürlich nicht mehr benützt werden können", beschreiben sie. Die Gemeinde Icking habe Anzeige erstattet, die Polizei ermittle. "Nach den Schuhabdrücken zu schließen, waren hier eindeutig Schulkinder im Einsatz", so Berger und Roederstein. Sie hoffen, dass bei den jungen Tätern "zumindest im Nachhinein Einsicht und Unrechtsbewusstsein entsteht. Wir sind jederzeit offen für ein Gespräch." Sie bitten zudem alle Eltern, mit ihren Kindern über dieses traurige Ereignis zu sprechen, "damit dieser Vandalismus nicht als harmloser Kinderstreich abgetan wird und das in Zukunft nicht mehr passiert."

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