Seit Mai 2024 hatten sich in Geretsried Graffitis an Bushaltestellen, Verkehrszeichen, Stromkästen und Hauswände gehäuft, die erkennbar aus „ein und derselben Feder“ stammten, wie die Polizei mitteilt. Der Verdacht der Geretsrieder Polizei richtete sich im Laufe der Ermittlungen gegen einen 16-jährigen Jugendlichen. Bei einer Wohnungsdurchsuchung wurde bereits im September „umfangreiches Beweismaterial“ sichergestellt. Nun wird der Fall als geklärt gemeldet, mit dem einschränkenden Hinweis, dass „die Unschuldsvermutung gilt“.
Der Schüler habe in den vergangenen eineinhalb Jahren „diverse Gegenstände im öffentlichen Raum mit seinen Schmierereien verunreinigt“, schreibt die Polizei. Es gebe 25 Geschädigte und der Sachschaden liege bei einem „mittleren fünfstelligen Betrag“.

