Geothermie in GeretsriedFernwärme-Projekt liegt auf Eis

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Unter der Loop-Anlage des kanadischen Unternehmens Eavor auf Gut Breitenbach befinden sich Bohrungen bis in acht Kilometer Tiefe.
Unter der Loop-Anlage des kanadischen Unternehmens Eavor auf Gut Breitenbach befinden sich Bohrungen bis in acht Kilometer Tiefe. Luckypage, Matthias Boch für Eavor

Bei der Bohrung des ersten „Eavor-Loops“ sind unerwartete Probleme aufgetreten. Das kanadische Unternehmen setzt auf die Lernkurve und technische Fortschritte. Die Kommunen hoffen auf Loop 2.

Von Stephanie Schwaderer, Geretsried

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Auf Geretsried lastet Hoffnung. Das kanadische Unternehmen Eavor verkauft sein Geothermie-Projekt auf Gut Breitenbach als „Gamechanger“ und „weltweiten Meilenstein für die Energiewende“. Die Eavor-Technologie sei das, „was viele als den ,Heiligen Gral‘ der Energie bezeichnen würden“, erklärt Mitbegründer Matt Toews in einem „Technischen Update“, das er Ende Mai auf der Homepage veröffentlicht hat. Auf 20 Seiten lässt sich nachlesen, welche Schwierigkeiten bei der Bohrung des ersten von vier geplanten „Loops“ (Schleifen) zu bewältigen waren. Der ursprüngliche Zeitplan ist deshalb längst überholt. Dies hat auch Konsequenzen für die kommunale Wärmeplanung der Städte Geretsried und Wolfratshausen.

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