Auf Geretsried lastet Hoffnung. Das kanadische Unternehmen Eavor verkauft sein Geothermie-Projekt auf Gut Breitenbach als „Gamechanger“ und „weltweiten Meilenstein für die Energiewende“. Die Eavor-Technologie sei das, „was viele als den ,Heiligen Gral‘ der Energie bezeichnen würden“, erklärt Mitbegründer Matt Toews in einem „Technischen Update“, das er Ende Mai auf der Homepage veröffentlicht hat. Auf 20 Seiten lässt sich nachlesen, welche Schwierigkeiten bei der Bohrung des ersten von vier geplanten „Loops“ (Schleifen) zu bewältigen waren. Der ursprüngliche Zeitplan ist deshalb längst überholt. Dies hat auch Konsequenzen für die kommunale Wärmeplanung der Städte Geretsried und Wolfratshausen.
Geothermie in GeretsriedFernwärme-Projekt liegt auf Eis
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Bei der Bohrung des ersten „Eavor-Loops“ sind unerwartete Probleme aufgetreten. Das kanadische Unternehmen setzt auf die Lernkurve und technische Fortschritte. Die Kommunen hoffen auf Loop 2.
Von Stephanie Schwaderer, Geretsried
