MeinungKommentarHände weg vom Heiligen Gral

Von Stephanie Schwaderer, Geretsried

Was glänzt, ist nicht zwingenderweise Gold: Blick in Fernwärmerohre auf Gut Breitenbach.   
Was glänzt, ist nicht zwingenderweise Gold: Blick in Fernwärmerohre auf Gut Breitenbach.   
Hartmut Pöstges

Die Eavor-Loop-Technik kann offenkundig nicht alles halten, was sie verspricht. Die Kommunen wären gut beraten, bei der Wärmeplanung einen Plan B ins Auge zu fassen.

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Die Suche nach dem Heiligen Gral ist noch nie gut ausgegangen. Man denke nur an Indiana Jones oder Monty Pythons Ritter der Kokosnuss. Wenn das kanadische Unternehmen Eavor behauptet, über eine Technologie zu verfügen, „die viele als den ,Heiligen Gral‘ der Energie bezeichnen würden“, sollte dies eher ein Warnsignal sein. Gut möglich, dass in Geretsried gerade eine neue Technik entwickelt wird, für die es weltweit gesehen einige interessante Einsatzmöglichkeiten geben könnte. Gut möglich, dass Loop 2 schneller und besser gebohrt wird als Loop 1.

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Bei der Bohrung des ersten „Eavor-Loops“ sind unerwartete Probleme aufgetreten. Das kanadische Unternehmen setzt auf die Lernkurve und technische Fortschritte. Die Kommunen hoffen auf Loop 2.

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