Süddeutsche Zeitung

Geburtshilfe:Zuschuss für Wolfratshauser Hebammen

Freistaat gewährt Unterstützung zur Wochenbettbetreuung

Von Claudia Koestler, Bad Tölz-Wolfratshausen

Im Landkreis erhalten 13 Hebammen einen Zuschuss des Freistaats für die Wochenbettbetreuung im Jahr 2019. Das teilt die Kreisbehörde mit. Diese Fördermittel erhält jede Hebamme, die im Landkreis pro Kalenderjahr wenigstens 15 Mütter im Wochenbett mit jeweils zumindest drei Hausbesuchen betreut hat. Die Geburtshelferinnen, die mindestens 25 Mütter versorgt haben, werden mit einem höheren Betrag unterstützt. Die Höhe des Förderbetrages, inklusive eines zehnprozentigen Anteils des Landkreises, beträgt für drei Hebammen jeweils 1100 Euro und für zehn Hebammen jeweils 2207,70 Euro. Insgesamt werden laut Kreisbehörde 25 377 Euro ausbezahlt. Der Hintergrund: Vor drei Jahren musste die stationäre Geburtshilfestation an der Asklepios-Klinik in Bad Tölz geschlossen werden. In diesem Zusammenhang bestand und besteht die Befürchtung, dass sich insbesondere Hebammen räumlich anderweitig orientieren. Die Förderung ist nun Teil mehrerer Maßnahmen zur Stärkung und Sicherung der Hebammenversorgung.

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Quelle:
SZ vom 16.01.2020
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