Sie tragen wohlklingende Namen wie Tineola bisselliella und Anobium punctatum. Doch wessen Zuhause von Kleidermotten und Holzwürmern schon einmal heimgesucht wurde, der war wohl eher mit seinem Latein am Ende, als sich am schönen Klang der wissenschaftlichen Namen zu erfreuen. Im Freilichtmuseum Glentleiten sind die Fraßschädlinge keine gern gesehenen Gäste. Statt die Objekte der Sammlung nach einem Befall aufwendig restaurieren zu müssen, verfolgt die Einrichtung des Bezirks Oberbayern einen anderen Weg: die präventive Konservierung.
Konservierung im MuseumEiszeit für Motten und Holzwürmer
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Während das Freilichtmuseum Glentleiten Winterpause macht, kämpfen die Restauratorinnen gegen gefräßige Schädlinge. Kleidermotten und Holzwürmer bedrohen die Sammlung. Wie Restauratorinnen mit Pheromonfallen, Gefriercontainern und viel Geduld das kulturelle Erbe Oberbayerns schützen.
Von Alexandra Vecchiato, Großweil

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