Aktion in Geretsried:Spielend zu mehr Bewegung

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Aktion in Geretsried: Zum Schuljahresabschluss gab es für die Kinder der Karl-Lederer-Grundschule in Geretsried einen besonderen Sport-Tag: Projekt-Entwickler Wolfgang Richter alias "Crazy Wolfi" war mit seinem Bewegungs-Projekt The Flow Move Mix zu Gast.

Zum Schuljahresabschluss gab es für die Kinder der Karl-Lederer-Grundschule in Geretsried einen besonderen Sport-Tag: Projekt-Entwickler Wolfgang Richter alias "Crazy Wolfi" war mit seinem Bewegungs-Projekt The Flow Move Mix zu Gast.

(Foto: Harry Wolfsbauer)

Wolfgang Richter stellt sein Sportprogramm The Flow Move Mix in der Grundschule vor.

Von Anna Ludwig, Geretsried

Ein Meer aus bunten Helmen, Räder in verschiedenen Farben, Formen und Größen und rund 240 lachende Kinder, die auf Scootern, Skateboards oder ähnlichen Geräten durch den Raum jagen. Szenen wie diese waren am Mittwoch und Donnerstag beim Betreten der Turnhalle der Karl-Lederer-Grundschule in Geretsried zu beobachten. Wolfgang Richter alias "Crazy Wolfi" stellte sein Bewegungsprojekt "The Flow Move Mix" vor und lud zum Mitmachen ein.

Aktion in Geretsried: Rollsport, Hula-Hoop, Hip-Hop, Frisbee, Ropeskipping und mehr konnten die Kinder ausprobieren.

Rollsport, Hula-Hoop, Hip-Hop, Frisbee, Ropeskipping und mehr konnten die Kinder ausprobieren.

(Foto: Harry Wolfsbauer)

Das Programm entstand 2012. Seitdem erreicht der heute 69-jährige Richter, der sich mittlerweile nach einem Nachfolger umsieht, Schulen im ganzen Land. Sein Equipment transportiert er in einem umgebauten Schulbus. Dieser beinhaltet in Summe um die 200 Rollgeräte. Natürlich reichte das nicht für die etwa 240 Geretsrieder Kinder. Aus diesem Grund sollten alle ihre eigenen Skateboards, Roller und Inlineskates - schlicht alles, was Räder besitzt - mitbringen.

Den gesamten Mittwochvormittag über hatten die Schülerinnen und Schüler der ersten beiden Jahrgangsstufen die Gelegenheit, zahlreiche verschiedene Roll- und Sportgeräte auszuprobieren. Dabei stand allen eine große Auswahl zur Verfügung. Am Donnerstag durften die dritten und vierten Klassen das sportliche Angebot testen.

Das Programm fand in der Turnhalle der Schule statt, die für die Dauer der Veranstaltung in eine provisorische Rollschuhbahn umgebaut wurde. Hier konnten sich die Kinder gegenseitig ihre Geräte ausleihen, einander helfen und gleichzeitig neue Sportarten ausprobieren. Begleitet wurden sie dabei von wilder Popmusik. Und am professionell aufgebauten DJ Pult stand Richter selbst.

Die Schüler sollen sich wieder vermehrt körperlich betätigen, das ist Hintergrund des Programms. Wichtig ist dem Initiator dabei, dass es nicht um Wettkampfdenken geht. "Das schlichte Ziel ist es, Sport- und Gesundheitsförderung gemeinsam mit Kindern, Eltern, Großeltern und Lehrern vielseitiger, fröhlicher, gesünder, spannender und bunter zu gestalten", sagte Richter. "Bei mir spielt Wettkampf keine Rolle. Mir ist wichtig, dass jedes Kind sich seinen Fähigkeiten entsprechend entfalten kann. So kann jedes Kind dabei sein." Pausen dürfen die Kinder natürlich auch machen. Dafür hatte Richter gemeinsam mit den Lehrern und der tatkräftigen Unterstützung des Elternbeirats in der Aula eine Bar mit frischem Obst aufgebaut. Auch etwa ein dutzend geflüchtete Kinder aus der Ukraine waren anwesend, die sich gemeinsam mit anderen Kindern so richtig austoben konnten.

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