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Feuerwehr verhindert Schlimmeres:Polizei fasst jugendliche Brandstifter

Jugendliche Brandstifter hätten am Freitagabend in Penzberg fast einen Waldbrand ausgelöst. Wie die Polizei berichtet, konnte die Penzberger Feuerwehr das jedoch verhindern. Laut Mitteilung mussten die Feuerwehrleute zwischen 18 und 20 Uhr immer wieder ausrücken, um Glutnester im Wald, die teilweise wieder aufloderten, zu löschen. Weil es sich um mindestens 15 verschiedene Brandstellen handelte, ging die Polizei von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Im Bereich der Berghalde konnten die Polizisten mehrere Jugendliche aus Penzberg aufgreifen, die dort eine Geburtstagsparty feierten und unter anderem Feuerzeuge und Böller dabei hatten. Laut Polizeiangaben hatten Zeugen die Jugendlichen zuvor an den Brandstellen gesehen, wie sie dort herumfliegende weiße, watteähnliche Baumsamen anzündeten, die, so schreibt die Polizei, "wenn man sie zusammendrückt wie Zunder brennen". Eines der Glutnester, das immer wieder aufflammte, soll größer als ein Quadratmeter gewesen sein. "Wären sie nicht von der Feuerwehr abgelöscht worden, hätte es aufgrund der Trockenheit durchaus zu einem Waldbrand ausufern können", heißt es im Bericht. Die fünf Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren aus Penzberg, Antdorf und Bad Heilbrunn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Brandstiftung. Zu nennenswerten Sachschäden kam es laut Polizei nicht - dank der Feuerwehr, die mit drei großen Fahrzeugen und mehr als 20 Kräften im Einsatz war.