"Ich wünschte, ich hätte mit meinen Eltern hier sein können, um sie besser zu verstehen", sagt Abraham Wandersman aus South Carolina (USA). Er ist Teilnehmer einer Reisegruppe von Nachkommen, die nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem ehemaligen Gelände der Reichsschule in Feldafing gestrandet waren. Die Reiseteilnehmer besuchten am Mittwoch die Orte aus der Vergangenheit ihrer Eltern in Feldafing.
DP-Camp:Das kleine Glück von Feldafing
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Der Ort am Starnberger See war für Menschen, die aus der Hölle der Konzentrationslager kamen, das Tor zur Normalität. 20 ihrer Nachkommen aus den USA und Israel besuchen nun ohne Groll die Gemeinde.
Von Sylvia Böhm-Haimerl
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