Eurasburg:Klarer Sieg für Moritz Sappl

Lesezeit: 1 min

74,2 Prozent wählen Kandidaten der Gemeinsamen Wählerliste.

Von Barbara Szymanski

Die Eurasburger haben Moritz Sappl mit 74,2 Prozent der Stimmen zu ihrem neuen Bürgermeister gewählt. Seine einzige Mitbewerberin von Bündnis 90/Die Grünen, Petra Epp, hat 25,8 Prozent erreicht, was ihr Parteikollege und Landratskandidat Klaus Koch, der ebenfalls in Eurasburg lebt, als "respektables Ergebnis" einstufte. Der scheidende Bürgermeister Michael Bromberger, der wie der 43-jährige Sappl der Gemeinsamen Wählervereinigung (GWV) angehört, sagte nach der Auszählung der Bürgermeisterstimmen zu Sappls Ergebnis: "Es freut mich, dass einer aus unseren Reihen gewonnen hat."

Sappl sei jung, willens, traue sich das Amt zu, und er sei als Gemeinderat mit zwölf Jahren Erfahrung auch kompetent. Bromberger umarmte Sappl und gab ihm mit auf den Weg, dass er die Eurasburger hoffentlich nicht enttäuschen werde. Er jedenfalls setze auf ihn. "Schau, dass du was machst aus der Gemeinde."

Bromberger gratulierte auch Epp und dankte ihr, dass sie mit ihrer Kandidatur eine echte Wahl ermöglicht habe. Zurückhaltend beobachtete der neue Bürgermeister, wie die Ergebnisse aus den sechs Stimmbezirken hereinkamen. Das Ergebnis des ersten Bezirks gegen 18.15 Uhr, in dem er 66,27 Prozent Stimmen erreichte, kommentierte er mit einem "sehr schön. Als das Ergebnis des Wahllokals Beuerberg 2 mit 88,46 Prozent für Sappl hereinkam, steigerte er sich auch verbal: "Gigantisch, das macht mich jetzt platt."

Erst kurz vor 19 Uhr traf Petra Epp im Rathaus ein. Die Grünen-Kandidatin gratulierte Sappl "ganz herzlich". Zu ihrem Abschneiden sagte sie: "Das ist völlig in Ordnung so. Ich kann mit dem Ergebnis gut leben." Während die freiberufliche Elektroingenieurin Epp zu Hause noch ein wenig feiern wollte, nahm sich der fest angestellte Elektroingenieur Moritz Sappl vor, endlich mal richtig zu feiern nach dem anstrengenden Wahlkampf. Seinen Arbeitgeber wollte er am Montag informieren.

Im Vergleich zur Wahl vor sechs Jahren ist die Wahlbeteiligung leicht gestiegen, auf 65,5 Prozent. 2008 waren es 64,92 Prozent. 2223 Eurasburger haben diesmal gewählt, mehr als die Hälfte, nämlich 1133, via Briefwahl.

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