Es wird gedörrt, fermentiert, gedroschen, Brot gebacken, Kraut „eingesurt“ und Saft gepresst – denn es ist Erntezeit im Freilichtmuseum Glentleiten. Besucherinnen und Besucher können am Freitag, 3. Oktober, von 10 bis 17 Uhr erleben, wie man Lebensmittel einst haltbar machte und die Spreu vom Weizen trennte.
War das Getreide geerntet und auf den Hof gebracht, stand dem Bauern und seiner Familie eine weitere schweißtreibende Arbeit bevor – das Dreschen. Wie sich diese Arbeit im Laufe der Geschichte durch technische Hilfsmittel wandelte, zeigt das Freilichtmuseum in Vorführungen. Und wer Getreide in Form von köstlichem Brot mit nach Hause nehmen möchte, sollte am historischen Backhaus aus Arget vorbeischauen.
Ein weiterer Schwerpunkt am Erntetag ist das Haltbarmachen von Obst und Gemüse: Es gibt Vorträge, Vorführungen und Beratung zu verschiedenen Techniken – etwa des Fermentierens, Einmachens, Einlegens oder Trocknens von Gemüse und Früchten. Der Herbst ist überdies die ideale Zeit, um Obstbäume zu pflanzen. Tipps geben die Museumsgärtner. Auch die Vielfalt historischer Apfel- und Birnensorten ist Thema im Museum. Bei einer gut sortierten Apfel-, Birnen- und Zwetschgenschau kann man diese entdecken.

