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Einweihung:Mammut, Bär und Bäume

Penzberg hat nun einen Platz der Städtepartnerschaft.

Die Stadt Penzberg hat einen neuen Platz. Viel Grün, das Mammut Hannibal, der Berliner Buddy Bär, eine moderne Skulptur und eine Bank sind dort zu finden. Es ist der Platz der Städtepartnerschaft, der zur Feier "100 Jahre Stadt Penzberg" am Samstag offiziell eingeweiht wurde. Die Partnerstädte und die befreundeten Kommunen stifteten jeweils einen Baum.

Seit vielen Wochen konnten die Penzberger beobachten, wie der Platz an der Kreuzung Seeshaupter Straße/Am Schloßbichl Gestalt annahm. Er ist den Partnerstädten Berlin-Tempelhof-Schöneberg, Ahlen in Westfalen und Langon in Frankreich gewidmet wie auch dem befreundeten Lugau im Erzgebirge und Differdingen in Luxemburg. Diese Partner- und Freundschaften könnten mit Recht die größte Friedensbewegung nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs genannt werden, sagte Penzbergs Bürgermeisterin Elke Zehetner bei der Einweihung. Doch nicht Behörden lebten das Miteinander. Es seien die Menschen, die den Partnerschaftsgedanken in die Zukunft tragen würden. Sie gab der Hoffnung Ausdruck, dass künftig die beiden befreundeten Kommunen zu Partnerschaftsstädten werden.

Die Linde sei untrennbar mit Berlin verbunden, erklärte Bezirkspolitikerin Martina Zander-Rade. Was liege demnach näher, als Penzberg eine Linde zu schenken. Ahlen stiftete eine westfälische Eiche. Bürgermeister Alexander Berger betonte, dieser Baum könne bis zu 800 Jahre alt werden. Er dankte für die Gastfreundschaft der Penzberger. Es werde schwierig, die an die 100 Ahlener wieder zurück nach Westfalen zu bekommen, sagte er. Doch nicht genug der Geschenke aus Ahlen. Der Städtepartnerschaftsverein stiftete eine Sitzbank. Eine Mehlbeere schenkten die Lugauer, die Franzosen eine Plantane. Die Stadt Differdingen entschied sich für den Baum des Jahres 2019: eine Flatterulme. Diesen Bäumen Gesellschaft leistet der "Baum der Stadtgeschichte" vom Penzberger Verein "Die Jungritter".